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4. August 2006 Die Medizinische Klinik und Poliklinik I der Uni Würzburg untersucht, wie sich der Verzehr eines neuartigen Zuckers auf den Stoffwechsel von Personen mit erhöhten Blutfetten auswirkt. Teilnehmen können Personen, die erhöhte Cholesterin- und/oder Triglyceridwerte aufweisen und die leicht übergewichtig sind. Ihr Body Mass Index sollte zwischen 25 und 35 liegen. Die Aufnahme von größeren Mengen schnell verfügbarer Zucker (Traubenzucker, Haushaltszucker, Süßigkeiten) kann zur ungünstigen Beeinflussung der Blutfette führen. Daher sollten diese Zucker vor allem bei erhöhten Triglyceridwerten eingeschränkt werden. Als Testsubstanz wird ein neuartiger Zucker eingesetzt, der im Unterschied zu Haushaltszucker wesentlich langsamer aufgenommen wird. Dies gewährleistet eine gleichmäßigere Energiezufuhr über einen längeren Zeitraum als bei schnell verfügbaren Zuckern. Auch Blutzucker- und Insulinspiegel steigen weniger stark an. Die Studie setzt sich aus zwei Testphasen zu je vier Wochen zusammen. Während der Testphasen erhalten die Teilnehmer eine standardisierte Basiskost sowie Lebensmittel mit Testsubstanz bzw. Lebensmittel mit Haushaltszucker als Kontrolle. Dabei soll die Wirkung auf verschiedene Stoffwechselparameter untersucht werden. Darüber hinaus wollen die Mediziner klären, ob auch positive Effekte auf Blutfette und andere Risikofaktoren ausgelöst werden. Die Teilnehmer werden während der Studie unter der Leitung von Professor Wolfgang Scheppach und Ines Holub von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern betreut. Weitere Informationen gibt es unter T (0931) 32936-28. Anfragen an: presse@zv.uni-wuerzburg.de |
