Pressemitteilung Nr. 081/2005
19. Dezember 2005


Öffentliche Vorträge des Zentrums für Suchtforschung


Über den Einfluss von Ecstasy auf Hirnfunktionen


Zur öffentlichen Präsentation seiner wissenschaftlichen Projekte lädt das Interdisziplinäre Zentrum für Suchtforschung an der Uni Würzburg (IZSW) alle interessierten Fachleute und Laien ein. Die Vorträge finden am Mittwoch, 21. Dezember, von 15.00 bis 17.50 Uhr im Hörsaal der Nervenklinik in der Füchsleinstraße 15 statt.

Erst vor wenigen Wochen sorgte eine Arbeitsgruppe aus dem Würzburger Biozentrum mit einer Publikation in "Nature" für Aufsehen. Die Forscher haben herausgefunden, dass Fruchtfliegen genau wie Menschen eine Toleranz gegen Alkohol entwickeln und dass ihnen dabei das so genannte hangover-Gen hilft.

Die neuesten Befunde hierzu werden bei der Vortragsreihe ebenso vorgestellt wie Ergebnisse der Klinischen Forschergruppe, die sich mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) befasst: Referiert wird über Effekte der Behandlung mit Methylphenidat (Ritalin). Außerdem werden Forschungsergebnisse präsentiert, die bei Suchtkranken mit einer neuen, nicht-invasiven Untersuchungsmethode des Zentralen Nervensystems erzielt wurden.

Als renommierter Gastredner kommt Rainer Thomasius aus Hamburg, der um 16.45 Uhr über die "Neurotoxizität bei akuten und chronischen Ecstasy-Konsumenten" spricht. Bislang ist der Einfluss dieser Droge auf kognitive und neuronale Hirnfunktionen umstritten. Zum Abschluss wird eine Übersicht zum derzeit lebhaft diskutierten Thema "Cannabis-Konsum und Fahrtüchtigkeit" gegeben.

Weitere Informationen: Dr. Christian Jacob, stellvertretender Vorsitzender des IZSW, T (0931) 201-77800, E-Mail:
psychpol@mail.uni-wuerzburg.de

Anfragen an:   presse@zv.uni-wuerzburg.de

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