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14. Dezember 2005 Programme und Tätigkeiten nationaler Einrichtungen und internationaler Netzwerke im Bereich der Strahlenunfallmedizin und der gegenwärtigen Wissensstand im Bereich der medizinischen Strahlenforschung und Strahlenschutzvorsorge sind Themen des am Donnerstag, 15. Dezember, in Würzburg beginnenden zweitägigen 1. Internationale Seminars "Strahlenunfallmedizin in Forschung und Praxis." Die Themen sind weit gefasst und reichen von vorbereitenden Maßnahmen über Datenbanken zur Erfassung von Strahlenunfällen und Methoden zur Ermittlung der Strahlendosis bis zum akuten Strahlensyndrom und Langzeitfolgen einer akuten Strahlenbelastung. Das Seminar dient sowohl der Fort- und Weiterbildung auf den Fachgebieten als auch dem internationalen wissenschaftlichen Austausch und der Diskussion von Erfahrungen und Kenntnissen auf dem Gebiet der Strahlenunfallmedizin. Zu dem Seminar werden ca. 70 Teilnehmer erwartet, darunter ca. 30 russische Wissenschaftler, die ihre Ergebnisse teilweise erstmals in Deutschland präsentieren können. Teilnehmen werden auch Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der Bundeswehr, der Strahlenschutzkommission und der Berufsgenossenschaften sowie der WHO. Organisiert wird dieses russisch-deutsche Seminar von der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Würzburg und dem Staatlichen Forschungszentrum - Institut für Biophysik in Moskau. Beide Einrichtungen gehören dem REMPAN (Radiation Emergency Medical Preparedness and Assistance Network) Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Das WHO Kollaborationszentrum für medizinische Vorsorge und Hilfe bei Strahlenunfällen in Würzburg hat seit Juni 2005 die deutsche Vertretung innerhalb dieses internationalen Netzwerks Anfragen an: presse@zv.uni-wuerzburg.de |
