Pressemitteilung Nr. 013/2005
17. Februar 2005


Forschungsstärke in Biologie, Chemie, Physik, Psychologie und Volkswirtschaftslehre


Präsident Haase: "Sehr guten Platz behauptet" beim CHE-Ranking


Erneut hat die Universität Würzburg bei einem Ranking einen "sehr guten Platz behaupten" können, so Präsident Prof. Dr. Axel Haase: Im neuesten Forschungs-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurden die Würzburger in fünf ihrer Fächer oder Fakultäten als "forschungsstark" eingestuft und belegen damit Plätze unter den besten zehn deutschen Universitäten.

In der Zahl der forschungsstarken Fakultäten liegt die Universität Würzburg hinter der Universität München (neun forschungsstarke Fakultäten) aber noch vor der TU München (vier) und allen anderen Universitäten in Bayern. Besonders forschungsstark sind in Würzburg die Wissenschaftler in den Fakultäten für Biologie, Chemie, Physik, und den Fächern Psychologie und Volkswirtschaftslehre.

Einige Fächer wurden in der CHE-Untersuchung bundesweit in diesem Jahr nicht berücksichtigt, darunter auch die Medizin, wo die Würzburger in vorhergehenden Rankings immer einen Spitzenplatz eingenommen haben.

Sieben Forschungsindikatoren wurden bei der Untersuchung berücksichtigt: die jeweils absolute und relative (pro Professor) Zahl der Publikationen, Promotionen und Zitationen sowie das Drittmittelvolumen. Bei den relativen Zahlen belegt Würzburg bundesweit hinter der TU München, sowie den Universitäten Freiburg, Heidelberg und Tübingen den fünften Rang, direkt gefolgt von Erlangen.

Besonders hervorragend ist wiederum die Biologie platziert, die bei allen Indikatoren Spitzenplätze belegt. Keine andere Biologiefakultät in Deutschland publiziert soviel wie die Würzburger Biologie. Das Gleiche gilt für die Chemie, die in der Zahl der Publikationen weit vor allen anderen Chemiefakultäten in Deutschland liegt. Besonders stark in der Einwerbung von Drittmitteln ist die Physik, die mehr Drittmittel pro Wissenschaftler einwirbt, als die mit wesentlich mehr Personal gesegneten Physikfakultäten in München. Besonders publikationsstark sind schließlich auch Wissenschaftler der Psychologie und der Volkswirtschaftslehre, die bei der Zahl der Publikationen pro Professor Spitzenplätze belegen.

Knapp einen Spitzenplatz verfehlt hat die Juristische Fakultät. Wenn es den Wissenschaftlern dieser Fakultät gelingt, die Publikationen und die Zahl der Promotionen noch etwas zu steigern, so könnte auch dieses Fach bald zu den Besten in Deutschland zählen, so der Präsident.

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