Informationstechnik und Geographie gehen Hand in Hand


Nicht nur die Perspektiven des Faches Geographie, sondern auch die beruflichen Möglichkeiten seiner Absolventen standen im Mittelpunkt eines Fachkolloquiums, das am Freitag und Samstag mehrere Hundert Besucher ins Philosophiegebäude am Hubland lockte.

    Das Kolloquium "Die Geographie im 21. Jahrhundert", veranstaltet vom Institut für Geographie der Universität Würzburg, setzte den Schlußpunkt unter die Feierlichkeiten, die 1998 zum 100jährigen Bestehen der Würzburger Geographie begonnen worden waren. Unter anderem sollte es den Studierenden eine Orientierungshilfe bieten: Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt für Diplom-Geographen und was erwartet er von ihnen? Welche Tendenzen sind sichtbar? Was ist besser im Studium: Spezialisierung oder breite Generalisierung? Wohin kann die "Abenteuerreise" Studium führen?

    Antworten auf diese Fragen gaben nicht nur die Vorträge, sondern auch das Forum "Arbeitswelten Geographie". Bei dieser Informations- und Kontaktbörse konnten sich Studierende und Absolventen des Instituts, die auf dem nicht-universitären geographischen Arbeitsmarkt Fuß gefaßt haben, begegnen. Fast 30 ausstellende Firmen und Behörden präsentierten zudem einen Querschnitt durch die Arbeitswelten der Geographie. Die Unternehmen kamen vor allem aus dem Bereich der computerbasierten "Geographischen Informationssysteme" (GIS), was nach Ansicht der Veranstalter den wachsenden Stellenwert der Geographie im Informationszeitalter belegt. Hier konnten sich die Studierenden zu Themen wie "Abschlußarbeiten" bis hin zu "Schwerpunktsetzung im weiteren Studienverlauf" einige Anregungen und Motivation holen.

Karl Sapper-Preis für vier Absolventen

    Eröffnet wurde das Kolloquium am Freitag durch Grußworte von Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Freericks und Dekan Prof. Dr. Herbert Voßmerbäumer. Dieser verlieh anschließend den Karl Sapper-Preis der Fakultät für Geowissenschaften an vier herausragende Absolventen des Studienjahres 1997/98. Jeder der Geehrten erhielt eine Urkunde und ein Preisgeld von 400 Mark, gestiftet von den Professoren des Fachbereichs.

    Karl Sapper war von 1919 bis zu seiner Emeritierung 1932 Ordinarius in Würzburg und einer der bedeutendsten Geographen seiner Zeit. Die nach ihm benannte Auszeichnung ist für Absolventen der Diplom-Studiengänge, für Staatsexamenskandidaten mit einer Zulassungsarbeit in Geographie und für Doktoranden der Geowissenschaften gedacht. Der Lehramtsstudent Johannes Bausenwein (27) aus Würzburg wurde für seine Zulassungsarbeit ausgezeichnet. Die folgenden Absolventen erhielten den Preis für ihre Diplomarbeiten: Diplom-Mineralogin Amanda Brummer (28) aus Fürstenzell, Diplom-Geograph Johannes Glückler (25) aus Fulda und Diplom-Geologe Michael Streng (27) aus Würzburg.

Globalisierung, Klimaforschung und Schulgeographie

    Während des Fachkolloquiums erörterten sieben Referenten den zukünftigen Stellenwert und die Bedeutung der Geographie in der Wissenschaftswelt. Prof. Dr. Hermann Verstappen aus Enschede (Niederlande), früherer Präsident der Internationalen Geographischen Vereinigung, ging auf das Problem der Tragfähigkeit von Naturlandschaften unter immer stärkerem Druck durch den Menschen ein. In diesem Bereich können Veränderungen mit geographischen Beobachtungs- und Informationssystemen festgestellt werden.

    Prof. Dr. Rolf Sternberg aus Köln, der unter anderem die Wirksamkeit von innovativen Netzwerken für eine nachhaltige und eigenständige Regionalentwicklung untersucht, zeigte Trends in der wirtschaftsgeographischen Regionalforschung auf. Auch Dr. Gerald Wood aus Duisburg beschäftigte sich mit regionalen Aspekten. Ihm zufolge ist gerade im Zuge der "Globalisierungstendenz" in vielen Daseinsbereichen des Menschen die Rückbesinnung auf regionale Werte wieder in den Vordergrund gerückt.

    Die Stellung der Geographie in der Schule nahm Prof. Dr. Hartwig Haubrich (Freiburg) unter die Lupe. Er verglich die schwindende Bedeutung des Faches in der deutschen Bildungspolitik mit dem wachsenden Bekenntnis zu geographischer Bildung in anderen Ländern, zum Beispiel den USA und England. Dann referierte Prof. Dr. Heinz Wanner aus Bern über Wege der Klimaforschung. Er hält es für besonders dringlich, die Folgen der globalen Klimaveränderung für die menschliche Lebensweise zu untersuchen: der "Krieg um das Wasser" wie auch die exorbitant wachsenden Versicherungsschäden durch tropische Wirbelstürme machen laut Prof. Wanner deutlich, wie dringend solche Probleme politisch angegangen werden müßten.

    Prof. Dr. Heiner Dürr aus Bonn sprach über "Geographie als Kulturwissenschaft des Fremden" und zeigte die Problematik auf, dass der moderne Mensch durch Globalisierung und wachsende Freizeit immer häufiger auf Fremdes stößt, daraus manches übernimmt und dabei sogar "multiple Identitäten" entwickelt.

    Schließlich bezog Prof. Dr. Aboubakar Adamou, Dekan an der Würzburger Partneruniversität in Niamey (Niger), Stellung zur Situation der afrikanischen Geographie an der Schwelle zum 3. Jahrtausend. Sein Vortrag machte die Bemühungen der Afrikaner deutlich, trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur friedlichen und nachhaltigen Inwertsetzung der überaus knappen natürlichen Ressourcen zu leisten. Prof. Adamou schloß in gewisser Weise den Kreis zur Würzburger Geographie, denn der afrikanische Kontinent ist ein traditionelles Arbeitsgebiet der hiesigen Geowissenschaftler.

    Fazit der Veranstalter: Die Vorträge und Diskussionen hätten gezeigt, daß eine Standortbestimmung für die Geographie sinnvoll und wichtig ist. Zudem sei deutlich geworden, daß das Würzburger Institut für Geographie seine Ziele in Sachen Forschung und Lehre frühzeitig und richtig auf die sich abzeichnenden Notwendigkeiten ausgerichtet habe.



Prof. Dr. Siegfried Ebel wird 65


Der Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Chemie an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Siegfried Ebel, feiert am Mittwoch, 3. Februar, seinen 65. Geburtstag.

    Siegfried Ebel, 1934 in Schmölln in Thüringen geboren, studierte ab 1956 in Marburg. Dort beendete er 1959 sein Pharmazie-, 1961 sein Chemiestudium. Drei Jahre später folgte die Promotion am Institut für Pharmazeutische Chemie und Lebensmittelchemie. Dann bereitete Siegfried Ebel in Marburg bis 1968 seine Habilitation vor. Während dieser Zeit legte er die Lebensmittelchemiker-Hauptprüfung ab, womit er seinen dritten Studienabschluß in der Tasche hatte.

    Auf seine erste Professur wurde der Wissenschaftler 1969 nach Marburg berufen. Zwei Jahre danach folgte die Ernennung zum Abteilungsleiter für die Fachrichtung Pharmazeutische Chemie. In den frühen 70er Jahren beschäftigte sich Prof. Ebel mit der Rechnersteuerung in der Analytischen Chemie. Die Arbeiten auf diesem Gebiet brachten ihm internationale Anerkennung ein. 1977 baute er in Thailand das Institut für Arzneimittelprüfung auf und war auch in den folgenden Jahren in Asien aktiv, indem er zum Beispiel Gastprofessuren in Indonesien wahrnahm.

    Auf den Lehrstuhl an der Universität Würzburg wurde Prof. Ebel 1982 berufen. Sein weit gefaßtes Arbeitsgebiet beinhaltet unter anderem die Analytik von Arzneistoffen und Arzneimitteln sowie die Automatisierung dieser Analytik und die dabei anfallende Datenverarbeitung. Zudem hat sich der Wissenschaftler den verschiedenen Analyseverfahren und ihren Kopplungen gewidmet. In Würzburg wurde er, wie bereits zuvor in Marburg, zum Dekan seiner Fakultät gewählt.

    Das Fachwissen von Prof. Ebel ist nach wie vor international gefragt. So ist er zum Beispiel Mitglied der Europäischen Arzneibuchkommission und dort auch Vorsitzender der Expertengruppe Pharmazeutische Chemie. Außerdem leitet er eine Expertengruppe gleichen Namens bei der Deutschen Arzneibuchkommission. Seit 1998 ist der Würzburger Professor zudem Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesinstituts für Arzneimittel.

    Zu Ehren von Prof. Ebel veranstalten die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft und die Gesellschaft Deutscher Chemiker ein gemeinsames Festkolloquium. Es beginnt am Freitag, 19. Februar, um 16.00 Uhr im Hörsaal B des Zentralgebäudes Chemie am Hubland. Die Festredner sind Prof. Dr. G. Blaschke (Münster), der über Möglichkeiten und Grenzen der Kapillarelektrophorese als neues Verfahren der pharmazeutischen Analytik spricht, und Prof. Dr. H. Engelhardt aus Saarbrücken mit dem Thema "Performance-Kontrolle in der HPLC".



Preisverleihungen an der Fakultät für Physik und Astronomie


Junge Physiker, die ihr Diplom oder ihre Promotion mit Auszeichnung abgeschlossen haben, bekommen am Montag, 1. Februar, die Wilhelm Conrad Röntgen-Preise 1998 verliehen.

    Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer öffentlichen akademischen Feier überreicht, zu der die Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Würzburg um 17.15 Uhr in den Toscanasaal der Residenz einlädt. Die Preise gehen auf Wilhelm Conrad Röntgen selbst zurück: Laut Testament vermachte er seinen im Jahr 1901 verliehenen Nobelpreis dem Physikalischen Institut, um dessen Forschungstätigkeit zu fördern. Obwohl durch die vergangenen Inflationen nur noch ein Teil des Betrages vorhanden ist, kann das Institut jährlich wertvolle Buchpreise überreichen. Der Geschäftsführende Institutsvorstand Prof. Dr. Eberhard Umbach wird die Röntgenpreise übergeben.

    Im Rahmen der Feier werden außerdem von der "Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus und Else Heraeus-Stiftung" zwei Urkunden zum "Bilateralen WE-Heraeus-Auslandsstipendium" überreicht. Mit diesem Stipendienprogramm fördert die Stiftung den gleichzeitigen Austausch von herausragenden Studierenden zwischen einer deutschen Universität und einer Hochschule im Ausland. Dr. Ernst Dreisigacker, Geschäftsführer der Stiftung, wird die Urkunden überreichen.

    Nach den Preisverleihungen ist ein kurzer Bericht von Dekan Prof. Dr. Axel Haase vorgesehen, der auf Erfolge, Entwicklung und Wünsche der Fakultät eingehen will. Anschließend hält Prof. Dr. Artur Scharmann von der Universität Gießen den Vortrag: "Wie ist das mit der Strahlendosis?" Damit greift er ein Thema auf, das seit Röntgens Entdeckung in der naturwissenschaftlichen wie auch in der politischen Diskussion aktuell ist. Die Feierstunde wird von einem Chor Würzburger Studierender und Wissenschaftler musikalisch begleitet.



Claudia Antesberger stellt Gemälde und Grafiken aus


Die erste Einzelausstellung mit Gemälden und Grafiken von Claudia Antesberger ist bis 13. März in der Neueren Abteilung des Martin-von-Wagner-Museums der Universität Würzburg zu sehen.

    Die 1965 in Regensburg geborene Künstlerin, die seit 1994 in Würzburg wohnt, errang den begehrten Debütantenpreis der Bayerischen Staatsregierung, der zwingend eine Einzelausstellung vorsieht. Dafür stellte das Universitätsmuseum seine Räumlichkeiten zur Verfügung. In Konzeption und Durchführung habe man der Künstlerin alle Freiheit gelassen, wie Prof. Dr. Stefan Kummer, Leiter der Neueren Abteilung, hervorhebt.

    Claudia Antesberger absolvierte nach dem Abschluß der Keramikfachschule in Landshut 1994 die Staatliche Kunstakademie München bei den Professoren Tröger, Berger und Schultze. Im Jahr 1998 stellte sie in der Würzburger Otto-Richter-Halle zusammen mit Joseph Rössl aus, mit dem sie in der Stadt auch eine spektakuläre "Kuhaktion" veranstaltete. Eine Ausstellung im Münchener Haus der Kunst hatte zur Folge, daß die Bayerische Staatskanzlei ein Werk von Claudia Antesberger erwarb. Auch in Paris waren ihre Arbeiten schon zu sehen.

    Prof. Kummer hat die Ausstellung im Wagner-Museum am Sonntag eröffnet. Sie ist bei freiem Eintritt bis 13. März zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr, dienstags und donnerstags zudem von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie an folgenden Sonntagen von 9.30 bis 12.30 Uhr: 7. und 21. Februar; 7. März. Besichtigungen sind auch nach Vereinbarung möglich, T (0931) 31-2283, Fax (0931) 888-7073, E-Mail:
museum.na@mail.uni-wuerzburg.de




Theater und Ausstellung über Puschkin


Im Jahr 1999 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des russischen Dichters Alexander S. Puschkin. Aus diesem Anlaß haben Studierende der Slavistik ein Theaterstück auf die Beine gestellt.

    Die jungen Leute haben aus Briefen und Tagebüchern von Puschkin eine szenische Kollage über den Dichter erarbeitet, die den Titel "Vollkommener Schönheit du vollkommenes Ebenbild" trägt (Anm. d. Red.: dies ist kein Druckfehler - der Titel lautet tatsächlich so). Die Theatergruppe des Lehrstuhls für Slavistik wird das Stück in russischer Sprache am Samstag, 30. Januar, um 20.00 Uhr im Toscanasaal der Residenz aufführen. Eine Einführung sowie eine deutsche Übersetzung werden geboten, der Eintritt ist frei.

    Vor dem Toscanasaal wird an diesem Abend zudem eine Ausstellung mit der modernen Malerei des in Würzburg lebenden bulgarischen Künstlers Wladimir Petrichev gezeigt. Titel: "Illustrationen zu Puschkins Werken". Diese Werke sind dann bis Ende Februar in der Bibliothek des Lehrstuhls für Slavistik im Südflügel der Residenz, 3. Stock, zu sehen. Sie ist montags bis donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 14.00 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich.

    Weitere Informationen: Dr. Dorothea König, T (0931) 31-2395, Fax (0931) 15943, E-Mail:
d.koenig@mail.uni-wuerzburg.de




Prof. Dr. Dr. Winfried Trusen gestorben


Der frühere Inhaber des Lehrstuhls für deutsche und vergleichende Rechtsgeschichte, Kirchenrecht und Zivilrecht an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Dr. Winfried Trusen, ist am 19. Januar im Alter von 74 Jahren gestorben.

    Winfried Trusen wurde am 24. Mai 1924 in Danzig geboren. Er begann sein Studium in Danzig und Berlin und setzte es, nach Kriegsdienst und Gefangenschaft, in Göttingen fort. Dort promovierte er 1950 zunächst in den Fächern Geschichte und Philosophie. In Mainz studierte er schließlich die Rechtswissenschaften und wurde dort 1958 promoviert. In der Mainzer Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät habilitierte er sich 1963. 1966 erhielt er dann einen Ruf auf den Würzburger Lehrstuhl, den er bis 1992 innehatte.

    Besonders in der kirchlichen Rechtsgeschichte galt Prof. Trusen als international anerkannter Forscher. Seine zahlreichen Arbeiten, vor allem zur Geschichte der Rezeption des gelehrten Rechts, zum Verhältnis von Jurisprudenz und Wirtschaftsethik sowie zur Geschichte des Strafverfahrens sind weithin anerkannt. Ein Buch, das er über den Prozeß gegen den großen deutschen Prediger und Mystiker Meister Eckhart vorlegte, brachte völlig neue Erkenntnisse.

    Seit den 80er Jahren konzentrierte sich der Professor zunehmend auf Untersuchungen über - zumeist kirchliche - Formen der Gerichtsbarkeit, darunter Ketzerverfahren sowie Inquisitions- und Hexenprozesse. Dabei erhellte er Zusammenhänge, die für das Werden des europäischen Strafrechts von zentraler Bedeutung waren. Vor diesem Hintergrund wurde dem Würzburger Gelehrten im Sommer 1998 als einzigem Deutschen die Mitgliedschaft in einer vom Vatikan eingesetzten Historikerkommission zur Geschichte der kirchlichen Inquisition angetragen.

    An der Universität Würzburg war Prof. Trusen als Dekan der Juristischen Fakultät und Senatsmitglied sowie in verschiedenen Kommissionen tätig. Er baute den Computerpool der Fakultät auf und leitete ihn bis zu seiner Emeritierung. Der Deutsche Hochschulverband berief ihn in sein Präsidium. Mehrere Jahre gehörte Winfried Trusen der Senatskommission für Humanismusforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. An einem DFG-Projekt wirkte der Professor noch nach seiner Emeritierung mit: Im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Die Entstehung des öffentlichen Strafrechts" bearbeitete er den Bereich des gelehrten, vornehmlich des kirchenrechtlichen Strafprozesses im hohen und späten Mittelalter.



Filmender Psychoanalytiker aus Rom hält Vortrag


Der in Rom lebende Psychiater und Psychoanalytiker Massimi Fagioli wird zum 25. Internationalen Filmwochenende vom 28. bis 31. Januar nach Würzburg kommen. Der Italiener lebt eine interessante Doppelexistenz: Neben seiner medizinischen Tätigkeit ist er gleichzeitig ein international bekannter Filmregisseur. In Würzburg wird er beide Seiten seiner Person vorstellen: einen Film und sein psychoanalytisches Konzept. Am Samstag, 30. Januar, referiert Fagioli um 10.00 Uhr im Großen Hörsaal der Medizinischen Poliklinik über "Innere Bilder bei psychisch Kranken und in der Kunst". Er hält den Vortrag in italienischer Sprache; eine Übersetzung wird geboten. Nachmittags ist dann Fagiolis Film "Il cielo della luna" im Rahmen des Filmwochenendes im CORSO-Kino zu sehen.



Seminar: Existenzgründung aus Hochschulen


Zwei Wirtschaftswissenschaftlerinnen von der Universität Würzburg halten am Freitag, 29. Januar, die Vorträge bei der Seminar- und Workshopreihe für potentielle Existenzgründer aus der Hochschule. Veranstalter sind der Universitätsbund Würzburg und die Fakultät für Biologie.

    Um 15.00 Uhr widmet sich Prof. Dr. Margit Meyer, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der Universität Würzburg, im Hörsaal A 101 des Biozentrums am Hubland dem Thema "Unternehmertum, Marketing und Wettbewerb". Ab 17.30 Uhr spricht dann Diplom-Kauffrau Heike Beer, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Meyer, über die "Entwicklung einer Marketingkonzeption für Existenzgründer aus Hochschulen". Die Teilnahme an dieser Veranstaltungsreihe ist kostenlos; Anmeldung und weitere Informationen: Unibund, T (0931) 888-4241, E-Mail bzw. Internet:
vorstand@unibund.uni-wuerzburg.de

http://www.unibund.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




Arbeitsgruppe untersucht Fälschungen in der Wissenschaft


Im Frühjahr 1997 begann der bislang größte Fälschungsskandal in der Geschichte der deutschen Wissenschaft: Zwei renommierte Krebsforscher aus Ulm gerieten in den Verdacht, Daten in ihren Publikationen gefälscht, zum Teil sogar erfunden zu haben. Derartigen Betrügereien in der Wissenschaft geht nun eine Arbeitsgruppe an der Universität Würzburg auf den Grund.

    Die Vorwürfe gegen die Ulmer Krebsforscher wurden seinerzeit von Untersuchungskommissionen der betroffenen Einrichtungen geprüft. Eine übergeordnete "Gemeinsame Kommission" kam zu einem niederschmetternden Ergebnis: Experimente sollten vorgetäuscht, Daten manipuliert, Abbildungen gefälscht, Ideen geklaut und junge Wissenschaftler zum Fälschen verleitet worden sein. Mindestens 47 Publikationen, veröffentlicht in renommierten Fachjournalen, waren bis dahin vom Fälschungsverdacht betroffen. Doch nur wenige davon sind bis heute zurückgezogen worden.

    Um diesen Fall vollständig aufzuklären, hat die Gemeinsame Kommission eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die von Prof. Dr. Ulf R. Rapp, Vorstand des Instituts für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Universität Würzburg, geleitet wird. Diese sogenannte "Task Force" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Dr. Mildred-Scheel-Stiftung unterstützt. Sie soll das gesamte Schrifttum der umstrittenen Krebsforscher und einiger ihrer Mitautoren untersuchen.

    Die "Task Force" arbeitet seit April 1998. Es gilt, 550 Publikationen und rund 80 Buchartikel minutiös nach Manipulationen zu durchforschen, wobei die jeweiligen Autoren in die Aufklärungsarbeit eingebunden werden: In Fragebögen sollen sie sich zu ihren Publikationen äußern. Ein Problem sei, so Prof. Rapp, daß viele Laborbücher, in denen die verdächtigen Tests eigentlich dokumentiert sein sollten, nicht existieren. Zudem seien in den Veröffentlichungen häufig Mitautoren genannt, die in Wirklichkeit nichts zu den jeweiligen Arbeiten beigetragen hätten.

    Bisher hat die Würzburger Arbeitsgruppe 110 Publikationen bearbeitet und beim Vergleich der Abbildungen eine Reihe weiterer Fälschungen entdeckt. Ein Ziel der Ermittler ist es, eine kommentierte Liste der betroffenen Publikationen zu veröffentlichen. Aber es geht nicht nur um die Aufarbeitung dieses einen Vorfalls. Um künftig weitere Fälschungen zu verhindern, wird auch beleuchtet, wie es zu einer solchen Situation kommen konnte und wie man sie verhindern kann.

    Die DFG und einige Forschungseinrichtungen haben bereits Empfehlungen erarbeitet, wie mit Fällen von wissenschaftlichem Fehlverhalten umzugehen ist. Diese Empfehlungen zum korrekten wissenschaftlichen Arbeiten und zur Publikationspraxis sollen dann auf der Grundlage der von der Würzburger "Task Force" gesammelten Erfahrungen nochmals überdacht und vervollständigt werden.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulf R. Rapp, T (0931) 201-5140, Fax (0931) 201-3835, E-Mail:
rappur@mail.uni-wuerzburg.de




Gift aus Schimmelpilzen geht an die Nieren


Verschiedene Schimmelpilze bilden einen sehr stabilen Giftstoff, der vor allem die Nieren angreift. Bis heute ist aber nicht eindeutig geklärt, inwiefern dieses Pilzgift tatsächlich am Entstehen von Nierenerkrankungen des Menschen beteiligt ist. Doch zu diesem Thema gibt es einige neue Erkenntnisse.

    Am Physiologischen Institut der Universität Würzburg befaßt sich die Arbeitsgruppe von PD Dr. Michael Gekle mit dem Gift aus den Schimmelpilzen. Dieses heißt Ochratoxin A (OTA) und kommt in unsachgemäß gelagerten Nahrungs- und Futtermitteln häufig vor. Wird zum Beispiel verschimmeltes Getreide zu Nahrungsmitteln verarbeitet, so gehen dabei laut Dr. Gekle zwar die Pilze zugrunde, doch das OTA bleibe zum größten Teil erhalten. Es finde sich zudem in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, wenn das verwendete Futter belastet war.

    Seit 1974 ist bekannt, daß OTA eine Nierenerkrankung bei Schweinen verursacht, die sogenannte Dänische Schweine-Nephropathie. Es gebe zudem Studien, so Dr. Gekle, die erhöhte Konzentrationen des Pilzgiftes in Blut und Urin sowie in Nahrungsmitteln mit bestimmten Nierenerkrankungen des Menschen in Zusammenhang bringen. Leider lassen sich solche Daten mit den meisten experimentellen Studien nur schwer vergleichen: Viele frühere Untersuchungen wurden mit so hohen OTA-Konzentrationen durchgeführt, wie sie praktisch nicht vorkommen.

    Die Würzburger Physiologen dagegen haben in einem toxikologisch relevanten Konzentrationsbereich die Wirkung von Ochratoxin A auf Kulturen von menschlichen Nierenzellen untersucht. Ergebnis: Das Gift der Schimmelpilze ruft spezifische Veränderungen in Bau und Funktion der Zellen hervor. Die Forscher nehmen an, daß OTA mit bestimmten Schlüsselmolekülen in Wechselwirkung tritt und dadurch Signal- und Regulationsvorgänge in den Zellen stört. Letzten Endes soll dies die Nierenfunktion und damit das Gleichgewicht des gesamten Organismus verändern.

    Künftig will sich die Gruppe um Dr. Gekle, dessen Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, mit der Wechselwirkung zwischen OTA und zellulären Regulationssystemen befassen. Dies soll dazu beitragen, das Gefährdungspotential des Pilzgiftes noch besser abschätzen und geeignete Gegenmaßnahmen entwickeln zu können. Außerdem wollen die Physiologen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universitätsklinik ein Programm aufbauen, bei dem Patienten mit Nierenerkrankungen auf eine mögliche OTA-Belastung hin untersucht werden sollen.

    Weitere Informationen: PD Dr. Michael Gekle, T (0931) 31-2739, Fax (0931) 31-2741, E-Mail:
michael.gekle@mail.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Menschen mit Down-Syndrom


Das Down-Syndrom, vielen besser bekannt als Mongolismus, wird durch eine genetische Anomalie verursacht. Deshalb gehört es zu den Behinderungen, die bereits während der Schwangerschaft leicht zu erkennen sind.

    Über 90 Prozent der Ehepaare, die ein Kind mit Down-Syndrom erwarten, entschließen sich nach Aussagen von humangenetischen Instituten und Beratungsstellen zu einem Schwangerschaftsabbruch. In der Öffentlichkeit ist über die Tatsache der genetischen Anomalie hinaus oft wenig über die Menschen mit dieser Behinderung bekannt. Ein Überblick über den derzeitigen Forschungs- und Wissensstand zum Thema "Menschen mit Down-Syndrom" soll im Rahmen einer Studententagung geboten werden, die am Freitag und Samstag, 5. und 6. Februar, an der Universität Würzburg im Hörsaal II des Gebäudes Wittelsbacherplatz 1 stattfindet.

    Studierende der Sonderpädagogik werden ihre Studienergebnisse zu verschiedenen Aspekten des Down-Syndroms in Vorträgen mit anschließender Diskussion vorstellen. Themen sind unter anderem genetische Ursachen, Diagnostik vor der Geburt, Fördermöglichkeiten sowie Fragen der schulischen und beruflichen Integration. Die Tagung ist öffentlich und beginnt am Freitag, 5. Februar, um 16.00 Uhr. Zum Abschluß findet am Samstag gegen 17.00 Uhr ein Podiumsgespräch mit Vertretern der Würzburger Selbsthilfegruppe "Menschen mit Down-Syndrom - Eltern und Freunde" statt.

    Gleichzeitig mit der Studententagung wird vor dem Hörsaal II eine Ausstellung zum selben Thema eröffnet. Sie soll bis 19. Februar zu sehen sein, und zwar montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr.

    Weitere Informationen: Dr. Erwin Breitenbach, T (0931) 888-4832 oder -4828, Fax (0931) 888-6804, E-Mail bzw. Internet ("Aktuelles" anklicken):
spa1020@mail.uni-wuerzburg.de

http://www.uni-wuerzburg.de/gbpaed/



PERSONALIA


Dr. Elke BUTT-DÖRJE, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für klinische Biochemie und Pathobiochemie, wurde mit Wirkung vom 08.01.1999 zur Akademischen Rätin z.A. ernannt.

Prof. Dr. Franz-Christian CZYGAN, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Biologie, wurde von der Bundesministerin für Gesundheit für drei Jahre zum Mitglied der "Kommission nach § 25 Abs. 6 und 7 des Arzneimittelgesetzes für den humanmedizinischen Bereich, phytotherapeutische Therapierichtung und Stoffgruppe (Kommission E)" berufen. Die Kommission E hat die Aufgabe, pflanzliche Arzneimittel zu beurteilen und zu bewerten. Prof. Czygan vertritt in dieser Kommission den Bereich Pharmazie.

Dr. Volker FRÖHLICH, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Pädagogik I, wurde mit Wirkung vom 09.12.1998 zum Akademischen Rat z.A. ernannt.

Prof. Dr. Wilhelm JANKE, Institut für Psychologie, wurde eine Freistellung für Forschung im Sommersemester 1999 bewilligt.

PD Dr. Karl-Norbert KLOTZ, Akademischer Rat, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, wurde für die Zeit vom 15.03.1999 bis 31.07.1999 weiterhin Sonderurlaub zur Wahrnehmung einer C3-Professur für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Würzburg gewährt.

Prof. Dr. Chris MEIER, Institut für Organische Chemie, wurde für die Zeit vom 01.01.1999 bis 30.06.1999 Sonderurlaub zur Wahrnehmung einer Lehrstuhlvertretung für Organische Chemie an der Universität Hamburg gewährt.

Dr. Edeltraud REINHART, Akademische Rätin z.A., Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, wurde mit Wirkung vom 14.01.1999 zur Akademischen Rätin ernannt.

Prof. Dr.med. Rolf-Edgar SILBER, Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, wurde für die Zeit vom 01.01.1999 bis 31.01.1999 weiterhin Sonderurlaub zur Wahrnehmung einer Universitätsprofessur der BesGr. C 4 und der kommissarischen Leitung der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie an der Universität Halle gewährt.


FORSCHUNGSFÖRDERUNG


Für Rückfragen steht die Abteilung VIII der Zentralverwaltung, Ottostraße 16,
T 31-2294, 31-2233 und 31-2529
(EU-Forschungsreferent und Technologietransferbeauftragter) zur Verfügung.




Aus- und Weiterbildung im Gemeinschaftsrecht


Im Rahmen des europäischen Aktionsprogramms "Robert Schuman" können Universitäten, berufsbildende Anstalten, Gerichte, Rechtsanwaltskammern sowie Justizministerien bis 31. März Förderanträge stellen.

    Gefördert werden zum einen praxisbezogene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auf dem Gebiet des Gemeinschaftsrechts für ausgebildete und angehende Richter sowie für Staats- und Rechtsanwälte. Zum anderen werden Zuschüsse für Informationsmittel sowie für Begleitmaßnahmen gewährt, die geeignet sind, die ersten beiden Maßnahmen zu erleichtern. Für diesen Aufruf steht ein Budget von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe des Zuschusses (30.000 Euro für ein Einjahres- und das Doppelte für ein Zweijahresprojekt) darf 80 Prozent der Gesamtkosten nicht überschreiten. Bewerbungsunterlagen sind zu beziehen bei: Europäische Kommission, GD XV (Binnenmarkt und Finanzleistungen), Aktion Robert Schuman, C 100, 4/55, Rue de la Loi 200, B-1049 Brüssel, Fax 0032-2-299 30 88.


AUSGESCHRIEBENE WISSENSCHAFTSPREISE




Förderpreis für junge Hochschullehrer


Nicht älter als 38 Jahre sollten die Kandidaten sein, die für den Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer vorgeschlagen werden. In Frage kommen Natur- und Ingenieurwissenschaftler, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Berufung auf eine C3-Professur bestätigt worden ist.

    Der Preis ist mit 850.000 Mark dotiert - in Form von Personal- und Sachmitteln auf fünf Jahre verteilt - und wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Essen vergeben. Wie es in der Ausschreibung heißt, würden junge Hochschullehrer gefördert, die wegen Stellenengpässen noch keinen Ruf auf eine C4-Professur erhalten konnten, obwohl sie herausragend qualifiziert sind. Selbstbewerbungen seien ausgeschlossen.

    Vorschläge können bis 15. März schriftlich unter folgender Adresse eingereicht werden: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Postfach 23 02 45, 45070 Essen. Dort können auch die Förderrichtlinien angefordert werden, T (0201) 188-48 20 oder 188-48 57, Fax (0201) 41 25 87. Die Bewerbungen sollten enthalten: Lebenslauf, Angaben zum wissenschaftlichen Werdegang und zur bisherigen beruflichen Tätigkeit sowie eine Publikationsliste und Referenzen.


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Chiffre Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2536


Rechtsanwalts-Fachangestellte sucht nach Beendigung der Ausbildungszeit zum 1.9.99 Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-5).

Kauffrau für Bürokommunikation sucht Praktikumsstelle ohne Entgelt im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-6).

Fremdsprachensekretärin (Hauptsprache: Französisch, Nebensprache: Englisch, Kenntnisse in Italienisch), an selbständiges Arbeiten gewöhnt, Erfahrung in fremdsprachlicher Korrespondenz und Übersetzungen, Organisieren von Reisen und Vorbereitung von Konferenzen, sucht Stelle als (Fremdsprachen-)Sekretärin im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-7).

Industriekauffrau/gepr. Sekretärin, gute Englischkenntnisse einschl. Wirtschaftsenglisch, Erfahrung mit Textverarbeitungssystemen und Tabellenkalkulationsprogramm Excel, sucht geeignete Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-8).

Medizinischer Dokumentator, Kenntnisse in medizin. Terminologie, EDV-Kenntnisse (SAP, Access, Excel, Word, OPS 301, ICD 9), Erfahrung in Abrechnung von Fallpauschalen und Sonderentgelten nach BPflV'95, zur Zeit in der Klinikverwaltung tätig, sucht wegen Befristung der Stelle bis 31.12.99 Weiterbeschäftigung im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-9).

Sekretariatsassistentin, EDV-Kenntnisse (Word, Excel, Access, Powerpoint), mit allgem. Büro-arbeiten vertraut, sucht Teilzeitstelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-10).

Reinigungskraft sucht Halbtagsstelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 1999-11).


VERSCHIEDENES




Neu: AOK-Studenten-Service


Eine Beratungsstelle der AOK, die sich speziell an Studierende richtet, wird am Montag, 1. Februar, in der Sanderstraße 1 eröffnet.

    Dort erhalte jeder Studierende Hilfestellung in allen Fragen zur Sozialversicherung, wie die AOK in einer Pressemitteilung schreibt. Zudem gebe es ein schwarzes Brett und eine Jobbörse. Auch ein Blick ins Internet werde während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr) möglich sein. Zur Eröffnung der Beratungsstelle können alle Würzburger Studierenden an einem Gewinnspiel teilnehmen. Kontaktmöglichkeiten: T (0931) 388-383, Fax (0931) 388-380, E-Mail:
ASS@wuerzburg.by.aok.de




Förderung für deutsch-französische Promotionen


Das Deutsch-Französische Hochschulkolleg (DFHK) fördert mit Mitteln der Robert Bosch-Stiftung pro Jahr zehn bis zwölf gemeinsame deutsch-französische Promotionsverfahren.

    Gefordert sind eine gemeinsame Betreuung und Begutachtung der Dissertation durch einen deutschen und einen französischen Hochschullehrer, ein längerer Forschungsaufenthalt an der französischen Partnerhochschule sowie das Ablegen der Doktorprüfung in beiden Sprachen vor Prüfungskommissionen beider Hochschulen. Anträge auf Förderung seien, so eine Mitteilung des DFHK, in allen wissenschaftlichen Disziplinen möglich. Fördermittel könnten für Stipendien sowie Reise-, Sach- und Mehrkosten zur Verfügung gestellt werden. Anträge müssen bis 15. April beim DFHK eingehen. Dort gibt es auch weitere Informationen und Beratung: Deutsch-Französisches Hochschulkolleg, Dr. Hermann Harder, Schillerstraße 11, 55116 Mainz, T (0 61 31) 23-16 97, Fax (0 61 31) 23-67 01.



Gründerwettbewerb "e-conomy"


Zusammen mit fünf Partnern hat die Zeitung Wirtschaftswoche den Gründerwettbewerb "e-conomy" ausgeschrieben.

    Gesucht werden junge Unternehmen mit innovativen Ideen. Die Bühne für den Wettbewerb ist das Internet. Daher spielt laut Wirtschaftswoche "die Unternehmensgröße kaum noch eine Rolle; der Standort erst recht nicht." Weitere Informationen gibt es im Internet bzw. unter dem Stichwort "e-conomy" unter der E-Mail-Adresse:
L.Thelen@vhb.de

http://www.wiwo.de/economy/index.htm


    Bewerber müssen ihre Unterlagen bis 1. April einreichen bei: Wirtschaftswoche, Stichwort: "e-conomy", Kasernenstraße 67, 40213 Düsseldorf.

Erstellt am 27. Januar 1999