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Uni-Quiz: Sechs Büchergutscheine für die Gewinner


Neun Vorträge über das Studium an der Uni Würzburg, ein Info-Stand und ein Uni-Quiz, bei dem es Büchergutscheine zu gewinnen gibt. So präsentiert sich die Universität beim HIT, dem Hochschul-Informationstag der Agentur für Arbeit. Er findet am Donnerstag, 16. Februar, von 9.00 bis 14.00 Uhr im Würzburger Cinemaxx-Kino am Alten Hafen statt.

    Den Veranstaltern zufolge haben sich bereits rund 2.000 Schüler zur Teilnahme angemeldet. Beim HIT machen über 35 Hochschulen aus ganz Deutschland mit. Der Tag beinhaltet ein Vortragsprogramm mit 49 Themen und eine Info-Messe. Am Stand der Uni Würzburg können sich die Studieninteressenten über Studiengänge und die Möglichkeiten eines Studiums im Ausland informieren.

    Wer bei den Vorträgen über die Uni gut aufpasst, dem sollte das Uni-Quiz keine großen Probleme bereiten. Insgesamt sechs Schüler können dabei Gutscheine à 100 Euro für die Buchhandlung Schöningh gewinnen. Gesponsert wurden die Gutscheine von Universitätspräsident Axel Haase und der Firma Schöningh; Anlaufstelle für alle Quiz-Teilnehmer ist der Info-Stand der Uni.

    Die Vorträge über die Universität dauern jeweils eine halbe Stunde. Die Themen:
  • 9.00 Uhr: "Nichts ist so spannend wie Wirtschaft", Prof. Dr. Rainer Thome, Saal7
  • 9.45 Uhr: "Forschen am Biozentrum Würzburg: 'Die Sprache, die das Leben spricht ...'", Prof. Dr. Thomas Dandekar, Saal 7
  • 9.45 Uhr: "Sonderpädagogische Studienmöglichkeiten in Würzburg: Ein spezialisiertes Angebot, um Integration zu ermöglichen", Prof. Dr. Reinhard Lelgemann, Saal 2
  • 10.30 Uhr: "Kulturwissenschaftliches Studium an der Universität Würzburg", Prof. Dr. Ulrich Sinn, Saal 6
  • 11.15 Uhr: "Der neue Studiengang Technologie der Funktionswerkstoffe", Prof. Dr. Gerhard Sextl, Saal 6
  • 12.00 Uhr: "Juristisches Studium in Würzburg", dazu Präsentation einer virtuellen Stadtführung für Studierende auf DVD, Prof. Dr. Eric Hilgendorf, Saal 6
  • 12.00 Uhr: "Absolventen für den deutsch-französischen Arbeitsmarkt. Die deutsch-französische Hochschule", Prof. Dr. Manfred Christl, Sandra Schinzel, Saal 7
  • 12.45 Uhr: "Spaß am Problemlösen: Informatik und Mathematik studieren", Prof. Dr. Frank Puppe, "Spacemaster: Raumfahrt international und interdisziplinär in Würzburg studieren", Prof. Dr. Klaus Schilling, Saal 1
  • 13.30 Uhr: "Das Studium der Literaturwissenschaften - Neuphilologien - Lehramt - Magister", Prof. Dr. Wolfgang Riedel, Saal 7


Geister-Trio und Walfisch-Stimme

Das 149. Konzert in der Reihe "Musik in der Neurologie" findet am Donnerstag, 16. Februar, ab 19.00 Uhr im Hörsaal der Neurologischen Klinik, Josef-Schneider-Straße 11, statt. Das Saxophon-Quartett "Atmospheres" spielt George Gershwins "Rhapsody in Blue". Dann stehen die "Dance Preludes" von Witold Lutoslawski auf dem Programm; ausgeführt von Marion Suchy (Klarinette) und Jochen Eckert (Klavier). Das auch als "Geister-Trio" bezeichnete Klaviertrio D-Dur, Opus 70, Nr.1 von Ludwig van Beethoven bringen Johannes Klumpp (Violine), Henrik-Kristian Häring (Cello) und Jochen Eckert (Klavier) zu Gehör. Die beiden zuletzt Genannten schließlich lassen nach einer Pause zusammen mit Ann-Kristin Hacker an der Querflöte die Stimme der Walfische erklingen, die "Vox Balaenae" von George Crumb.





Wie ein Physiker seine Wissenschaft in ein Brettspiel packte


Von Wissenschaftlern sollte man erwarten, dass sie dicke Bretter bohren. Aber als der Physiker Wolfgang Kinzel eines Tages zu Hause tatsächlich damit anfing, Löcher in ein Holzbrett zu bohren, staunte seine Familie dann doch nicht schlecht.

    Außerdem deckte sich der Forscher von der Uni Würzburg im Baumarkt mit jeder Menge Unterlegscheiben ein. Nach einigen Stunden des Heimwerkens sahen seine Angehörigen dann klarer: Kinzel hatte seine Idee für ein Brettspiel in die Tat umgesetzt.

    Familie und Studenten wurden versuchsweise zu ersten Gegnern. Und alle waren begeistert, jedem Zug folgten erbitterte Diskussionen über die richtige Taktik. Schnell wurde klar: Dieses Spiel mit seinen einfachen Zügen, die hoch komplexe Folgen nach sich ziehen, ist ein spannendes Strategiespiel, bei dem räumliches Denken und Abstraktionsvermögen gefordert sind.

    "Mein Anliegen damit ist es, das Wissen über die Theoretische Physik zu fördern", sagt der Professor. Sein Spiel "Kettenreaktion" basiert nämlich auf einem mathematischen Modell, das lawinenartige Vorgänge erklären soll. Das Spielbrett ist mit Stäbchen bestückt, auf die man Ringe stecken muss. Im Spielverlauf kann man dann beobachten, wie die Anordnung der Scheiben immer komplexer wird und wie allmählich große Lawinen entstehen. Wer die gewaltigsten davon erzeugt, gewinnt.

Der Würzburger Physik-Professor Wolfgang Kinzel (links) hat das Strategiespiel "Kettenreaktion" erfunden. Beim Austüfteln halfen auch Diskussionen mit seinen Studierenden, im Bild Andreas Ruttor und Isabella Gierz.
Foto: Robert Emmerich


    Das Spiel ist schon auf dem Markt, produziert wird es vom Lemada-Verlag in Israel. Warum so weit weg? "Der Kontakt dorthin kam über Physiker von der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv zu Stande, mit denen wir wissenschaftlich kooperieren", erklärt Kinzel.

    2004 stellte der Professor seine Erfindung auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor. Schließlich fragte er bei der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" an, ob die sein Spiel nicht in ihren Online-Shop aufnehmen wolle - und stieß auf Interesse. Mit dem Verkauf ist man dort zufrieden: "Es läuft sehr gut, besonders vor Weihnachten war die Nachfrage sehr groß", sagt Sven Precht von der Konradin-Mediengruppe, zu der "Bild der Wissenschaft" gehört.

    Die Idee zu dem Spiel kam dem Würzburger Physiker bei seiner Forschungsarbeit. Er befasst sich mit der Physik komplexer Systeme, die durch Kettenreaktionen aus dem Gleichgewicht geraten. Grundlage dafür ist ein mathematisches Modell zur Erklärung lawinenartiger Vorgänge. Kinzel beschreibt es am Beispiel der Erdbeben-Forschung: Trägt man die Häufigkeit der weltweiten Beben gegen deren Stärke auf, so findet man ein mathematisches Potenz-Gesetz. Es gibt viele Erdbeben mit geringer Stärke, aber auch einige mit extrem großer Stärke. Die Werte sind dabei sehr breit verteilt. "Das heißt, dass auch winzige Ursachen, wie geringe Spannungen in der Tektonik, katastrophale Ereignisse auslösen können", so Kinzel.

    Das gilt nicht nur für Erdbeben. "Solche Potenz-Gesetze wurden auch für Lawinen bei Sandhaufen, bei der Dynamik von Supraleitern und sogar bei wirtschaftswissenschaftlichen Daten gemessen." Finanzexperten seien sich darüber im Klaren, dass eine kleine Ursache reicht, um einen weltweiten Aktiensturz zu bewirken.

    Das mathematische Modell erklärt diese komplexen Prozesse mit einem einfachen Mechanismus: Lokal werden zufällig geringe Spannungen aufgebaut. Sobald dabei ein Schwellenwert überschritten wird, werden die Spannungen an die Nachbarschaft weitergereicht und lösen eine Kettenreaktion aus. Weltweit haben sich laut Kinzel bisher etwa 3.000 wissenschaftliche Publikationen mit diesem Modell befasst, das aber immer noch nicht vollständig verstanden sei.

    Das Spiel "Kettenreaktion" eignet sich für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren. Es kann im Online-Shop von Bild der Wissenschaft erworben werden:

http://www.wissenschaft-shop.de/


    Auf der Web-Seite von Kinzel kann man "Kettenreaktion" auch gegen den Computer spielen und außerdem die Dynamik des ursprünglichen Modells beobachten:
http://theorie.physik.uni-wuerzburg.de/~kinzel/disx.html




Mädchen im Sport, Frauen im Sportstudium


Die meisten Sportfans erinnern sich gut an die deutsche Weitspringerin Susan Tiedtke. Die glänzte nämlich nicht nur mit sportlichen Leistungen, sondern auch mit einem blendenden Aussehen. Ist das Äußere für eine Frau im Sport besonders wichtig? Welches Bild von Sportlerinnen vermitteln in dieser Hinsicht die Medien? Mit solchen Fragen befassen sich Schülerinnen aus Würzburger Gymnasien bei einem Symposium an der Universität.

    "Mädchen im Sport - Frauen im Sportstudium", diesen Titel trägt die Veranstaltung, die vom Institut für Sportwissenschaft angeboten wird. Sie findet am Donnerstag, 9. Februar, von 14.30 bis 18.30 Uhr in den Sportstätten am Judenbühlweg statt. Die Leitung liegt bei Professor Dr. Jens Kleinert.

    Ein Projekt-Team aus acht Studierenden der Sportwissenschaft ist für Planung, Durchführung und Auswertung der Veranstaltung zuständig. Es bietet dabei diese Workshops an: "Gesund und/oder schön - wenn Sport zur Sucht wird", "Geschlechterkampf und Koedukation in Schulsport und Sportstudium" und "Sportlerinnen in den Medien".

    In den Workshops soll auch über Geschlechter-Stereotypen im Sport diskutiert werden. Dazu Matthias Zimlich vom Sportzentrum: "Noch bis 1970 hat es der Deutsche Fußballbund verboten, Frauenmannschaften organisiert spielen zu lassen." Auch habe der Hochleistungssport lange Zeit als Männerdomäne gegolten. Heute sei all das zwar anders, aber trotzdem kämen Sportlerinnen, die in der Öffentlichkeit bekannt sind, noch immer aus nur wenigen Sportarten, wie Tennis oder Leichtathletik. Über solche Phänomene und ihre Ursachen wollen die Uni-Sportler mit den Schülerinnen diskutieren.

    Eröffnet wird das Symposium zuvor mit einem Vortrag von Dr. Inge Schmidt, die über die Geschichte des Frauensports referiert. Die Gymnasiastinnen sollen im Verlauf der Veranstaltung zudem realistische Vorstellungen über Inhalt, Verlauf und Zielsetzungen des Sportstudiums an der Uni Würzburg vermittelt bekommen.

    Bei einem Abschlussplenum werden dann die Diskussionsergebnisse vorgestellt; eine Podiumsdiskussion beendet die Veranstaltung. Angesprochen sind Schülerinnen der Jahrgangsstufen 10 bis 12. Das Symposium ist fast ausgebucht, weitere Interessenten müssen darum eine Teilnahmemöglichkeit erfragen bei Matthias Zimlich, T (0931) 888-6595, Fax (0931) 888-6505, E-Mail:
matthias.zimlich@mail.uni-wuerzburg.de




Wissenschaftsrat: Uni-Medizin mit beachtlichem Leistungsspektrum


Der Wissenschaftsrat hat den medizinischen Einrichtungen der Universität Würzburg ein beachtliches Leistungsspektrum attestiert. "Die Fakultät hat sich als biomedizinischer Standort der Grundlagenforschung profiliert", erklärte Professor Karl Max Einhäupl, Vorsitzender des Wissenschaftsrates.

    Die wesentlichen Erfolgsfaktoren der Würzburger biomedizinischen Forschung seien eine produktive Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaften, die Bildung mehrerer interdisziplinärer Forschungsverbünde und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, heißt es in einer Pressemitteilung des Rates. Die herausragende Leistungsstärke der nichtklinischen Fächer und einzelner Kliniken spiegle sich in bundesweit überdurchschnittlichen Drittmittel-Einwerbungen und Publikationsleistungen wider.

    Dazu Unipräsident Axel Haase: "Wieder einmal wurde damit deutlich, dass die Medizin zu den Leuchttürmen unserer Universität gehört." Das sei gerade deshalb der Fall, weil die Mediziner es verstanden hätten, vielfältige interdisziplinäre Verflechtungen mit den Naturwissenschaften aufzubauen und mit Leben zu erfüllen.

    In der Krankenversorgung hält der Wissenschaftsrat jedoch eine frühere Realisierung des angestrebten Bettenabbaus für erforderlich. Zudem solle sich das Klinikum bei seinen Transplantationsaktivitäten - im Kontext einer bayernweiten Abstimmung - auf Nieren und Knochenmark konzentrieren. Befürwortet wird das Baukonzept, das eine weitgehende räumliche und fachliche Konzentration der Hochschulmedizin im Stadtteil Grombühl vorsieht.

    In ihrem regionalen Umfeld könne die Uni Würzburg nur sehr begrenzt von außeruniversitären Wissenschaftsstrukturen profitieren. Um diesen Standortnachteil zu kompensieren, schlägt der Wissenschaftsrat vor, die Würzburger Kompetenz auf dem Gebiet der Biomedizin im Verbund mit den Naturwissenschaften weiter zu intensivieren und die verstärkte Zusammenarbeit mit den anderen nordbayerischen Medizin-Fakultäten zu suchen.

    Diese Vorschläge hat der Wissenschaftsrat im Rahmen seiner Begutachtung der Universitätsmedizin in Bayern am Montag in Berlin bekannt gegeben. Neben Würzburg kamen auch die medizinischen Einrichtungen der Technischen Universität München zur Sprache. Im Mai sollen Regensburg und Erlangen-Nürnberg folgen, die Universität München war bereits im November an der Reihe. Grundage für die Empfehlungen sind Besuche, die der Wissenschaftsrat den einzelnen Standorten im Januar und Februar 2005 abgestattet hatte.



Verspätetes Geschenk für Wolfgang Kiefer


Dass er zu seinem 65. Geburtstag zwar ein verspätetes, dafür umso schöneres Geschenk bekommt, weiß Wolfgang Kiefer schon jetzt: Am 14. März wird dem Professor von der Uni Würzburg in Florida der "Pittsburgh Spectroscopy Award" verliehen.

Wolfgang Kiefer     Für Kiefer ist es eine besondere Ehrung, die ihm dort von der US-amerikanischen "Pittsburgh Spectroscopy Society" zuteil wird. Der einmal pro Jahr vergebene Preis ist nämlich für Wissenschaftler gedacht, die herausragende Beiträge zur Entwicklung und zum Verständnis der Spektroskopie geleistet haben. Nach Europa ging der Preis bislang nur einmal. Der Würzburger Professor nimmt ihn auf der Tagung PITTCON 2006 entgegen, die mit rund 25.000 Teilnehmern in Orlando stattfindet.

    Seinen 65. Geburtstag feiert Kiefer am Sonntag, 12. Februar. Am Lehrstuhl des Professors (Physikalische Chemie II) wird die Struktur von Molekülen in der Gasphase, im flüssigen Zustand, auf Metalloberflächen sowie im festen Zustand aufgeklärt. Auch die ultraschnelle Dynamik, die in solchen Systemen abläuft, steht im Vordergrund seiner Forschungen. Zur Untersuchung all dieser Phänomene setzt Kiefer diverse Analysetechniken ein, angefangen von verschiedenen Formen der Raman-Spektroskopie bis hin zur Femtosekunden-Laser-Spektroskopie.

    Geboren wurde Wolfgang Kiefer 1941 in Pforzheim. Er studierte Physik an der Universität München, promovierte dort und ging dann für zwei Jahre ans National Research Council of Canada in Ottawa. 1972 kehrte er nach Deutschland zurück. Es folgten wissenschaftliche Tätigkeiten an der Uni München und am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart. In München habilitierte er sich 1977 für das Fach Experimentalphysik.

    Anschließend war Kiefer bis 1985 als Professor für Experimentalphysik an der Uni Bayreuth tätig. Dann folgte er einem Ruf an die Universität Graz, wo er ein Ordinariat innehatte und dem Institut für Experimentalphysik vorstand. Von Österreich aus kam er schließlich 1988 nach Würzburg, wo er seitdem Mitvorstand des Instituts für Physikalische Chemie ist.

    Von 1997 bis 1999 wirkte Kiefer als Dekan der Würzburger Fakultät für Chemie und Pharmazie. Unter anderem gehörte er auch dem Senat und mehreren Senatskommissionen an. Er war Mitglied in drei und ist derzeit noch Mitglied in einem Sonderforschungsbereich.

    Bislang hat der Würzburger Wissenschaftler mehr als 730 Publikationen und fünf Bücher mit herausgegeben. Zudem ist er Hauptherausgeber der internationalen Zeitschrift "Journal of Raman Spectroscopy" und Mitherausgeber anderer internationaler Fachblätter. Kiefer gehört einigen weltweit bedeutsamen wissenschaftlichen Komitees an und wurde mehrfach geehrt, unter anderem mit einer Ehrendoktorwürde der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) sowie jeweils mit einer Ehrenprofessur der chinesischen Universitäten Peking und Wuhan. 2005 erhielt er den "Honorary Membership Award" der amerikanischen "Society for Applied Spectroscopy", der zum ersten Mal nach Deutschland vergeben wurde.



Siegfried-Ebel-Stiftung fördert Nachwuchswissenschaftler


Mit der Siegfried-Ebel-Stiftung beabsichtigt die Pharmazeutische Chemie die Förderung von Studierenden, Doktoranden und wissenschaftlichem Nachwuchs an der Uni Würzburg auf dem Gebiet der Pharmazeutischen Analytik und Chemometrie. Hierzu werden Wissenschaftspreise vergeben, Dissertationen ausgezeichnet oder Stipendien zur Teilnahme an Kongressen gewährt.

    Siegfried Ebel, der ehemalige Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische Chemie, hatte sein wissenschaftliches Leben der Analytik und den damit verbundenen Computerwissenschaften verschrieben. Schon in den 1970er-Jahren legte er als Pionier auf diesem Gebiet große Analytik-Datenbanken an. Die Wirtschaft erkannte schnell das Potenzial dessen, was damals in Marburg geschah. So erhielt Ebel profitbringende Aufträge aus der Industrie für die Schmiermittel- und Pflanzenschutzanalytik.

    Die großen Beträge transferierte er von Marburg nach Würzburg, als er 1983 den Ruf auf den Lehrstuhl in der hiesigen Pharmazie annahm. Die nicht zweckgebundenen Mittel hat er fürderhin für seine Forschung auf dem Gebiet der Pharmazeutischen Analytik und Chemometrie eingesetzt. Am Ende seiner wissenschaftlichen Karriere ist noch eine beträchtliche Summe übrig geblieben, die nun den Grundstock für die Siegfried-Ebel-Stiftung darstellt.

    Die nicht selbstständige Stiftung wird durch die Universität Würzburg verwaltet. Der Inhaber oder die Inhaberin des Lehrstuhls für Pharmazeutische Chemie verfügt über die für das jeweilige Kalenderjahr zur Verfügung stehenden Mittel. So werde es künftig möglich sein, heißt es in einer Mitteilung der derzeitigen Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, einmal im Jahr ein kleines Projekt oder eine Kongressreise zu sponsern. Wenn es weitere Zustiftungen gibt, hofft sie, könnten noch mehr Projekte gefördert werden.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe; T (0931) 888-5460; E-Mail:
u.holzgrabe@pharmazie.uni-wuerzburg.de




Ausgezeichnete Doktorandin: Christina Schwenck


Erstmals hat die Philosophische Fakultät III einer ihrer Doktorandinnen den Beatrice-Edgell-Preis für die beste Promotion verliehen. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an Christina Schwenck.

    Die Preisträgerin wurde im Fach Psychologie "summa cum laude" promoviert, ihre Betreuer waren die Professoren Wolfgang Schneider und Gerhild Nieding. Das Thema ihrer Arbeit lautete: "Gedächtnisentwicklung im Vor- und Grundschulalter - Eine mikrogenetische Studie zur Untersuchung semantischer Organisationsstrategien".

    Derzeit arbeitet Christina Schwenck in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uni Würzburg. Dort bereitet sie im Zuge einer Kooperation der Professoren Wolfgang Schneider und Andreas Warnke ein Forschungsprojekt vor, in dessen Rahmen sie sich habilitieren möchte. Es geht dabei um die kognitiven und sozialen Variablen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS).

    Mit diesen Voraussetzungen qualifiziere sie sich in idealer Weise als Preisträgerin, so eine Mitteilung von Elisabeth Baumgartner, der Frauenbeauftragten der Fakultät. Christina Schwenck nahm die Auszeichnung am Montag abend bei der gemeinsamen Urkundenfeier der drei Philosophischen Fakultäten in der Neubaukirche entgegen.

Mit dem Beatrice-Edgell-Preis wurde die Psychologin Christina Schwenck (zweite von rechts) ausgezeichnet. Auf dem Bild ist sie von den zwei Betreuern ihrer Dissertation umgeben: Studiendekanin Gerhild Nieding und Uni-Vizepräsident Wolfgang Schneider. Links Prodekan Reinhard Lelgemann (Sonderpädagogik). Foto: Hans-Peter Trolldenier


    Der Beatrice-Edgell-Preis soll künftig jedes Jahr vergeben werden. Damit will die Fakultät dokumentieren, dass sie den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs fördert. Außerdem will sie die Motivation von Doktorandinnen stärken, sich für eine wissenschaftliche Karriere zu entscheiden.

    Als Namensgeberin für den Preis wurde Beatrice Edgell gewählt, die als erste Frau überhaupt 1901 an der Uni Würzburg den Doktortitel erwerben konnte. Anschließend startete sie am Royal Holloway College der University of London eine beachtliche wissenschaftliche Karriere. Ihre Promotion durch die Philosophische Fakultät im Fach Philosophie/Psychologie wurde damals von Oswald Külpe betreut, dem berühmten Begründer der "Würzburger Schule der Denkpsychologie".



Begeisterung für Indien wecken


Seit der Romantik ist in Deutschland die Begeisterung für Indien groß. Das erste, vor mehr als 200 Jahren ins Deutsche übersetzte indische Drama faszinierte selbst große Dichter wie Goethe. Für alle Menschen, die sich heute von Indien begeistern lassen wollen, gibt es in Würzburg ein neues Forum: An der Uni entstand eine Zweigstelle der Deutsch-Indischen Gesellschaft.

    Den Menschen in der Region die Kultur, die Religion sowie die politische und wirtschaftliche Struktur Indiens näher zu bringen - das ist das Ziel der neuen Gesellschaft, wie deren Vorsitzende, die Indologie-Professorin Heidrun Brückner, sagt. Außerdem wollen sich die 17 Gründungsmitglieder, etwa die Hälfte davon sind Studierende, für ein gutes Zusammenleben von Deutschen und Menschen indischer Abstammung einsetzen. Geschehen soll das durch kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aktivitäten.

    Dabei profitiert der Würzburger Ableger von dem Beziehungsnetz, das die Stuttgarter Muttergesellschaft in den vergangenen 51 Jahren aufgebaut hat. Von der Schwabenmetropole aus werden berühmte indische Musiker, Sänger, Tänzer, Dichter und Schauspieler auf Tournee durch die Zweiggesellschaften geschickt. Unterstützung aus Stuttgart gibt es auch bei der Organisation von Ausstellungen und Workshops.

    Heidrun Brückner hofft, mit Hilfe der neuen Gesellschaft die Kontakte ihres Lehrstuhls zu den Kommunen und Kultureinrichtungen in Unterfranken ausbauen zu können. Bereits in den vergangenen drei Jahren organisierte ihr Lehrstuhl Veranstaltungen und Workshops zu Indien-Themen. Diese fanden bislang jedoch nur an der Uni statt und erreichten vor allem Studierende.

    Kontakt zur Gesellschaft kann unter T (0931) 888-5511 oder per E-Mail aufgenommen werden unter
indologie@mail.uni-wuerzburg.de

http://www.uni-wuerzburg.de/indologie/




Studierende können auf Geld für Auslandspraktika in Firmen hoffen


Studierende der Uni Würzburg, die sich bei einer Firma im europäischen Ausland selbst ein Praktikum organisieren, können dafür beim Akademischen Auslandsamt der Uni eine finanzielle Förderung beantragen. Pro Monat werden bis zu 500 Euro gezahlt.

    Die Fördermittel stehen im Rahmen des Projekts "Intercultural Teams and Competencies" im EU-Programm Sokrates/Leonardo zur Verfügung. Keine Unterstützung gibt es für Praktika in Schulen oder Kliniken.

    Die Praktikumsaufenthalte können in den Ländern der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Rumänien, Bulgarien und der Türkei stattfinden. Sie müssen drei bis zwölf Monate dauern. Bewerben können sich Studierende aus allen Studiengängen; gute Kenntnisse in der Sprache des jeweiligen Gastlandes sind Voraussetzung. Für alle verpflichtend ist außerdem die Teilnahme an einem zweitägigen interkulturellen Training.

    Das Akademische Auslandsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass genügend Geld zur Verfügung steht und somit die Gewährung einer finanziellen Unterstützung sehr wahrscheinlich sei. Interessenten sollten sich baldmöglichst mit dem Auslandsamt wegen Bewerbungsunterlagen und -terminen in Verbindung setzen. Weitere Informationen gibt es bei Dieter Thoma, T (0931) 31-2228, E-Mail:
thoma@zv.uni-wuerzburg.de




Kinder und Jugendliche für wissenschaftliche Studie gesucht


Für eine Studie zur Informationsverarbeitung werden gesunde Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren gesucht. Untersucht werden Koordinationsfähigkeit, Hirnstromaktivität (EEG) und Muskelreaktionen (EMG). Die Untersuchungen sind schmerzfrei und haben keine Nebenwirkungen, teilen die Studienleiter mit. Es würden auch Gendaten erhoben und Fragebögen vorgelegt; dies alles werde streng vertraulich behandelt und anonym wissenschaftlich ausgewertet. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmer zwei Kinogutscheine. Nicht teilnehmen können Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität oder mit Verdacht auf dieses Syndrom, psychischen Beeinträchtigungen oder Störungen, die in der Vorgeschichte oder aktuell aufgetreten sind. Der Zeitaufwand beträgt rund vier Stunden, an einem Tag oder aufgeteilt. Interessenten melden sich bei Christina Bähne unter der Rufnummer (0931) 201-77440 oder bei Annette Conzelmann, (0931) 31-2847. Die Studie wird vom Lehrstuhl für Psychologie I sowie der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie durchgeführt.



Probanden für neurowissenschaftliche Studien benötigt


Für neurowissenschaftliche Studien sucht die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uni Würzburg gesunde Männer und Frauen zwischen 18 und 90 Jahren sowie Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Untersucht werden Körperfunktionen wie Sprachproduktion, Antworthemmung oder Zeitschätzung. Je nach Studie wird die Arbeitsweise des Gehirns mit EEG, Kernspintomographie oder anderen Verfahren aufgezeichnet. Die verwendeten Methoden haben keine Nebenwirkungen, wie die Klinik mitteilt. Alle Daten würden streng vertraulich behandelt und anonym wissenschaftlich ausgewertet. Je nach Untersuchungsaufwand (eine bis sechs Stunden) wird eine Aufwandsentschädigung von 10 bis 50 Euro erstattet. Nicht teilnehmen können Personen mit früheren oder aktuellen psychischen oder schweren physischen Beeinträchtigungen. Interessenten sollen sich telefonisch unter den Rufnummern (0931) 201-77440 oder 201-77410 jeweils zwischen 10.00 und 12.00 Uhr oder per E-Mail anmelden:
schecklman_m@klinik.uni-wuerzburg.de




Ferienbetreuung für Grundschulkinder


"Die Kinder bekommen die Möglichkeit, die Universität als spannenden Abenteuerspielplatz kennen zu lernen. Sie werden verschiedene Institute besuchen und dort Steine, Tiere und Experimente erleben, werden das Sportzentrum nutzen, in der Mensa zu Mittag essen und etwas über den fairen Welthandel erfahren." "In der Uni, an der Uni und um die Uni herum": Unter diesem Motto macht der im vergangenen Herbst eingerichtete Familienservice im Frauenbüro der Universität auf ein neues Programm zur Ferienbetreuung aufmerksam. Die Freizeit wird erstmalig in den Osterferien (10. bis 21. April) zur Verfügung stehen und richtet sich an Kinder zwischen ca. fünf und elf Jahren. Mehr Informationen dazu und zu vielen anderen Themen gibt es bei Karena Lapot, Mensagebäude am Hubland, Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 16.00 Uhr, T (0931) 888-4342, Internet:
http://www.familienservice.uni-wuerzburg.de/




Ausstellung über das Herbarium der Universität


"Ein Herbarium ist eine Sammlung getrockneter Pflanzen oder Pflanzenteile. Einzelne Pflanzen bzw. Teile einer einzelnen Pflanze sind dabei als Einheit erkennbar auf einem Herbariumsblatt zusammengefasst." So steht es in der Online-Enzyklopädie Wikipedia geschrieben. Über ein Herbarium verfügen auch die Pflanzenwissenschaftler der Uni Würzburg, und nun widmen sie ihm eine Ausstellung im Botanischen Garten. Das Würzburger Uni-Herbarium mit seinen etwa 100.000 Pflanzen hat unter anderem darum wissenschaftliche Bedeutung, weil es mehrere so genannte Typusexemplare enthält, das sind Belege erstmals beschriebener Pflanzenarten. Daneben gibt diese Pflanzensammlung Einblick in die Aktivitäten der Würzburger Botaniker seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung befindet sich im Foyer der Tropenschauhäuser. Sie ist bis 1. März täglich von 8.00 bis 15.30 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.




Chöre, Masken und Maschinen

Über die Entstehung und die Entwicklung des antiken Theaters informiert eine Ausstellung im Martin-von-Wagner-Museum der Uni Würzburg. Die Schau namens "Im Zeichen des Dionysos. Chöre, Masken und Maschinen: Theater in der Antike" wurde bis Sonntag, 19. Februar, verlängert. Anhand von Modellen, Fotos, antiken Tonfiguren und Szenen auf antiken Vasen werden Theaterbauten, Bühnentechnik, Ausstattung, Kostüme, Masken und die Organisation der Aufführungen im Rahmen der dionysischen Feste erklärt. Eine eigene Abteilung der Ausstellung ist den verschiedenen Fassungen des Ödipus-Mythos - von Sophokles bis zu Heiner Müller - und ihren Realisierungen im Theater des 20. Jahrhunderts gewidmet.




FORSCHUNGSPROJEKTE




Taufliege: Gedächtnis-Zellen für Bilder entdeckt


Das Gehirn der Taufliege Drosophila birgt ein Geheimnis weniger. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben herausgefunden, an welchen Orten das Insekt die Erinnerung an optische Eindrücke speichert. Darüber berichtete das Wissenschaftsmagazin "Nature" am 2. Februar.

    Die Taufliege legt das Bild von ihrer Umwelt nicht wie einen fotografischen Schnappschuss im Gehirn ab - das würde zuviel Speicherplatz kosten. Stattdessen merkt sie sich nur bestimmte Merkmale von Mustern, zum Beispiel die Neigung von Kanten oder deren Lage zueinander.

    Diese optischen Erinnerungen werden im Gehirn der Fliege in verschiedenen Zellgruppen gespeichert, wie die Forscher vom Würzburger Lehrstuhl für Genetik mit Kollegen aus China, Japan und den USA bewiesen haben. Die Wissenschaftler fanden zwei fest umrissene Schichten von Nervenfasern, in denen jeweils eines der Merkmale abgelegt wird. "Wie beim Menschen ist auch bei der Fliege das Gedächtnis nicht diffus über das Gehirn verteilt. Wir haben zwei einzelne Gruppen aus etwa 20 Nervenzellen gefunden, die eine hoch spezialisierte Erinnerungsarbeit leisten", erklärt Professor Martin Heisenberg.

    Die beiden neu entdeckten "Gedächtnis-Orte" befinden sich in einem fächerförmigen Areal im Zentralkomplex des Fliegengehirns. Einer speichert die unterschiedliche Höhe von Mustern, also ob diese im Sehfeld der Fliege eher oben oder eher unten liegen. Der andere ist für die Neigung von Kanten zuständig. Damit wurden bei Insekten erstmals überhaupt Nervenzellen lokalisiert, die für das visuelle Gedächtnis zuständig sind. Dem Zentralkomplex wurde bislang die Hauptfunktion zugeschrieben, zwischen den Gehirnhälften zu vermitteln. Doch nun steht fest, dass er auch für bestimmte Seh- und Lernleistungen der Fliege eine Rolle spielt.
Im Gehirn der Fruchtfliege: Die kleiderbügelförmige, gelb markierte Zellgruppe im oberen Bild entspricht dem Gedächtnis für die unterschiedliche Höhe von Mustern. Für die Erinnerung an die Neigung von Kanten ist dagegen eine andere Gruppe von Nervenzellen zuständig. Sie erscheint ziemlich in der Mitte des unteren Bildes als kleinere, ebenfalls gelbe und kleiderbügelartige Struktur. Aufnahmen: A. Jenett/M. Heisenberg

    Zu diesen Erkenntnissen kamen die Forscher mit Fliegenmutanten, deren Gehirn zu keinerlei Lernleistung mehr fähig ist. Eine aufwändige Technik ermöglicht es aber, ganz bestimmte Hirnregionen genetisch zu "reparieren" und damit die Fliege wieder lernfähig zu machen. Auf diese Weise konnten die Forscher zuordnen, welches Gehirnareal für die Erinnerung an welches Muster zuständig ist.

    Für ihre Studien haben die Würzburger Genetiker einen ausgeklügelten Flugsimulator entwickelt, in dem sich eine künstliche Umwelt aus verschiedenen Mustern und Farben erschaffen lässt. Die Fliege ist darin mit einem Drahtbügel fixiert und an einem Messgerät befestigt. Dieses erfasst ihre Flugkräfte und damit ihre Absicht, sich zu bewegen, und speist die Daten in einen Computer ein. In Echtzeit wird dann berechnet, wie sich die Fliege beim gleichen Manöver im Freiflug gedreht hätte, und die künstliche Umwelt wird entsprechend um die Fliege herum verschoben.

    Dadurch bekommt das Insekt den visuellen Eindruck, tatsächlich zu fliegen. Seine Flugbahn hin zu bestimmten Mustern, die ihm präsentiert werden, kann es selbst bestimmen. Im Experiment wird die Fliege zunächst durch eine Bestrafung per Hitzestrahl darauf trainiert, das Ansteuern bestimmter Muster zu vermeiden. Während des folgenden Tests bleibt die Hitze abgeschaltet und es wird gemessen, ob die Fliege weiterhin die "verbotenen" Flugrichtungen meidet. Auf diese Weise lässt sich erkennen, welche Muster sich die Fliege merken kann.

Gang Liu, Holger Seiler, Ai Wen, Troy Zars, Kei Ito, Reinhard Wolf, Martin Heisenberg und Li Liu: "Distinct memory traces for two visual features in the Drosophila brain", Nature 439, Seiten 551-556, 2. Februar 2006, doi:10.1038/nature04381


    Weitere Informationen: Prof. Dr. Martin Heisenberg, T (0931) 888-4451, Fax (0931) 888-4452, E-Mail:
heisenberg@biozentrum.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Malaria & Co.


Neue Wirkstoffe gegen Tropenerkrankungen und andere Infektionskrankheiten erkennen, gewinnen und molekular charakterisieren: An diesem Ziel arbeitet an der Uni Würzburg seit 2003 der Sonderforschungsbereich (SFB) 630. Vom 12. bis 15. Februar veranstaltet der SFB nun ein internationales Symposium, das weltweit renommierte Forscher aus Chemie, Pharmazie, Physik, Infektionsbiologie und Medizin nach Würzburg führen wird.

    Zu dem Kongress "Novel Agents against Infectious Diseases - an Interdisciplinary Approach" werden etwa 180 Teilnehmer aus Deutschland und Europa, den USA und Australien erwartet. Veranstaltungsort ist der Hörsaal A 101 im Biozentrum am Hubland.

    Infektionskrankheiten sind weltweit die Sterbeursache Nummer eins, rund 30 Prozent aller Todesfälle gehen auf ihr Konto. Noch vor wenigen Jahren glaubte man, diese Krankheiten gut in den Griff zu bekommen. Nun aber sieht man sich einer wachsenden Zahl von resistenten Erregern gegenüber. Zudem fehlt es in vielen Bereichen an Impfstoffen. Hinzu kommt, dass gerade bei tropischen Infektionskrankheiten, die ja meist arme Länder betreffen, sich die Entwicklungskosten für neue Medikamente nur schwer wieder hereinspielen lassen. Darum gibt es in der Industrie zu wenige Aktivitäten, um neue Medikamente zu entwickeln.

    Deshalb hat es sich der SFB 630 zur Aufgabe gemacht, in einem interdisziplinären Ansatz neue Wirkstoffe aufzuspüren, ihre molekularen Strukturen und ihre physikalisch-chemischen Eigenschaften zu erforschen und ihre Wirkmechanismen zu analysieren. Mit dieser Thematik beschäftigen sich im SFB 14 Projekte mit rund 60 Wissenschaftlern aus den Fakultäten für Chemie und Pharmazie, Biologie, Medizin sowie Physik und Astronomie. Beteiligt sind auch Tropenmediziner aus dem Würzburger Missionsärztlichen Institut.

    Sie alle suchen gemeinsam nach neuen Wirkstoffen gegen Erkrankungen, die durch Legionellen (Legionärskrankheit), Leishmanien (Orientbeule; Kala-Aza), Trypanosomen (Afrikanische Schlafkrankheit), Mykobakterien (Tuberkulose), Plasmodien (Malaria), resistente Candida-Arten (Pilzerkrankungen) oder resistente Staphylokokken (z. B. Lungenentzündungen) verursacht werden. Finanziell gefördert werden die Arbeiten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

    An dieses erste internationale Symposium knüpft der Sprecher des SFB 630, der Naturstoffchemiker Professor Gerhard Bringmann, große Erwartungen: "Wie schon unser SFB, so wird auch dieses Symposium Forscher aus vielen Fachrichtungen zusammenführen und eine gute Plattform darstellen, um bestehende Kooperationen zu intensivieren und neue anzubahnen."

    Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird der öffentliche, englischsprachige Plenarvortrag von Professor Klaus Fleischer zur Eröffnung des Symposiums am Sonntag, 12. Februar, sein. Der ehemalige Leiter der Tropenmedizinischen Abteilung der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg spricht - angesichts der katastrophalen Situation in vielen Staaten Afrikas und Asiens - über den Kampf der Vereinten Nationen gegen Krieg, Armut, soziale Verelendung und Krankheiten in der so genannten Dritten Welt. Sein Referat beginnt um 18.30 Uhr im Hörsaal A 101 des Biozentrums.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Gerhard Bringmann, T (0931) 888-5323, Fax (0931) 888-4755, E-Mail:
bringman@chemie.uni-wuerzburg.de




Sangspruch-Dichtung im Mittelalter


Sangsprüche sind in der Regel Gedichte mit politischem, lehrhaftem oder satirischem Inhalt, die aber gesungen wurden. Sie entstanden in der Zeit vom 13. bis zum 16. Jahrhundert. Mit ihnen befasst sich ein großes internationales Symposium an der Uni Würzburg, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird.

    Die Tagung geht zunächst der Frage nach, wie die Gattung Sangspruch überhaupt zu bestimmen ist. Einen Schwerpunkt bildet die Überschneidung mit anderen Textsorten der mittelalterlichen Literatur, wie zum Beispiel mit der Predigt oder Fabel. Dem Sangspruch ähnliche Erscheinungen gibt es auch in anderen Literaturen des europäischen Mittelalters, etwa im Provenzalischen und im Mittellateinischen. Diese interkulturellen Beziehungen im gesamteuropäischen Rahmen werden ebenfalls angesprochen.

    Zu diesen Themen sprechen renommierte Experten aus Romanistik, Germanistik, Niederlandistik, Latinistik und Musikwissenschaft. Die Tagung findet von Mittwoch bis Samstag, 15. bis 18. Februar, im Toscanasaal der Residenz statt. Veranstaltet wird sie von den Würzburger Professorinnen Trude Ehlert und Elisabeth Schmid vom Institut für deutsche Philologie sowie von ihrer Kollegin Dorothea Klein von der Uni Kiel. Alle drei sind Expertinnen für das Mittelalter.

    Die Tagung ist als Forum für die Begegnung unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze gedacht. Schließlich verspreche das Zusammentreffen von germanistischen Sangspruchforschern mit anderen Spezialisten eine Öffnung des den Einzelliteraturen verhafteten Blicks und damit eine neue Qualität der Erkenntnis, wie die Veranstalterinnen mitteilen.

    Zuhörer sind willkommen, der Eintritt ist frei. Das Tagungsprogramm ist im Internet hier zu finden:
http://www.uni-wuerzburg.de/germanistik/alt/programm_web.qxp.pdf




Mikroskopie mit hohen Magnetfeldern


Seit fünf Jahren verfügt das Physikalische Institut der Uni Würzburg über ein Magnetresonanz-Labor, das hervorragende Forschungsmöglichkeiten bietet. Bei einer internationalen Tagung werden nun die Fortschritte vorgestellt, die dort bislang erreicht wurden.

    Bei der Magnetresonanz (MR) lassen sich mit Hilfe von Magnetfeldern Bilder aus dem Inneren von Organismen erzeugen. Die Würzburger Physiker kooperieren auf diesem Gebiet unter anderem mit den Medizinern der Universität. Gemeinsam ist es ihnen zum Beispiel gelungen, am Tiermodell der Maus die MR-Bildgebung des Herz- und Kreislaufsystems deutlich zu verbessern. So lassen sich nun unter anderem arteriosklerotische Ablagerungen in den Blutgefäßen besser und schneller darstellen. Solche Erfolge können auch dazu beitragen, künftig die Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten weiter zu verbessern.

    Derartige Fortschritte und einen Überblick über ihre Forschungen präsentieren die Würzburger Wissenschaftler von Donnerstag bis Samstag, 16. bis 18. Februar, beim "International Symposium on Biomedical Magnetic Resonance Imaging and Spectroscopy at Very High Fields" im Hörsaal P des Physik-Instituts am Hubland.

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Tagung; erwartet werden 70 Teilnehmer aus aller Welt. Sie alle sind Experten in der MR-Forschung mit Magnetfeldern von neun Tesla Stärke und mehr. Das höchste Magnetfeld der Würzburger Physiker bringt es auf 17,6 Tesla - das ist zurzeit das weltweit zweitstärkste Magnetfeld, das zur Bildgebung bei kleineren Tieren und Pflanzen eingesetzt wird. Der Spitzenreiter in dieser Hinsicht befindet sich in Florida. Weitere Informationen zur Tagung finden sich im Internet hier:
http://bio.physik.uni-wuerzburg.de/hf



AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Fort- und Weiterbildung im März


Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms (Internet: www.uni-wuerzburg.de > Übersicht > Fortbildungsprogramm der Universität) werden im März nachstehende Veranstaltungen angeboten.

    Falls keine andere Kontaktadresse aufgeführt ist, können verbindliche Anmeldungen (bitte immer mit genauer Bedienstetenadresse und Telefonnummer) unter Berücksichtigung der jeweiligen Termine (Anmeldeschluss!) per E-Mail abgegeben werden bei:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Englisch für Fortgeschrittene (F 3)

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Nähere Informationen im Internet. Beginn: Montag, 6. März, 17.00 bis 19.00 Uhr, 12 Doppelstunden, jeweils montags. Ort: Rechenzentrum der Universität, Am Hubland, Schulungsraum U 05. Teilnehmergebühr: 70 € für Universitätsbedienstete, 85 € für externe Teilnehmer.

Englisch für Fortgeschrittene (F 4)

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Nähere Informationen im Internet. Beginn: Mittwoch, 8. März, 17.30 bis 19.00 Uhr, 12 Doppelstunden, jeweils mittwochs. Ort: Zentrum für Sprachen und Mediendidaktik der Universität, Am Hubland, Raum 102. Teilnehmergebühr: 70 € für Universitätsbedienstete, 85 € für externe Teilnehmer.

Italienisch für Anfänger

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Nähere Informationen im Internet. Beginn: Dienstag, 7. März, 17.00 bis 19.00 Uhr, 12 Doppelstunden, jeweils diens-tags. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Empfohlene Literatur: "Espresso 1", Hüber-Verlag. Teilnehmergebühr: 70 € für Universitätsbedienstete, 85 € für externe Teilnehmer.

Das lösungsorientierte Vorgesetztengespräch (Teil 2)

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität und des Klinikums mit Personalverantwortung. Nähere Informationen im Internet. Termin: Mittwoch, 15. März, 9.00 bis 12.30 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 - 11, Schulungsraum 411. Anmeldung umgehend bei der Suchtberatung für Beschäftigte der Universität, T 31-2020, E-Mail:
suchtberatung@zv.uni-wuerzburg.de


Reisekostenrecht in Bayern

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (ohne Klinikbereich) mit Dienstreise-Erfahrung sowie solche, die nicht selbst Dienstreisen ausführen, aber mit der Antragstellung und Abrechnung befasst sind. Nähere Informationen im Internet. Termin: Mittwoch, 15. März, 9.00 bis 12.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Hörsaal 124. Anmeldung bis 7. März, VA Guido Hettrich, Ref. IV/5, Zentralverwaltung, Ottostraße 16, T 31-2544.

Eingruppierungsgrundsätze im Bereich des BAT

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (ohne Klinikbereich), die mit der Bearbeitung von Personalangelegenheiten betraut sind. Nähere Informationen im Internet. Termin: Donnerstag, 16. März, 8.30 bis 12.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 8. März, RAfr Irina Sturm, Ref. IV/4, Zentralverwaltung, Ottostraße 16, T 31-2536, E-Mail:
sturm@zv.uni-wuerzburg.de


Einführung in das Projektmanagement

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Nähere Informationen im Internet. Termin: Mittwoch, 22. März, 13.00 bis 17.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Sanderring 2, PC-Schulungsraum 35. Anmeldung bis 15. März. Teilnehmergebühr: 26 € für externe Teilnehmer.

Referieren und Präsentieren in der Lehre

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (insbesondere Nachwuchswissenschaftler/innen). Nähere Informationen im Internet. Termin: Donnerstag, 23. März 2006, 13.30 bis 19.00 Uhr, Freitag, 24. März, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Universitätsgebäude Marcusstraße 9 - 11, Seminarraum, Abt. VII, 1. Stock. Teilnehmergebühr: 50 €.

Stimm- und Sprechtraining

Zielgruppe: Beschäftigte der Universität (insbesondere Nachwuchswissenschaftler/innen). Nähere Informationen im Internet. Termin: Donnerstag, 30. März, 13.30 bis 19.00 Uhr, Freitag, 31. März, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Sportzentrum der Universität, Judenbühlweg, Seminarraum, Teilnehmergebühr: 50 €.

Fortbildung für Laborpersonal

Thema: "Neues aus der Gerinnungsdiagnostik". Zielgruppe: Laborpersonal sowie alle Interessierte. Termin: Donnerstag 30. März, 19.00 Uhr. Ort: Nebenzimmer der Gaststätte Luisengarten.


PERSONALIA


Dr. Ulrike GERHARD, Wissenschaftliche Assistentin, Lehrstuhl für Geographie III - Allgemeine und Angewandte Wirtschaftsgeographie, wurde mit Wirkung vom 30.01.2006 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Humangeographie" erteilt.

Dr. Claudia MEHLER-WEX, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.02.2006 zur Akademischen Rätin z. A. ernannt.

Dr. Martin STADLER, Wissenschaftlicher Assistent, Lehrstuhl für Ägyptologie, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.02.2006 zum Akademischen Rat z.A. ernannt.

PD Dr. Armin STOCK ist seit 01.01.2006 neuer wissenschaftlicher Referent des Präsidenten. Seine Aufgabe ist es, neue Initiativen des Präsidenten vorzubereiten und entsprechend zu unterstützen. Kontakt: Institut für Psychologie, Röntgenring 11, T (0931) 31-2620, E-Mail: stock@psychologie.uni-wuerzburg.de

Dienstjubiläen 25 Jahre:
Peter BÜTTNER, Verwaltung Klinikum, am 1. Februar

Gabriela COOPER, Klinischer Wirtschafts- und Reinigungsdienst, am 3. Februar

Reinhold HELFRICH, Technischer Betrieb, am 1. Februar

Maria HERBERT, Neurologische Klinik und Poliklinik, am 1. Februar

Gäste an der Universität:
Dr. Graziano Ranocchia von der Universität La Sapienza, Rom, ist seit 01.01.2006 als Humboldtstipendiat am Institut für Klassische Philologie (Gräzistik) tätig. Dr. Ranocchia erstellt eine Ausgabe mit Kommentar zu einer Schrift Philodems.


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Verwaltungsangestellte, mehrere Jahre Berufserfahrung, zur Zeit an zwei verschiedenen Dienststellen der Universität mit befristeten Teilzeitverträgen beschäftigt und mit allen anfallenden Aufgaben im Dekanat und am Lehrstuhl vertraut, sucht Stelle im Verwaltungsbereich in Vollzeit oder Teilzeit (Info-Nr. 2006-02).

Auszubildender/Feinwerkmechaniker am Theodor-Boveri-Institut sucht Stelle im Universitätsbereich im Anschluss an die Ausbildung (Ausbildungsende: 28.02.2006) (Info-Nr. 2006-03).

MTLA, bereits an der Universität beschäftigt, sucht Halbtags-Stelle im Universitätsbereich ab 01.04.2006 wegen Vertragsablauf. Derzeitiges Aufgabengebiet: Kultur, Transfektion und Präparation von eukaryontischen Zellen, Herstellung und biochemische Aufarbeitung von Zellextrakten und molekularbiologische Arbeiten: DNA/RNA-Präparation, Gelelektrophorese, PCR-Analysen, Klonierung, Western Blotting, Proteinaufreinigung, Sequenzierung, Verwaltungsarbeiten (Info-Nr. 2006-04).

MTLA mit Berufserfahrung (Pathologie und BSE-Labor) sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-05).

MTLA mit mehrjähriger Berufserfahrung (Virusanzucht und Isolierung) sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-06).

Bauzeichner, flexibel, sucht Stelle im Bibliotheksbereich der Universität (Info-Nr. 2006-07).

Verwaltungsfachangestellter sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2006-08). Hinweis: bei Einstellung entfällt die Stellensperre.

14 Office-ManagerInnen, AbsolventInnen des Lehrgangs Sommer/Herbst 2005 des MAIN-TRAINING-Services, Würzburg, suchen eine Stelle im Verwaltungsbereich der Universität. Ausbildungsinhalte des Lehrgangs: EDV-Grundlagen, PC-Anwendungsprogramme, SAP R/3, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsenglisch, Arbeitsrecht (Info-Nr. 2006-09).


Im Routinelabor des König-Ludwig-Hauses, Lehrstuhl für Orthopädie der Universität Würzburg, ist zum 20.03.2006 die Stelle einer/s

Medizinisch-technischen Assistentin/Assistenten (MTA)


zu besetzen (befristet bis zum 31.01.2007 als Elternzeitvertretung, 42 Std./Woche, Vergütung nach BAT).

Für die Besetzung dieser Stelle kommen Bewerberinnen und Bewerber in Frage, die eine abgeschlossene Berufsausbildung als Medizinisch Technische/r Assistentin/Assistent haben.

Die Beschäftigung erfolgt im Routinelabor des Orthopädischen Lehrstuhls der Universität Würzburg, König-Ludwig-Haus Würzburg. Die Arbeitszeiten beinhalten versetzte Tagesdienste mit Wochenenddienst und Rufbereitschaftsdienste.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen sind bis zum 16. Februar 2006 zu richten an: Personalabteilung des König-Ludwig-Hauses, Brettreichstr. 11, 97074 Würzburg.



Am Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg ist ab sofort eine Vollzeitstelle als

Technische/r Assistent/in (MTA/ BTA/ CTA)


zu besetzen (befristet, Vergütung nach BAT).

Wir forschen mit molekularbiologischen und tierexperimentellen Methoden an den Ursachen der Herzmuskelschwäche. Wir bieten selbstständiges Arbeiten in einer jungen internationalen Arbeitsgruppe. Wir erwarten Teamgeist, Eigeninitiative, eine hohe Motivation und Interesse an spannenden wissenschaftlichen Fragestellungen.

Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte an: PD Dr. Stefan Engelhardt, Rudolf-Virchow-Zentrum, DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, Versbacher Straße 9, 97078 Würzburg.



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Appartement gesucht


Für einen Gastprofessor aus Thessaloniki, Griechenland, suchen wir für die Zeit vom 01. März - 31. Juli 2006 ein Appartement oder möbl. Zimmer (Residenznähe). Bitte wenden Sie sich an: Elisabeth Schröter, Sekretariat des Instituts für Klassische Philologie, Lehrstuhl Prof. Michael Erler, T (0931) 31-2820 oder -2823.