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Albert Einstein bei JUMAX und Nacht der Wissenschaft


Deutschland feiert 2005 das Einsteinjahr. Anlass dafür sind der 50. Todestag von Albert Einstein und der 100. Geburtstag seiner Relativitätstheorie. Auch die Uni Würzburg würdigt den weltberühmten Wissenschaftler, und zwar mit Sonderveranstaltungen bei der Universitätsmesse JUMAX und der Nacht der Wissenschaft.

    Beim Vorlesungsmarathon 24plus befassen sich am Mittwoch, 22. Juni, gleich mehrere Vorträge mit Einstein und seiner Wissenschaft. Sie alle finden im Max-Scheer-Hörsaal im Naturwissenschaftlichen Hörsaalbau am Hubland statt:
  • 9.30 Uhr: "Einsteins Physik im Experiment", Professor Christian Spielmann
  • 10.45 Uhr: "Das Rätsel der kosmologischen Konstante", Professor Jens Niemeyer
  • 15.00 Uhr: "Relativistische Effekte in der Astrophysik", Professor Karl Mannheim
  • 19.00 Uhr: "Was Einstein und Dirac nicht ahnten. Zur Bedeutung der speziellen Relativitätstheorie in Chemie und Alltagsleben", Professor Martin Kaupp
  • 20.00 Uhr: "Einsteins Photoeffekt aus heutiger Sicht", Otto Dopfer

    Ein "Einstein-Nachzügler" läuft am Donnerstag, 23. Juni, ebenfalls im Max-Scheer-Hörsaal:
  • 8.00 Uhr: "Gott würfelt nicht. Die theologische Relevanz des Relativitätsprinzips in der Kosmologie Alfred N. Whiteheads", Thomas Franz

    Auch bei der "Nacht der Wissenschaft" am Mittwoch, 22. Juni, geht es um Albert Einstein. "Ein STREIT ist relativ" - unter diesem Motto präsentiert die Würzburger Künstlerin Susanne Streit ihre "persönliche Kreativitätstheorie" zum Einstein-Jahr. Sie eröffnet um 19.30 Uhr eine Ausstellung im Rudolf-Virchow-Zentrum in der Versbacher Straße 9.

    Die Unibibliothek am Hubland zeigt zum Einsteinjahr in ihrer Eingangshalle am Mittwoch die Ausstellung "Von den Original-Veröffentlichungen zur Multimedia-Präsentation". Außerdem läuft dort eine lange Einstein-Filmnacht. Zuerst werden Lehrfilme und Dokumentationen gezeigt, später eine Einstein-Biografie und Spielfilme:

16.00 Uhr
  • Einsteins Relativitätstheorie (Deutschland 1923, 22 Minuten). Eine historische Rarität: Der erste Einstein-Lehrfilm war die bis dahin aufwändigste Dokumentarproduktion in Deutschland.
  • Zeitdilatation - ein Experiment mit µ-Mesonen (USA 1962, 36 Minuten). Bewegte Uhren gehen langsamer!
  • Zeitreisen - Traum oder Wirklichkeit? (BBC-Dokumentation 2004, 44 Minuten). Eine Abenteuerreise in die Welt der experimentellen Physik.

18.00 Uhr
  • Biografie "Auf einem Lichtstrahl reiten - Gott würfelt nicht" (Schweiz 1999, 90 Minuten)

20.00 Uhr
  • Spielfilm "Insignificance - Die verflixte Nacht" (Großbritannien 1985, 104 Minuten). Regie: Nicolas Roeg ("Wenn die Gondeln Trauer tragen"). Mit Theresa Russel, Gary Busey, Tony Curtis, Michael Emil. Was passiert, wenn sich die Monroe, ihr damaliger Ehemann Joe DiMaggio, Albert Einstein und der Kommunistenjäger Senator McCarthy in einem billigen New Yorker Hotel begegnen?

22.00 Uhr
  • Spielfilm "I.Q. - Liebe ist relativ" (USA 1994, 95 Minuten). Regie Fred Schepisi. Mit Walter Matthau, Meg Ryan, Tim Robbins, Stephen Fry. Alle Welt kennt das Wissenschafts-Genie Albert Einstein - aber was ist mit dem Verkuppler Einstein?



Datierbare Handschriften der Unibibliothek publiziert


"Zukunft für die Vergangenheit" - unter diesem Motto hat die Universitätsbibliothek Würzburg (UB) zwei neue Publikationen präsentiert. Zum einen sind ihre datierbaren Handschriften nun in der renommierten Reihe "Datierte Handschriften in Bibliotheken der Bundesrepublik Deutschland" mit einem eigenen Band vertreten. Zum anderen wurden Teile einer Prachthandschrift der Würzburger Bischofschronik auf Multimedia-DVD gebannt.

    Bei der Ausgabe mit den datierten Handschriften handelt es sich laut UB um eine einzigartige Quelle zur deutschen Schriftgeschichte, die sich als ein Kompendium mittelalterlicher mainfränkischer Schriftkultur von bleibendem Wert erweisen werde. Damit sei ein Vorhaben vollendet worden, das sich über viele Jahre erstreckte und zwei Generationen von Bibliothekaren beschäftigte. Der frühe Tod von Professor Dr. Hans Thurn, dem ehemaligen Leiter der Handschriftenabteilung, brachte das Werk zeitweilig zum Stillstand. Dank der Mitarbeit des versierten Handschriftenkenners und -spezialisten Professor Dr. Hans Gerhard Schmidt (Uni Freiburg) konnten die Arbeiten von Thurn weitergeführt werden. Dr. Karin Morvay und vor allem ihr Nachfolger, der jetzige Leiter der UB-Abteilung "Handschriften und Alte Drucke", Dr. Hans-Günter Schmidt, haben den erfolgreichen Abschluss bewirkt.

    Innerhalb der Katalogreihe des Anton-Hiersemann-Verlags (Stuttgart) stellt die sorgfältige Bestandsaufnahme die schriftgeschichtlichen Besonderheiten des Würzburger Bestandes deutlich heraus:
  • die verhältnismäßig große Homogenität des Handschriftenbestandes, die heute eine hervorragende Dokumentationsbasis bietet, um zu schlüssigen, repräsentativen schriftgeschichtlichen Forschungsergebnissen zu gelangen,
  • die herausragende Dauer der nachweisbaren Schrifttradition in Würzburg und Umgebung, die mit Beispielen von ca. 700 bis 1541 fast 850 Jahre Schriftgeschichte in Mainfranken dokumentiert,
  • die außergewöhnlichen irischen und angelsächsischen Schrifteinflüsse der Frühzeit, die auf die Anfänge des Würzburger Bistums verweisen, die im 8. und 9. Jahrhundert eine charakteristische, insular beeinflusste Schreibschule hervorbrachte,
  • die dichte datierbare Schrifttradition für den Zeitraum 1390-1520, mit einem Schwerpunkt auf 1440-1490, die einen sehr genauen Einblick in die Entwicklung gotischer Buchschriften in Franken und zudem die Rekonstruktion ganzer Schreiberlaufbahnen und individueller lokaler Schreibgewohnheiten erlaubt.

    Über die zweite neue Publikation, die Multimedia-DVD, hat UNI-INTERN in seiner Ausgabe 39 vom 22. Dezember 2004 bereits ausführlich berichtet:
http://www.uni-wuerzburg.de/intern/w041222b.html#U3


    Beide Werke wurden Ende Mai in der Unibibliothek feierlich präsentiert. Auf die Begrüßung der Gäste durch Universitätspräsident Axel Haase folgte die Vorstellung der Publikationen durch die Professoren Paul Gerhard Schmidt (Uni Freiburg) und Jürgen Albert (Uni Würzburg) sowie durch Dr. Hans-Günter Schmidt von der UB.



Wenn Forscher über Sex, Drogen und Waffen sprechen


Für eine Art Kurzurlaub vom Alltag bietet sich in der kommenden Woche der Botanische Garten der Uni Würzburg an: Dort geht es ab Samstag um exotische und spannende Dinge - zum Beispiel um Nektartrinker, Pilzgärten und Regenwälder, aber auch um Sex, Drogen und Waffen.

    Jeden Tag können sich die Besucher des Gartens in die geheimnisvolle Welt der Tiere und Pflanzen entführen lassen. Die in diesem Fall gar nicht bösen Kidnapper kommen aus den Reihen der Gartenmitarbeiter sowie aus der botanischen und zoologischen Forschung. All ihre Vorträge und (Ent)Führungen stehen unter dem Motto "Pflanzen und Insekten: Anlocken, Abwehren und Fressen".

    Wie Organisator Gerd Vogg mitteilt, finden alle Aktionen auf allgemein verständlichem Niveau statt: "Ansprechen wollen wir die interessierte Öffentlichkeit, aber auch die Studenten." Die Referenten sollen auf spannende und ansprechende Weise Einblick in ihre wissenschaftlichen Arbeiten gewähren. Diese Aktivität läuft im Rahmen der bundesweiten "Woche der Botanischen Gärten".

    Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer am Tropengewächshaus, die Vorträge finden eine Etage höher statt, im Hörsaal bei diesem Gewächshaus. Der Eintritt ist jeweils frei. Die Termine auf einen Blick:
  • Samstag, 11. Juni: "Pflanzen und Tiere im Botanischen Garten", Vortrag von Professor Markus Riederer, 15.00 Uhr
  • Sonntag, 12. Juni: "Blütenökologie: Faszinierendes Miteinander von Pflanzen und ihren Bestäubern", Führung mit Gerd Vogg, 15.00 Uhr
  • Montag, 13. Juni: "Tropischer Regenwald - Blattfresser und Nektartrinker im Kronendach des Dschungels", Vortrag von Nico Blüthgen, 19.00 Uhr
  • Dienstag, 14. Juni: "Blattschneiderameisen: Baumeister mit unterirdischen Pilzgärten", Vortrag von Flavio Roces, 19.00 Uhr
  • Mittwoch, 15. Juni: "Rutschige Pflanzenoberflächen und Kletterspezialisten - Ameisen und Pflanzen im malaysischen Regenwald", Vortrag von Walter Federle, 19.00 Uhr
  • Donnerstag, 16. Juni: "Wie Bienen über Blumen sprechen", Vortrag von Professor Jürgen Tautz, 19.00 Uhr
  • Freitag, 17. Juni: "Sex, Drogen und Waffen: Wie Insekten Pflanzengifte ausnutzen", Vortrag von Caroline Müller, 19.00 Uhr
  • Samstag, 18. Juni: "Von der Pflanze über die Biene zum Honig", Führung mit Franz Mayer, 15.00 Uhr
  • Sonntag, 19. Juni: "Nützlingseinsatz im Botanischen Garten", Führung mit Sabine Hohmann, 15.00 Uhr



Gräber von Musikern als letzte Zeugen


Noch bis Freitag, 17. Juni, ist in der Universität am Sanderring eine Ausstellung über Musik in Würzburg zu sehen. Sie heißt "Soundscapes - Würzburger Klangräume" und bietet in den kommenden Tagen einige Begleitveranstaltungen an.

    Um Musikergräber auf dem Würzburger Hauptfriedhof geht es bei einer Führung von Willi Dürrnagel am Freitag, 10. Juni, ab 16.00 Uhr. Sie dauert etwa eine Stunde, Treffpunkt ist bei der Aussegnungshalle. Oft sind die Gräber von Musikern die letzten Zeugen der örtlichen Musikgeschichte. Doch viele von ihnen wurden inzwischen eingeebnet. Stadtrat Dürrnagel hat hierzu Erinnerungen gesammelt, die er erstmals vorstellt.

    Am Mittwoch, 15. Juni, werden dann ab 17.00 Uhr etwa eine Stunde lang das neue Glockenspiel (Carillon) und die Schuke-Orgel der Neubaukirche in Wort und Klang vorgestellt. Auf dem Carillon spielt Dr. Jürgen Buchner, während Prof. Dr. Bernhard Janz die Orgel vorstellt und vorführt.

    "Der verklungene Garten. Musik im Veitshöchheimer Hofgarten." Diesen Vortrag mit Bildern und Tonbeispielen hält der Musik- und Kunstwissenschaftler Adam Nowak im Rahmen der Universitätsmesse JUMAX am Mittwoch, 22. Juni, um 19.30 Uhr im Hörsaal III im Südflügel der Residenz. Auf der Messe kann am Hubland außerdem die Soundscapes-Ausstellung selbst nochmals besichtigt werden.

    Die Öffnungszeiten der Schau am Sanderring: Bis 17. Juni montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für interessierte Gruppen werden Führungen organisiert; Kontakt: Dr. Hansjörg Ewert, Institut für Musikwissenschaft, oder Dr. Guido Fackler, Lehrstuhl für Volkskunde/Europäische Ethnologie, E-Mail:
hansjoerg.ewert@mail.uni-wuerzburg.de

guido.fackler@mail.uni-wuerzburg.de


    Dort kann auch der Katalog zur Ausstellung bestellt werden. Er umfasst 80 Seiten, hat 21 Abbildungen und kostet drei Euro zuzüglich Versandkosten. Die Ausstellung entstand in einer Koproduktion des Instituts für Musikwissenschaft und des Lehrstuhls für Volkskunde/Europäische Ethnologie.



Mediziner machen Volkmar Braun zu ihrem Ehrendoktor


Volkmar Braun, Jahrgang 1938, gilt als einer der großen Mikrobiologen und Molekularbiologen Deutschlands. Er hat bedeutende Erkenntnisse zur Rolle des Elementes Eisen im Stoffwechsel gewonnen und wurde damit weltbekannt. An der Uni Würzburg hat er sich zudem um die Entwicklung der Infektionsforschung und der Biomedizin verdient gemacht.

    Gründe genug also für die Würzburger Medizinische Fakultät, den Professor aus Tübingen mit dem Ehrendoktortitel auszuzeichnen. Offiziell verliehen wurde ihm diese neue Würde bei der Promotionsfeier der Fakultät Ende Mai in der Neubaukirche. Professor Matthias Frosch hielt die Laudatio.

    Schon seit langem ist Braun im Beirat des Zentrums für Infektionsforschung der Uni Würzburg tätig, mehrere Jahre als Vorsitzender. Er wirkt auch im Beirat des Rudolf-Virchow-Zentrums für Experimentelle Biomedizin mit. Eine lang anhaltende und intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Würzburger Mikrobiologen Professor Werner Goebel. "Sein Rat ist höchst geschätzt, seine Beiträge sind immer klar und präzise", so Frosch.

    Das wissenschaftliche Lebenswerk des Geehrten dreht sich um die Rolle, die Eisen bei elementaren Lebensprozessen spielt. "Wie bei keinem anderen Wissenschaftler in Europa, ich möchte sagen weltweit, werden seine Arbeiten mit der Analyse von Eisen-bindenden Molekülen, mit der Rolle des Eisens im Stoffwechsel sowie mit der Bedeutung dieses Elementes bei Infektionsprozessen in Zusammenhang gebracht", hieß es in der Laudatio.

    Unter anderem hat der Tübinger Professor herausgefunden, dass kleine Moleküle in der Lage sind, Eisen aus der Umwelt heraus zu binden und der Zelle zuzuführen. Besonders krankheitserregende Bakterien besitzen solche Moleküle, mit denen sie das Eisen im Körper des Menschen ausbeuten.

    Bei seinen Arbeiten über die Zellwand der Bakterien stieß Professor Braun auf ein Hauptprotein, das bei sehr vielen Arten und Gattungen vorkommt. Heute ist es als "Braunsches Lipoprotein" bekannt. Weiterhin beschrieb der Tübinger Wissenschaftler eine neue Klasse bakterieller Giftstoffe, welche die Zellen des infizierten Organismus durchlöchern und sie dadurch zu Grunde richten.



Wo Regen aus Methan fällt: Ergebnisse der Huygens-Mission


Groß war im Januar die Begeisterung, als die von den Europäern gebaute Sonde Huygens in die Atmosphäre des Saturnmondes Titan eintauchte. Die Mission endete äußerst erfolgreich, denn Huygens lieferte eine Fülle spannender Daten. Noch ist die Auswertung der Informationen nicht abgeschlossen. Doch erste Erkenntnisse liegen vor, und über sie wird der für diese Mission verantwortliche Ingenieur der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA in einem öffentlichen Vortrag an der Uni Würzburg berichten. Claudio Sollazzo vom "European Space Operations Centre" (ESOC) in Darmstadt spricht am Mittwoch, 15. Juni, um 17.00 Uhr im Turing-Hörsaal des Instituts für Informatik am Hubland. Er will faszinierende Bilder von der Oberfläche des Titan zeigen, aber auch die technischen Grundlagen, Probleme und erste Ergebnisse der Mission vorstellen. Beispielsweise ist nun bekannt, dass der Saturnmond eine aktive Atmosphäre besitzt, aus der Niederschläge fallen - doch ist der Regen dort nicht aus Wasser, sondern aus Methan. Außerdem wurden längerkettige Kohlenwasserstoffe nachgewiesen, die Grundbausteine des Lebens. Sollazzo will seinen Vortrag für die Öffentlichkeit in leicht verständlichem Englisch halten. In Würzburg ist er zu Gast bei Professor Klaus Schilling, der an der Konzeption von Huygens beteiligt war und die autonome Abstiegssteuerung der Sonde mitentwickelt hat.



Seminar für Unternehmensgründer aus Wissenschaft und Wirtschaft


Alle wesentlichen Themen einer Unternehmensgründung werden im Seminar "Ready to start up?" im Biozentrum am Hubland theoretisch und praktisch vermittelt.

    Am Mittwoch, 15. Juni, findet im Hörsaal A 103 von 18.00 bis 19.30 Uhr der sechste Teil des Seminars mit dem Titel "Recht" statt. Die Referenten: Alexander Zöller (IHK Würzburg-Schweinfurt), Marion Oker (IHK Würzburg-Schweinfurt), Christian Richter (Rechtsanwalt und Steuerberater), Freddy Dürrnagel (AOK). Im Praxis-Teil berichtet Hans-Joachim Göpfert (Miebo Tech Export GmbH).

    Am 22. Juni (Hörsaal A 103, 18.00 bis 19.30 Uhr) wird der siebte Teil veranstaltet. Zum Thema "Controlling" sprechen dann Professor Hansrudi Lenz (Uni Würzburg, Lehrstuhl für BWL, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungswesen), Oliver Freitag (IHK Würzburg-Schweinfurt) und Andrea Fiedler (Tectura AG). Den Bericht aus der Praxis liefert Eva-Maria Roer (DT Bad Kissingen).

    Anmeldung: Technologie- und Gründerzentrum Würzburg, T (0931) 4194-350, Fax (0931) 4194-205, E-Mail:
info@tgz-wuerzburg.de


    Weitere Informationen: Abteilung VIII der Uni-Zentralverwaltung (Forschungsförderung, Technologie- und Wissenstransfer, Gründerberatung), Rosalinde Baunach, T (0931) 31-2654, Fax (0931) 31-2605, E-Mail und Internet:
baunach_r@zv.uni-wuerzburg.de

http://www.uni-wuerzburg.de/zv/abt8/technolog/gruendberat.php




Fahrradklimatest in Würzburg


Wie wohl fühlen Sie sich als Radfahrer in Ihrer Stadt und Gemeinde? Wo gibt es die größten Probleme? Diesen Fragestellungen geht ein "Fahrradklimatest" nach mit dem Ziel, Verbesserungen der Situation am Ort zu erreichen.

    Vergeben werden können in 22 Kategorien gute oder schlechte Noten für das Fahrrad-Engagement der Stadt. Mit dem erhobenen Datenbestand bringe der Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), BUND und des Umweltbundesamtes nicht nur die größte Umfrage dieser Art, er sei auch ein wichtiger Bestandteil des Nationalen Radverkehrsplans der Bundesregierung und eine wichtige Argumentationshilfe für die verkehrspolitische Arbeit vor Ort, heißt es dazu im Internet.

    Der Vorsitzende des ADFC in Würzburg, Prof. Dr. Werner Buschmann, ruft zu möglichst zahlreicher Teilnahme an dem Test auf. Die ausgefüllten Testbögen müssen bis 30. Juni an die darauf angegebene zentrale Adresse oder bis 27. Juni an den ADFC-Kreisverband Würzburg, Postfach 5172, 97001 Würzburg, gesandt werden. Der Testfragebogen kann von der ADFC-Hompage
http://www.wuerzburg.de/adfc


    heruntergeladen werden. Auf dieser Seite erscheint die Schlagzeile "Fahrradklimatest".



Roboter-Professor live am Vierröhrenbrunnen


Zu einer Live-Sendung von Bayern2Radio wurde Professor Klaus Schilling von der Uni Würzburg als Talk-Gast eingeladen. "radioWelt live vor Ort", so der Name einer kleinen Bayern-Tournee, die am Donnerstag, 9. Juni, Station am Vierröhrenbrunnen in Würzburg macht. Live gesendet wird von 13.05 bis 14.00 Uhr. Auf der Bühne präsentiert Moderator Jörg Paas neben weiteren Gästen auch den Würzburger "Roboter-Professor", wie Bayern2Radio den Wissenschaftler betitelt hat. Schilling hat an der Universität den Lehrstuhl für Technische Informatik (Robotik und Telematik) inne. Bei der Sendung soll er über all seine Arbeitsbereiche berichten.



Die Malerin der Alpträume zu Gast in Würzburg


Die Darstellung des Bösen in der aktuellen italienischen Literatur - mit diesem Thema befasst sich die Romanistin PD Dr. Martha Kleinhans von der Uni Würzburg im Rahmen eines Forschungsprojekts. Vor allem interessiert sich die Wissenschaftlerin für eine Gruppe von Autoren, die in Italien als "Kannibalen" etikettiert werden. Eine davon hat sie jetzt nach Würzburg eingeladen: Es ist Alda Teodorani, die "Malerin der Alpträume", wie sie in der italienischen Forschung genannt wird. Zum Auftakt des Besuchs gibt es eine Autorenlesung in italienischer Sprache, und zwar am Dienstag, 14. Juni, um 20.15 Uhr: In der Buchhandlung Neuer Weg in der Sanderstraße stellt Teodorani ihre "kannibalische" Prosa und Lyrik vor. Am Mittwoch, 15. Juni, findet dann um 18.00 Uhr im Übungsraum 8 des Philosophiegebäudes am Hubland ein Workshop mit der Autorin und Würzburger Wissenschaftlerinnen statt. Es geht dabei um Gewalt in der Schrift von und über Frauen. Erneut diskutiert Teodorani schließlich mit Studierenden und anderen Interessierten am Donnerstag, 16. Juni, ab 10.00 Uhr, ebenfalls im Hörsaal 8 über das Thema: "Exzessive Körpersprache und musikalische Klangwelt - auf dem Weg zu einer neuen Lyrik". Sie präsentiert dort ihr jüngstes Werk "Quindici desideri" (15 Wünsche), das lyrische Texte mit Musik kombiniert.



Shakespeare in Kürze und an der frischen Luft


"Shakspear in short - all works totally (un)abbridged" - dieses Motto gilt von Montag bis Mittwoch, 13. bis 15. Juni, beim Philosophiegebäude am Hubland. Dort vollführen die Darsteller der "Abbreviated Shakespeare Cooperation" allabendlich einen Streifzug durch die berühmtesten Stücke des englischen Dramatikers. Der Arbeitskreis Kultur der Studierendenvertretung unterstützt das Projekt. Die Aufführungen finden in englischer Sprache und im Freien statt, und zwar am Brunnen links vom Haupteingang des Philosophiegebäudes. Dort können es sich die Zuschauer auf selbst mitgebrachten Decken und Kissen bequem machen. Das Theaterteam um Sarah Al-Heli legt an allen drei Aufführungstagen jeweils um 20.00 Uhr los. Der Eintritt ist frei.



Mediziner feiern ihr Examen mit festlichem Ball


Mit einer offiziellen Examensfeier begehen die Studierenden der Medizinischen Fakultät am Samstag, 18. Juni, den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums. Bei einer Feierstunde bekommen die rund 150 Absolventen des Frühjahrs 2005 symbolische Zeugnisse überreicht. Außerdem wird der Albert-Koelliker-Lehrpreis verliehen.

    Mit der Feier wollen Studierende und Medizinische Fakultät dem Studienabschluss einen würdigen Rahmen geben. Die Verabschiedung beginnt um 14.00 Uhr in der Neubaukirche; dazu eingeladen sind die Absolventen, ihre Verwandten und Freunde sowie die Dozenten.

    Nach der Übergabe der symbolischen Zeugnisse verleiht die Fakultät ihren Albert-Koelliker-Lehrpreis. Er geht diesmal an Professor Andreas Warnke, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zweimal jährlich für herausragende Leistungen in der Lehre vergeben.

    Am Abend findet dann in den Burggaststätten der Festung Marienberg ab 19.00 Uhr ein festlicher Ball statt. Für diesen Teil der Veranstaltung sind Anmeldung und Eintrittskarten erforderlich. Ab 23.00 Uhr ist die Feier auch für Freunde und Bekannte der Absolventen für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro zugänglich.

    Die Examensfeier geht zurück auf die Initiative von Studierenden, die ihrem Studienabschluss zu einem angemessenen und festlichen Rahmen verhelfen wollten. Die organisatorische Arbeit wird fast ausschließlich von Studierenden getragen, die Veranstaltung findet seit einigen Jahren einmal pro Semester statt. Weitere Informationen gibt es bei Sebastian Kuhnen vom Organisationsteam der Examensfeier 2005, E-Mail:
examen2005@gmx.de




MBA und Promotion: Lohnt sich die Mühe?


Das Chancen-Forum der Wochenzeitung "Die Zeit" macht Station an der Uni Würzburg. Hier befasst es sich mit der Frage "MBA und Promotion - Meilensteine für die Karriere?". Die Veranstaltung läuft am Montag, 13. Juni, in Kooperation mit der Studentenorganisation AIESEC Würzburg.

    Im Hörsaal 162 der Uni am Sanderring diskutieren ab 18.00 Uhr Referenten aus Unternehmen mit Studierenden und Absolventen. Der Eintritt ist frei. Es geht um die Bedeutung von Qualifikationen wie MBA (Master of Business Administration) und Promotion.

    In welchen Branchen und Positionen sind solche Qualifikationen sinnvoll? Lohnt es sich nach dem Erststudium, Zeit, Mühen und meistens auch Geld in weiterführende Abschlüsse zu investieren? Welchen Stellenwert hat heutzutage eine Promotion? Wie hat sich der Master in deutschen Unternehmen durchgesetzt? Welche Bedeutung haben Qualifikationen, die neben dem Studium erworben wurden?

    All diese und weitere Fragen sollen zur Sprache kommen. Die Referenten stammen unter anderem von den Unternehmen Lufthansa Technik AG sowie Procter & Gamble. Sie wollen dem Würzburger Publikum auch Strategien für den erfolgreichen Start ins Berufsleben vorstellen.

    "Die Zeit" veranstaltet die Reihe Chancen-Forum bereits zum siebten Mal, in diesem Sommersemester an insgesamt fünf Universitäten. Das Forum soll eine Plattform für den Austausch zwischen Arbeitswelt und Studium sein. Weitere Informationen:
http://apollo.zeit.de/veranstaltungen/article.php?v_id=171



FORSCHUNGSPROJEKTE




Auto-Antikörper lösen Erkrankung des Zentralnervensystems aus


Forscher von der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg haben erstmals bewiesen, dass Auto-Antikörper eine Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS) auslösen können. Während das für einige Krankheiten des peripheren Nervensystems schon seit Jahrzehnten feststeht, waren alle bisherigen Versuche fehlgeschlagen, etwas Vergleichbares am ZNS zu belegen.

    In der Zeitschrift "Lancet" berichtet die Forschergruppe um die Professoren Claudia Sommer und Klaus Toyka über eine Patientin, die am "Stiff person Syndrom" erkrankt ist. Bei diesem Leiden versteift sich die Muskulatur erst anfallsartig, später dauerhaft. In Verbindung damit treten Platzangst sowie eine übergroße Schreckhaftigkeit auf. Wenn die Krankheit voll ausgeprägt ist, können die Betroffenen nicht mehr gehen und stehen.

    "Diesem Syndrom liegt eine seltene Immunerkrankung des Gehirns zu Grunde", erklärt Professor Sommer. Wie bei rund zehn Prozent der Betroffenen fanden sich auch im Blut der Würzburger Patientin große Mengen Auto-Antikörper gegen das Protein Amphiphysin. Dieses spielt an den Schaltstellen zwischen Nervenzellen sowie zwischen Nerven und Muskeln eine Rolle. Mit Antikörpern wehrt das Immunsystem im Normalfall Eindringlinge ab, etwa Bakterien oder Viren. Auto-Antikörper aber richten sich fälschlicherweise gegen den eigenen Körper - in diesem Fall gegen das genannte Protein.

    Durch Blutwäschen gelang es den Würzburger Medizinern, die Anzahl der Auto-Antikörper bei der Frau zu verringern und die Beschwerden deutlich zu lindern. Aus dem Blut der Patientin isolierten sie den schädlichen Antikörper, ein Immunglobulin G. Nun wollten sie herausfinden, ob dieser Antikörper die Krankheit direkt auslösen kann, und übertrugen ihn auf gesunde Ratten. Zugleich setzten sie deren Blut-Hirn-Schranke außer Funktion, so dass der Antikörper in großer Menge ins Gehirn eindringen konnte.

    Ergebnis: Nur die mit dem Immunglobulin der Patientin behandelten Nager entwickelten ein Krankheitsbild mit Muskelsteifigkeit und Muskelverkrampfungen, welches das "Stiff person Syndrom" in Teilen widerspiegelt. Im Blut der Tiere fanden die Wissenschaftler entsprechende Mengen des übertragenen Immunglobulins wieder. Außerdem stießen sie vor allem in Gehirn und Rückenmark auf Ablagerungen des Antikörpers.

    Mit diesem Experiment haben die Forscher gezeigt, dass nach der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke eine antikörpervermittelte Erkrankung des Zentralnervensystems auf ein Versuchstier übertragen werden kann. Im Fachblatt "Lancet" kommentiert der Neurologe Ted Burns von der University of Virginia: "Diese Studie ist wichtig, weil sie zeigt, dass alleine Auto-Antikörper dazu in der Lage sind, die Erkrankung in Gang zu bringen." Die Würzburger Mediziner wollen nun untersuchen, welche Rolle andere Auto-Antikörper bei Erkrankungen des Zentralnervensystems spielen.

Claudia Sommer, Andreas Weishaupt, Jörg Brinkhoff et al.: "Paraneoplastic stiff-person syndrome: passive transfer to rats by means of IgG antibodies to amphiphysin", Lancet 2005;365: Seiten 1406-1411.


    Weitere Informationen: Prof. Dr. Claudia Sommer, T (0931) 201-23763, Fax (0931) 201-23697, E-Mail:
sommer@mail.uni-wuerzburg.de




Multiple Sklerose mit Ultraschall noch besser erforschen


Bei der Multiplen Sklerose dringen Entzündungszellen ins Gehirn ein. Das ist der entscheidende Schritt dafür, dass im Verlauf dieser Krankheit Hirngewebe zerstört wird. Wissenschaftler von der Uni Würzburg verfügen über ein neues Ultraschallverfahren, mit dem sie nicht nur diese unerwünschte Einwanderung von Zellen, sondern generell die Entstehung der Krankheit noch besser erforschen können.

    Mit ihrer bildgebenden Methode haben die Forscher von der Neurologischen Klinik bereits diejenigen Moleküle sichtbar gemacht, die für das Eindringen der Entzündungszellen ins Gehirn verantwortlich sind. Dies gelang ihnen am Tiermodell der "experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis", einer Erkrankung, die als Modell für die Erforschung der Multiplen Sklerose dient.

    Möglich wurde dieser Fortschritt durch die Zusammenarbeit mit der Ultraschallentwicklungsabteilung der Schering AG (Berlin). Dabei entstand ein neuartiges Ultraschall-Kontrastmittel, in dem Antikörper an winzige, luftgefüllte Bläschen gekoppelt sind. "Die Antikörper erkennen krankheitsrelevante Moleküle, setzen sich an ihnen fest und markieren sie mit den Bläschen. Diese können wir dann durch Ultraschall sichtbar machen", erklärt der Neurologe Mathias Mäurer.

    Die Ergebnisse dieser experimentellen Studie wurden jetzt im US-Fachjournal "Neuroimage" veröffentlicht. Die neue Technologie sei im Hinblick auf die molekulare Ultraschall-Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen des Zentralen Nervensystems als Meilenstein zu bewerten, sagt der Würzburger Forscher. Die von ihm geleitete Arbeitsgruppe will das Verfahren jetzt zur Abbildung von krankheitsrelevanten Molekülen weiter nutzbar machen. Langfristig soll hierdurch das Wissen über die Entstehung der Multiplen Sklerose vermehrt werden.

    Bildgebende Verfahren zielten früher vor allem darauf ab, die Anatomie von Gewebestrukturen möglichst genau wiederzugeben. Heute stehen andere Ziele im Vordergrund: Beim so genannten "Molecular Imaging" geht es darum, einzelne Moleküle - zum Beispiel Proteine - oder Stoffwechselvorgänge im Gewebe sichtbar zu machen.

    Die Anforderungen an solche Verfahren sind hoch. Die Methoden müssen sehr empfindlich und zielgenau sein sowie eine möglichst große räumliche Auflösung liefern. Vor allem aber müssen sie den Forschern die Möglichkeit geben, die Bildsignale zu quantifizieren, also beispielsweise eine bestimmte Sorte von Molekülen nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch ihre Menge exakt zu bestimmen. Den Würzburger Neurologen zufolge erfüllt das neue Ultraschallverfahren all diese Anforderungen.

Reinhardt M., Hauff P., Linker R.A., Briel A., Gold R., Rieckmann P., Becker G., Toyka K.V. Mäurer M., Schirner M.: "Ultrasound derived imaging and quantification of cell adhesion molecules in experimental autoimmune encephalomyelitis (EAE) by Sensitive Particle Acoustic Quantification (SPAQ)", Neuroimage 2005, online publiziert am 17. Mai 2005.


    Weitere Informationen: PD Dr. Mathias Mäurer, T (0931) 201-23534, Fax (0931) 201-23535, E-Mail:
Maeurer_M@klinik.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Stillfachtagung an der Universitätsklinik


Am vergangenen Wochenende trafen sich Samstag 160 Hebammen und Hebammenschülerinnen in der Frauenklinik und Hebammenschule, um ihr Wissen über das Stillen zu erweitern. Die Universitäts-Frauenklinik Würzburg und der Bund Deutscher Hebammen e.V. hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen.

    Verschiedene Referenten, so heißt es in einer Mitteilung aus dem Universitätsklinikum, hätten deutlich gemacht: Stillen will gelernt sein und klappt nicht immer problemlos. Trotz der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, WHO, ein Baby sechs Monate ausschließlich zu stillen, kämen in Deutschland nur 10 % der Kinder in den Genuss dieser einzigen Milch, die ihren Bedürfnissen genau angepasst ist.

    Dies könne für die anderen Kinder weit reichende Folgen haben. Dr. Skadi Springer erläuterte in einem Workshop, welche Risiken nicht gestillte Kinder tragen: Mittelohrentzündungen, Magen-Darminfekte, Allergien und einige andere Erkrankungen würden gehäuft auftreten. In weiteren Vorträgen und Arbeitsgruppen erfuhren die Teilnehmerinnen Wissenswertes über Probleme beim Stillen und den Umgang damit: Wichtig für die Betreuung der Familien sei mit Hebammen die Berufsgruppe, welche die Familien am intensivsten in der Schwangerschaft begleiten könne, bei der Geburt und in der gesamten Stillzeit. Somit seien sie häufig maßgeblich am Erfolg des Stillens beteiligt.


AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Angebote der Fort- und Weiterbildung im Juli


Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms (Internet: www.uni-wuerzburg.de > übersicht > Fortbildungsprogramm der Universität) werden im Juli nachstehende Veranstaltungen angeboten.

    Falls keine andere Kontaktadresse aufgeführt ist, können verbindliche Anmeldungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Termine (Anmeldeschluss!) abgegeben werden per T (0931) 31-2055/-6003 oder als E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Moderne Umgangsformen, Stil und Etikette

    Zielgruppe: Beschäftigte der Universität sowie anderer Behörden und Betriebe. Nähere Informationen im Internet. Termin: Freitag, 22. Juli, 13.30 bis 19.00 Uhr, Samstag, 23. Juli, 9.00 bis 18.00 Uhr. Ort: Neue Universität, Schulungsraum 405. Anmeldung bis 29. Juni. Gebühr: 128 € für Universitätsbedienstete, 142 € für externe Teilnehmer.

Einführung in die Fernleihe und Dokumentenlieferung

    Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Instituten, Kliniken und Lehrstühlen. Nähere Informationen: Fort- und Weiterbildungsprogramm S. 87. Ort: Universitätsbibliothek, Am Hubland, EDV-Schulungsraum 106. Anmeldung bis 30. Juni, T (0931) 888-5907, E-Mail:
moser@bibliothek.uni-wuerzburg.de



PERSONALIA


Dr. Heike CLAUS, Akademische Rätin z.A., Institut für Hygiene und Mikrobiologie, wurde mit Wirkung vom 01.06.2005 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zur Akademischen Rätin ernannt.

PD Dr. Dominik GROSS, Institut für Geschichte der Medizin, hat einen Ruf auf den Lehrstuhl für Geschichte und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum der RWTH Aachen angenommen. Gleichzeitig wird das dortige Institut für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens umbenannt in Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.

Jens ORTH, Verwaltungsangestellter, Referat II/1, wurde mit Wirkung vom 01.06.2005 zum Regierungsrat z. A. unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt.

PD Dr. Marc-Alberto SAILER, Akademischer Rat, Chirurgische Klinik und Poliklinik, wurde mit Ablauf des 31.08.2005 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis zum Freistaat Bayern entlassen. Mit Wirkung vom 06.09.2005 wird ihm für das Fachgebiet Chirurgie die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen.

Dr. Christoph SCHUSTER, Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe mit Wirkung vom 01.06.2005 zum Akademischen Rat z. A. ernannt.

Gäste an der Universität:
Uljana HRAB, Staatliches Lysenko-Konservatorium Lemberg, und Dr. Natalja SYROTYNSKA, Griechisch-Katholische Universität Lemberg, sind seit 1. Mai drei bzw. sechs Monate zu Gast am Institut für Slavistik. Hrab arbeitet an ihrer Dissertation "Musikologie an der Lemberger Universität 1912 - 1939", Dr. Syrotynska an ihrer Habilitation "Die musikalische Gattung der Kanones im orthodoxen slavischen Kirchengesang". Die Wissenschaftlerinnen gehören Institutionen an, mit denen die Würzburger Slavistik seit 2001 Partnerschaftsverträge hat.

Andrea SNYDER von der Case Western Reserve University (Cleveland, USA) wird mit einem Fulbright-Stipendium an der Uni Würzburg arbeiten. Hier will sie im Wintersemester 2005/06 in der Arbeitsgruppe von Professor Peter Jakob auf dem Gebiet der klinisch relevanten Magnetresonanz-Methoden für die schnelle Bildgebung forschen.


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Fremdsprachenkauffrau (Englisch), seit mehreren Jahren als Sekretärin an einem Sonderforschungsbereich der Universität beschäftigt, sucht wegen Vertragsablauf Stelle als Verwaltungsangestellte/Sekretärin. Berufserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse (Englisch und Italienisch) u. a. durch mehrjährige Auslandsbeschäftigung (Info-Nr. 2004-88).

Verwaltungsangestellte/Sekretärin, Ausbildung zur Bankkauffrau, Berufserfahrung durch langjährige Tätigkeit als Sekretärin/Bürokraft, zuletzt als Verwaltungsangestellte an einem Universitätsinstitut beschäftigt, sucht wegen Vertragsablauf zum 30.06.2005 Stelle im Verwaltungsbereich der Universität (Info-Nr. 2005-13).

Biologisch-technischer Assistent (Ausbildungsende: August 2005) sucht Stelle im Universitätsbereich ab September 2005. Praktikumsschwerpunkte: u. a. steriler Umgang mit Zellkulturen an modernen Großgeräten, computergesteuerte Züchtung von Mikroorganismen in einer Fermentationsanlage sowie Isolation und Analyse kleinster Mengen kostbarer Nukleinsäuren und Proteine (Info-Nr. 2005 - 43).

Bürokauffrau, langjährige Berufserfahrung durch Tätigkeiten als Sekretärin/Sachbearbeiterin/ Teamassistentin bei verschiedenen Firmen; Fremdsprache: Englisch in Wort und Schrift, sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität wegen Befristung des derzeitigen Vertrages zum 30.06.2005 (Info-Nr. 2005-44).

Gelernter Schlosser mit langjähriger Berufserfahrung, handwerklich geschickt, flexibel, sucht Stelle als Hausmeister/Arbeiter etc. im technischen Bereich der Universität (Info-Nr. 2005-45).

Bürohilfskraft mit Berufserfahrung sucht Stelle im Verwaltungsbereich (Pförtner/Telefonist/etc.) der Universität (Info-Nr. 2005-46).


In der Neurologischen Klinik und Poliklinik ist für das Klinisch-Neurophysiologische Labor zum 01. Oktober 2005 die Stelle einer/s

MTA für Funktionsdiagnostik (MTA-F)


zu besetzen (ganztags, Vergütung nach BAT). Die Stelle ist zunächst befristet. Eine spätere Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kann in Aussicht gestellt werden.

Der Aufgabenbereich umfasst die selbstständige Durchführung aller neurophysiologischen Untersuchungsverfahren - Elektroneurographie, Ableitung evozierter Potenziale (SEP, AEP, VEP, magnetevozierte motorische Potenziale und die Elektroenzephalographie. Erfahrungen in der Routineversorgung und bei wissenschaftlichen Projekten werden vorausgesetzt, ebenso sind eingehende anwendungsbezogene EDV-Kenntnisse erforderlich.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Klaus Toyka, Neurologische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg



In der Neurologischen Klinik und Poliklinik - Klinische Forschungsgruppe für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie ist ab sofort die Stelle einer/s

Techn. Assistentin/en (MTA/BTA)


zu besetzen (ganztags, Vergütung nach BAT). Die Stelle ist zunächst befristet.

Die Tätigkeit umfasst ein breites Spektrum an zellbiologischen und immunologischen Techniken inklusive tierexperimenteller Untersuchungen. Vorerfahrungen sind von Vorteil.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. Klaus Toyka/ Prof. Dr. Heinz Wiendl, Neurologische Universitätsklinik, Leitung Klinische Forschungsgruppe Multiple Sklerose, Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg.



VERSCHIEDENES




Computerzubehör abzugeben


Der Lehrstuhl für Didaktik der Geographie gibt kostenlos ab:
  • Bildschirm 17", Modell TE 786 B, Teco Informationssystems, defekt
  • Bildschirm 15", Modell Belinea, Anschaffung ca. 1980, defekt
  • VHS Videoabspielgerät, Modell Samsung, Anschaffung ca. 1990, defekt
  • Super VHS, JVC, Anschaffungsjahr ca. 1990, defekt
  • Monitor zum Abspielen, Modell Blaupunkt TYP FM 100/10 CA, Anschaffungsjahr ca. 1980

Anfragen sind zu richten an: Petra Eder, Mo-Mi 7:30 - 11:30 Uhr, Do 13:30 - 17:30 Uhr, Fr 7:30 - 11:00 Uhr, E-Mail:
l-geodidaktik@mail.uni-wuerzburg.de


Zimmer 14, Wittelsbacherplatz 1, Tel (0931) 888.4805.



Serviceangebot


Erfahrener Journalist, Muttersprache Englisch, bietet Hilfe an beim Editieren englischer akademischer Texte. Referenzen sind vorhanden. T (0931) 7845829.



Zwischenmieter gesucht


4-Zimmerwohnung, Küche, Bad, möbliert, ab September für 1 Jahr an Professor/Dozenten/Lektor (Nichtraucher) zu vermieten. Nähere Informationen unter: T (0170) 4161396.