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Theodor Berchem als DAAD-Präsident wiedergewählt

Theodor Berchem Der Präsident der Universität Würzburg, Prof. Dr. Theodor Berchem, wurde auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) am 13. Juni in Bonn erneut zum Präsidenten des DAAD gewählt. Dieses Amt hat er seit 1988 inne; die neue Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2004 und dauert vier Jahre.

    Mitglieder des DAAD sind 230 Hochschulen und 126 Studierendenschaften. Im Jahr 2002 hat diese Institution mit einem Gesamtbudget von 260 Millionen Euro über 47.000 ausländische und deutsche Studierende, Graduierte und Wissenschaftler gefördert. Außerdem unterstützt der DAAD die Internationalisierung der deutschen Hochschulen, die Germanistik und deutsche Sprache an ausländischen Hochschulen und die Bildungszusammenarbeit mit der Dritten Welt.

    Der in Bonn beheimateten Geschäftsstelle gehören 450 Mitarbeiter an; dazu kommen rund 100 Angestellte in den 13 Außenstellen im Ausland. Als nationale Agentur für die europäischen Programme Sokrates/Erasmus und Leonardo hat der DAAD bislang über 20.000 Studierende gefördert.



Gehegt, gejagt, geopfert - Tiere im antiken Griechenland


Mit dem Stellenwert und der Bedeutung der Tiere in Mythos, Kult, Gesellschaft und Wirtschaft im antiken Griechenland befasst sich eine neue Sonderausstellung im Martin-von-Wagner-Museum der Uni Würzburg. Dessen Antikenabteilung zeigt ab 1. Juli die Schau "Gehegt, gejagt, geopfert - Tiere im antiken Griechenland".

Ostgriechisches Salbgefäß in Form eines Eberkopfes. 570/560 v.Chr. Foto: Martin-von-Wagner-Museum     Die Exponate informieren über die unterschiedlichen Facetten im Verhältnis der Griechen zu Tieren. Diese konnten Arbeitshilfen und Gefährten, Transportmittel und Liebesgeschenk, Statussymbol, Nahrung und Opfergabe sein. Ein weiteres Thema ist die enge Verbindung einzelner Tiere mit bestimmten Gottheiten.

    Studierende der Philosophischen Fakultäten haben die Ausstellung im Rahmen eines Museumspraktikums unter der Anleitung von Konservatorin Dr. Irma Wehgartner gestaltet. Die gezeigten Vasen, Terrakotten und Münzen kommen weitgehend aus den Beständen der Antikenabteilung.

    Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 29. Juni, um 11.00 Uhr im Toscanasaal der Residenz. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Antikenabteilung, Prof. Dr. Ulrich Sinn, gibt Konservatorin Dr. Irma Wehgartner eine Einführung in die Ausstellung.

    Öffnungszeiten: 1. Juli bis 5. Oktober, Dienstag bis Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an folgenden Sonntagen jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr: 13. und 27. Juli, 10. und 24. August, 7. und 21. September, 5. Oktober. Der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen können nach Anmeldung Sonderführungen erhalten, T (0931) 31-2866, E-Mail:

museum.ant@mail.uni-wuerzburg.de


    Begleitend zu dieser Ausstellung zeigt das Museum Masken von Hella Buchner-Kopper. Die 1950 in Kärnten geborene und heute in Augsburg lebende Künstlerin hat sich in der vergangenen Zeit, unter anderem inspiriert durch griechische Vasenbilder, verstärkt mit Masken aus der Antike auseinandergesetzt.



Merlin-Roboter und Chemie-Park locken zur Hubland-Uni


Wer schon immer mal einen Kleinroboter bedienen wollte, kann das auf der Würzburger Universitätsmesse JUMAX am Stand der Informatiker tun: Dort stehen so genannte Merlins bereit, die sich mit hoch präzisen Joysticks oder über die Computertastatur bewegen lassen. An diesen Kleinfahrzeugen entwickeln die Würzburger Forscher unter anderem eine Robotersteuerung per Internet und Funk.

    Die Informatiker um Prof. Dr. Klaus Schilling zeigen außerdem den Prototyp eines kleinen Mars-Fahrzeugs, das sie im Auftrag der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA gebaut haben. Die Besucher können testen, ob sie es schaffen, dieses Gefährt durch eine Mini-Marslandschaft zu steuern.

    Der Messebetrieb auf dem Hubland-Campus läuft am Mittwoch und Donnerstag, 25. und 26. Juni, jeweils ab 9.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; eingeladen ist die gesamte Öffentlichkeit. Unipräsident Prof. Dr. Theodor Berchem: "Vor allem können sich die künftigen Studierenden über unser gesamtes Studienangebot informieren und etwas über die Berufsperspektiven erfahren". Hierzu bieten sämtliche Fachbereiche Vorträge und Studienberatungen an. Sein Grußwort zur Messe spricht Präsident Berchem am Mittwoch um 11.00 Uhr im Fakultätenzelt.

Erste Orientierung im Infozelt

    In einem Infozelt können sich die Besucher einen ersten Überblick verschaffen: Zentraler Anlaufpunkt ist der Stand der Pressestelle, wo es Programmhefte und andere Info-Materialien gibt (Messetelefon: 0931/31-2401). Außerdem stehen dort, wie auch auf dem übrigen Campus, Studierende als Messelotsen bereit: Sie sind Ansprechpartner besonders für die ortsunkundigen Besucher. Das Infozelt beherbergt weiterhin Studienberatung und Studentenkanzlei, Studentenwerk, Sportzentrum, Auslandsamt, Rechenzentrum, Uniklinikum und Uni-Shop.

    Für all diejenigen, die schon studieren, organisiert die Uni eine Firmenkontaktbörse. Vertreter von 20 Firmen und Institutionen informieren über Einstiegsmöglichkeiten, Praktika oder Diplomarbeiten, und zwar an beiden Messetagen von 10.00 bis 16.00 Uhr. "Hier finden Absolventen und Verantwortliche aus der Wirtschaft ein Forum, um sich kennenzulernen", so Unikanzler Bruno Forster. Ergänzt werde das Programm für die Studierenden durch kostenlose Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben und ein Gedächtnistraining sowie Einführungskurse in PowerPoint.

Chemie: Erlebnispark und Show-Vorlesung

    Eine der JUMAX-Hauptattraktionen ist der Erlebnispark Chemie. Neben Experimenten mit Honig, Lachs und anderen Produkten aus dem Supermarkt können die Besucher dort "Geldscheine in Flammen" und andere Kuriositäten erleben. Der Erlebnispark ist an beiden Messetagen von 9.30 bis 16.00 Uhr geöffnet.

    Weil 2003 zum "Jahr der Chemie" ausgerufen wurde, spielt diese Wissenschaft auf der Messe eine zentrale Rolle. Eine Chemie-Vorlesung, bei der es stinkt, kracht und raucht, beginnt am Mittwoch um 14.15 Uhr im Max-Scheer-Hörsaal am Hubland.

    An beiden Messetagen präsentiert die Fakultät für Chemie und Pharmazie jeweils ab 17.00 Uhr ein Vortragsprogramm. Dabei erfährt man, was Chemiker mit der Verbrecherjagd zu tun haben, warum sie sich für Umweltveränderungen und Biologie interessieren, wie sie Chemie auf dem Computer betreiben und Atome sichtbar machen. Vorgestellt wird auch die Entwicklung von Arzneimitteln. Die Pharmazeuten bestimmen am Donnerstag außerdem Blutzucker und Cholesterolspiegel der Messebesucher.

Angriff auf Honigbienen

    Zum "High-Tech-Angriff auf Honigbienen" blasen die Biologen, und zwar an einem echten Bienenstock. Bei den Medizinern können sich die Messebesucher unter anderem einer Augen- oder Ultraschalluntersuchung unterziehen, ihr Blut typisieren, mikroskopieren und sich Einsätze aus der Notfallmedizin demonstrieren lassen.

    Die Geowissenschaftler gestatten durchs Mikroskop Einblick in die faszinierende Welt der Gesteine und zeigen eine Ausstellung über Meteorite. Ins Weltall stoßen auch die Physiker und Astronomen vor, die unter anderem das Spiegelteleskop MAGIC präsentieren.

    Beim Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin kann man das Blutbild von Leukämie-Patienten und Gesunden vergleichen. Außerdem stellt sich dort eine Forschergruppe vor, die einzelne Moleküle in den Körperzellen sichtbar machen will. Beim Bücherflohmarkt der Unibibliothek muss nicht gefeilscht werden, denn dort kostet ein Zentimeter Buch exakt 50 Cent.

    Das Studentenwerk macht es möglich, dass jeder Messetag mit einer Fete endet: Am Mittwoch gibt es eine Beach-Party am Volleyballfeld, am Donnerstag steigt dann am Hubland die größte Uni-Party des Sommersemesters. Bis tief in die Nacht heizen bei der "JUMAX-Partyzone" sechs DJ's aus Würzburger Clubs auf vier Areas ein. Die JUMAX im Internet:
http://www.jumax.uni-wuerzburg.de/




Uni-Wahlen: Höhere Beteiligung, sinkende Wählergunst für Jusos


An der Uni Würzburg waren am 3. Juni 15.131 Studierende zur Teilnahme an der Hochschulwahl aufgerufen. 2.521 entschlossen sich dazu, den Gang ins Wahlbüro anzutreten - das entspricht immerhin 16,66 Prozent. Im Vorjahr waren es nur 13,2 Prozent gewesen; damals hatte die Wahlbeteiligung einen bisherigen Tiefpunkt erreicht.

    Am eifrigsten wählten mit 44,9 Prozent die Studierenden aus der Fakultät für Physik und Astronomie, gefolgt von der Theologie mit 29,6 sowie der Mathematik und Informatik mit 28,1 Prozent. Ebenfalls überdurchschnittlich wahlfreudig sind die Chemiker und Pharmazeuten mit 22,7 Prozent.

    In der Philosophischen Fakultät I (Altertums- und Kulturwissenschaften) gab es eine Beteiligung von 17 Prozent. Um die 16 Prozent der Studierenden wählten bei den Biologen, Wirtschaftswissenschaftlern, Medizinern und in der Philosophischen Fakultät III (Philosophie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften).

    Die größte Wahlmüdigkeit ist mit 8,76 Prozent in der Philosophischen Fakultät II (Neuphilologien, Geschichte, Kunstgeschichte) zu registrieren. Bei den Juristen wählten immerhin noch 11,5, bei den Geowissenschaftlern 12,4 Prozent.

    Diesmal handelte es sich um eine so genannte kleine Wahl: Gewählt wurden vier studentische Vertreter für den Senat, vier für den Erweiterten Senat sowie weitere 28 Vertreter für die Fachbereichsräte, und zwar für die Amtszeit vom 1. Oktober 2003 bis 30. September 2004. Die Studierenden wählen jedes Jahr, während die Professoren sowie wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiter nur alle zwei Jahre an der Reihe sind ("große Wahl").

    Betrachtet man die studentischen Gruppierungen, so setzte sich für die Juso-Hochschulgruppe ein Abwärtstrend fort: Stimmten im Jahr 2001 bei der Wahl zum Senat noch 70,2 Prozent der Studierenden für die SPD-nahe Gruppierung und 2002 immerhin noch 65,3 Prozent, so entfielen in diesem Jahr nur 1.070 von 2.296 gültigen Wahlzetteln (46,6 Prozent) auf den Wahlvorschlag der Jusos.

    Jeweils einen von ihren bisher drei Sitzen im Senat und im Erweiterten Senat werden die Jusos in der am 1. Oktober beginnenden Amtsperiode abgeben müssen: Im Senat an die Grüne Hochschulgruppe, die bei ihrem ersten Antritt zu einer Hochschulwahl 17,9 Prozent der Stimmen erhielt. Und im Erweiterten Senat an den Ring Christlich Demokratischer Studierender (RCDS) und Unabhängige, auf welche 19 Prozent der Stimmen entfielen.

    Dieses Wahlergebnis zieht folgende Sitzverteilung im Studentischen Konvent nach sich: Jusos 13, RCDS und Unabhängige 5, Liberale Hochschulgruppe 4, Grüne Hochschulgruppe 4 Sitze. Am Montag, 30. Juni, tritt der neu gewählte Konvent zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und wird dann seinen Vorsitzenden, dessen Stellvertreter sowie die vier Sprecherräte wählen, welche die Studierenden an der Universität Würzburg vertreten.



Feierte Geburtstag: Prof. Dr. Erich Lüddeckens


Durch die Berufung von Dr. Erich Lüddeckens auf einen neu geschaffenen Lehrstuhl wurde im Jahr 1964 die Ägyptologie als Studienfach an der Uni Würzburg mit den Schwerpunkten Demotistik und Koptologie begründet. Der Professor, der diesen Lehrstuhl bis 1981 innehatte, wurde am 15. Juni 90 Jahre alt.

    Der 1913 in Hirschberg im Riesengebirge geborene Erich Lüddeckens studierte in Berlin und München Ägyptologie, Klassische Philologie und Alte Geschichte. 1939 promovierte er in Berlin mit einer

     Arbeit über die ägyptischen Totenklagen. Nach dem Krieg wurde das Unternehmen des Ägyptischen Wörterbuches der Berliner Akademie der Wissenschaften zunächst eingestellt, so dass Erich Lüddeckens seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter nicht wieder aufnehmen konnte.

    So studierte er Theologie in Thüringen und versah dann ein Pfarramt bei Eisenach, bis die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur ihn 1950 nach Mainz holte und ihn später zum korrespondierenden Mitglied wählte. Nachdem er sich mit einer Arbeit über die ägyptischen Eheverträge habilitiert hatte, lehrte er von 1953 bis 1964 als Privatdozent für Ägyptologie in Mainz.

    Der Schwerpunkt von Prof. Lüddeckens Forschungs- und Lehrtätigkeit lag auf dem Gebiet der Papyrologie, besonders das spätzeitliche Ägypten betreffend. In diesem Zusammenhang unternahm er mehrere Reisen an den Nil, um Inschriften in Tempeln und Papyri in Museen aufzunehmen und studieren zu können. Im Fachgebiet Demotistik beschäftigte er sich mit der Schrift, welche die berufsmäßigen ägyptischen Schreiber in der Zeit von 500 vor bis 500 nach Christi Geburt verwendeten. Diese Schrift ist eine späte Entwicklung aus den Hieroglyphen, die in dieser Epoche nur noch für religiöse Texte verwendet wurden.

    Auf langjährigen Vorarbeiten aufbauend hat Professor Lüddeckens nach seiner Emeritierung damit begonnen, unter der Mitarbeit jüngerer Kollegen ein demotisches Namenbuch zu veröffentlichen. Dieses wurde von einem seiner früheren Schüler im Jahr 2000 fertiggestellt.

    Zum 85. Geburtstag erschien ein letztes zweibändiges Werk des Jubilars, das sich mit einem demotischen Familienarchiv aus dem westlich des Nils in der Fajum-Oase gelegenen Ort Hawara beschäftigt. Schüler von Prof. Lüddeckens aus dem Würzburger Institut für Ägyptologie führen die Forschungen in der Demotistik an deutschen Universitäten fort.



Prof. Dr. Heinrich Rombach wurde 80


Am Dienstag, 10. Juni, hat der Philosoph Prof. Dr. Heinrich Rombach sein 80. Lebensjahr vollendet. Der gebürtige Freiburger hatte von 1964 bis 1990 den Lehrstuhl für Philosophie I an der Würzburger Universität inne.

    Heinrich Rombach wurde 1923 in Freiburg i. Br. geboren. In seiner badischen Heimatstadt verbrachte er auch seine Schul- und Studienzeit. Schon früh vielseitig interessiert galt sein besonderes Interesse, neben seiner Neigung zu künstlerischem Schaffen, vor allem Naturwissenschaften und Technik.

    Während des Krieges nahm er an den Kämpfen in Afrika und Russland teil. Infolge einer schweren Verwundung konnte er 1943 als Kriegsversehrter sein Studium an der Freiburger Universität beginnen, zunächst in den Fächern Mathematik, Physik und Philosophie bei Martin Heidegger, später nahm er zum Hauptfach Philosophie Geschichte und Kunstgeschichte, Psychologie und Pädagogik als Nebenfächer hinzu. Nach Promotion, Habilitation und wissenschaftlicher Assistenten- und Dozentenzeit an der Freiburger Universität folgte er 1964 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Philosophie I an der Würzburger Universität, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1990 als Ordinarius innebehielt, obwohl er 1972 einen weiteren Ruf an die Universität München erhalten hatte.

    Der "Freiburger Schule", die vornehmlich mit den Namen Edmund Husserl und Martin Heidegger verbunden ist, wusste Rombach sich aber auch weiterhin verbunden und er führte die große phänomenologische Traditionslinie seiner Heimatuniversität in Würzburg fort und über Heidegger hinaus.

    Rombach war mehrere Jahre Präsident der "Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung" und über Jahrzehnte hinweg Mitherausgeber des "Philosophischen Jahrbuchs". Aufgrund seiner eigenen philosophischen Konzeption und der Veröffentlichungen entstand ein reger Austausch mit Wissenschaftlern im Ausland, vor allem aus fernöstlichen Ländern. 1980 folgte Rombach einer Einladung zu einer Gastprofessur in Japan. Bestärkt durch mehrere kulturanthropologische Forschungsreisen, unter anderem nach Ägypten, Indien und Zentralafrika, gewann der interkulturelle Austausch im Sinne eines lebendigen und allseits förderlichen "Weltengesprächs" zunehmende Bedeutung für ihn. Konkret hatte das auch zur Folge, dass Gäste, Kollegen und Schüler unterschiedlicher Länder und Kulturkreise zu mehrjährigen Gaststudienaufenthalten nach Würzburg kamen, um Rombachs Philosophie zu studieren und unter seiner Betreuung ihren akademischen Abschluss zu machen.

    "Philosophie" - das war und ist für Rombach "fundamental-geschichtliche" Aufgabe und Arbeit. So gibt er mit seinem eigenen Werk eine geistige Orientierungshilfe, die "an der Zeit" ist. Auf drei unterschiedlichen Wegen ("Methoden"), die sich in den Ansätzen seiner "Strukturontologie", der "Philosophischen Hermetik" und seiner "Bildphilosophie" zu einem spannungsreichen, vielgestaltigen Ganzen vereinigen, gelingt ihm der "Durchbruch" zu den Tiefendimensionen und -strukturen des menschlichen Daseins und seiner epochalen Wirklichkeit. Dieser "Durchbruch, auf den die Geschichte von einigen hundert Jahren hingearbeitet hat" ("Der Ursprung", Titel eines der Werke von Rombach), ist gegenwärtig gerade auch in Bezug auf den Ruf nach höherer Menschlichkeit und Weltfriedensgestaltung bedeutsam.

Dr. Margarete Röhrig




Prof. Dr. Helmut Jäger wird 80


Der seit 1991 emeritierte Geographie-Professor Dr. Helmut Jäger feiert am Freitag, 27. Juni, seinen 80. Geburtstag. Seine Hauptforschungsgebiete waren die Historische Geographie mit Umweltgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, und zwar von Deutschland mit Nachbarländern.

    Helmut Jäger, 1923 in Biedenkopf geboren, studierte ab 1945 Geographie, Geschichte, Ethnologie, Germanistik und Philosophie an der Uni Göttingen, wo er auch promovierte und das Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ablegte. Es folgten Assistentenjahre an Geographischen Universitätsinstituten in Würzburg, Göttingen und London, wohin er aufgrund seiner Dissertation eingeladen wurde. 1956 habilitierte sich Jäger in Würzburg. Zwei Jahre später wurde er Privatdozent in Göttingen und gleichzeitig wissenschaftlicher Geschäftsführer des dortigen interfakultativen Instituts für Historische Landesforschung.

    1961 zum außerplanmäßigen Professor in Göttingen ernannt, übernahm Jäger dann den Würzburger Lehrstuhl für Kulturgeographie bis zu seiner Emeritierung 1991. Den Ruf auf einen Bonner Lehrstuhl lehnte er 1971 ab. Der Geograph war Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, lange Jahre Senatsmitglied und bis 1998 Mitglied mehrerer Kommissionen der Universität, zudem zeitweise örtlicher Leiter der wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien.

    In der Deutschen Forschungsgemeinschaft war Prof. Jäger von 1968 bis 1993 engagiert: als Fachgutachter, Sondergutachter, Mitglied bzw. Vorsitzender von Prüfergruppen in Schwerpunktprogrammen und im Auswahlausschuss für das Heisenberg-Programm. Zudem wirkte er als Gutachter für deutsche und österreichische Wissenschaftsfonds.

    Einen Schwerpunkt seiner Forschungen bilden Zustände und Veränderungen der Landesnatur seit Beginn der nachhaltigen Eingriffe des Menschen vor 7.000 Jahren sowie die Ursachen dafür. Vielfältig war seine wissenschaftliche Publikationstätigkeit: So hat er allein sieben Bücher geschrieben, als letztes eine "Einführung in die Umweltgeschichte". Zudem ist Prof. Jäger Allein- oder Mitherausgeber von neun Sammelwerken, darunter "Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter". Die noch laufend erscheinende "Historisch-landeskundliche Exkursionskarte von Niedersachsen" hat er initiiert.

    125 Artikel steuerte Jäger zu den vielbändigen Nachschlagewerken "Westermanns Lexikon der Geographie", "Reallexikon der germanischen Altertumskunde" und "Lexikon des Mittelalters" bei. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Artikel im Großen Brockhaus. Darüber hinaus hat er 178 Aufsätze in wissenschaftlichen Zeit- und Festschriften sowie Sammelwerken und Handbüchern des In- und Auslandes veröffentlicht. Dass er auch als Redner international begehrt war, davon zeugen zahlreiche Vorträge in europäischen Ländern.

    Für seine Forschungen erhielt er hohe Anerkennungen: Zuwahl als Ehrenmitglied der Königlich Irischen Akademie der Wissenschaften, als Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Literatur, der Geschichte und der Altertümer sowie der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Weitere Ehrungen waren die Verleihung der Robert-Gradmann-Medaille "in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die deutsche Landeskunde" sowie die Zuwahl als Ordentliches oder Ehrenmitglied in mehreren historisch-landeskundlichen Kommissionen und Gesellschaften.



Behinderte Menschen erleben ihr eigenes Olympia


Über 2.500 geistig und mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Franken sowie weitere 500 Schüler von Grundschulen und weiterführenden Schulen aus Nürnberg werden zum 20. Spiel- und Sportfest "Na und! Mein Olympia" erwartet. Die Veranstaltung soll zu einem Fest der Begegnung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten werden.

    Das vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Würzburg initiierte und zusammen mit der Stadt Nürnberg organisierte Fest findet am Mittwoch, 2. Juli, von 9.30 bis 14.15 Uhr im Schulsportzentrum der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg-Langwasser statt. Eine Mischung von Leichtathletik- und Schwimmwettbewerben mit wettkampffreien Einzel-, Partner- und Gruppenspielen ermöglicht es, dass Schwerbehinderte und Nichtbehinderte zugleich mitmachen können.

    Bei der Organisation dieser seit Jahren größten Behindertensportveranstaltung im süddeutschen Raum helfen neben Schülern, Lehrern und Eltern aus dem Raum Nürnberg auch rund 180 Studierende und Mitarbeiter vom Sportzentrum der Uni Würzburg. Veranstalter sind die Bayerischen Staatsministerien für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie für Unterricht und Kultus und Special Olympics Deutschland unter Federführung des Würzburger Sportinstituts.



Residenzführung in lateinischer Sprache


All diejenigen, deren Lateinkenntnisse über die einschlägigen Sätze aus den Asterix-Heften hinausgehen, können am Donnerstag, 26. Juni, an einer Führung durch die Würzburger Residenz in lateinischer Sprache teilnehmen. Im Mittelpunkt stehen die Alexanderzimmer mit ihren Wandteppichen. Die Führung beginnt um 15.00 Uhr und ist kostenfrei, nur der übliche Eintritt für die Residenz muss bezahlt werden. Die Teilnehmer treffen sich am Eingang zum Mittelbau. Der Führer heißt Jürgen Löb und ist Studiendirektor am Balthasar-Neumann-Gymnasium in Marktheidenfeld. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der "Colloquia Latina Herbipolensia" statt. Dabei handelt es sich um einen Latein-Sprechzirkel, der am Institut für Klassische Philologie der Universität Würzburg unter der Leitung von Dr. Hans-Ludwig Oertel aktiv ist. Sein Semesterprogramm ist zu finden unter
http://www.uni-wuerzburg.de/klphil/CollLat.htm




Würzburg ist die Hochburg des Hochschulbasketballs in Bayern


Souverän wurden die Basketballer der drei Würzburger Hochschulen Bayerische Hochschulmeister 2003. Am 20. Mai setzten sie sich im Sportzentrum der Uni gegen neun andere Teams durch und verloren dabei nicht ein einziges Spiel. Mit diesem Sieg hat sich die Mannschaft für die Zwischenrunde zur Deutschen Hochschulmeisterschaft qualifiziert. Es spielten (in Klammern das Studienfach) Uli Panzner (Jura), Oliver Rechner (Informatik), Tobias Mansperger (Bauingenieurwesen), Holger Jacobsen (BWL) sowie Florian Bloch, Florian Gabler, Efram Yaman, Christian Gabold, Simon Winkler und und Christoph Will (alle Sport).



Hochschulmeisterschaft im Fußball in Würzburg


Die Endrunde zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Fußball findet am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Juni, in Würzburg statt. Die Teilnehmer kommen von den Universitäten Bielefeld, Hannover, Saarbrücken und Würzburg. Der Eintritt ist frei, Zuschauer sind willkommen. Am Samstag spielen um 18.00 Uhr im Kickers-Stadion Bielefeld gegen Saarbrücken, auf dem Platz des Uni-Sportzentrums tritt Hannover gegen Würzburg an. Auf dem Unigelände wird am Sonntag um 9.30 Uhr das Spiel um Platz 3, um 11.30 Uhr dann das Endspiel angepfiffen. Das Siegerteam qualifiziert sich für die Europameisterschaft in Rom.



Box-Erfolge für Würzburger Studenten

Markus Regele. Foto: Sportzentrum Der 25-jährige Student Markus Regele (im Bild) ist Deutscher Hochschulmeister im Boxen, und zwar im Weltergewicht (bis 69 Kilogramm). Der gebürtige Dinkelsbühler studiert an der Uni Würzburg Sport und Deutsch und errang den Titel am Wochenende bei den von der Technischen Universität in Darmstadt organisierten Meisterschaften. Zugleich wurde er zum besten Techniker des Turniers gewählt.

Auch beim parallel stattfindenden B-Turnier für Box-Anfänger war ein Würzburger erfolgreich: Der 28-jährige Jurist Clemens Kessler, der in der vergangenen Woche an der Uni Würzburg promoviert wurde, landete auf Platz zwei.



Ultraschall in Anaesthesie und Intensivmedizin


Mit hochwertigen Ultraschallgeräten und Präzisionsschallköpfen haben sich den Anaesthesisten neue Perspektiven eröffnet, unter anderem bei der Durchführung schwieriger Gefäßpunktionen. Auch sind neuerdings kleine und handliche Geräte verfügbar, welche die ultraschallgesteuerten anaesthesiologischen Techniken einfacher machen. Mit solchen Methoden befasst sich das Symposium "Neue sonographische Techniken in der Anaesthesiologie und Intensivmedizin", das die Klinik für Anaesthesiologie der Uni Würzburg am Samstag, 5. Juli, von 9.00 bis 17.00 Uhr durchführt. Im Hörsaal der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus in Würzburg können die Teilnehmer Vorträge hören und die neuen Techniken ansehen und auch selbst einüben. Weitere Informationen: Firma Kongkret, Ulrike Götz, T (0931) 29 95 263, E-Mail:
office@kongkret.de




Philosophische Fakultäten verabschieden ihre Absolventen


Bei einer gemeinsamen Feier der drei Philosophischen Fakultäten der Uni Würzburg bekommen die Absolventen des Sommersemesters 2003 ihre Magister- und Promotionsurkunden überreicht. Beginn ist am Freitag, 4. Juli, um 17.00 Uhr in der Neubaukirche. Den Festvortrag mit dem Titel "Magister - was sonst?" hält Prof. Dr. Karlheinz Dietz. Anschließend vergeben die Dekane die Urkunden. Für Musik sorgen Angehörige des Instituts für Musikwissenschaft.



Zerstört die Medienkultur die Sprachkultur?


Mit dem Thema "Medienkultur - Chancen und Risiken" hat sich in diesem Semester die Vortragsreihe UfA - Uni für Alle, das neue Studium Generale der Uni Würzburg - beschäftigt. Den letzten Vortrag in dieser Reihe hält am Dienstag, 1. Juli, der Germanist Prof. Dr. Norbert R. Wolf. Er stellt die Frage: "Zerstört die 'Medienkultur' die Sprachkultur?" Sein Vortrag beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal 166 der Uni am Sanderring.


NEU AN DER UNIVERSITÄT




Francis X. D'Sa: "Überleben werden nur Kulturen des Dialogs"

Prof. Dr. Francis D'Sa Seit diesem Sommersemester wirkt der indische Theologe Prof. Dr. Francis X. D'Sa als Gastprofessor für Missionswissenschaft an der Uni Würzburg. Seine Forschung gilt dem Miteinander der Kulturen, "denn die Zukunft liegt im Dialog zwischen den Kulturen, und überleben werden nur Kulturen des Dialogs", wie er sagt.

    D'Sa kam 1936 in Gokak Falls im Distrikt Belgaum in Indien zur Welt. Er wurde von Jesuiten erzogen und studierte ab 1957 Philosophie in Pune und Poona. Zwischenzeitlich unterrichtete er zwei Jahre an der St. Paul's High School in Belgaum. 1964 ging D'Sa zum Theologiestudium nach Innsbruck, anschließend arbeitete er an der Uni Wien an seiner Doktorarbeit über indische Philosophie. Den Abschluss mit dem Titel eines Philosophical Doctor (Ph.D.) erlangte er 1973.

    Seitdem unterrichtet er in Pune die Fächer Indische Religionen und Theologie der Religion. Außerdem lehrte er regelmäßig in Innsbruck und Fribourg (Schweiz) sowie als Gast an anderen europäischen Universitäten. "Dabei habe ich immer versucht, den Katholiken die Traditionen der Hindus und den Hindus die Ansichtsweisen der Christen verständlich zu machen", so der Professor. Als Folge davon seien all seine Publikationen interkulturell ausgerichtet.

    In Pune gründete D'Sa das "Institute for the Study of Religion". Diese Einrichtung dient der Erforschung der Religion, und zwar vor allem der hinduistischen Traditionen, und organisiert auch interreligiöse Tagungen. Zurzeit ist D'Sa Ehrendirektor des Instituts.

    Der Professor ist auch sozial engagiert, hat in Indien die Aktion "Führungskräfte" ins Leben gerufen. Dabei werden Einzelpersonen und Gruppen unterstützt, die sich für die Verbesserung der Situation von Frauen und Randgruppen vor allem in ländlichen Gebieten einsetzen. Außerdem ist er Mitbegründer von "Maher": Die Mitarbeiter dieses Projekts kümmern sich um die medizinische Versorgung und Rehabilitation misshandelter Frauen sowie um die Erziehung derer Kinder.

    Die mit Francis D'Sa als Gast besetzte Professur für Missionswissenschaft der Würzburger Katholisch-Theologischen Fakultät wird zunächst für zwei Jahre vom Verein "Promotio Humana" (Bonn) finanziert. Dessen Ziel ist die Förderung des Dialogs zwischen den Weltreligionen. Der Verein übernimmt die Personalkosten für einen C4-Professor sowie einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter und bezahlt außerdem eine halbe Sekretärinnenstelle.

    Kontakt: Prof. Dr. Francis X. D'Sa, T (0931) 31-2258, E-Mail:

lucia.ott@theologie.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTSPREISE




Was bei der Explosion von Sternen passiert


Der mit 500.000 Euro dotierte Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer geht an den Astrophysiker Prof. Dr. Jens Niemeyer von der Uni Würzburg. Der 34-Jährige arbeitet auf dem noch jungen Gebiet der Astroteilchenphysik, das in der Fachwelt als einer der spannendsten Forschungsbereiche der kommenden Jahrzehnte gilt.

    Niemeyer erforscht unter anderem die Physik des frühen Universums. Außerdem befasst er sich mit der Simulation von Sternexplosionen, den so genannten Typ-Ia-Supernovae. Dabei ist es ihm gelungen, mathematisch-physikalische Modelle für die Verbrennungsprozesse zu entwickeln, die bei solchen Explosionen ablaufen. Diese Erkenntnisse könnten durchaus zu irdischen Anwendungen führen, beispielsweise bei der Entwicklung von Verbrennungsmotoren.

    Vergeben wird der Förderpreis von der Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung (Essen). Wie diese mitteilt, zähle Niemeyer zu den Vertretern seines Faches, die sich nicht nur in der Astronomie, sondern auch in der Physik nationales und internationales Renommee erworben haben.

    Der Preisträger hat an der Technischen Uni München Physik studiert und wurde dort auch promoviert. Vor zwei Jahren habilitierte er sich im Fach Theoretische Physik und folgte im Oktober 2002 dem Ruf auf eine C3-Professur für Astronomie nach Würzburg. Er ist Träger der Otto-Hahn-Medaille und des Dieter-Rampacher-Preises und wurde mit dem Enrico-Fermi-Fellowship der University of Chicago ausgezeichnet.

    Der Alfried-Krupp-Förderpreis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für junge Hochschullehrer im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften. In diesem Jahr wurden 56 Kandidaten vorgeschlagen. Der Preis ermöglicht es den Ausgezeichneten, ihre wissenschaftliche Arbeit unabhängig von öffentlichen Geldern voranzutreiben, Forschungsarbeitsgruppen auszubauen und sich ein besser ausgestattetes Umfeld für ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit zu schaffen.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Jens Niemeyer, T (0931) 888-5033, Fax (0931) 888-4603, E-Mail:
niemeyer@astro.uni-wuerzburg.de




Spezielle Wirkstoffe locken Aids-Erreger aus ihrem Versteck


Die Erreger der Immunschwächekrankheit Aids können sich in Körperzellen verstecken und finden dort Schutz vor Medikamenten. Wissenschaftler von der Uni Würzburg sind jetzt dahintergekommen, wie sich die Viren aus ihren Schlupflöchern herauslocken lassen. Damit haben sie eine weitere verwundbare Stelle der Erreger entdeckt.

Dr. Carsten Scheller. Foto: Scheller     "Manche HIV-Patienten sprechen derart gut auf die zurzeit eingesetzte medikamentöse Kombinationstherapie an, dass sich in ihrem Blut keine Viren mehr nachweisen lassen", sagt der Würzburger Virologe Dr. Carsten Scheller (im Bild). In diesen Fällen seien die Erreger aber nur scheinbar verschwunden: Sobald die Therapie unterbrochen wird, erreiche die Virusmenge im Körper wieder das alte Ausmaß. Das liegt daran, dass die in den Körperzellen ruhenden Viren - Forscher sprechen von einer latenten Infektion - dann wieder aktiv werden. "HIV kann jederzeit aus der latenten Phase in einen produktiven Vermehrungszyklus wechseln. Darum müssen die Patienten lebenslang therapiert werden", so Scheller.

    Gelänge es, die latent infizierten Körperzellen durch eine Therapie zu beseitigen, wäre es unter Umständen möglich, HIV-Patienten vollständig zu heilen. Hierzu könnten die so genannten Caspaseinhibitoren einen wichtigen Beitrag leisten: Diese Wirkstoffe bringen latent infizierte Zellen dazu, HI-Viren zu produzieren, und machen sie damit angreifbar. Wie sie das tun? Sie verstärken die Wirkung körpereigener Substanzen, zum Beispiel des Botenstoffs TNF-alpha, die dafür bekannt sind, eine Reaktivierung von HIV auszulösen.

    Für die Präsentation dieser Ergebnisse seiner Arbeit erhielt der Würzburger Forscher Mitte Mai 2003 auf dem Aids-Kongress in Hamburg einen mit 500 Euro dotierten Posterpreis. Der 1971 in Delmenhorst geborene Scheller hat in Bayreuth Biochemie studiert und kam 1999 zur Promotion ans Institut für Virologie und Immunbiologie nach Würzburg. Hier ist er als Arbeitsgruppenleiter in der HIV-Forschung tätig.

    In Zukunft will Scheller versuchen, Kulturen aus Blutzellen von HIV-Patienten mit Caspaseinhibitoren zu stimulieren und, in Kombination mit Medikamenten, die Viren aus der Zellkultur zu eliminieren: "Falls das gelänge, wäre dies ein wichtiger Schritt hin zu einer möglichen klinischen Anwendung dieser Substanzen."

    Weitere Informationen: Dr. Carsten Scheller, T (0931) 201-49897, Fax (0931) 201-49553, E-Mail:

scheller@vim.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




Mehr Blut für die Narben am Herzen


Bei einem Herzinfarkt stirbt immer Herzgewebe ab. Es bildet sich dann eine Narbe, die unterschiedlich gut verheilt. Oft ist sie dafür verantwortlich, dass sich das Herz im Laufe der Jahre nach dem Infarkt vergrößert und dass eine Herzschwäche entsteht, die so genannte Herzinsuffizienz. Dies zu verhindern ist das Ziel von Dr. Christiane Waller von der Medizinischen Klinik der Uni Würzburg.

    Die Wissenschaftlerin untersucht im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts, wie sich die Durchblutung der Narbe nach einem Infarkt entwickelt. "Eine solche Narbe ist kein für immer totes Gewebe, sondern verändert sich mit der Zeit", erklärt Dr. Waller. Darum lohne sich der Versuch, die Narbendurchblutung mit Hilfe von Wachstumsfaktoren zu verbessern. Dies begünstige die Heilung der Narbe und könne letzten Endes die Entwicklung einer Herzinsuffizienz verlangsamen oder in manchen Fällen sogar verhindern.

    Wundheilungsprozesse gehen immer mit der Neubildung von winzigen Blutgefäßen einher, den so genannten Mikrogefäßen. Doch bis heute ist wenig darüber bekannt, welche Mechanismen zu dieser gesteigerten Gefäßversorgung führen und welche Bedeutung das starke Wachstum neuer Gefäße für die Wundheilung hat. Auch diese Fragen will die Würzburger Medizinerin klären.

    Allerdings gibt es bislang nur wenige Methoden, mit denen die Durchblutung in den Mikrogefäßen am schlagenden Herzen von Mensch und Tier sichtbar gemacht werden kann. Eine davon ist die Bildgebung durch Kernspintomographie. Mit dieser Technik beschäftigt sich Dr. Waller schon seit Jahren. Sie hat in Zusammenarbeit mit Physikern und Medizinern von der Uni Würzburg Methoden entwickelt, mit denen sich die Mikrogefäßdurchblutung am Herzen von Kleintieren messen lässt. Die Idee zu dem jetzigen DFG-Projekt entstand aus Vorarbeiten, an denen Dr. Waller im Würzburger Sonderforschungsbereich 355 "Pathophysiologie der Herzinsuffizienz" beteiligt war.

    Weitere Informationen: Dr. Christiane Waller, T (0931) 888-5861, Fax (0931) 888-5851, E-Mail:
waller@physik.uni-wuerzburg.de

NMR-Bilder vom Brustkorb von Ratten mit und ohne Herznarben

Diese NMR-Bilder zeigen Querschnitte durch den Brustkorb einer gesunden Ratte (rechts) sowie einer Ratte, die acht Wochen zuvor einen Herzinfarkt erlitten hat. Bei dem kranken Tier ist die Narbe als Ausdünnung in der Vorderwand des Herzens zu erkennen (sichelförmiger Bereich zwischen den blauen Regionen). Bilder: Waller



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




Morbus Bechterew muss interdisziplinär behandelt werden


Der Morbus Bechterew ist eine chronische rheumatisch-entzündliche Erkrankung, die vor allem Wirbelsäule und Gelenke betrifft. Auch wenn es inzwischen neue viel versprechende Medikamente gibt, spielen Physiotherapie und orthopädische Betreuung der Patienten nach wie vor eine große Rolle. Mit integrierten Behandlungskonzepten gegen dieses schmerzhafte Leiden befasst sich am Mittwoch, 2. Juli, eine Tagung des Rheumazentrums Würzburg/Bad Brückenau.

    Die Vorträge beginnen um 18.00 Uhr im Großen Hörsaal der Medizinischen Poliklinik der Universität Würzburg in der Klinikstraße 6. Die Tagung richtet sich vor allem an niedergelassene Ärzte und Orthopäden sowie an Studierende der Medizin.

    In der Rheumatologie hat die Entwicklung von Wirkstoffen, die gezielt in die Kommunikationswege des Immunsystems eingreifen, zu einer durchgreifenden Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten geführt. Besonders die Anwendung der so genannten TNF-alpha-Blocker gegen die Rheumatoide Arthritis habe die hohen Erwartungen an diese Substanzen bestätigt, so der Sprecher des Rheumazentrums, Prof. Dr. Hans-Peter Tony von der Medizinischen Poliklinik.

    Mittlerweile sei auch die klinische Anwendung von TNF-alpha-Blockern gegen den Morbus Bechterew so weit gediehen, dass aktuell das Medikament Infliximab zur Behandlung zugelassen wurde. Dies stelle einen Durchbruch dar, weil die medikamentösen Bechterew-Therapien mit herkömmlichen Immunsuppressiva bislang keinen belegten Nutzen gebracht hätten.

    Bei der Tagung soll der aktuelle Stellenwert der TNF-alpha-Blocker innerhalb eines integrierten Therapiekonzeptes - mit Physiotherapie und orthopädischer Behandlung - erarbeitet werden. Die Teilnehmer können außerdem die Therapieambulanz der Klinik besichtigen und sich über die Voraussetzungen für eine Infusionstherapie mit monoklonalen Antikörpern informieren.

    Das Rheumazentrum Würzburg/Bad Brückenau ist ein Zusammenschluss von mehreren Kliniken der Universität Würzburg mit spezialisierten Kliniken von außerhalb sowie mit niedergelassenen Rheumatologen in Unterfranken. Sitz des Zentrums ist die Medizinische Poliklinik in Würzburg.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Hans-Peter Tony, T (0931) 201-70420, E-Mail und Internet:
tony_h@medizin.uni-wuerzburg.de

http://www.uni-wuerzburg.de/medpoli/Sonstige/Fortbildungen.html




Individualität und Bildung


"Alle Bildung muss durch das Nadelöhr der Individualität." Dieser Satz des Philosophen Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher steht über einer Tagung, die vom 27. bis 29. Juni im Evangelischen Bildungszentrum Rudolf-Alexander-Schröder-Haus in Würzburg stattfindet. Mitveranstalter ist Prof. Dr. Günther Bittner vom Institut für Pädagogik der Universität. Die Tagung befasst sich mit dem Thema Individualität und Bildung; Anmeldung über das Schröder-Haus unter T (0931) 32 17 50.



Europäische Integration: Privat- und Wirtschaftsrecht


Die Reform des Kaufrechts, die Gebührenregelung der Verordnung über grenzüberschreitende Zahlungen in Euro und vieles andere zeigen es: Das Privat- und Wirtschaftsrecht steht heute auch im Zeichen der europäischen Integration. Daher sind die 9. Würzburger Europarechtstage am Freitag und Samstag, 27. und 28. Juni, diesem zukunftsträchtigen Thema gewidmet.

    Die von den Lehrstühlen Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger und Prof. Dr. Oliver Remien ausgerichtete Veranstaltung bringt führende Spezialisten von Universitäten von Hamburg bis Zürich sowie aus der Max-Planck-Gesellschaft nach Würzburg in die Neubaukirche. Neben den bereits stark europäisierten Bereichen des Wettbewerbs-, Gesellschafts- und Markenrechts sollen auch die Kompetenzen der Europäischen Gemeinschaft im Privatrechtsbereich behandelt und Perspektiven der Vereinheitlichung des Vertrags- und Deliktsrechts ausgelotet werden.

    Die Juristische Fakultät der Uni Würzburg zeigt damit erneut ihr europäisches Profil. Außerdem leistet sie einen Beitrag zu den Diskussionen über europäisches Privatrecht, die unter anderem durch einen Aktionsplan von 2003 die Aufmerksamkeit der Europäischen Kommission gefunden und zu einem breiteren Konsultationsprozess geführt haben.

    Zugleich bietet die Fakultät mit den Europarechtstagen den Teilnehmern des Begleitstudiums und des Aufbaustudiengangs im europäischen Recht sowie interessierten Praktikern eine zusätzliche Fortbildungsveranstaltung an. Weitere Informationen: Prof. Dr. Eva-Maria Kieninger, T (0931) 31-2300, E-Mail:
kieninger@jura.uni-wuerzburg.de


    Prof. Dr. Oliver Remien, T (0931) 31-2500, E-Mail:
remien@jura.uni-wuerzburg.de

http://www.jura.uni-wuerzburg.de/Lehrstuehle/Kieninger/news/europa.htm




Handschriften im Mittelalter


Einen Workshop, der mittelalterlichen Wissenschafts- und Musikhandschriften gewidmet ist, veranstalten die Institute für Musikwissenschaft und Philosophie der Uni Würzburg am Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Juni, im Südflügel der Residenz. Die Leitung liegt in den Händen der Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Ulrich Konrad und Prof. Dr. Andreas Speer.

    Die Vorstellungen, die sich die Menschen in der Spätantike und im Mittelalter von Gott, der Natur, vom Menschen und von seinen Fertigkeiten und Künsten machten, fanden in Manuskripten ihren Niederschlag. Die Formen dieser schriftlichen Fixierung sind komplex: So verwendeten mittelalterliche Schreiber für besondere Inhalte häufig auch besondere Formen der Niederschrift, beispielsweise für kosmologische Spekulationen oder für den Gesang, der Worte, ihre Bedeutung und Klang zu einem einheitlichen Phänomen verbindet.

    Renommierte Forscher aus Deutschland, der Schweiz und Amerika referieren bei dem Workshop über verschiedene Aspekte dieses Themas. Über 80 Teilnehmer haben außerdem die Gelegenheit, zu selbstständiger Arbeit mit Handschriften angeleitet zu werden.

    Zu zwei interdisziplinären Vorträgen ist auch die Öffentlichkeit eingeladen. Am Donnerstag, 26. Juni, spricht um 18.15 Uhr im Toscanasaal der Residenz Dr. Marc-Aeilko Aris (Uni Bonn) zum Thema "Mit Gewalt entriß er mir das Buch: Zu einer Theorie der Überlieferung mittelalterlicher Handschriften". Am Freitag, 27. Juni, referiert dann Prof. Dr. David d'Avray (Uni London) über "Handschriftenkunde zwischen Textkritik und der Geschichte der Massenkommunikation". Diese Veranstaltung beginnt um 19.00 im Hörsaal III beim Institut für Musikwissenschaft im Südflügel der Residenz.

    Weitere Informationen: Institut für Musikwissenschaft, E-Mail:
hansjoerg.ewert@mail.uni-wuerzburg.de


Institut für Philosophie, E-Mail:
dag-nikolaus.hasse@mail.uni-wuerzburg.de



AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Stabsreferat für die Sicherung und Verwertung geistigen Eigentums


Seit der Abschaffung des so genannten Hochschullehrerprivilegs steht den Hochschulen in Deutschland das Recht zu, Forschungsergebnisse und Erfindungen selbst zu vermarkten. Um diesem Auftrag nachzukommen, hat die Uni Würzburg ein direkt dem Kanzler unterstelltes Stabsreferat "Intellectual Property Management" (IPM) eingerichtet, das sich auf der Unimesse JUMAX erstmals präsentiert.

    "Intellectual Property Management" ist eine international übliche Bezeichnung für den Prozess der Sicherung und Verwertung geistigen Eigentums. In dem neuen Stabsreferat sind die drei ineinander greifenden Handlungsfelder zusammengefasst, in denen die Universität dabei als Akteur gefordert ist:
  • In Forschungs- und Kooperationsverträgen mit der Wirtschaft müssen für die Universität vorteilhafte Regelungen verhandelt sowie die Weiterentwicklung und Verwertung von Erfindungen gesichert werden.
  • Im Bereich Erfindungen, Schutzrechte und Lizenzen ist in Zusammenarbeit mit Bayern Patent ein zügiger und effektiver Ablauf der Prozesskette von der Erfindungsmeldung über die Patentierung bis zur Verwertung von Erfindungen sicherzustellen.
  • Schließlich gilt es bei der Gründung von Unternehmen, die aus der Universität heraus entstehen, die optimale Wertschöpfung von Erfindungen aus der Grundlagenforschung unter Beteiligung der Universität zu organisieren. Auch soll eine enge Kooperation der Unternehmen mit den Forschungseinrichtungen der Uni ermöglicht werden.

    Die entsprechenden Zuständigkeiten und erfahrenes Personal mit juristischer und naturwissenschaftlicher Kompetenz wurden aus dem Rechtsamt und der Abteilung für Forschungsförderung und Technologietransfer (Erfinderberatung) im Stabsreferat IPM zusammengeführt. Dieses präsentiert sich und seine Projekte - dazu gehören der Innovationsverbund Würzburg/Mainfranken zur Vermittlung von Patent- und Verwertungswissen sowie der Erfinderwettbewerb INVENIO - am 25. und 26. Juni auf der JUMAX.

    Weitere Informationen: Markus Löffler, Leiter des Stabsreferats, T (0931) 31-2895, E-Mail und Internet:
ipm@zv.uni-wuerzburg

http://www.uni-wuerzburg.de/zv/ipm/




Vorlegen von Beschäftigungsnachweisen in den Mensen


Beschäftigte der Universität sind während der Mittagspause grundsätzlich dazu berechtigt, in den Mensen des Studentenwerks Essen zu gehen. Da in den Mensen am Hubland und am Studentenhaus bereits auf ein bargeldloses Kassensystem umgestellt wurde, müssen die Beschäftigten dort nur einmalig beim Empfang der Chipkarte einen Beschäftigungsnachweis (auch in Form des Arbeitsvertrages, der Ernennungsurkunde etc. möglich) vorlegen. In den Mensen "Alte Augenklinik" am Röntgenring und Josef-Schneider-Straße (Klinikum) ist der Beschäftigungsnachweis dagegen bei jedem Zahlungsvorgang vorzulegen, da in diesen Betrieben noch nicht auf das Chipkartensystem umgestellt wurde. Die zuständigen Sachbearbeiter der Personalabteilung stellen auf Anfrage Beschäftigungsnachweise aus, die auch für Sporteinrichtungen etc. verwendet werden können. Diese Nachweise sind beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis zu vernichten.



Angebote der Fort- und Weiterbildung im Juli


Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms werden im Juli 2003 verschiedene Veranstaltungen angeboten.

Präsentieren mit PowerPoint

Das Visualisieren und Präsentieren mit PowerPoint ist eine Aufgabe, die auf MitarbeiterInnen immer häufiger zukommt. Im Zentrum der Veranstaltung steht das "Wie". Der Kurs findet am Donnerstag, 3. Juli 2003, von 13.00 bis ca. 17.00 Uhr in der Neuen Universität, Sanderring 2, PC-Schulungsraum, Raum 35, statt. Leitung: Dipl.-Psych. Dr. Horst Pfrang. Anmeldung ab sofort beim Büro des Kanzlers, Sanderring 2, T 31-20 55 oder per E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Gebühr für externe Teilnehmer: 26 Euro.

Tipps & Tricks für AssistentInnen / SekretärInnen

Das Seminar beschäftigt sich u. a. mit folgenden Themen: Jeder Erfolg beginnt im Kopf; Persönlichkeitsmanagement; Stressbewältigung & Schlagfertigkeit; Brainstorming Rhetorik; Körpersprache; Konfliktrhetorik; Kommunikation; Rollenspiele "Schwierige Besucher"; Zeitmanagement; Büroorganisation; Terminplanung & Terminüberwachung; Checklisten; "schnelles" Lesen. Die Veranstaltung findet unter der Leitung von Michaela Strauss (Technische Akademie Esslingen) am Freitag, 11. Juli 2003, von 9.00 bis ca. 16.00 Uhr in der Neuen Universität, Sanderring 2, Besprechungsraum, Raum 405, statt und richtet sich an AssistentInnen und SekretärInnen. Anmeldungen sind ab sofort kurzfristig noch möglich beim Büro des Kanzlers, Sanderring 2, T 31-20 55 oder per E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Teilnehmergebühr ist unter o. g. Telefonnummer zu erfragen.

Vorschau für die Angebote im September 2003:

Einführung in das Projektmanagement

Für komplexe, zeitlich begrenzte sowie hierarchie- und fachübergreifende Aufgaben wird Projektmanagement für viele Organisationen immer bedeutsamer, da seine konsequente Anwendung die Aufgabenentwicklung durchschaubarer, rationeller, schneller und besser steuerbar macht. Themen sind beispielsweise: Was ist ein Projekt?; Was ist Projektmanagement?; Was macht ein Team erfolgreich? Sachbezogene Faktoren und Techniken, Art der Kommunikation und Zusammenarbeit; Teamorganisation. Der Kurs richtet sich an Beschäftigte aus allen Bereichen der Universität sowie aus anderen Behörden und Betrieben. Er findet am Mittwoch, 24. September 2003, von 13.00 bis 17.00 Uhr in der Neuen Universität, Sanderring 2, Besprechungsraum, Raum 405, unter der Leitung von Dipl.-Psych. Dr. Horst Pfrang statt. Anmeldung erforderlich bis 17. September 2003 beim Büro des Kanzlers, Sanderring 2, T 31-20 55 oder per E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Gebühr für externe Teilnehmer: 26 Euro.

Französisch-Sprachkurse

Ab Mitte September sind für ca. 5 Monate (1 x in der Woche jeweils 1 Doppelstunde) zwei Französisch-Sprachkurse geplant. Beide Kurse bauen auf die derzeit laufenden Veranstaltungen auf. Kurs A war ein Anfängerkurs, in dem entsprechende Grundkenntnisse vermittelt wurden. Auf diese Grundkenntnisse wird nun aufgebaut. Hatten Sie irgendwann einmal in der Schule Französisch und ist Ihnen diese Sprache nicht ganz fremd, sind auch Sie in diesem Kurs richtig. Kurs B war ein Kurs mit Grundkenntnissen. Hier werden das erlernte Basiswissen vertieft und fließende Konversation geübt. Interessenten melden sich bitte beim Büro des Kanzlers, Neue Universität, Sanderring 2, T 31-20 55, oder per E-Mail:
grieb@zv-uni.wuerzburg.de


Gebühr für Universitätsbedienstete 70 Euro, für externe Teilnehmer 85 Euro.

Es wird gebeten, den jeweiligen Anmeldeschluss zu beachten.


PERSONALIA


Dr. Martin KOLB, Wissenschaftlicher Angestellter, Medizinische Klinik, wurde mit Wirkung vom 12.06.2003 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Innere Medizin" erteilt.

Angelika PABEL, Bibliotheksamtsfrau, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.07.2003 zur Bibliotheksamtsrätin ernannt.

Dr. Daniel SCHWEMER, Lehrstuhl für Altorientalistik, erhielt am 15. Mai 2003 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) den mit 16.000 Euro ausgestatteten Heinz-Maier-Leibnitz-Preis für Nachwuchswissenschaftler.

Prof. Dr. Andreas SPEER, Institut für Philosophie, hat einen Ruf auf eine Professur für Philosophie an der Universität zu Köln erhalten

Gisela SPRENGER, Bibliotheksamtsrätin, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.07.2003 zur Bibliotheksoberamtsrätin ernannt.

Dienstjubiläen:

25 Jahre
Gisela DEPPISCH, Klink und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, am 29.06.2003

Reinhold MAY, Klink und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, am 01.04.2003

Inge SCHROEDTER, Lehrstuhl für Zoologie II, am 12.06.2003

40 Jahre
Karola KELLER, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, am 01.04.2003

Gäste an der Universität:

Bis Mitte Juli 2003 ist Prof. Dr. Galen V. BODENHAUSEN von der Northwestern University, Chicago, zu Gast am Lehrstuhl für Psychologie II. Sein Aufenthalt steht in Zusammenhang mit dem Friedrich-Wilhelm-Bessel-Forschungspreis für junge ausländische Spitzenwissenschaftler, der ihm 2002 auf Vorschlag der Würzburger Sozialpsychologen PD Dr. Thomas Mussweiler und Prof. Dr. Fritz Strack von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung verliehen wurde.

Am Lehrstuhl IV des Mathematischen Instituts (Prof. Stephan Ruscheweyh) sind zur Zeit folgende Gastprofessoren tätig: Prof. Dr. Richard FOURNIER, Montreal, Canada, von Mai bis Juli 2003, sowie Prof. Dr. Meenaxi BHATTACHARJEE, Guwahati, Indien, von Mai bis Dezember 2003.


STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Europasekretärin sucht ab sofort Teilzeitstelle im Bereich Projektverwaltung/Finanzen/Sachbearbeitung; Erfahrung in der Abwicklung von DFG-Projekten vorhanden (Info-Nr. 2003/17).

Zahnarzthelferin, Umschulung zur Stenotypistin, Fortbildungskurs für Sekretärinnen, seit 1991 als Sekretärin an der Universität beschäftigt, sucht nach Erziehungsurlaub Teilzeitstelle als Sekretärin, Schreibkraft oder Zahnarzthelferin im Universitätsbereich, Arbeitszeit: möglichst Mittwochs und Donnerstags, jeweils 5 Stunden am Vormittag (Info-Nr. 2003/31).

Büroangestellte, Berufserfahrung als Sekretärin, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003-10).

Gas- und Wasserinstallateur, zur Zeit als LKW-Fahrer tätig, flexibel und belastbar, sucht Stelle als Handwerker/Hauswart im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003/65).

Einzelhandelskaufmann, zur Zeit in Umschulung zum Industriekaufmann, Ausbildungsende: voraussichtlich Juli 2003, Behinderung von 50 %, sucht Stelle als Verwaltungsangestellter/Telefonist/Pförtner im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003-66).

Maler und Lackierer, mehrjährige Berufserfahrung, zur Zeit als Kraftfahrer tätig, handwerklich geschickt, sucht Stelle als Pförtner/Fahrer im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003-67).

Metallfachwerker, flexibel, sucht Stelle im handwerklichen Bereich der Universität (Info-Nr. 2003-68).

Pharmazeutisch-technische Assistentin mit mehrjähriger Berufserfahrung sucht Stelle als technische Assistentin im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003-69).

Verwaltungsangestellte, Studium in den Fächern Anglistik und Geographie, Englisch- und Französischkenntnisse, EDV-Kenntnisse (Windows, Word, Outlook Express, OPAC/BVB der Universitätsbibliothek Würzburg), Kenntnisse in der medizinischen Terminologie, Erfahrung in Bibliographie, Literaturrecherche und Abfassen von wissenschaftlichen Beiträgen, z. Zt. tätig in der redaktionellen Betreuung des Verfasserlexikons zur dt. Literatur des Mittelalters, sucht Halbtagsstelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003/70).

Buchhalterin/Personalsachbearbeiterin mit guten EDV-Kenntnissen sucht Praktikumsstelle als Institutssekretärin (Info-Nr. 2003-71).

Bürofachkraft, Ausbildung als Substitutin, mehrjährige Erfahrung in diesem Beruf, sehr gute Englisch-, sowie EDV-Kenntnisse, Praxis im bibliothekarischen Bereich, sucht Stelle als Sekretärin/Verwaltungsangestellte/Bibliotheksangestellte (Info-Nr. 2003-72).

Maschinenbautechniker/Zerspanungsmechaniker, zuletzt als Schlosser tätig, sucht Stelle im technischen Bereich der Universität (Info-Nr. 2003-73).

Industriekauffrau mit langjähriger Berufserfahrung als Sekretärin/Sachbearbeiterin sucht Halb- oder Ganztagsstelle im Verwaltungsbereich der Universität Würzburg (Info-Nr. 2003-74).

Diplom-Ingenieurin (Chemie) mit langjähriger Berufserfahrung sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr. 2003-75).

Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation (Ausbildungsende: 31.08.2003) sucht Stelle im Verwaltungsbereich der Universität ab 01.09.2003 (Info-Nr. 2003-76).


Der Technische Betrieb der Universität sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n

Mess- und Regelmechaniker/in oder
Energieanlagenelektroniker/in


für die Abteilung Elektrotechnik. Erwartet werden einschlägige Kenntnisse in der Überwachung und Instandsetzung mess- und regeltechnischer Anlagen (Heizung, Lüftung, Klima, Leittechnik). Der Wohnort des/r Bewerbers/s sollte sich im unmittelbaren Raum von Würzburg befinden. Die Vergütung erfolgt nach MTArb. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Technischer Betrieb der Universität Würzburg, Am Hubland, 97074 Würzburg, T (0931) 888-5202.



In der Zentralverwaltung der Universität ist zum baldmöglichsten Termin die Stabsstelle des/der

Betriebsbeauftragten für Abfall


wieder zu besetzen. Gesucht wird ein/e

Diplomingenieur/in (FH oder vergleichbare Qualifikation)


Fachrichtung: Technische Chemie, Analytische Chemie.

Erwartet werden die selbstständige, zielgerichtete und teamorientierte Erledigung der Aufgaben des/r Betriebsbeauftragten für Abfall, insbesondere
  • die Organisation der Umsetzung des Abfall- und Umweltrechts,
  • die Organisation, Überwachung und Abwicklung der Entsorgung des breiten Spektrums an Sonderabfällen und allgemeinen Abfällen,
  • die fachkompetente Betreuung der Zentralen Sammelstelle für Sonderabfälle der Universität,
  • die Beratung und Weiterbildung der Mitarbeiter der Universität in Abfallangelegenheiten sowie
  • die Übernahme von Verwaltungsaufgaben, eingebunden in die Abteilung für Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung der Zentralverwaltung.

Vorausgesetzt werden fundierte Kenntnisse auf den Gebieten: Chemie, Analytik, Entsorgungswirtschaft, Abfallrecht, Umweltrecht, der sichere Umgang mit gängiger (MS-Office) und fachspezifischer PC-Software sowie Kreativität und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung. Die Vergütung erfolgt nach BAT. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Schriftliche Bewerbungen sind innerhalb von 3 Wochen zu richten an: Bruno Forster, Kanzler der Universität Würzburg, Sanderring 2, 97070 Würzburg.

Anfragen und Auskünfte: T (0931) 31-2080.



In der Abteilung VII der Zentralverwaltung der Universität ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines

Chemielaborantin/en


zu besetzen (zunächst befristet auf 3 Jahre, Vergütung erfolgt nach BAT). Der Aufgabenbereich ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Er umfasst beispielsweise die Handhabung und Klassifizierung von Sonderabfällen sowie die Betreuung von Destillationsanlagen und Analysegeräten. Erwartet werden fundierte Kenntnisse auf den Gebieten der Destillation und der Analytik, sicherer Umgang mit gängiger PC-Software (MS-Office) sowie Organisationstalent und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung.

Eine unbefristete Anstellung wird angestrebt. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Schriftliche Bewerbungen sind innerhalb von 3 Wochen zu richten an: Abteilung VII, Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Marcusstr. 9 - 11, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2082.



Im Referat V/2 der Zentralverwaltung der Universität ist ab 01. Oktober 2003 die Stelle einer/s

Verwaltungsangestellten


zu besetzen (ganztags, befristet auf 3 Jahre, Vergütung erfolgt nach BAT VII). Aufgabenbereiche sind Buchungstätigkeiten und Stammdatenpflege im SAP-System. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Schriftliche Bewerbungen sind bis 04.07.2003 zu richten an: Universität Würzburg, Abteilung Finanzen, Sanderring 2, 97070 Würzburg.

Weitere Informationen: Leiter des Referats V/2, Joachim Gödel, T(0931) 31-2890.



Im Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) am Universitätsklinikum Würzburg sind für die neu eingerichtete Nachwuchsgruppe "Genexpressionsanalysen maligner Lymphome" folgende Stellen zu besetzten:

BAT IIa (PostDoc),
BAT IIa/2 (Doktorand/in)
Medizinisch-Technische/r oder Biologisch-Technische/r Assistent/in


Die Arbeitsgruppe wird sich schwerpunktmäßig damit beschäftigen, mit Hilfe der Mikroarraytechnologie Genexpressionsprofile maligner Lymphome zu erstellen und diese mit klinischen Daten sowie zytogenetischen und molekularen Befunden zu korrelieren.

Bewerber/innen für die wissenschaftlichen Stellen sollten ein naturwissenschaftliches Hochschulstudium abgeschlossenen haben. Die PostDoc-Stelle setzt eine Promotion in einer biologisch/medizinischen Fachrichtung voraus. Erfahrungen in molekular-biologischen Arbeitstechniken sind erforderlich und Kenntnisse in der Mikroarraytechnologie wären von Vorteil.

Schriftliche Bewerbungen (CV, Publikationsliste, Referenzadressen) sind zu richten an: Dr. Andreas Rosenwald, E-Mail:
Rosenwald@mail.uni-wuerzburg.de


Pathologisches Institut der Universität Würzburg, Josef-Schneider-Str. 2, 97080 Würzburg, T (0931) 201-47424, Fax: (0931) 201-47440.



Am Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Universität Würzburg ist die Stelle einer/s

promov. Wissenschaftlerin/s


für Stammzellbiologie zu besetzen (Postdoc, BAT IIa). Die Arbeitsgruppe analysiert das Entwicklungspotenzial somatischer Stammzellen. Das Projekt befasst sich mit der Isolation und Charakterisierung muriner Stammzellen, der Injektion in murine Blastozyten und erwachsene Rezipienten sowie mit der Analyse der Rezipienten mittels Durchflusszytometrie und Immunhistochemie.

Voraussetzungen: Bewerber/innen sollen neben einem breiten Wissen auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie zusätzlich über Erfahrungen in der Immunhistochemie verfügen. Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Prof Dr. Albrecht Müller, E-Mail:
albrecht.mueller@mail.uni-wuerzburg.de


Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung der Universität Würzburg, Versbacher Str. 5, 97078 Würzburg.



VERSCHIEDENES




Geräte abzugeben


Im Bereich des Klinikums ist ein Kopiergerät Canon NP 3050 entbehrlich geworden. Das Gerät ist mit Zubehör ausgestattet. Es wird gegen Höchstgebot verkauft. Interessenten werden gebeten, sich mit der Staatlichen Berufsfachschule für Kinderkranken- pflege im Klinikum Würzburg, Abbas Harraz, T (0931) 201-50434, in Verbindung zu setzen.

Im Bereich des Klinikums ist ein 4 Jahre alter funktionsfähiger Gerinnungsanalysator Sysmex CA 500 entbehrlich geworden. Das Gerät hat noch einen Buchwert von 4.930 Euro. Interessenten werden gebeten, sich mit dem Referat Einkauf und Warenwirtschaft, Heike Bauer, T (0931) 201- 55452, in Verbindung zu setzen.

Am Lehrstuhl Informatik VI sind folgende Geräte abzugeben:
  • Drucker - Apple Laser Writer IIg, Anschaffungsjahr 1992
  • Festplatten-Gehäuse 51/4 Zoll, Anschaffungsjahr 1992
  • DOS-Aquarius 486/2/66 (incl. Mainboard), Anschaffungsjahr 1993, defekt
  • PC Big Tower P 133-64/2,8 GB (incl.1,8 GByte Platte), Anschaffungsjahr 1996/2000, defekt
  • PC 4 MB/4,0 Gbyte, Anschaffungsjahr 1996, defekt
  • PC 64 MB/2,1 GByte / CD (incl. 200 MHz Prozessor), Anschaffungsjahr 1997
  • PC 64 MB/3,2 GByte / CD (incl.4,3 GByte Platte), Anschaffungsjahr 1997/1998, defekt
  • PC 64 MB/4,3 GByte / CD, Anschaffungsjahr 1997
  • 20" Apple-Farbmonitor, Anschaffungsjahr 1996
  • 1710 Apple-Vision Farbmonitor, Anschaffungsjahr 1996
  • 20" Apple Multiple-Scan Farbmonitor / TCO, Anschaffungsjahr 1996
  • 20" Apple Multiple-Scan Farbmonitor / TCO, Anschaffungsjahr 1996
  • 17" Apple Farbmonitor, Anschaffungsjahr1996
  • 17" Farbmonitor CTX 1785 XE, Anschaffungsjahr 1997

Anfragen an: Petra Braun, Sekretariat, Lehrstuhl für Informatik VI, Am Hubland, 97074 Würzburg, T (0931) 888-6731.



Eigentumswohnung zu verkaufen


Eigentumswohnung, nur 5 Wohneinheiten, im oberen Frauenland zu verkaufen. Größe: 2 1/2 Zimmer, ca. 69 qm, Bad, hochwertige Einbauküche, Parkett sowie SW-Terrasse. Eigener Garten, Kellerraum, Waschküche sowie eine große Einzelgarage sind vorhanden. Preis: 164.000 Euro. Nähere Auskünfte: T (0931) 707537 oder Handy (0175) 4601037.



3-Zimmerwohnung zu vermieten


3-Zimmerwohnung in universitätseigenem Anwesen, Josef-Schneider-Str. 5, ab sofort zu vermieten. Größe: 95 qm, 1. OG, komplett renoviert, Balkon, Zentralheizung, Kelleranteil. Preis: 490 Euro zuzügl. 120 Euro Nebenkosten. Weitere Informationen unter: T (0931) 31-2051.



Doppelhaushälfte zu verkaufen


Wohnen in einer der begehrtesten Wohnlagen rund um das Uni-Klinikum Würzburg in einem sehr exklusiven Neubau zum fairen Preis. Sehr gute verkehrstechnische Anbindung, ob mit dem Bus oder dem eigenen Pkw, 3 Minuten Fußmarsch zum Uni-Klinikum Würzburg - alles in ökologisch/ökonomisch-konventioneller Bauweise aus Ziegelsteinen und modernsten Dämmsystemen nach der Energieeinsparverordnung 02/2002.

    Bei dem Neubau handelt es sich um eine DHH in gehobenem Standard mit Türmchen auf einem großzügigen Grundstück. Von diesem Angebot gesondert zu berücksichtigende Kosten sind neben den Hausanschlusskosten sowie den Außenanlagen zusätzliche Wünsche wie Garagen, Carports etc. und die Grunderwerbsteuer.

    Bezugsfertiges Hausbauangebot mit Einliegerwohnung 248.000 Euro, Grundstücksanteil 142.625 Euro, Gesamt 390.625 Euro.

    Weitere Informationen abrufbar unter T (0931) 30 48 96 40; Anfragen auch per Fax unter (0931) 65 473 oder E-Mail:
info@ihr-haus.net


IHR HAUS VERTRIEBS GmbH, Balthasar - Neumann - Str. 43a, 97236 Randersacker