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Uni Würzburg auf der Mainfrankenmesse 2001


Erstmals seit Jahren präsentiert sich die Universität Würzburg wieder mit einem größeren Auftritt auf der Mainfrankenmesse. Dazu Kanzler Bruno Forster: "Wir tun das in enger Kooperation mit der Stadt Würzburg. Die Universität will auf der Mainfrankenmesse präsent sein, weil sie sich der Region verpflichtet fühlt. Alle Bürger sollen sich über die Universität informieren können."

    Die Mainfrankenmesse dauert von Samstag, 29. September, bis Sonntag, 7. Oktober, und ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Das Messegelände liegt direkt am Main, auf den Wiesen bei der Talavera.

    Der Stand der Universität befindet sich im Zelt der Stadt Würzburg. Im Zentrum der Präsentation stehen das Herz- und Kreislaufzentrum der Universität, Studienberatung und Technologietransfer sowie ein Info-Bereich. Diese sind während der gesamten Messe vertreten und werden durch weitere Aktionen ergänzt.

Test der Herz- und Kreislauf-Fitness

    Die Experten des Herz- und Kreislaufzentrums bieten täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr Informationen und Demonstrationen rund um Herz und Gefäße. Sie halten zudem einen besonderen Service bereit: Jeder kann sein persönliches Risiko für eine Herz-Kreislauferkrankung ermitteln lassen. Dazu durchläuft man einen Parcours, bei dem das Gewicht gemessen und die Blutfette, Blutzucker und eventuell auch das Blutzuckerlangzeitgedächtnis sowie der Blutdruck bestimmt werden. Der Parcours ist täglich von 10.00 bis 13.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    Bei den Uni-Medizinern gibt es unter anderem auch Informationen über die moderne Ultraschalldiagnostik und über die Möglichkeiten, die ein Herzkatheter-Labor heute bietet. Einmal am Tag, jeweils um 13.45 Uhr, steht außerdem eine Art "Fragestunde" zu Themenschwerpunkten der Kliniken und Institute des Herz- und Kreislaufzentrums auf dem Programm, ergänzt durch Präsentationen am Stand.

Studieren an der Uni Würzburg

    Wer sich für Nanostrukturtechnik, Wirtschaftsinformatik, Biomedizin oder für einen anderen Studiengang interessiert, ist bei der Studienberatung am Stand der Uni genau richtig: Dort gibt es Informationsmaterial und Auskünfte rund ums Studium. Außerdem stellen sich einige neue, innovative Studiengänge an bestimmten Tagen ausführlicher vor:
  • Der Diplom-Ingenieur-Studiengang "Nanostrukturtechnik" am Montag, Dienstag und Mittwoch, 1., 2. und 3. Oktober.
  • Die Bakkalaureus-Studiengänge der Altertums- und Kulturwissenschaften am Samstag, 29. September (Schwerpunkt Altorientalistik), am Sonntag, 30. September (Schwerpunkt Archäologie) sowie am Donnerstag, 4. Oktober (Schwerpunkt Vergleichende Sprachwissenschaft).

Die Uni als Partner der Wirtschaft

    Ein Professor will die Früchte seiner Forschungsarbeit zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickeln. Eine mittelständische Firma sucht nach neuen Werkstoffen, die Hüftprothesen für den Körper verträglicher machen. Ein anderes Unternehmen interessiert sich für die Möglichkeiten, die das Internet für die Geschäftsabwicklung bietet.

    All diese Menschen finden Hilfe beim Technologie- und Wissenstransfer der Uni Würzburg, der sich ebenfalls auf der Messe vorstellt. Die Mitarbeiter machen die Leistungen der Hochschule bei Firmen bekannt und vermitteln Kontakte und Kooperationen. Sie kümmern sich mit einer Gründer- und Erfinderberatung auch um alle Uni-Angehörigen, die eine Firma gründen wollen oder die bei der Patentierung und Verwertung von Erfindungen Hilfe brauchen.

Weitere Aktionen

    Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern), das in der rationellen Energieanwendung und der Solarenergienutzung forscht und eng mit der Universität kooperiert, ist am Samstag, 29. September, mit einer Wärmebildkamera am Uni-Stand vertreten. Vorgestellt wird die Thermographie, also ein Verfahren, mit dem sich über Infrarot-Strahlung die Verteilung von Oberflächentemperaturen ermitteln lässt. Mit der Thermographie kann man Wärmebrücken und feuchte Bereiche in Gebäuden entdecken, aber auch Prozesse der Materialbearbeitung kontrollieren und optimieren, elektronische Baugruppen prüfen, berührungsfrei Materialien charakterisieren oder ergänzende medizinische Diagnosen stellen.

    Wie sich die Damen in der römischen Antike frisierten, wird am Sonntag, 30. September, gezeigt: Petra Eckert aus Bickendorf in der Eifel demonstriert, wie sich mit Hilfe antiker Frisierwerkzeuge und anderer Utensilien eine echt römische Haartracht formen lässt. Freiwillige Models - mit möglichst langen Haaren - sind an diesem Tag eingeladen, sich in die Hände von Petra Eckert zu begeben. Diese Präsentation läuft in Kooperation mit dem Lehrstuhl für klassische Archäologie, der so gleichzeitig auf den neuen Bakkalaureus-Studiengang aufmerksam machen will.

    Schulwandbilder gehörten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Unterrichtsmedien vor allem für die Volksschulen. Besonders für die Fächer Geschichte, Geographie, Biologie und Religion erschienen Hunderte meist bunter Bilderserien. Diese sind wichtige Quellen der Schulgeschichte und aufschlussreiche Dokumente des Zeitgeistes. Der Schulpädagoge Prof. Dr. Walter Müller gibt am Montag, 1. Oktober, Einblick in die wissenschaftliche Arbeit mit Schulwandbildern, die zwischen 1830 und 1990 im deutschsprachigen Raum erschienen sind. Auf der Messe wird Prof. Müller einige Anschauungsobjekte zeigen, die bei manchem Besucher Erinnerungen an die eigene Schulzeit wachrufen dürften.

    Kochrezepte aus dem Mittelalter verrät die Germanistin Prof. Dr. Trude Ehlert am Mittwoch, 3. Oktober. Ihre Anleitungen zur Zubereitung von Speisen wie "Krumme Krapfen" sind im "Hausbuch des Michael von Leone" nachzulesen. Bei dieser aus Würzburg stammenden Handschrift handelt es sich um das älteste bekannte deutschsprachige Kochbuch: Es stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Prof. Ehlert wird mit einigen Kostproben beweisen, dass die Rezepte auch funktionieren.

    Knall, Rauch und bunte Chemie-Experimente gibt es am Mittwoch und Samstag, 3. und 6. Oktober, jeweils um 14.00 Uhr auf der großen Bühne im Zelt der Stadt zu sehen. Der Chemiker Prof. Dr. Reinhold Tacke will sein Publikum mit chemischen Experimenten begeistern, die man nicht vergisst.

    Raffiniert und hinterlistig sind die Fallen der Fleisch fressenden Pflanzen, über die Experten vom Botanischen Garten der Universität am Donnerstag und Freitag, 4. und 5. Oktober, informieren. Außer den Anschauungsobjekten gibt es Informationen und Pflegetipps zu diesen Gewächsen.



Verbilligte Karten für die Mainfrankenmesse


Beim Personalrat der Universität gibt es im Vorverkauf verbilligte Eintrittskarten für die Mainfrankenmesse: Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 10 statt 13 Mark; bei Schülerkarten gibt es keine Ermäßigungen. Die verbilligten Karten können bis einschließlich Donnerstag, 27. September, beim Personalrat erworben werden. Danach ist kein Vorverkauf mehr möglich. Der Personalrat weist außerdem darauf hin, dass es bei den Vorverkaufsstellen des Tarif- und Verkehrsverbundes in Stadt und Landkreis Würzburg für 13 Mark ein so genanntes Messeticket gibt. Dieses beinhaltet den Besuch der Messe sowie die Hin- und Rückfahrt zum Messegelände mit den Straßenbahnen und Bussen der WSB und APG.



Gentechnik, Euro, Harry Potter: Wintervorträge des Unibundes


Insgesamt 23 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Würzburg beteiligen sich an der Wintervortragsreihe des Universitätsbundes: Sie werden in den kommenden Wochen unentgeltlich 49 naturwissenschaftliche, medizinische, juristische, wirtschafts- und geisteswissenschaftliche Themenabende in elf Städten Unterfrankens anbieten. Ein so umfangreiches Programm konnte der Unibund noch nie vorstellen.

    Ob es nun um Gentechnik, die Quellen der deutschen Sprache, um die neue Währung Euro, um Ethik in der Medizin oder um Harry Potter geht: Das Vortragsprogramm, an dem nahezu alle Fakultäten der Würzburger Universität mitwirken, ist thematisch weit gespannt.

    Den Auftakt bildet am 8. Oktober in Bad Kissingen der Vortrag von PD Dr. Ralf Vollmuth vom Institut für Geschichte der Medizin mit dem Titel "Die Anatomie der Renaissance von Leonardo da Vinci bis Andreas Vesal". Bis in den März 2002 hinein befassen sich Mediziner, Natur-, Wirtschafts-, Musik- und Sprachwissenschaftler mit den Chancen und Risiken der Gentechnik, ethischen Fragen in der medizinischen Forschung, Qualitätskontrollen bei Lebensmitteln, der Legasthenie, der Einführung des Euro, mit Factory Outlet Centern und mit Kaiser Konstantin. Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Konrad stellt Guiseppe Verdi in ein neues Licht und der Politologe Prof. Dr. Paul-Ludwig Weinacht versucht die Frage nach dem Zusammenhalt einer Nation zu beantworten.

    Viele der beteiligten Wissenschaftler treten mehrfach zu Vorträgen an. Gleich in sechs Städten werden der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Peter Bofinger, der Archäologe Prof. Dr. Ulrich Sinn und der Humangenetiker Prof. Dr. Tiemo Grimm referieren.

    Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Vorträge der Mikrobiologin Dr. Ursula Rdest, des Lebensmittelchemikers Prof. Dr. Peter Schreier und des Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Ulf Abraham - letzterer bringt Harry Potter nach Karlstadt, Lohr und Volkach.

    Abgerundet wird das Programm durch ein Konzert des Akademischen Orchesters der Universität unter der Leitung des Universitätsmusikdirektors Rudolf Dangel am 17. Januar 2002 in Bad Neustadt.

    Mit der Wintervortragsreihe trägt der Unibund, der am 3. Dezember 2001 seinen 80. Geburtstag feiert, die Universität von Würzburg aus in die Region. Damit sollen auch die Ergebnisse der mit Steuergeldern finanzierten Forschung einem großen Publikum nahegebracht werden.

    Die Gesamtübersicht über alle Vorträge kann man im Internet einsehen:
http://www.unibund.uni-wuerzburg.de/aussen/wintervortrag-01_02.html




Dieter H. Scheuing wird 60 Jahre alt


Am Montag, 24. September, begeht Prof. Dr. Dieter H. Scheuing seinen 60. Geburtstag. Seit 1983 gehört er dem Lehrkörper der Universität Würzburg an. Sein besonderes Interesse und Engagement gilt der europäischen Integration.

    Dieter H. Scheuing wurde 1941 in Stuttgart geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Hamburg, München, Tübingen und Freiburg im Breisgau sowie - als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes - in Paris. 1973 promovierte er an der Universität Paris II zum Docteur en droit mit einer preisgekrönten Arbeit über französisches und europäisches Subventionsrecht. Während seines Referendardienstes war er als Praktikant bei der EG-Kommission in Brüssel tätig.

    An der Universität Tübingen habilitierte er sich 1978 für öffentliches Recht. Von 1978 bis 1983 war er dann Professor für öffentliches Recht an der Universität Köln. Seit 1983 ist er Ordinarius für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Würzburg, wo er auch das Europäische Dokumentationszentrum leitet.

    In den Jahren 1993 und 1994 war er Dekan der Würzburger Juristischen Fakultät. Seit 1995 ist sein Lehrstuhl mit Förderung durch die Europäische Kommission ein Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europarecht. 1998 nahm er eine Gastprofessur an der Chuo-Universität in Tokio wahr.

    Prof. Scheuing trägt wesentlich zur europäischen Ausrichtung von Lehre und Forschung an der Juristischen Fakultät bei. An deren europarechtlichen Studiengängen (Begleitstudium im Europäischen Recht, Aufbaustudiengang Europäisches Recht) wirkt er maßgeblich mit. Zudem weiß er immer wieder Studierende für die Teilnahme an internationalen europarechtlichen Plädoyerwettbewerben zu gewinnen.

    Dem Europarecht ist auch die Mehrzahl seiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen gewidmet. Hierbei stehen Fragen des europäischen Verfassungs-, Verwaltungs- und Umweltrechts im Zentrum seiner Untersuchungen. Er ist Mitherausgeber der europarechtlichen Schriftenreihe "IUS EUROPAEUM" sowie eines Großkommentars zum Bundes-Immissionsschutzgesetz.

    Darüber hinaus ist Prof. Scheuing Vorstandssprecher des Europäischen Jean-Monnet-Zentrums der Universität Würzburg. Dieses fakultätenübergreifende Zentrum wurde 1999 - als erste Institution dieser Art an einer bayerischen Hochschule - auf Initiative von Prof. Scheuing gegründet und wird durch die Europäische Kommission gefördert. Im Rahmen des Zentrums finden Vortrags-, Diskussions- und Fortbildungsveranstaltungen sowie wissenschaftliche Tagungen statt, die eine vertiefte Beschäftigung mit Fragen der europäischen Integration auf allen relevanten Gebieten ermöglichen.



Wolfgang Faschinger gestorben


Am 6. September 2001 starb der Physiker Prof. Dr. Wolfgang Faschinger im Alter von 42 Jahren. Im folgenden veröffentlicht UNI-INTERN einen Nachruf aus der Fakultät für Physik und Astronomie.

    Prof. Faschinger wurde völlig unerwartet aus seiner Arbeit am Physikalischen Institut gerissen. Er hinterlässt eine Frau und sechs Kinder. Er gehörte seit dem 1. September 1995 als Hochschullehrer für Experimentelle Physik der Fakultät für Physik und Astronomie an.

    Wolfgang Faschinger wurde am 25. Mai 1959 in Graz geboren. Er studierte ab 1978 die Fächer Physik und Chemie für das Lehramt an der Universität Linz. Im Jahre 1984 schloss er das Studium mit dem Magister der Naturwissenschaften ab. Von 1983 bis 1985 war er Lehrer für Physik und Chemie am Oberstufengymnasium in Brig (Schweiz). In dieser Zeit sammelte er umfangreiche pädagogische Erfahrung, die seine Lehrveranstaltungen an der Fakultät dann so beliebt und insbesondere auch für die Lehramtskandidaten so erfolgreich machten.

    Von 1985 bis 1989 war er Vertragsassistent am Institut für Experimentalphysik an der Universität Linz und promovierte dort im Jahr 1989 mit einer Arbeit über Atomlagen-Epitaxie von CdTe. Im gleichen Jahr erhielt er eine Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich. Nach Ableistung des Zivildienstes war er ab 1990 als Assistent am Institut für Halbleiterphysik der Universität Linz beschäftigt, wo er sich im Mai 1995 habilitierte und die Lehrbefugnis als Universitätsdozent für das Fach Experimentalphysik erhielt. Bereits zum 1. September 1995 übernahm er die Vertretung einer C3-Professorenstelle am Physikalischen Institut der Universität Würzburg, auf die er dann zum 1. Dezember berufen wurde.

    Die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Faschinger deckten ein weites Spektrum ab von der Herstellung von Halbleiterproben über festkörperphysikalische Untersuchungen bis zur Charakterisierung von optoelektronischen Bauelementen. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen bei der Molekularstrahlepitaxie von II-VI-Verbindungen mit großer Energielücke, bei der Charakterisierung von II-VI-Epitaxieschichten und dem Dotieren von II-VI-Verbindungen und der Herstellung von grünen und blauen Leuchtdioden.

    Ein Projekt der letzten Zeit war die Verschmelzung der Molekularstrahl-Epitaxie und der hochauflösenden Röntgenbeugung zu einer neuen Methode der Röntgenbeugung direkt während des Wachstumsvorgangs epitaktischer Schichten. Er war damit ein national und international bekannter, durch sehr viele Veröffentlichungen ausgewiesener und angesehener Wissenschaftler auf dem Gebiet der II-VI-Halbleiter und Schichtstrukturen.

    Mit diesem Arbeitsgebiet hatte er eine wichtige und zentrale Aufgabe im Forschungsprogramm des SFB 410 "II-VI-Halbleiter: Wachstumsmechanismen, niederdimensionale Strukturen und Grenzflächen", der Anfang 1995 seine Arbeit aufgenommen hatte.

    Prof. Faschinger war als engagierter Hochschullehrer bei den Studierenden sehr beliebt. Seine Lehrveranstaltungen, insbesondere auch die speziellen Veranstaltungen für Lehramtskandidaten, wurden außerordentlich geschätzt und von den Studierenden sehr gut bewertet.

    Bereits ein Jahr nach seinem Amtsantritt in Würzburg hatte Prof. Faschinger auch Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung übernommen. Er war Mitglied im Fachbereichsrat und Prodekan der Fakultät. Seit dem 1.04.2000 war er darüber hinaus Mitglied und Stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses für den Diplomstudiengang Physik. Auch in mehreren Berufungsausschüssen konnte die Fakultät auf seine Hilfe zählen.

    Kollegen, Mitarbeiter und Studierende der Fakultät werden Prof. Faschinger ein ehrendes Andenken bewahren. Die Universität verliert mit ihm einen international bekannten und angesehenen Wissenschaftler und einen hervorragenden akademischen Lehrer.



Klinikum: Innovationszirkel nimmt Verbesserungsvorschläge entgegen


Bei einem eigens eingerichteten Innovationszirkel können die Mitarbeiter am Klinikum der Universität Würzburg ihre betrieblichen Verbesserungsvorschläge einreichen. Zwei Ideen wurden inzwischen honoriert.

    Bislang sind 13 Anregungen beim Innovationszirkel eingegangen, geprüft und dem Klinikvorstand zur Entscheidung vorgelegt worden. Die Vorschläge von Dr. Johannes Wirbelauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kinderklinik, und Bettina Juchems, medizinisch-technische Assistentin an der Klinik für Nuklearmedizin, wurden bereits honoriert: Dr. Wirbelauer erhielt einen Tag Dienstbefreiung, Bettina Juchems drei Jubiläumsbocksbeutel der Universität. Über die Umsetzung ihrer Vorschläge wird UNI-INTERN gesondert berichten.

    Das interne Vorschlagswesen wurde im Klinikum im Herbst 2000 eingeführt. Danach können Verbesserungsvorschläge, die der Optimierung der internen Abläufe und Belange des Klinikums dienen, nach der Prüfung durch den Innovationszirkel vom Klinikvorstand beschlossen und prämiert werden.

    Dem Innovationszirkel gehören Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Klinikums an: Christiane Bihler aus der Haushaltsabteilung (Leiterin des Zirkels), Ulrike Mellin, Assistentin des Vorstands, Dieter Riemer aus dem Bereich der Pflegedirektion und Christian Huß, Vorsitzender des Personalrats. Der Vorstand des Klinikums ermuntert alle Mitarbeiter ausdrücklich dazu, dem Innovationszirkel Verbesserungsideen vorzulegen.

    Weitere Informationen: Christiane Bihler, T (0931) 201-5478, Fax (0931) 201-3544, E-Mail:
c.bihler@klinikverwaltung.uni-wuerzburg.de




Junger Jurist bekam den Kuhlen-Preis


Frank Pfeuffer hat beim Prüfungstermin 2001/1 das beste Erste Staatsexamen in Jura an der Universität Würzburg hingelegt. Dafür wurde er mit dem Wolfgang-Kuhlen-Preis ausgezeichnet.

    Den mit 5.000 Mark dotierten Preis erhielt Pfeuffer (Jahrgang 1976, geboren in Tauberbischofsheim) am 26. Juli bei der Examensfeier der Juristischen Fakultät in der Neubaukirche. Vergeben wird die Auszeichnung von der Dr. Otto-Schäfer-Stiftung (Schweinfurt). Deren Zweck ist die "Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge".

    Dr. Otto Schäfer stiftete den Preis 1994 anlässlich des 80. Geburtstags seiner Ehefrau Ida, und zwar zum Andenken an deren Bruder, Wolfgang Kuhlen. 1918 in Köln geboren, hatte dieser sein Jurastudium in Freiburg und Köln fast vollendet, als er zum Krieg eingezogen wurde. 1942 fiel er als Soldat in Russland.

    Der Wunsch, mit dem Preis den oder die bei jedem Prüfungstermin beste/n Jura-Examenskandidaten/in der Universität Würzburg zu bedenken, ging aus der Verbundenheit des Stifters und seiner Familie mit der Alma Julia hervor. 1982 hat die Philosophische Fakultät II Dr. Otto Schäfer die Ehrendoktorwürde verliehen.



Jusos stellen den Sprecherrat


Bei seiner konstituierenden Sitzung hat der Studentische Konvent der Uni Würzburg am 25. Juli 2001 seinen Vorsitzenden, dessen Stellvertreter sowie den Sprecherrat gewählt. Zum Vorsitzenden des Konvents wurde Marco Schneider von der Juso-Hochschulgruppe gewählt. Vertreten wird er von seiner Juso-Kollegin Lore Koerber. Die Jungsozialisten stellen auch den kompletten Sprecherrat. Dieses Gremium setzt sich ab 1. Oktober 2001 zusammen aus: Maria Macke (Fakultät für Mathematik und Informatik), Michael Frank (Phil II), Florian Evenbye (Phil III) und Tobias Dollenmaier (Phil III).


NEU AN DER UNIVERSITÄT




Ronald Bogaschewsky entwickelt ein Lernsystem für E-Commerce


Das Management von Wertschöpfungs- und Versorgungsketten mit Hilfe der modernen Informationstechnologie - das ist eines der Themen, mit denen sich Ronald Bogaschewsky schwerpunktmäßig befasst. Der 41-jährige hat an der Universität Würzburg seit Februar 2001 als Nachfolger von Horst Koller den Lehrstuhl für BWL und Industriebetriebslehre inne.

    Der genannte Arbeitsschwerpunkt des neuen Professors wird unter Wirtschaftsfachleuten mit dem englischen Ausdruck Supply Chain Management (SCM) beschrieben. Dahinter verbirgt sich weitaus mehr als nur der logistische Materialnachschub von Unternehmen.

    Besonders die Deckung des Bedarfs von Verwaltung und Produktion mit Hilfe des Internets, das so genannte Electronic Procurement, beherrscht heute die Diskussion. Hier bietet sich ein weites und in der Praxis hoch relevantes Betätigungsfeld: Verschlankung operativer Beschaffungsprozesse mit Hilfe von auf Katalogen basierenden Bestellsystemen, Ausschreibung und eventuell Auktion von Produktionsmaterial auf elektronischen Marktplätzen, enge Verknüpfung von Unternehmen über virtuelle Transaktionsplattformen. Diese Themen behandelt Prof. Bogaschewsky theoretisch und praxisorientiert.

    Das Interesse des Professors gilt auch dem Lernen via Internet (E-Learning). Hier entwickelt er zur Zeit gemeinsam mit Kollegen aus vier weiteren Universitäten ein interaktives multimediales Lernsystem im Bereich des Electronic Commerce. Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt soll in ein inner- und außeruniversitär durchführbares Studienfach E-Commerce münden. Des weiteren beschäftigt sich Prof. Bogaschewsky mit dem Produktionsmanagement, der prozessorientierten Unternehmensführung, dem Wissensmanagement, mit produktions- und kostentheoretischen Analysen und mit der Umweltwirtschaft.

    Ronald Bogaschewsky, der 1960 in Bremerhaven geboren wurde, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Göttingen. Dort war er ab 1984 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für betriebswirtschaftliche Produktions- und Investitionsforschung tätig.

    Nach der Promotion 1988 folgte ein einjähriger Aufenthalt als Gastwissenschaftler am Los Angeles Scientific Center der IBM Corporation. Dort befasste sich Prof. Bogaschewsky mit der Konzeption und Implementierung eines wissensbasierten Systems, mit dessen Hilfe sich die strategischen Einsatzmöglichkeiten der Informationstechnologie planen lassen.

    Nach Deutschland zurückgekehrt, nahm er an der Göttinger Uni seine Habilitation in Angriff. Diese schloss er 1994 ab. Sein Thema hieß: "Zur Abbildung der Nutzung der natürlichen Umwelt in produktions- und kostentheoretischen Modellen und ihre Auswirkungen auf die Produktionsmengenplanung". 1995 übernahm Bogaschewsky dann den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Produktionswirtschaft, an der Technischen Universität Dresden.

    Die Doktorarbeit des Wirtschaftsprofessors wurde 1988 mit dem Hans-Ovelgönne-Preis des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik ausgezeichnet. Für seine Habilitationsschrift erhielt er 1996 den Wolfgang-Ritter-Preis der gleichnamigen, in Bremen ansässigen Stiftung.

    Kontakt: Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, T (0931) 31-2936, Fax (0931) 31-2405, E-Mail und Internet:
boga@mail.uni-wuerzburg.de

http://ibl.wifak.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTSPREISE




Körber-Preis für die Züchtung besserer Nutzpflanzen


Der mit 750.000 Euro dotierte Körber-Preis wurde am 7. September 2001 im Hamburger Rathaus an ein internationales Wissenschaftlerteam verliehen, dem auch der Pflanzenforscher Prof. Dr. Rainer Hedrich von der Universität Würzburg angehört. Die fünf Preisträger wollen gemeinsam Pflanzen züchten, die salztoleranter sind, mehr Nährstoffe enthalten und bessere Erträge liefern.

    Insbesondere Anbauprobleme in den ärmeren Ländern der Erde lassen sich durch diese Forschungen möglicherweise langfristig beseitigen, wie die den Preis vergebende Körber-Stiftung (Hamburg) mitteilt. Aber auch in unseren Breitengraden könnte die Züchtung ertragreicherer Nutzpflanzen immer wichtiger werden - zum Beispiel, um in der Tiermast das Zufüttern von Tiermehl überflüssig zu machen.

    Ein Ansatzpunkt, um Pflanzen mit verbesserten Eigenschaften zu bekommen, sind die Transportvorgänge, die in den Pflanzen ablaufen. Bei der Untersuchung dieser Vorgänge seien die fünf Preisträger weltweit führend, so die Körber-Stiftung.

    Für das Wachstum und die Entwicklung einer Pflanze ist besonders der Transport von Ionen (zum Beispiel Kalium) entscheidend. In der Pflanze werden die Ionen zum großen Teil über spezielle Kanäle verfrachtet, die sich in den Zellmembranen befinden.

    Diese Ionenkanäle stehen im Mittelpunkt der Forschung des Würzburger Biophysikers Rainer Hedrich. Seiner Arbeitsgruppe gelang es 1984 mit Hilfe der Patch-Clamp-Technik erstmals, die Aktivität einzelner Ionenkanäle direkt zu messen. Dieser technische Durchbruch öffnete bis dahin verschlossene Türen: Zusammen mit anderen Techniken gelang es in der Folgezeit, viele zell- und entwicklungsspezifische Ionenkanäle zu charakterisieren und auch ihre Gene zu identifizieren.

    Inzwischen hat die Würzburger Arbeitsgruppe mehr als 65 Ionenkanäle der Modellpflanze Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) und wichtiger Kulturpflanzen (Tomate, Kartoffel, Bohne und Mais) entschlüsselt. Mit gentechnischen Methoden lassen sich nun, so Prof. Hedrich, Anzahl und Eigenschaften der Kanäle gezielt beeinflussen.

    Die Wissenschaftler verfügen bereits über Arabidopsis-Mutanten, deren Kaliumkanäle gezielt verändert wurden: Diese Pflanzen sind laut Hedrich unempfindlicher gegen Säuren, Salze oder Schwermetalle. Gelingen solche Veränderungen auch bei Nutzpflanzen, dann könnten diese auf entsprechend belasteten Standorten angebaut werden, zum Beispiel auf Böden, die stark bewässert werden müssen und dadurch immer mehr versalzen.

    Beim Mais wurde unlängst ein Kaliumkanal identifiziert, der daran beteiligt ist, Hormonsignale in Wachstum und Schwerkraftwahrnehmung umzusetzen. Verändert man die Häufigkeit dieses Kanals in der Pflanze, dann sollte das den Erwartungen der Forscher zufolge einen entscheidenden Einfluss auf Ertrag, Biomasse und Wuchsform haben.

    Der Arbeitsgruppe Hedrich gelang es auch, bestimmten Kanalstrukturen eine Funktion zuzuordnen: Sie haben die ionenleitende Pore, den Aufnehmer für das elektrische Feld, pH-Sensor und Bindestellen für toxische Schwermetalle identifiziert. "Wir können also nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität dieser Transporter gezielt verändern und auf diese Weise versuchen, die Eigenschaften der Pflanze den jeweils herrschenden Gegebenheiten von Wasser, Boden und Atmosphäre anzupassen", sagt Rainer Hedrich.

    Dem mit dem Körber-Preis ausgezeichneten Forscherteam gehören neben Prof. Hedrich die Professoren Dr. Wolf-Bernd Frommer von der Universität Tübingen, Dr. Enrico Martinoia von der Université Neuchatel (Schweiz), Dr. Dale Sanders von der University of York (England) und Dr. Norbert Sauer von der Universität Erlangen-Nürnberg an.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Rainer Hedrich, T (0931) 888-6100, Fax (0931) 888-6157, E-Mail:
hedrich@botanik.uni-wuerzburg.de



FORSCHUNGSPROJEKTE




Amöben töten mit Killerproteinen


Die krankheitserregenden Amöben sind einmal als die potentesten "Killerzellen" der Natur bezeichnet worden: Sie können jede Art von Wirtszellen, sogar die Abwehrzellen des Immunsystems, innerhalb von Minuten töten. Das schaffen die Amöben offenbar mit Hilfe spezieller Proteine, wie die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Leippe, die seit Mai 2001 am Zentrum für Infektionsforschung der Universität Würzburg tätig ist, herausgefunden hat.

    Weltweit erkranken jedes Jahr etwa 50 Millionen Menschen an den Folgen einer Infektion mit Amöben. Diese Erreger (Entamoeba histolytica), die im Dickdarm des Menschen parasitieren, rufen die als Amöbenruhr bekannte Durchfallerkrankung hervor. Wenn die Amöben aus dem Darm ins Gewebe einwandern, können sie dort erhebliche Zerstörungen anrichten. Lebensbedrohlich wird die Situation, wenn die Parasiten mit dem Blutstrom in andere Organe, vor allem die Leber, geschwemmt werden und dort Abszesse hervorrufen.

    Für diese unschönen Eigenschaften sind zumindest zum Teil spezielle Waffen der Amöben verantwortlich: Es handelt sich um eine Gruppe von porenbildenden Proteinen, die als Amoebapores bezeichnet werden. Werden Amöben so manipuliert, dass sie deutlich weniger von diesen Proteinen bilden konnten, so ist ihre zellzerstörende Aktivität drastisch reduziert. Im Tiermodell ist ihre Fähigkeit zur Ausbildung von Leberabszessen dann außerdem nahezu aufgehoben.

    Wie funktionieren porenbildende Proteine im allgemeinen? "Sie binden an die Zellmembran, dringen in sie ein, lagern sich dann meist zusammen und bilden regelrecht Löcher aus, die nicht selten mit dem Elektronenmikroskop sichtbar gemacht werden können", so Prof. Leippe. Durch diese Löcher werden die Bedingungen im Zellinneren völlig verändert. Wenn die Zelle diese Schäden nicht schnell reparieren kann, dann stirbt sie.

    Prof. Leippe und seine Mitarbeiter haben bislang drei Amoebapores isoliert und molekular charakterisiert. Außerdem haben sie ein Modell erstellt, das zeigt, wie diese Proteine eine Membran perforieren. Die Amoebapores sind bisher die einzigen porenbildenden Proteine eines Parasiten, die auf molekularer Ebene charakterisiert wurden.

    Solche "Killerproteine" wurden aber bereits bei vielen anderen Organismen gefunden, von Bakterien über Pilze bis zu den Säugetieren. Sogar das Immunsystem des Menschen tötet fremde und virusinfizierte Zellen unter anderem nach eben diesem Prinzip. Bestimmte antimikrobielle und zellzerstörende Proteine, die unlängst in den Abwehrzellen von Säugern entdeckt wurden, sind sogar sehr ähnlich gebaut wie die Amoebapores.

    Es sei durchaus denkbar, dass es sich bei den porenbildenden Proteinen der Amöbe um die archaischen Vorfahren einiger Proteine handelt, die im Immunsystem der höher entwickelten Tiere und des Menschen auftreten, so Matthias Leippe. Die Forschung des Würzburger Professors wird unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Leippe, T (0931) 31-2151, Fax: (0931) 31-2578, E-Mail:
matthias.leippe@mail.uni-wuerzburg.de




Lesen und Schreiben: Kinder sollen noch besser gefördert werden


Mit speziellen Tests kann man schon im Kindergarten erkennen, welche Kinder später einmal Probleme mit dem Lesen oder Schreiben haben werden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt es zudem spezielle Trainingsmethoden. Mit einer Studie wollen Psychologen von der Universität Würzburg die Vorbeugung gegen Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten jetzt noch effektiver machen.

    Eine der wichtigsten Aufgaben der Grundschule ist die Vermittlung der Kulturtechniken des Lesens und Rechtschreibens. Der Schuleintritt stellt im Hinblick auf das Lesenlernen jedoch nicht die "Stunde Null" dar. Vielmehr seien hierfür auch Kompetenzen wichtig, die schon im Vorschulalter erworben werden, wie der Würzburger Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Wolfgang Schneider erläutert.

    Auf dieser Erkenntnis basiert das Vorschultraining "Hören, Lauschen, Lernen", das Prof. Schneider und Petra Küspert im Jahr 2000 entwickelt haben: Die Kinder üben täglich etwa eine Viertelstunde Reimen, Silbenklatschen, das Erkennen des Wortanfangs sowie das Zerlegen von Wörtern in Laute oder das Verschmelzen von Lauten zu Wörtern. Dadurch gewinnen sie Einblick in die Struktur der Sprache - die Psychologen sprechen hier von sprachlicher Bewusstheit - und verbessern schon im Kindergarten ihre Startchancen für den späteren Schriftspracherwerb.

    Von diesem Training können auch so genannte Risikokinder profitieren. Damit sind Kinder gemeint, die ohne Förderung später zu einem hohen Prozentsatz Probleme mit dem Lesen und Rechtschreiben haben werden. Die Risikokinder lassen sich bereits im Kindergarten durch ein Testverfahren, das "Bielefelder Screening", identifizieren.

    Bei diesem Verfahren werden laut Prof. Schneider in erster Linie Defizite bei der sprachlichen Bewusstheit als Risikofaktoren erfasst. Grammatikalische Fähigkeiten würden bislang vernachlässigt, obwohl sie sehr wahrscheinlich ebenfalls einen Einfluss auf das Lesenlernen haben.

    Darum bestehe das Hauptziel des neuen Projekts am Würzburger Institut für Psychologie darin, das Testverfahren so zu erweitern, dass auch Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen im Bereich der Grammatik rechtzeitig als Problemkinder erkannt werden können. Schneider und seine Mitarbeiter Jutta Weber und Peter Marx wollen zudem prüfen, ob auch diese Kinder vom Vorschultraining profitieren und inwieweit sich dieses entsprechend optimieren lässt. Ihr Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

    Die Wissenschaftler werden über fünf Jahre hinweg in Würzburg und Umgebung zwei Altersgruppen studieren. Die Gruppe der Vorschulkinder soll Erkenntnisse darüber liefern, welche Bedeutung vorschulische Fertigkeiten, die mit dem Bielefelder Screening nicht erfasst werden, für die Vorhersage der Lese-Rechtschreibentwicklung bis zum Ende der Grundschulzeit haben. Die zweite Gruppe besteht aus vierjährigen Kindern, die voraussichtlich 2003 eingeschult werden. Die Risikokinder aus dieser Gruppe sollen im letzten Kindergartenjahr das Training erhalten.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Wolfgang Schneider, T (0931) 888-4822, Fax (0931) 888-4891, E-Mail:
schneider@psychologie.uni-wuerzburg.de



WISSENSCHAFTLICHE TAGUNGEN




2.500 Chemiker tagen am Hubland


Auf dem Hubland-Campus wird in der kommenden Woche eine wissenschaftliche Tagung der Superlative ausgerichtet, wie sie an der Universität Würzburg nicht alle Jahre stattfindet: Von Sonntag bis Samstag, 23. bis 29. September, hält die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) das bisher größte Chemikertreffen Deutschlands ab, die "Jahrestagung Chemie 2001". Erwartet werden rund 2.500 Teilnehmer.

    Damit sind in Würzburg sieben Tage lang jede Menge Spitzenforscher aus der Chemie zu Gast. Ausgerichtet wird die Tagung von der GDCh in Zusammenarbeit mit der Würzburger Fakultät für Chemie und Pharmazie. Wie deren Dekan, Prof. Dr. Reinhold Tacke, mitteilt, habe Würzburg im Wettbewerb mit anderen renommierten Universitäten den Zuschlag für diesen Kongress bekommen.

    Behandelt werden unter anderem Themen aus Forschung und Entwicklung, die von großem allgemeinem Interesse sind. Beispielsweise geht es um die Bedeutung der Chemie für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, um neue Techniken zur schnellen DNA-Analyse, um die Chemie der schwersten Elemente, um erfolgreiche Versuche, die Photosynthese der Pflanzen zu imitieren, sowie um neue Strategien für die Synthese von Festkörpermaterialien.

    Diskutiert werden laut GDCh auch "die prekäre Situation der niedrigen Studentenzahlen in der Chemie und der großen Nachfrage am Arbeitsmarkt" sowie weitere bildungs- und forschungspolitische Fragen.

    Außerdem soll in Form von Ausstellungen ein Überblick über Fortschritte in der Labortechnik und der Labordatenverarbeitung vermittelt werden. Mit einem Job-Center biete die Tagung einen "Karrieremarkt besonderer Art", wie die GDCh mitteilt.

    Das Tagungsprogramm ist im Internet abrufbar:
http://www.gdch.de/tagung/5540/index.htm


    Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Am Abend des Sonntag, 23. September, wird im Mainfranken Theater die deutsche Erstaufführung des Theaterstücks "Oxygen" von Carl Djerassi (dem Vater der "Pille") und Roald Hoffmann (Chemie-Nobelpreisträger) gezeigt. Das Stück dreht sich um ein Intrigenspiel im Wissenschaftsmilieu. "Oxygen" wird während der Tagung allabendlich aufgeführt.



Sozialpsychologie: Zum Dicksein verdammt?


Eine Tagung mit rund 200 Teilnehmern veranstaltet die Fachgruppe Sozialpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie von Sonntag bis Mittwoch, 23. bis 26. September, an der Universität Würzburg. Dabei befasst sich ein öffentlicher Vortrag mit Übergewicht und den oft erfolglosen Abnehmversuchen.

    Der Vortrag, zu dem die gesamte Öffentlichkeit eingeladen ist, beginnt am Montag, 24. September, um 19.00 Uhr in der Neubaukirche. Prof. Dr. Wolfgang Stroebe von der Universität Utrecht (Niederlande) wird zu diesem Thema eine sozialpsychologische Analyse vorlegen.

    Übergewicht und Fettleibigkeit bringen oft eine soziale Ächtung mit sich, weshalb die Betroffenen in der Regel abnehmen wollen. Allerdings gelingt es ihnen nur extrem selten, ihr Normalgewicht zu erreichen und zu halten.

    Auf der Suche nach einer Erklärung für dieses Phänomen wird der Referent auf die Ursachen für die Fettleibigkeit eingehen. Er wird unter anderem die psychologischen Erklärungen dafür diskutieren, warum manche Menschen dick werden und andere nicht und warum das Abnehmen so schwer fällt. "Rezepte für Wunderdiäten lassen sich aus meinen Ausführungen aber nicht ableiten", so Prof. Stroebe, der sich schwerpunktmäßig mit der Sozialpsychologie der Gesundheit befasst.

    Auf dem wissenschaftlichen Programm der Tagung stehen Referate und Symposien über Themen wie soziale Kognition, Einstellung und Einstellungsänderung, soziale Motive, Gruppen und Gruppenprozesse sowie Beziehungen zwischen Gruppen. Die Organisation liegt in den Händen des Lehrstuhls für Psychologie II (Prof. Dr. Fritz Strack); Tagungsort ist die Universität am Sanderring.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Fritz Strack, T (0931) 31-2871, Fax (0931) 31-2812, E-Mail bzw. Internet:
frizlen@psychologie.uni-wuerzburg.de

http://wy2x05.psychologie.uni-wuerzburg.de/tagung




Schulwirklichkeit und Wissenschaft


Der interdisziplinäre Kongress "Schulwirklichkeit und Wissenschaft" soll an Schulen tätige Lehrkräfte mit Wissenschaftlern von Universitäten zusammenbringen. "Das ist der erste Dialogkongress zum Thema Schule", sagen die Veranstalter Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Dr. Friedrich Ch. Sauter vom Institut für Psychologie der Universität Würzburg.

    Der Kongress läuft von Donnerstag bis Samstag, 27. bis 29. September, im Universitätsgebäude am Wittelsbacherplatz. In 85 Vorträgen, Seminaren, Workshops und Gesprächsrunden sollen Lehrkräfte aus allen Schularten und Wissenschaftler aus den Fächern Psychologie, Pädagogik, Medizin und Didaktik miteinander ins Gespräch kommen.

    Im Vorfeld des Kongresses hat Dr. Sauter aus einer wissenschaftlichen Befragung von Lehrkräften vier Themenschwerpunkte herausgearbeitet: Unter der Überschrift "Lehr- und Lernformen" wird der Frage nachgegangen, wie in der Schule gelernt wird. Lernstrategien, Fachunterrichtsmethoden oder das Spannungsfeld von Wissenserwerb und Persönlichkeitsbildung sind dort der Gegenstand.

    Das Thema "Soziale Kompetenz" handelt davon, welche Fähigkeiten Lehrkräfte und Schüler in Unterricht und Schule erwerben und ausbauen können. Die Formen der Kommunikation und der Konfliktlösung, aber auch Lehrerverhalten und Kooperation werden hier beleuchtet.

    Im Bereich "Lernprobleme und normabweichendes Verhalten" wird untersucht, welche Schwierigkeiten Kinder und Jugendliche in der Schule haben und welchen Beitrag die Schule zum Umgang damit leisten kann. Dazu zählen Legasthenie, Rechenschwäche, störendes Verhalten, Gewalt, aber auch Hochbegabung.

    Auf "Veränderte Werte in Gesellschaft, Familie und Schule" wird im vierten Bereich eingegangen. Hier wird nach dem Ursprung von Werten, nach ihrem Einfluss auf die Schule und nach ihrer Vermittlung im Unterricht gefragt.

    Weitere Informationen: Dr. Friedrich Ch. Sauter, T (0931) 888-4825, E-Mail und Internet:
Sauter@Schulwirklichkeit-Wissenschaft.de

http://www.Schulwirklichkeit-Wissenschaft.de



AUS DER ZENTRALVERWALTUNG




Fort- und Weiterbildung im Oktober


Im Rahmen des universitären Fort- und Weiterbildungsprogramms werden im Oktober verschiedene Veranstaltungen angeboten. Interessenten sollen den jeweiligen Anmeldeschluss beachten.

Situatives Konfliktmanagement

    Situatives Konfliktmanagement bedeutet, dass in Abhängigkeit von der spezifischen Situation Konflikte anzuregen oder zu unterdrücken, zu lösen oder zu regeln sind. Es soll helfen, durch die positiven Folgen von Konflikten die Arbeitseffizienz zu steigern und durch Reduzierung negativer Folgen Verluste zu vermeiden. Das Seminar "Situatives Konfliktmanagement" will auch Techniken der Situationsanalyse und der Konfliktverarbeitung vermitteln.

    Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Leitung: PD Dr. Horst Pfrang, Diplom-Psychologe. Termin: Mittwoch, 10. Oktober, 13.00 bis 17.00 Uhr, Universität am Sanderring, Raum 210. Externe Teilnehmer zahlen 60 Mark. Anmeldung bis 1. Oktober beim Büro des Kanzlers, Sanderring 2, T 31-2055, E-Mail:
grieb@zv.uni-wuerzburg.de


Datenschutz im Krankenhaus

    Im Workshop "Datenschutz im Krankenhaus" sollen aktuelle Fälle aus dem Kreis der Teilnehmer exemplarisch behandelt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Der Workshop soll beschränkt sein auf datenschutzrechtliche Probleme aus dem Bereich des Klinikums; konkrete Anwendungsfragen sollen möglichst abschließend praxisnah gelöst werden. Problemfälle sollten bereits bei der Anmeldung formuliert werden. Dies ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme. Zielgruppe: Beschäftigte im Bereich des Klinikums, die Daten erheben, verarbeiten oder nutzen oder die neue automatisierte Verfahren zur Datenverarbeitung einführen sollen.

    Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. Leitung: Dr. Stefan Vorderobermeier, Datenschutzbeauftragter der Universität. Termin: Dienstag, 23. Oktober, 14.00 bis ca. 16.30 Uhr, Universität am Sanderring, Raum 206. Anmeldung bis 15. Oktober beim Datenschutzbeauftragten der Universität, Sanderring 2, T 31-2242.

Strahlenschutz für Ärzte

    Die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme am "Grundkurs im Strahlenschutz für Ärzte einschließlich Unterweisung gemäß Anlage 6 Nr. 6.1 der Fachkunderichtlinie Medizin (theoretischer Teil)", der mit einer Abschlussprüfung endet, und am darauf aufbauenden Spezialkurs im Strahlenschutz ist Voraussetzung für die Erteilung des Fachkundenachweises im Strahlenschutz (z.B. durch die Landesärztekammern).

    Die Teilnehmergebühren belaufen sich auf 400 Mark. Organisation und Durchführung: Strahlenschutzstelle der Universität. Termine: Freitag mit Sonntag, 12. bis 14. Oktober, Hörsaal des Universitätsgebäudes Marcusstraße 9-11. Anmeldung bei der Strahlenschutzstelle der Universität, T 31-2081, Fax 31-2615, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Haushaltsrecht

    Beim Kurs über das Haushaltsrecht werden in einem Referat Erläuterungen zu verschiedenen Themenbereichen gegeben. Anschließend werden Fragen der Teilnehmer anhand praktischer Beispiele erörtert. Sollten bereits im Vorfeld Fragen bestehen, dann sollen diese bei der Anmeldung angegeben werden, damit der Referent gezielt darauf eingehen kann.

    Zielgruppe (maximal 30 Teilnehmer) sind Beschäftigte bei den Dekanaten und Betriebseinheiten, die schwerpunktmäßig kamerale Haushaltsangelegenheiten bearbeiten. Leiter: Josef Herbert, Leiter der Haushaltsabteilung. Termin: Mittwoch, 24. Oktober, 8.30 Uhr bis ca. 12.00 Uhr, Universität am Sanderring, Raum 210. Anmeldung bis 10. Oktober beim Referat V/1, Zentralverwaltung, Zwinger 32, T 31-2234.

Mittelbewirtschaftung mit MBS

    Bei den Workshops über die "Mittelbewirtschaftung mit MBS" sollen entsprechend festgestellter Informationsdefizite und aufgetretener Fehlerquellen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte gebildet werden. Zielgruppe sind Beschäftigte der Universität, die mit MBS-PC arbeiten. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils sechs begrenzt. Leiter: Anton Lauer, Referat V/4 der Zentralverwaltung, T 31-2294.

    Termine: für Staatshaushalt/Drittmittel Donnerstag, 25. Oktober; für Drittmittel einschließlich Sonderforschungsbereiche Freitag, 26. Oktober, jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr, Universität am Sanderring, Raum 35. Anmeldung beim Referat V/4 der Zentralverwaltung, Zwinger 32, T 31-2294, E-Mail:
zaum@zv.uni-wuerzburg.de


Spezialkurs im Strahlenschutz

    Der "Spezialkurs im Strahlenschutz bei der Untersuchung mit Röntgenstrahlen - Röntgendiagnostik" endet mit einer Abschlussprüfung und dient dem Erwerb der Fachkunde im Strahlenschutz gemäß RöV. Die Lehrinhalte und die Referenten sind aus dem in der Strahlenschutzstelle aufliegenden Merkblatt ersichtlich. Organisation und Durchführung: Strahlenschutzstelle der Universität.

    Die Teilnehmergebühren betragen 400 Mark. Termin: Freitag bis Sonntag, 26. bis 28. Oktober, Hörsaal des Universitätsgebäudes Marcusstraße 9-11. Anmeldung bei der Strahlenschutzstelle der Universität, T 31-2081, Fax 31-2615, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Grundkurse Erste Hilfe

    Erste-Hilfe-Maßnahmen am Arbeitsplatz bei Unfällen werden bei zwei Grundkursen vermittelt. Zielgruppe sind Ersthelfer bei den Zentralen Einrichtungen, Instituten und Kliniken der Universität. Leitung: Prof. Dr. Friedrich Schardt, Betriebsarzt der Universität, T 31-2570. Anmeldung bei der Betriebsärztlichen Untersuchungsstelle, T 31-2471, Fax 50122. Termine: Montag und Dienstag, 8. und 9. Oktober, Institut für Organische Chemie am Hubland, Seminarraum 011. Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Oktober, Universität am Sanderring, Hörsaal 315, jeweils von 8.00 bis ca. 14.30 Uhr.

Wiederholungskurs Erste Hilfe

    Beim Wiederholungskurs in Sachen Erste Hilfe soll der Kenntnisstand aus den vorhergehenden Schulungskursen aufgefrischt werden. Zielgruppe sind Ersthelfer bei den Zentralen Einrichtungen, Instituten und Kliniken der Universität. Leitung: Prof. Dr. Friedrich Schardt, Betriebsarzt der Universität, T 31-2570. Termin: Dienstag, 2. Oktober, Institut für Organische Chemie am Hubland, Seminarraum 011, 8.00 bis ca. 14.30 Uhr. Anmeldung bei der Betriebsärztlichen Untersuchungsstelle, T 31-2471, Fax 50122.

Lagerung von Gefahrstoffen

    Zielgruppe des rund zwei Stunden dauernden Schulungskurses "Gefahrstofflagerung" sind Verantwortliche nach der Gefahrstoffverordnung und dem Arbeitssicherheitsgesetz sowie Sicherheitsbeauftragte und Personen, die den Umgang mit Gefahrstoffen in den einzelnen Bereichen der Universität organisieren sowie alle Interessierten. Leiter: Dr. Michael Türk, Gefahrstoffbeauftragter, T 31-2082. Für externe Teilnehmer kostet der Kurs 50 Mark. Termin: Mittwoch, 10. Oktober, 14.00 bis 16.00 Uhr, Hörsaal des Universitätsgebäudes Marcusstraße 9-11. Anmeldung beim Referat VII/1 der Zentralverwaltung, T 31-2081, E-Mail:
umweltschutz@zv.uni-wuerzburg.de


Multiple Sklerose

    Für das in Laboren der Universität beschäftigte Personal findet am Donnerstag, 25. Oktober, um 19.00 Uhr im Nebenzimmer der Gaststätte Luisengarten eine Fortbildungsveranstaltung über "Multiple Sklerose" statt. Referent ist PD Dr. Ralf Gold von der Neurologischen Klinik der Universität.


PERSONALIA


Freistellung im Wintersemester 2001/2002 wurde bewilligt:
Prof. Dr. Winfried BÖHM, Institut für Pädagogik

Freistellungen im Sommersemester 2002 wurden bewilligt:
Prof. Dr. Wolfgang ALTGELD, Institut für Geschichte

Prof. Dr. Norbert BERTHOLD, Betriebswirtschaftlichen Institut

Prof. Dr. Dieter BÖHN, Institut für Geographie

Prof. Dr. Thorsten GREINER, Institut für romanische Philologie

Prof. Dr. Heinrich HETTRICH, Institut für Slavistik und Vergleichende Sprachwissenschaft

Prof. Dr. Dieter HEUER, Physikalisches Institut

Prof. Dr. Joachim HOFFMANN, Institut für Psychologie

Prof. Dr. Laurens MOLENKAMP, Physikalisches Institut

Prof. Dr. Reinhold RÜCKL, Institut für Theoretische Physik und Astrophysik

Prof. Dr. Udo W. SCHOLZ, Institut für Klassische Philologie

Prof. Dr. Stefan SILBERNAGL, Physiologisches Institut

Prof. Dr. Dr. Hans-Georg ZIEBERTZ, Lehrstuhl für Religionspädagogik

Dr. Claus AHRENS, Oberassistent, Institut für bürgerliches Recht und Handelsrecht, wurde mit Wirkung vom 07.09.2001 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Bürgerliches Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, Handelsrecht und Gesellschaftsrecht" erteilt.

Apl. Prof. Dr. Christiane ANGERMANN-GERHARDT wird vom 01.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Innere Medizin (Schwerpunkt: Nicht-invasive Kardiologie) beschäftigt.

Dr. Elisabeth BAUMGARTNER, Lehrstuhl für Psychologie IV, wurde am 12. Juli 2001 in der Sitzung des Fachbereichsrats der Philosophischen Fakultät III für die Amtszeit bis 30.09.2002 zur Frauenbeauftragten der Philosophischen Fakultät III gewählt.

Dr. Martin EIGENTHALER, Wissenschaftlicher Angestellter, Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie, wurde mit Wirkung vom 06.09.2001 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Klinische Biochemie" erteilt.

Prof. Dr. Horst ENTORF, Volkswirtschaftliches Institut, wurde mit Wirkung vom 01.07.2001 von der Universität Würzburg an die Technische Universität Darmstadt versetzt.

Dr. Erhard FISCHER, Sonderschullehrer an der Schule für Geistigbehinderte in Dohr/Cochem, wurde mit Wirkung vom 01.08.2001 zum Universitätsprofessor der BesGr. C3 für Sonderpädagogik - Geistigbehindertenpädagogik - an der Universität Würzburg berufen.

PD Dr. Rainer FINK, Lehrstuhl für Experimentelle Physik II, hat einen Ruf auf eine C3-Professur für Physikalische Chemie an der Universität Erlangen-Nürnberg erhalten.

Dr. Andrea Maria GASSEL, Akademische Rätin, Pathologisches Institut, wurde für die Zeit vom 01.08.2001 bis 31.12.2001 Sonderurlaub unter Fortfall der Leistungen des Dienstherrn für den Einsatz im Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt gewährt.

Apl. Prof. Dr. Gerd GEYER, Paläontologie und Geologie, wird vom 01.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Paläontologie beschäftigt.

Prof. Dr. Jörg HACKER, Institut für Molekulare Infektionsbiologie, hat den Ruf an die New South Wales University, Sydney, abgelehnt.

Prof. Dr. Winfried HAUNERLAND, Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, wurde mit Wirkung vom 01.08.2001 zum Universitätsprofessor der BesGr. C4 für Liturgiewissenschaft an der Universität Würzburg berufen.

PD Dr. Bernd HEPPELMANN, wird vom 01.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.12.2001, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Physiologie beschäftigt.

Dr. Matthias Johannes KRAEMER, Oberarzt, Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden, wurde mit Wirkung vom 26.07.2001 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Chirurgie" an der Universität Würzburg erteilt.

PD Dr. Jan Utz KÜNZLER, Oberassistent, Lehrstuhl für Soziologie II, wurde mit Wirkung vom 01.08.2001 zum Akademischen Rat z.A. ernannt.

PD Dr. Burkhart LAUTERBACH, Universität München, wird vom 01.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 28.02.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Volkskunde beschäftigt.

Apl. Prof. Dr. Klaus-Peter LESCH, Akademischer Rat z.A., wird vom 01.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.07.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C3 für Psychiatrie beschäftigt.

Prof. Dr. Martin LOHSE, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, wurde auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Mitglied des Senats und des Kuratoriums gewählt.

PD Dr. Karl MANNHEIM, Universität Göttingen, wurde mit Wirkung vom 03.08.2001 zum Universitätsprofessor der BesGr. C4 für Astronomie an der Universität Würzburg ernannt.

Dr. Ansgar MAROUCHE, Akademischer Rat z.A., Klinik für Anästhesiologie, wurde mit Ablauf des 15.09.2001 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis zum Freistaat Bayern entlassen.

PD Dr. Richard NEBEL, Missionswissenschaftler vom Institut für Praktische Theologie, hielt sich im Juli 2001 mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Moskau auf. Auf Einladung des Lateinamerikainstituts der Akademie der Wissenschaften von Russland hielt er einen Vortrag und stellte im Pressezentrum des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen seine Habilitationsschrift vor.

PD Dr. Malte MEESMANN, Akademischer Oberrat, Medizinischen Klinik, wurde mit Ablauf des 31.8.2001 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern entlassen.

Dr. Ulrich MITTELKÖTTER, Wissenschaftlicher Angestellter, Chirurgische Klinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 20.08.2001 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Chirurgie" erteilt.

Prof. Dr. Gisela MÜLLER-BRANDECK-BOCQUET, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft, wurde am 12. Juli 2001 in der Sitzung des Fachbereichsrats der Philosophischen Fakultät III, für die Amtszeit bis 30.09.2002 zur Stellvertreterin der Frauenbeauftragten der Philosophischen Fakultät III gewählt.

Dr. Stefan Karl NEUBAUER, Fachgebiet Innere Medizin, Universität Würzburg, Director of Cardiac MR and Honorary Cardiology Consultant am John Ratcliff Hospital, Oxford University, wurde mit Wirkung vom 08.08.2001 die Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen.

Dr. Hans-Joachim PETSCH, Direktor des Evangelischen Bildungszentrums Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Würzburg, wurde mit Wirkung vom 18.07.2001 zum Honorarprofessor für das Fachgebiet "Erwachsenenbildung und Religionspädagogik" bestellt.

PD Dr. Martina SCHÖNBEIN, Universität Frankfurt, wird vom 15.09.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 14.03.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C4 für Japanologie beschäftigt.

Eva-Maria SCHUBERT, Studienrätin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sportwissenschaft, wurde mit Wirkung vom 01.09.2001 zur Akademischen Rätin ernannt.

Prof. Dr. Gisela SCHÜTZ-GMEINEDER, Lehrstuhl für Experimentelle Physik IV, wurde mit Ablauf des 31.08.2001 auf eigenen Antrag aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Freistaat Bayern entlassen.

Katja SKORUPINSKI, Universitätsbibliothek, wurde mit Wirkung vom 01.09.2001 zur Bibliothekssekretärin z. A. ernannt.

Prof. Dr. Beate SODIAN, Institut für Psychologie, wurde mit Wirkung vom 01.08.2001 zur Universitätsprofessorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München ernannt.

Apl. Professor Dr. Guido STOLL, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Düsseldorf, wurde mit Wirkung vom 01.08.2001 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zum Universitätsprofessor der BesGr. C3 für Neurologie am Klinikum der Universität Würzburg ernannt.

Dr. Marc Wolf SÜTTERLIN, Wissenschaftlicher Angestellter, Frauenklinik und Poliklinik, wurde mit Wirkung vom 13.08.2001 die Lehrbefugnis für das Fachgebiet "Frauenheilkunde und Geburtshilfe" erteilt.

PD Dr. Ulrich VOGEL, Wissenschaftlicher Assistent, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, wird vom 20.08.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.07.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C 3 für Medizinische Mikrobiologie beschäftigt.

PD Dr. Thomas WILL, Ph.D., wird vom 01.10.2001 bis zur endgültigen Besetzung der Stelle, längstens jedoch bis 31.03.2002, auf der Planstelle eines Universitätsprofessors der BesGr. C4 für Mineralogie beschäftigt.

Dienstjubiläen

25 Jahre
Reinhold BALLING, Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, am 01.09.2001

Elisabeth BAUR, Frauenklinik und Poliklinik, am 01.09.2001

Roswitha LEHRMANN, Medizinische Klinik, am 01.08.2001

Brigitte SCHEER, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, am 16.09.2001

Doris SCHULZ, Lehrstuhl für vor- und frühgeschichtliche Archäologie, am 01.09.2001

Gäste an der Universität:

Prof. Dr. Ion GROSU, Universitatea "Babes-Bolyai" din Cluj-Napoca, Facultatea de Chimie si Inginerie Chimic, Cluj-Napoca (Klausenburg), Rumänien, beteiligt sich als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes während der Monate September und Oktober 2001 an einem Forschungsprojekt des Arbeitskreises von Prof. Dr. M. Christl im Institut für Organische Chemie.

Prof. Dr. SOLARI von der Universität in Buenos Aires wird sich vom 1.9. - 31. 10. 01 zu einem Forschungsaufenthalt am Lehrstuhl Zell- und Entwicklungsbiologie befinden. Während seines Aufenthalts wird er als Gast von Prof. Dr. Ricardo Benavente gemeinsame Projekte mit der Arbeitsgruppe Benavente und mit Prof. Dr. Michael Schmid vom Institut für Humangenetik im Biozentrum durchführen.


FORSCHUNGSFÖRDERUNG


Für Rückfragen zu Forschungsvereinbarungen: Ref. I/3, T 31-2895
zu Forschungsanträgen: Ref. V/4, T 31-2294




Kommission der Europäischen Gemeinschaften


Die Europäische Union will die Beitrittskandidatenländer (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und die Republik Zypern) besser in das 5. Forschungsrahmenprogramm integrieren.

    Zur Verwirklichung dieses Ziels hat die Kommission für alle Thematischen Programme zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Für laufende Forschungsprojekte besteht bis zum 15. Februar 2002 die Möglichkeit, neue Partner aus den Beitrittskandidatenländern in die Konsortien aufzunehmen. Die EU-Querschnittskontaktstelle (QuerKo) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt diese Maßnahme und bietet Hilfestellung bei der Partnersuche und Antragstellung an. Hierfür wurde eine zweisprachige Internetseite eingerichtet:
http://www.dlr.de/isa/integration


    Herzstück dieses Internet-Services sind zwei neu eingerichtete Datenbanken: In der Datenbank "Projects" können Projektkonsortien, die an einer Öffnung interessiert sind, ihr laufendes Forschungsprojekt vorstellen und darstellen, welche Expertise ein neuer potenzieller Partner mitbringen muss. In der Datenbank "Partners" können sich hingegen Forschungsinstitute aus den Beitrittskandidatenländern mit ihrer Forschungsexpertise vorstellen.

Die Generaldirektion Forschung der Kommission vergibt verschiedene Dienstleistungs- bzw. Studienaufträge im Bereich Biowissenschaften.

    Es handelt sich um verschiedene Fragestellungen zur Biotechnologie. Interessenten werden nach einer Vorauswahl auf eine Liste aufgenommen und informiert, wenn ein Studienauftrag ausgeschrieben wird. Die Frist für Bewerbungen endet am 31.05.2004. Kontaktadresse: Europäische Kommission, GD Forschung - Biowissenschaften - Politische Aspekte, z.H. Etienne Magnien, SDME 9/20, Rue de la Loi 200, B-1049 Brüssel. Eine Beschreibung der zu vergebenden Studienaufträge findet sich im Web unter:
http://ted.eur-op.eu.int/fetchdoc?language=de&docnum=108696-2001&showdata=0


Die Kommission hat mehrere Aktionsprogramme im Bereich der öffentlichen Gesundheit bis zum 31.12.2002 verlängert.

    Damit ergehen Aufrufe zu Projektvorschlägen auf folgenden Gebieten: Gesundheitsförderung, -aufklärung, -erziehung, -ausbildung; Krebsbekämpfung; Prävention von AIDS und anderen übertragbaren Krankheiten; Suchtprävention; Gesundheitsberichterstattung; durch Umweltverschmutzung bedingte Krankheiten; seltene Krankheiten; Verhütung von Verletzungen. Gefördert werden vorzugsweise groß angelegte Projekte; Bewerbungsschluss ist der 30.10.2001. Weitere Informationen sind im Internet verfügbar:
http://europa.eu.int/comm/health/index_en.html


Im thematischen Programm "Benutzerfreundliche Informationsgesellschaft" sind Projektvorschläge gefragt.

    Die Abgabefrist ist der 4.12., empfohlen wird jedoch eine Vorabregistrierung bis 20.11. Ausgeschrieben sind folgende Leitaktionen: Vorbildliche Verfahren und Erprobungen in Verkehr und Fremdenverkehr; wirksame Einführungs-, Vorbereitungs- und Ausbildungsmaßnahmen; Publizieren digitaler Inhalte; Datenverarbeitungs- und Kommunikationsnetze - Einführungsmaßnahmen. Weitere Informationen sind im Internet zu finden:
http://www.cordis.lu/ist/3g_initiative/home.html




Mit israelischen Wissenschaftlern kooperieren


Auf zwei Forschungskooperationsmöglichkeiten mit Israel weist die Abteilung VIII der Zentralverwaltung hin.

    Die Deutsch-Israelische Stiftung für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF) schreibt Projekte aus, an denen grundsätzlich israelische und deutsche Forscher an einem für beide Länder relevanten Thema arbeiten müssen. Die in diesem Jahr geförderten Fachbereiche sind: Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Mathematik und Informatik, Geo- und Umweltwissenschaften (Einsendeschluss 31. Oktober 2001); Life Sciences, Medizin inklusive Biophysik, Bioingenieurwissenschaften, Veterinärwissenschaften und Landwirtschaftswissenschaften (Einsendeschluss 31. Oktober 2002).

    Auch Bewerbungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie multidisziplinäre Projekte (wie Medizintechnik oder Nanotechnologien) können eingereicht werden. Zudem gibt es für den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern bis 40 Jahre das GIF Young Scientists Programm. Einsendeschluss ist hier der 18. Dezember 2001. Weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung:
http://www.gifres.org.il/


    Fördermöglichkeiten gibt es zudem im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Bundesforschungsministerium und dem Ministry of Science, Culture and Sport in Israel. Die Möglichkeiten sind auf folgender Internetseite zusammengestellt:
http://www.coop-bmbf-mos.de/




Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft


Die Volkswagen-Stiftung (Hannover) fördert Vorhaben, die Innovationsprozesse in ihrer Komplexität und vielfältigen Verknüpfung sozialer, wirtschaftlicher und wissenschaftlich-technischer Faktoren erforschen.

    Gleichzeitig soll diese Förderinitiative zur Verbindung der bisher in einzelnen Disziplinen eröffneten Zugänge zur Innovationsforschung beitragen und Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung der einschlägig arbeitenden Wissenschaftler bieten.

    Besonders erwünscht sind Vergleiche zwischen verschiedenen Prozessen und Kontexten sowie entsprechende Forschungskooperationen. Dabei ist nicht nur an die Analyse von technischen und organisatorischen Innovationsprozessen in Unternehmen und jeweiligem Umfeld gedacht. Vielmehr sollen auch die wissenschaftlich-technischen, sozialen, politischen und kulturellen Voraussetzungen von Innovationsprozessen, ihre Folgen in Gesellschaft, Kultur, Politik, Recht und Wirtschaft sowie insbesondere die Interdependenz der hier wirksamen Faktoren erforscht werden.

    Für eine Förderung in Betracht kommen beispielsweise Forschungsvorhaben zu folgenden Themenfeldern:
  • Unternehmen, Märkte, Netzwerke und deren Veränderung in Innovationsprozessen,
  • die Interdependenz von Faktoren, Voraussetzungen und Konsequenzen spezifischer Innovationsprozesse,
  • die Ermöglichung und Steuerung von Innovationsprozessen durch Politik und Recht,
  • die Bedeutung von "Innovationskulturen" und "Innovationsmilieus" für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel,
  • die Rolle von Innovations-, Veränderungs- und Lernprozessen für die Ausprägung einer Wissensgesellschaft.

    Kontakt: Volkswagen Stiftung, Dr. Alfred Schmidt, T (0511) 83 81-237, E-Mail und Internet:
schmidt@volkswagenstiftung.de

http://www.volkswagenstiftung.de/infotext/infoinno.htm




Förderung durch das BMBF


"Sozial-ökologische Forschung" und "Entwicklungsfaktoren für den Auf- und Ausbau innovationsförderlicher Unternehmenskulturen und Milieus" - in diesen beiden Bereichen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte.

    Mit dem Förderschwerpunkt "Sozial-ökologische Forschung" zielt das BMBF auf die "Steigerung gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit durch den Aufbau einer Wissensbasis über die Beziehungen der Menschen zu ihrer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt". Gefördert werden sollen Forschungsarbeiten in den folgenden Themenschwerpunkten: nachhaltige Entwicklung im Spannungsfeld "Umwelt-Ernährung-Gesundheit"; sozial-ökologische Transformationen im Ver- und Entsorgungssektor; politische Strategien zur Bewältigung globaler Umweltprobleme - zwischen Lokalität und Globalität; Schlüsseltechnologien und sozial-ökologischer Wandel; sozial-ökologische Transformation von Regionen. Bewerbungsschluss ist der 31.10.2001. Weitere Informationen gibt es im Internet:
http://www.gsf.de/ptukf/sozialoeko_forschung.html


    Ziel der Fördermaßnahme "Entwicklungsfaktoren für den Auf- und Ausbau innovationsförderlicher Unternehmenskulturen und Milieus" ist laut BMBF die "Erarbeitung und Bewertung der bestimmenden Faktoren und Konzepte innovationsförderlicher Unternehmenskulturen sowie sektoraler und regionaler Milieus, die mit ihrer Infrastruktur Unternehmen bei der Bewältigung des strukturellen Wandels und der Erhaltung und Weiterentwicklung ihrer Innovationsfähigkeit unterstützen können". Das Antragsverfahren ist zweistufig; letzter Termin für die Einreichung der Projektskizzen ist der 9. Januar 2002. Der Ausschreibungstext liegt im Internet unter:
http://www.bmbf.de/677_3316.html



STELLENMARKT


Auskünfte zu den Stellengesuchen erteilt unter Angabe der Info Nr.
Referat IV/4 der Zentralverwaltung T 31-2538


Gepr. Sekretärin/Industriekauffrau, Berufserfahrung, Englischkenntnisse, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info-Nr.: 2001-57).

Bürokaufmann sucht Stelle als Sachbearbeiter im Universitätsbereich (Info-Nr.: 2001-58).

Industriekauffrau sucht nach Beendigung einer Weiterbildungsmaßnahme zur Officemanagerin Teilzeitstelle am Nachmittag im Universitätsbereich (Info-Nr.: 2001-59).

Chefsekretärin mit mehrjähriger Berufserfahrung, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, z. Zt. im Institutsbereich tätig, sucht wegen Befristung der Stelle neuen Wirkungskreis (Vollzeit oder 75%) im Sekretariatsbereich der Universität (Info Nr.: 2001-40).

Laborgehilfin, halbtags in Uni-Institut tätig, sucht zusätzliche Halbtagsbeschäftigung im Universitätsbereich (Info Nr.: 2001-60).

Verwaltungsangestellte, Dipl.-Biologin, gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, z. Zt. an der Universität tätig, sucht Teilzeitbeschäftigung im Verwaltungsbereich der Universität (Info Nr.: 2001-61).

Elektriker, mehrjährige Berufserfahrung in der Industrie, sucht Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2001-62).

Sekretärin, Ausbildung als Arzthelferin, sucht Teilzeitstelle (ca. 25 Std./Woche) im Universitätsbereich (Info Nr.: 2001-63).

Industriekauffrau, gute Englischkenntnisse (sowie Wirtschaftsenglisch) in Wort und Schrift, sucht nach Weiterbildungsmaßnahme zur Officemanagerin ab 01. Dezember 2001 Stelle im Universitätsbereich (Info Nr.: 2001-64).


Die Neurologische Klinik und Poliklinik sucht zum 01.11.2001 eine

Ärztliche Schreibkraft


für die klinische Korrespondenz (zunächst befristet bis 31.01.2003, Arbeitszeit 2,5 Tage/Woche bzw. ab 01.01.02 3 Tage/Woche). Erwünscht sind Kenntnisse in Englisch, besonders in der medizinischen Terminologie. Kenntnisse in Textverarbeitung (Word) werden vorausgesetzt. Die Vergütung erfolgt nach BAT. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Prof. Dr. K. Toyka, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik, Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg.



Am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie ist die Stelle einer

Verwaltungsangestellten


(halbtags) zu besetzen. Notwendige Voraussetzungen sind der sichere Umgang mit dem MS-Office-Paket, gute Englischkenntnisse sowie Erfahrung in der Verwaltung von Haushaltsmitteln.

Schriftliche Bewerbungen sind zu richten an: Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, Klinikstr. 3, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2713.



VERSCHIEDENES




Kurz gemeldet

  • Das Anatomische Institut wurde mit Wirkung vom 25.07.01 umbenannt. Es trägt jetzt den Namen "Institut für Anatomie und Zellbiologie".
  • Die C3-Professur für Ökonometrie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurde in eine C4-Professur (Lehrstuhl) umgewandelt.



Management und E-Business


Die aus der Universität Würzburg heraus entstandene IBIS Prof. Thome AG veranstaltet am 25. und 26. September in Würzburg das Managementseminar "SCM und CRM - strategische Ansätze und Lösungen". Außerdem führt sie am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Oktober, die Tagung "e-Business Contest" auf der Festung Marienberg in Würzburg durch. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen sind im Internet zu finden:
http://www.ibisness.de/scm-crm

http://www.ibis-thome.de/e-business-contest




Netzwerk will Wege ins Studium zeigen


Mit diversen Maßnahmen will das "Netzwerk 'Wege ins Studium'" die Studierneigung von Abiturienten fördern, und zwar besonders bei Fächern, in denen ein erheblicher Nachwuchsmangel herrscht. Hierzu sollen künftig Informationsmessen stattfinden, die sich an Studieninteressenten sowie an Eltern und Lehrer wenden. Das Netzwerk stellt sein Informationsangebot auch im Internet bereit:
http://www.wege-ins-studium.de


    Gegründet wurde das Netzwerk bei einem Treffen von Vertretern der Hochschulrektorenkonferenz, der Kultusministerien der Länder, der Bundesanstalt für Arbeit, des Bundeselternrats, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Studentenwerks. Ziel ist die gemeinsame Durchführung bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Aktivitäten.



Neues Schuljahr für Existenzgründer


Mit einem erweiterten Workshop-Programm ist die Entrepreneurship Akademie Nordbayern (ESA) im September 2001 in ein neues Gründer-Schuljahr gestartet.

    Die Entrepreneurship-Reihe der ESA vermittelt Wissen über den Gründungsprozess zum Beispiel im Rahmen des Workshops "Ideengenerierung und Kreativitätstechniken". Sie behandelt unter anderem auch betriebswirtschaftliche Aspekte (Marketing via Internet, Erstfinanzierung durch Business-Angels) sowie rechtliche Fragen (Patentstrategien).

    In einer Pressemitteilung weist die ESA auf einen vorteilhaften Nebeneffekt der Workshops hin: Demnach können die Gründer unverbindlich potenzielle Dienstleister und Beratungsunternehmen kennen lernen und - ohne ein Beratungsgespräch bezahlen zu müssen - überprüfen, ob eine Zusammenarbeit in Frage kommt.

    Weitere Informationen über die Aktivitäten der ESA sind im Internet zu finden:
http://www.esa-n.de




Umwelt und kulturelles Erbe erhalten


Initiativen zur Erhaltung der Umwelt und des kulturellen Erbes sollen weltweit durch das "Ford Motor Company Conservation and Environmental Grants Programme" gefördert werden. In Deutschland ist der Preis mit insgesamt 50.000 Mark dotiert.

    Einzelpersonen, Forschungsgruppen, Vereine, Verbände und Initiativen sind aufgerufen, ihre Bewerbungen für die Ausschreibung 2001/02 bis 15. Oktober in den nachfolgenden Kategorien einzureichen:

    Naturschutz (Projekte zur Erhaltung von Flora, Fauna und/oder ihrer jeweiligen Lebensräume); Kulturerbe (Projekte zur Erhaltung des nationalen und europäischen Kulturerbes); Umwelttechnologie (Projekte zur nachhaltigen Schonung natürlicher Ressourcen und/oder zur Verringerung der Umweltbelastung); Kinder- und Jugendprojekte (alle Projekte zur Erhaltung von Umwelt und Kulturerbe, bei denen die Hauptteilnehmer jünger als 18 Jahre sind). Weitere Informationen und Bewerbungsformulare sind im Internet unter
http://www.ford.de


    zu finden (in der untersten Leiste "Übersicht" anklicken, dann den Menüpunkt "Umwelt", dann "Umwelt-Initiativen" und schließlich "Ford Award").



Einkaufsorganisation im Internet


Aktuelle Informationen der Einkaufsorganisation finden Sie ab sofort auch auf den Internetseiten des Referates V/1 unter
http://www.uni-wuerzburg.de/zv/ref51


    Unter "Beschaffung" finden Sie grundsätzliche Informationen zur Beschaffung, eine Übersicht aller Verträge, die die Universität Würzburg geschlossen hat, eine Übersicht der Rahmenverträge, die das Bayer. Staatsministerium der Finanzen abschließt und vieles mehr.

    Im Download-Bereich der Einkaufsorganisation werden verschiedene Mitteilungen und Formulare bereitgestellt. Dort finden Sie zur Zeit z. B. ein aktuelles Rundschreiben und ein Merkblatt zur Beschaffung.

    Unsere Internetseiten werden ständig aktualisiert und erweitert. Über Rückfragen, Lob und konstruktive Kritik freut sich Frau Baunach, T (0931) 31-2017.



Beschaffung von Büromaterial


Die Belieferung der Universität mit Büroartikeln wurde im Wege einer öffentlichen Ausschreibung gem. VOL/A unter Beteiligung ortsansässiger Firmen und in Zusammenarbeit mit dem Klinikum an die Fa. Schöll in Würzburg vergeben.

    Die Vertragslaufzeit von 6 Monaten endete am 01.09.2001. Vor der erneuten Ausschreibung sollen Erfahrungen mit der Fa. Schöll sowie Wünsche und Verbesserungsvorschläge in Bezug auf die Beschaffung von Büromaterial gesammelt werden.

    Bis ein neuer Vertragspartner gefunden wird, sind Sie bei der Beschaffung von Büromaterial an keinen bestimmten Lieferanten gebunden. Daraus ergibt sich aber gleichzeitig auch erneut die Notwendigkeit, Vergleichsangebote einzuholen.

    Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben vom 28.08.01, Gz.: V/1-522.500. Dieses können Sie auch im Download-Bereich auf den Internetseiten des Referates V/1 herunterladen.



Wahl der Dekane und Prodekane


Im Bereich der Universität Würzburg wurden als Dekane bzw. Prodekane gewählt:
  1. Katholisch-Theologische Fakultät:
    Dekan: Dr.theol. Otmar MEUFFELS
    Universitätsprofessor für Dogmatik
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
    Prodekan: Dr.theol. Stephan ERNST
    Universitätsprofessor für Moraltheologie
    Amtszeit: 01. Oktober bis 30. September 2003
  2. Juristische Fakultät:
    Dekan: Dr.iur. Horst DREIER
    Universitätsprofessor für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
    Prodekan: Dr.iur. Christian SCHWARZ
    Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht
    Amtszeit: 01. Oktober bis 30. September 2003
  3. Fakultät für Biologie
    Dekan: Dr.rer.nat. Rainer HEDRICH
    Universitätsprofessor für Botanik
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
  4. Fakultät für Chemie und Pharmazie:
    Dekan: Dr.rer.nat. Gerhard BRINGMANN
    Universitätsprofessor für Organische Chemie
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
    Prodekan: Dr.rer.nat. Reinhold TACKE
    Universitätsprofessor für Anorganische Chemie
    Amtszeit: 01. Oktober bis 30. September 2003
  5. Fakultät für Geowissenschaften:
    Dekan: Dr.rer.nat. Reinhard NEDER
    Universitätsprofessor für Allgemeine Mineralogie/Kristallographie
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
    Prodekan: Dr.rer.nat. Günter LÖFFLER
    Universitätsprofessor für Geographie, insbesondere Kulturgeographie
    Amtszeit: 01. Oktober bis 30. September 2003
  6. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät:
    Dekan: Norbert SCHULZ, Ph.D.
    Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre
    Amtszeit: 01. Oktober 2001 bis 30. September 2003
    Prodekan: Dr.rer.pol. Hansrudi LENZ
    Universitätsprofessor für Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungswesen
    Amtszeit: 01. Oktober bis 30. September 2003



Unterkunft für Gastdozentin gesucht


Für eine Gastdozentin wird vom 01. bis 30. November 2001 eine kostengünstige, möblierte Unterkunft gesucht. Informationen und Angebote sind zu richten an: Dr. Dorothea König, Institut für Slavistik, T (0931) 31-2395, oder an das Frauenbüro der Universität, T (0931) 31-2005.



Zu vermieten


2-Zimmerwohnung im universitätseigenen Wohnhaus, Josef-Schneider-Str. 5, EG links, 97080 Würzburg (Grombühl), zum 01.01.2002 zu vermieten. Ausstattung: 71,80 qm Küche, Bad (weiß gefliest, Wanne), Kelleranteil, Zentralheizung. Preis: EUR 360,00 (704,10 Mark) plus Nebenkosten und Garage. Anfragen/Bewerbungen sind bis spätestens 12.10.2001 an die Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Ref. VI/3, Zwinger 34, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2040 oder 31-2051, zu richten. Besichtigungsmöglichkeit besteht vorab nach Absprache mit dem jetzigen Mieter, Herrn Nürnberger, unter T (0931) 201-5430 (tagsüber).



Fachwerkhaus zu verkaufen


Repräsentatives Fachwerkhaus zu verkaufen (Baujahr: 1992). Größe: 250 qm Wohnfläche und 80 qm freistehender Büropavillon auf 955 qm ansprechend angelegtem Grundstück. Preis: 1,2 Millionen Mark. Anfragen an: Sax-Immobilien T (0931) 55577.



Ferienwohnung zu vermieten


Komfortable Ferienwohnung mit Sonnenterrasse zu vermieten. Größe: ca. 50 qm. Putzarbeiten können gegen geringe Gebühr übernommen werden. Bei einer mehrwöchigen bzw. mehrmonatigen Anmietung der Wohnung beträgt die Miete monatlich bis ca. 1.250 DM (incl. 16 MwSt.). Strom, Wasser und Heizung sind im Preis eingeschlossen. Eigener Parkplatz ist vorhanden. Die Wohnung liegt von Würzburg aus sehr verkehrsgünstig und ist in ca. 20 Minuten zu erreichen. Anfragen an: T (09346) 92230. Näheres auch unter: http://kickme.to/Ferienwohnung-hoess.



Abgabe entbehrlicher Gegenstände und Geräte


Folgende Gegenstände und Geräte sind bei verschiedenen Einrichtungen der Universität entbehrlich geworden:

Die Universitätsbibliothek hat PC's (486er, Anschaffungsjahr: 1994-1995), mechanische Schreibmaschinen (Baujahr: 1951-1981) sowie ein Leuchttisch und Mikrofichelesegeräte ohne Werterstattung an andere bayerische staatliche Stellen abzugeben. Nähere Auskunft: Universitätsbibliothek, Am Hubland, 97074 Würzburg, T (0931) 888 5967, Frau Baumann und Frau Altenhöfer. EDV: T (0931) 888 5940, Herr Gößwald sowie T (0931) 888 5951, Herr Tempel. Bei Interesse an den PC's wird um Mitteilung bis zum 15.10.2001 gebeten.

Am Lehrstuhl für Astronomie sind zwei Karteikästen (Außenmaße: 34 cm breit, 25,5 cm hoch, 46 cm tief, jeweils Schübe im 4er Block angeordnet, für Katalogkarten Bibliotheksformat mit Lochstange), Kunststoff-Furnier Eiche hell, gut erhalten, kostenlos abzugeben. Anfragen an: Lehrstuhl für Astronomie, T (0931) 888-5031.

2-teiliger Konferenztisch, Eiche natur lackiert, je 2,75 m lang (Gesamtlänge 5,5 m, Breite 1,10, Höhe 0,80 m) abzugeben. Anfragen an: Hausverwaltung der Neuen Universität, Herr Ansmann, Sanderring 2, 97070 Würzburg, T (0931) 31-2204.

Am Institut für Organische Chemie ist ein reparaturbedürftiges Bruker WM 400 NMR-Spektrometer (Anschaffungsjahr 1981) kostenlos abzugeben. Zur Beförderung dieses Gerätes ist der Einbau einer Transportsicherung in den Magneten erforderlich (Kosten etwa 2.500 Mark). Anfragen an: Dr. Matthias Grüne, E-Mail:
gruene@chemie.uni-wuerzburg.de


Institut für Organische Chemie, Am Hubland, 97074 Würzburg, T (0931) 888-5309, Fax (0931) 888-4606.



Labor-Tischabzug gesucht


Das Leber- und Infektionslabor der Medizinischen Poliklinik, Standort Luitpoldkrankenhaus, sucht einen Labor-Tischabzug, Lufttechnische Messung nach DIN 12924 Teil1, max. Breite 1200 mm, max. Höhe 2710 mm, 230 V Anschlüsse, Innenraumbeleuchtung.

    Angebote an: Diana Schirmer, E-Mail:
d.schirmer@medizin.uni-wuerzburg.de


    Medizinische Poliklinik, Standort Luitpoldkrankenhaus, Josef-Schneider-Str. 2, 97080 Würzburg, T (0931) 201-3118.