Wie erstelle ich meinen Stundenplan?

Eine der häufigsten Fragen zu Studienbeginn. Dabei ist es gar nicht so schwer!
Hier erfahren Sie, wie Sie in drei Schritten zu Ihrem Stundenplan kommen.

Schritt 1: Studienverlaufsplan/-pläne heraussuchen

Welche Module Sie in welchem Semester belegen sollten, haben Dozenten der Studienfächer im jeweiligen Studienverlaufsplan festgelegt.
Ein Studienverlaufsplan ist ein exemplarischer Stundenplan, der von den Dozenten des Studienfachs erstellt wurde. Wenn Sie sich genau an den Studienverlaufsplan halten, sollten Sie Ihr Studium exakt in der Regelstudienzeit abschließen und je Semester genau 30 ECTS-Punkte (Bestehen der Leistungen natürlich vorausgesetzt) erwerben.

Gerade im ersten Semester ist es also durchaus eine gute Idee, sich möglichst genau an die Empfehlungen des Studienverlaufsplans zu halten. Das ist aber keine Pflicht! Denn anders als in der Schule sind jene Studienverlaufspläne an der Universität eben keine streng einzuhaltenden Stundenpläne. Vor allem in höheren Fachsemestern ist es durchaus sinnvoll, in einem Semester zum Beispiel einmal mehr Veranstaltungen als im Studienverlaufsplan empfohlen zu besuchen, um im darauf folgenden Semester den Veranstaltungsbesuch etwas reduzieren zu können, damit da beispielsweise mehr Zeit für Lernen, Jobben oder Freibad bleibt - und für zusätzliche (z.B. ergänzende oder vertiefende) Veranstaltungen, die Sie im Studienverlaufsplan gar nicht finden. Schauen Sie über den Tellerrand der Studienverlaufspläne, erweitern Sie Ihren Horizont. Reduzieren Sie ihr Studium nicht auf den Kernbereich der Pflichtveranstaltungen, sondern nutzen Sie das umfangreiche Gesamtangebot ihres Fachbereichs (und darüber hinaus): Das Vorlesungsverzeichnis liefert Ihnen den Gesamtüberblick über alle angebotenen Veranstaltungen des aktuellen Semesters. Zu viele Möglichkeiten? Keine Sorge: Ihre Fachstudienberatung und die Zentrale Studienberatung unterstützt Sie natürlich auch gerne bei der Auswahl geeigneter Veranstaltungen.

Falls in SB@home bzw. unten zu Ihrem Studienfach noch kein Link zum Studienverlaufsplan angegeben ist, suchen Sie zunächst auf den Homepages der Fachbereiche. Sollten Sie auch hier nicht fündig werden, dann kontaktieren Sie bitte die Fachstudienberatung des jeweiligen Studienfaches. 

Für Studierende, welche noch im alten Lehramtsstudium (nicht modularisiert; Studienbeginn WS 2008/09 oder früher), in einem anderen Staatsexamens-Studiengang oder noch auf die Abschlüsse Magister Artium bzw. Diplom studieren, gibt es nicht zwingend  Studienverlaufspläne. Viele Fachbereiche geben jedoch auch hier konkrete Stundenplanempfehlungen (Kontakt: Fachstudienberatung) oder helfen Ihnen zumindest bei der Stundenplanung. Vor Kontaktaufnahme mit der Fachstudienberatung sollten Sie aber zunächst unbedingt die Homepage des Fachbereichs besuchen und sich die Studien- und Prüfungsordnungen (incl. eventueller Anlagen) Ihres Studiengangs genau anschauen: Oft finden Sie dort schon viele wichtige Hinweise bis zu konkreten Empfehlungen zur Stundenplanung.

Schritt 2: Stundenplan zusammenstellen

Auf der Grundlage dieser Pläne und Ordnungen ist es meist nicht schwer, den konkreten Stundenplan zu erstellen. Dazu benötigen Sie zusätzlich noch das Vorlesungsverzeichnis, das Ihnen als Online-Vorlesungsverzeichnis zur  Verfügung steht.  Das Vorlesungsverzeichnis enthält alle Angaben zu den Lehrveranstaltungen des Semesters (Thema, Veranstaltungsform, Ort, Zeit, Dozent) und bietet im Online-Format Funktionen zur Anmeldung für bestimmte Veranstaltungen (Übungen, Seminare, Praktika). 
Wenn Sie die benötigten Informationen (Studienverlaufsplan bzw. bei zwei Fächern zwei Studienverlaufspläne und den Ort, den Tag sowie die Uhrzeit der Veranstaltung) haben,  können Sie sich auf SB@Home  für Seminare anmelden bzw. vormerken lassen und sich diese in Ihren Stundenplan eintragen (über SB@Home steht ein Online-Stundenplan zur Verfügung).
 
Schritt 3: Bei Koordinierungsproblemen Prioritäten setzen und nach Hilfe fragen

Die Kombination von zwei Fächern kann im Einzelfall Koordinierungsprobleme verursachen. Sollten sich wichtige Veranstaltungen überschneiden, muss die Auswahl im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Studienfortschritt getroffen werden. Priorität sollten z.B. zweisemestrige Module oder nur jährlich angebotene Module haben. Bei Problemen dieser Art sollten Sie sich auch überlegen, ob Sie Module aus anderen Semestern vorziehen und andere nach hinten verschieben könnten. Sinnvoll wäre es, in einem solchen Fall den/die jeweilige/n Fachstudienberater/in anzusprechen.
Generell gilt jedoch: Wenn es möglich ist, sollten Sie sich gerade in den ersten Semestern möglichst genau an die Empfehlungen des Studienverlaufsplans halten.

Studienverlaufspläne

Lehramtsstudium (modularisiert)

Lehramt an Gymnasien

Lehramt an Realschulen

Lehramt an Mittelschulen

Lehramt an Grundschulen

Lehramt für Sonderpädagogik

Bachelorstudium (B.A. / B.Sc.)

Einzelfach (210 ECTS-Punkte)

(Ein-Fach-Studium ohne Nebenfach)

  • Akademische Sprachtherapie und Logopädie

Einzelfächer (180 ECTS-Punkte)

(Ein-Fach-Studium ohne Nebenfach)

Hauptfächer (120 ECTS-Punkte)

(Ein 120er-Hauptfach muss mit einem 60-ECTS-Punkte-Nebenfach kombiniert werden.)

Hauptfächer (75 ECTS-Punkte)

(Ein 75er-Hauptfach muss mit einem weitere 75-ECTS-Punkte-Hauptfach kombiniert werden.)

Nebenfächer (60 ECTS-Punkte)

(Ein 60er-Nebenfach muss mit einem 120-ECTS-Punkte-Hauptfach kombiniert werden.)

Magister Theologiae

Rechtswissenschaften

Studienberatung

Die Namen und Kontaktdaten der Fachstudienberater finden Sie gesammelt hier, im Vorlesungsverzeichnis im Abschnitt Ihres Studiengangs und natürlich auch in den Infobroschüren der Zentralen Studienberatung (s.u. "Studienangebot").

Die Zentrale Studienberatung hilft in allgemeinen und fachübergreifenden Fragen. Sie befindet sich in der Ottostr. 16 (Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg, Tel. 0931/ 318 318 3) und hat Mo - Fr von 8-12 und zusätzlich Mi 14-16 Uhr geöffnet (auch in den Semester- und Schulferien).