„Gutes tun. Talente fördern.“ Unter diesem Motto stand eine Ausstellung der Universität Würzburg in der Sparkasse Mainfranken Würzburg.
Ausstellungseröffnung in der Sparkasse (v.l.): Rudolf Fuchs, Alfred Forchel, Milena Stubenhofer, Julia Bongartz und Georg Rosenthal. (Foto: Elisa Montini)
Mit einer Ausstellung im Foyer der Sparkasse Mainfranken Würzburg zeigte die Universität Würzburg Förderbeispiele von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen, die das Ziel haben, den akademischen Nachwuchs zu unterstützen und zukünftige Fachkräfte für die Region zu gewinnen.
„Diese Initiative war dringend notwendig für Deutschland. Unsere Stipendienkultur ist, vorsichtig formuliert, verbesserungswürdig. Da ist noch viel Luft nach oben.“ sagte Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal anlässlich der Ausstellungseröffnung am 5. Juli 2012. Er begrüßte diese Art der Werbung für das Deutschlandstipendium: Das Stipendium könne eine Möglichkeit sein, begabte Studierende in der Region zu halten.
Dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Herrn Dr. Rudolf Fuchs, gefiel besonders, "dass hier Studierende gefördert werden, die gute Leistungen bringen und zusätzlich gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.“ Das Stipendium sei der Lohn für dieses Engagement.
Als „gute Idee, die weiter bekannt gemacht werden muss“, bezeichnete Universitätspräsident Alfred Forchel das Deutschlandstipendium. Denn das Ziel, das das Bundesforschungsministerium den Hochschulen gesetzt hat, ist ehrgeizig: Zehn Prozent aller Studierenden sollen in Zukunft davon profitieren. Für die Universität Würzburg bedeutet das: 2.400 Stipendiaten. Eine „große Herausforderung“, so Forchel. Ein Lawineneffekt sei dafür notwendig. Und die Ausstellung in der Sparkasse sei möglicherweise „der Schneeball, der oben am Berg losgerollt wird.“
Dank der Stipendiaten
Ihren Dank an Förderer und Organisatoren des Stipendiums sprachen zwei Stipendiatinnen aus: Milena Stubenhofer und Julia Bongartz. Das Stipendium erleichtere ihnen und den anderen Empfängern das Studium ungemein. Es schaffe Freiräume – auch um sich weiter ehrenamtlich zu engagieren. Es biete die Chance, einen Auslandaufenthalt zu finanzieren, und ermögliche Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. „Wir hoffen deshalb, dass es vielen zuteil wird“, lautete deshalb ihr Fazit.