
Interaktive Computersysteme sind aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Ihren Einsatz finden sie in sozial und wirtschaftlich relevanten Bereichen wie der Medizin, der Rehabilitation, der Lehre und der Ausbildung, dem Entertainment, der Produktentwicklung und -fertigung sowie im Verkehrsbereich. Die Studiengänge „Mensch-Computer-Systeme“ (Bachelor) und „Human-Computer Interaction“ (Master) bilden Fachleute aus, die diese Systeme so auf die Bedürfnisse der Nutzer abstimmen, dass sie effizient, effektiv und zufriedenstellend benutzt werden können. In den ersten Semestern des Bachelor-Studienganges lernen die Studierenden die Grundlagen der Ergonomie, Programmierung und statistischen Datenauswertung kennen; in den höheren Semestern wählen sie zunehmend eigene Schwerpunkte aus einer Vielzahl von Angeboten aus der Informatik und der Psychologie. Im Master werden die erworbenen Kompetenzen erweitert und vertieft. Die Studiengänge beinhalten neben klassischen Lehrveranstaltungen viele Projektarbeiten in Kleingruppen. In berufsqualifizierenden Praktika knüpfen die Studierenden erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern. Ein Einstieg ins Bachelor-Studium ist zu jedem Wintersemester möglich, im Master auch zum Sommersemester. Auf Grund der großen Nachfrage nach Spezialisten in den Bereichen „Human Factors“ und „Usability Engineering“ auf Seiten der Industrie, der Verwaltung und der Forschung bestehen gute Berufsaussichten für die Absolventen dieser Studiengänge.
Professor Jörn Hurtienne
Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie
Tel.: +49 931 31-86676, E-Mail: joern.hurtienne@uni-wuerzburg.de