
Der Weltraum ist immer eine Faszination für die Menschheit gewesen. Er treibt unsere Neugier an, nachzusehen, was es dort gibt. Aber egal wo, ob Mars oder die Tiefen des Meeres, zuerst kommen unsere Maschinen und viel später die Menschen. Anders als auf der Erde müssen diese Maschinen mit unbekannten Situationen zurechtkommen, wir wissen eben nicht genau, was sie dort erwartet. Falls etwas ausfällt: Diese Maschinen müssen sich selbst diagnostizieren und „reparieren“, denn dort ist keine Hilfe zu erwarten. Dafür sorgt Informatik. Wie soll das gehen?
Auch beim Fliegen fliegt ohne Informatik nichts. Man denkt, der Pilot steuere das Flugzeug, aber in Wirklichkeit steuert ein Netzwerk von Computern das Flugzeug. Der Pilot darf sich etwas wünschen, aber ob dieser Wunsch ausgeführt wird oder nicht, entscheidet der Computer. Warum denn?
In Fernsehen sehen wir, wie stabil und sicher eine Rakete aufsteigt und in den Wolken verschwindet. Scheinbar steht sie fest, aber sie steht nur auf heißer Luft. Wie kann man so sicher auf heißer Luft stehen?
Alle diese Fragen werden im Vortrag beantwortet.
Satelliten- und Flugzeugbau war anfangs eine Maschinenbau-Aktivität, heute sind Elektronik und Software der größte und teuerste Bestandteil jedes Flugobjekts. Daher erwarten wir die besten Berufschancen für unsere Absolventen der Luft- und Raumfahrtinformatik (LuRi). Unsere Studenten werden für diese Herausforderungen mit den nötigen theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen vorbereitet.
Professor Sergio Montenegro
Lehrstuhl für Aerospace Information Technology
Tel.: +49 931 31-83715, E-Mail: sergio.montenegro@uni-wuerzburg.de