
Die Regelstudienzeit bis zum Bachelorabschluss beträgt drei Jahre. Danach kann innerhalb von zwei weiteren Jahren der Master erlangt werden. Im Bachelorstudium werden physikalische und mathematische Grundlagen erarbeitet, z.B. in Vorlesungen zur Experimentellen Physik (z.B. Atomphysik, Festkörperphysik), zur Theoretischen Physik (Elektrodynamik, Quantenmechanik) sowie zur Angewandten Physik (Labor- und Meßtechnik). Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit. Manche Bachelorabsolventen steigen dann schon in den Beruf ein, die meisten entscheiden sich aber für eine Fortsetzung des Studiums zum Masterabschluss.
Im zweijährigen Masterstudium folgt eine Spezialisierung auf bestimmte Forschungsrichtungen wie Astro- und Teilchenphysik, Physik komplexer Systeme oder Festkörperphysik. Die Masterarbeit wird innerhalb einer Arbeitsgruppe zu einem aktuellen Forschungsthema angefertigt.
Mit dem Masterabschluss steht die Berufswelt weit offen. Absolventen und Absolventinnen der Physik sind durch ihre interdisziplinäre Ausbildung vielseitig einsetzbar. Sie finden typische Einsatzbereiche in der industriellen Forschung und Entwicklung, bei Softwarefirmen, im Patentwesen, bei Unternehmensberatungen und im Banken- und Versicherungswesen. Nicht wenige Physik-Master sind aber so von der Materie begeistert, dass sie eine Doktorarbeit in der Physik oder Astronomie anschließen.
apl. Prof. Dr. Wolfgang Ossau
Lehrstuhl für Experimentelle Physik III
Tel.: +49 931 31-85738, E-Mail: ossau@physik.uni-wuerzburg.de