
Interkulturelle Kompetenz ist in aller Munde. Kein Wunder! Globalisierung und Internationalisierung haben die kulturelle Vielfalt in unserem Lebensalltag enorm wachsen lassen. Mittlerweile ist es für uns normal, im Ausland Praktika zu machen, zu studieren oder später beruflich tätig zu werden. Dabei kommunizieren wir mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Das gilt nicht nur für das Ausland: Deutschland ist längst eine multikulturelle Gesellschaft.
Kurz: Egal, ob im In- oder Ausland, egal, ob Berufs- oder Privatleben und egal, welches Studienfach und welcher Beruf – interkulturelle Kommunikation findet überall und täglich statt. Daher gilt interkulturelle Kompetenz längst als die Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts.
Gebraucht wird sie deshalb, weil die bereichernde kulturelle Vielfalt neue Herausforderungen mit sich bringt. Denn wir Menschen kommunizieren und denken kulturell bedingt bisweilen recht unterschiedlich. Auch unsere Wertvorstellungen weichen voneinander ab. Damit daraus keine Missverständnisse und Konflikte entstehen können, bedarf es interkultureller Kompetenz. Sie macht Leben und Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen einfacher und inspirierender. Und sie ist eine Grundvoraussetzung für eine offene und tolerante Gesellschaft.
An der Uni Würzburg haben die Studierenden aller Fächer die Möglichkeit, sich zusätzlich in interkultureller Kompetenz zu qualifizieren. Das deutschlandweit einmalig Lehrprogramm „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK) bietet den Studierenden jedes Semester eine Vielzahl von Seminaren und Vorträgen an. Außerdem können sie ein zusatzqualifizierendes Zertifikat erwerben.
Mehr Infos unter www.gsik.de.
Dr. Jan-Christoph Marschelke
Projekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK)
Tel.: +49 931 31-86875, E-Mail: jan-christoph.marschelke@uni-wuerzburg.de