Biochemie - Simon stellt sich vor


„Du studierst Biochemie – und was macht man damit???..."

Diese Reaktion bekomme ich oft zu hören, wenn ich erzähle, dass ich mich für den Bachelor-Studiengang Biochemie an der Universität Würzburg entschieden habe.

Aber was macht man denn während eines Biochemie-Studiums?

Zunächst einmal sei gesagt, dass das Biochemie-Studium als interdisziplinäres Studium zwischen Chemie, Biologie, Physik und Medizin angelegt ist. Dementsprechend sollte man ein Interesse für diese Themen mitbringen.

Wie sieht nun das Studium aus?

Da der Studiengang Biochemie zur Fakultät für Chemie und Pharmazie gehört, sind vor allem die ersten drei Semester des Bachelor-Studiums relativ chemie- und auch physiklastig. In den nächsten drei Semestern hat man dann zum Großteil die Möglichkeit, sich in verschiedene Richtungen zu spezialisieren, wie z.B. Virologie, Immunologie, Pathobiochemie, Mikrobiologie und Molekulare Tumorbiologie, um nur einige Beispiele zu nennen. Dies stellt einen der vielen Vorzüge dieses Studiengangs an der Uni Würzburg dar, da man sehr früh im Studium viele Wahlfreiheiten hat, was bei verwandten Studiengängen wie der Chemie nicht der Fall ist.
Im Wintersemester 2012/13 werden auch nur ca. 60 Studenten für den Studienbeginn zugelassen, was vor allem in einigen Praktika zu einer guten Betreuung führt. Zudem lernt man sich untereinander sehr schnell kennen und ist so nie auf sich alleine gestellt!

Und warum Biochemie in Würzburg?

Neben dem kleinen Studiengang ist es das sehr gute internationale, aber vor allem auch das nationale Ranking der Uni Würzburg in der Chemie als Grund zu erwähnen (Shanghai-Ranking: international Platz 39, national Platz 2).
Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Stadt Würzburg an sich, die sehr studentenfreundlich ist und für jeden Geschmack auch verschiedenste Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung (Stadtstrand, Bars, Kneipen, Diskos, Fahrrad- und Fußgängerweg entlang des Mains) bietet!

 

Simon Hertlein, 5. Semester Bachelor Biochemie