Programm Sommersemester 2014

Studium Generale und Seniorenstudium

Für Senioren, Gasthörer und Hörer aller Fakultäten bietet die Universität Würzburg auch im Sommersemester 2014 ein Studium Generale an.
Das Programm ist inzwischen mit festen Strukturen im Vorlesungs- und Seminarverzeichnis der Universität verankert. Allen interessierten Hörerinnen und Hörern soll auf diesem Weg und ganz im Sinne der Idealvorstellung von lebensbegleitender Bildung der Zugang zu wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen der Universität eröffnet werden.

Nähere Informationen zu den Vorträgen, Führungen und Vorlesungen sowie aktualisierte Terminangaben finden Sie unter: www.studiumgenerale.uni-wuerzburg.de
 

Ringvorlesung

Geschichte in Geschichten.

Homers Erzählung vom Trojanischen Krieg, die Französische Revolution auf der Theaterbühne, der 11. September im Gedicht: Seit jeher nutzt der Mensch zur Erinnerung des Vergangenen die Erzählkunst, und das Vergangene erhält dadurch ein ganz eigenes Gesicht. Wodurch gelingt es der Literatur bis in die heutige Zeit, Geschichte für spätere Generationen anschaulich und erfahrbar zu machen und wie verändert Kunst die Wahrnehmung und Bewertung historischer Daten? Welche Wirkung, durchaus auch manipulierend, entfalten die ästhetischen Mittel der Sprache? Warum berührt die Historie in einer literarischen Erzählung anders als die bloßen Fakten? Wie wird kollektive Erfahrung im Einzelschicksal verdichtet? Diesen Fragen will die Würzburger Ringvorlesung der philosophischen Fakultäten im Sommersemester 2014 nachgehen. Ziel ist es, Schlaglichter auf die literarische Gestaltung historischer Ereignisse, auf „Geschichte in Geschichten“ zu werfen: Die Vorträge gehen von herausragenden Daten der abendländischen Geschichte aus, doch im Mittelpunkt steht jeweils ein literarisches Werk, in dem das Datum durch Erzählkunst wachgerufen, verwandelt, neu erschaffen oder auch konterkariert wird.


Organisation und Kontakt: Dr. Friederike Felicitas Günther und Markus Hien

jeweils dienstags, 19:00 Uhr, Neue Universität, Sanderring 2, Brose-Hörsaal (Hörsaal 166)

● 15. April 2014, Susanne Gödde: „Daß wir auch künftig zum Gesange werden den späteren Menschen“ – Ruhm und Klage in Homers Ilias.
● 22. April 2014, Dorothea Klein: Die Schlacht bei Dürnkrut am 26. August 1278 oder Habsburgs Glück und Ottokars Ende.
● 29. April 2014, Stefan Tomasek: „Nu sint uns starkiu maere komen“ – Heinrichs von Rugge Heiliggrableich und der Tod Friedrichs I.
● 06. Mai 2014, Stefan Kraft: Die Hinrichtung Karls von England im Jahr 1649 in Carolus Stuardus von Gryphius.
● 13. Mai 2014, Daniel Fulda: Vom weltgeschichtlichen Ereignis zur Kosmogonie. Die Französische Revolution im Robespierre-Epos von Marie Eugenie delle Grazie (1894).
● 20. Mai 2014, Friederike Reents: „Außen im Kristall“ – Gottfried Benn und der Erste Weltkrieg.
● 27. Mai 2014, Cornelia Ortlieb: (September 1914). Trakls Grodek-Gedicht, Wittgensteins Hand und der Ort europäischer Geschichte.
● 03. Juni 2014, Hans Graubner: Dichten unter dem „Neigungswinkel seiner Existenz“: der 20. Januar 1942 bei Paul Celan.
● 10. Juni 2014, Wolfgang Riedel: Dokument und Dichtung. Schillers Maria Stuart, Kipphardts Oppenheimer, Kempowskis Echolot.
● 17. Juni 2014, Katrin Max: Den Aufstand erzählen: Christoph Heins Deutungen des 17. Juni 1953 in Der fremde Freund (1982) und Landnahme (2004).
● 24. Juni 2014, Markus Hien: Literarische Bilanz: Die 68er in Uwe Timms Heißer Sommer.
● 01. Juli 2014, Michael Ostheimer: Thüringisches Wende-Mosaik: Ingo Schulzes Mikrokosmos Altenburg.
● 08. Juli 2014, Peer Trilcke: Geschichte im Gedicht? Die Lyrik und der 11. September 2001 in Thomas Klings Manhattan Mundraum II.

 

Ringvorlesung

Arzneimittel im Blickpunkt

Vorlesungsreihe im Rahmen des Studium Generale SS 2014

Arzneimittel sind zumeist die preiswerteste Art der Therapie von Erkrankungen. Deshalb hat jeder im Laufe seines Lebens Kontakt mit Medikamenten und deshalb werden sie in den Medien täglich beworben. Dies führt dazu, dass sich jeder eine Meinung zu Medikamenten bildet, ohne jedoch die notwendigen Vorkenntnisse zu haben.

Die Pharmazie in Würzburg hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Vorlesungsreihe „Arzneimittel im Blickpunkt“ die verschiedenen Facetten der Medikamente zu beleuchten, und zwar von Fachleuten des jeweiligen Gebietes: Von geschichtlichen Aspekten der Arzneimittelentwicklung bis zu heutigen Herausforderungen, von Seuchen bis zu modernsten biologischen Arzneimitteln und von den Fälschungen aus dem Internet bis zum Pillenschlucken.

Die Dozenten der Pharmazie möchten nicht nur die Studenten aus der Pharmazie, den Naturwissenschaften und der Medizin, sondern aller Fakultäten, aber auch die fränkische Bevölkerung zu den Vorträgen und deren Diskussion einladen.

Organisation und Kontakt: Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie

jeweils mittwochs 19:00 bis 21:00 Uhr, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude am Hubland, Hörsaal 0.001

 

● 09.04.2014, Prof. Dr. Christoph Friedrich, Universität Marburg: Arzneimittelentwicklung in der Geschichte – ein historisch-kritischer Rückblick

● 16.04.2014, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz; Universität Frankfurt:  Alles Fälschung – Arzneimittel aus der Apotheke oder aus dem Internet?

● 23.04.2014, Prof. Dr. Jörg Hacker, Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaft: Sind Seuchen Vergangenheit?

●30.04.2014, Prof. Dr. Theo Dingermann, Universität Frankfurt: Biopharmazeutika – die Arzneimittel der Zukunft?

● 21.05.2014, Prof. Dr. Peter Kleinebudde, Pharmazie, Universität Düsseldorf: Kindgerechte Arzneiformen

● 28.05.2014, Prof. Dr. Oliver Werz, Pharmazie, Universität Jena: Der kleine Unterschied – Arzneimittelwirkungen bei Mann und Frau

● 11.06.2014, Prof. Dr. Gerd Folkers, Kollegium Helvetikum, Zürich: Vom molekularen Modell zur Wirkung am Menschen: ein kleiner Schritt?

● 18.06.2014, Dr. Mathias Muth, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg: Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen – Hilfe für die Waisenkinder der Medizin

● 25.06.2014, Prof. Dr. Walter E. Haefeli, Universität Heidelberg: Die Kunst des Pillenschluckens

● 02.07.2014, Dr. Frank Bohnenstengel, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg: Herausforderung in der Pharmaindustrie

 

Ringvorlesung des Altertumswissenschaftlichen Zentrums

Von Vögeln, Schweinen und Bären.

Tiere in antiken Kulturen

Die Vorträge finden im Toscanasaal in der Residenz (Tor 2A, 2. Etage) montags um 18:15 Uhr statt. Das Programm finden Sie unter:

www.waz.uni-wuerzburg.de/ringvorlesungen/

 

2 bis 3mal jährlich finden in der Zentralbibliothek Am Hubland

„Werkstattgespräche mit Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur“

statt. Diese Lesungen werden vom Universitätsbund Würzburg und dem Institut für Deutsche Philologie der Universität Würzburg veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
Nächste Veranstaltung:
14.05.2014, 19:30 Uhr – Werkstattgespräch mit Heinrich Detering


Bibliothek für alle

Um jedem die Möglichkeit zu bieten, die umfangreichen und vielfältigen Angebote der UB kennenzulernen und zu nutzen, bietet die UB Führungen unter der Überschrift „Bibliothek für alle“ an. An den Führungen können alle Interessierten ohne Anmeldung teilnehmen.
Die Führungen finden in der Zentralbibliothek am Hubland statt.
Treffpunkt ist jeweils um 16:30 Uhr an der Infotheke.

Veranstaltungsinfos und Termine unter:

http://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/service0/veranstaltungen_der_ub/bibliothek_fuer_alle

 

 

Vortragsprogramm Ägyptologie:

aufzurufen unter: www.aegyptologie.uni-wuerzburg.de/vortraege/

 

Sondervorlesungen für Senioren und Gasthörer

Gerne können Sie – neben Veranstaltungen ohne Zulassungsbeschränkungen aus dem regulären Verzeichnis – aber auch folgende, speziell für den Bereich Senioren- und Gaststudium zugeschnittene Vorlesungen besuchen:
 
● 1330020, Prof. Dr. Max Camenzind: Die Entdeckung des Unteilbaren (Vorlesung),
montags, 14:15 bis 15:45 Uhr, Röntgenring 12, Alte Augenklinik, Oswald-Külpe-Hörsaal, 14täglich, ab 14.04.2014, 1 SWS


Themen: 14. April: Das ESA Projekt Gaia 2014 - 2018; 28. April: Seltsame Quantenwelt; 12. Mai: Atomkerne und Spezielle Relativität; 26. Mai: Teilchenzoo, Quarks und Co; 16. Juni: Quanten und Relativität; 23. Juni: Standardmodell der Teilchenphysik; 7. Juli: Was ist Dunkle Materie?


Hinweis: Da immer wieder Anfragen an Herrn Professor Camenzind gerichtet werden, ob er etwas mehr Mathematik machen könnte, hat er sich entschlossen, 2 Zusatztermine zu mathematischen Ergänzungen zu bieten (für jedermann mit Liebe zu Mathematik!):    Montag: 5. Mai (Symmetrien und Gruppen) und 19. Mai 2014 (Felder und Variationsprinzip), gleiche Zeit.

Mehr dazu auf der Homepage:
www.lsw.uni-heidelberg.de/users/mcamenzi/Kosmos_SS14.html


● 1330021, Prof. Dr. Josef Kern: Übungen im Betrachten von Kunstwerken (Vorlesung), donnerstags, 12:00 bis 14:00 Uhr, Einführungsveranstaltung: Röntgenring 10, Raum 213, ab 17.04.2014, danach ab 24.04.2014 14täglich, 1 SWS

 

Vorläufiges Semesterprogramm:

Achtung, Änderung: anders als ursprünglich angekündigt, findet die Vorbesprechung erst am 17. April statt (jedoch wie gewohnt bei den Psychologen am Röntgenring 10).


24. April:  Frankfurt, Emil Nolde, Aquarelle (im Städel) – Montmartre (in der Schirn-Kunsthalle).
8. Mai:  München, Dix und Beckmann, Mythos Welt (Hypo-Kunsthalle).
15. Mai: Wiesbaden, A. v. Jawlensky im Spiegel seiner künstlerischen Begegnungen 1900 - 1914 (Museum Wiesbaden).
29. Mai - Renée Sintenis im Würzburger Kulturspeicher.
5. Juni: Bayreuth, Italienische Graphik (Kunstmuseum im Alten Rathaus).
19. Juni: Schweinfurt, Museum Georg Schäfer (Sonderausstellung).
26. Juni: Museum am Dom (Sonderausstellung).
3. Juli: Staatsgalerie Stuttgart.
10. Juli: Aschaffenburg - Das Gentilhaus und seine Sammlungen.

   
Hinweis: Die Fahrten finden mit Bayern-Tickets bzw. als Gruppen-Reise mit der DB statt.

Führungen, Ausstellungen und Einzelvorträge

neu:
Interaktive Wissenschaftsausstellung TouchScience am M!ND

TouchScience: der Name ist Programm. Die Besucherinnen und Besucher
schießen virtuelle Teilchen wie Fußbälle aufeinander, hören und sehen
ihr eigenes Herz schlagen, dringen mit Computertomographie tief in das
Innere verschiedener Objekte ein, radeln mit Lichtgeschwindigkeit auf
dem "Einstein-Rad"oder  steuern allein mit der Kraft der eigenen
Gedanken  eine Kugel (um nur einige Beispiele zu nennen) und lernen so -
quasi nebenbei - grundlegende Prozesse aus den Naturwissenschaften
kennen.  Eine spannende und kurzweilige Ausstellung für Interessierte
von 10 bis 99.

Geöffnet ist die Ausstellung im Sprachen- und Didaktikzentrum,
Matthias-Lexer-Weg 25, Hubland Nord, jeweils Mittwoch, Samstag und
Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen
jederzeit auf Anfrage. Der Eintrittspreis liegt bei 5 EUR (ermäßigt 4
EUR), für Erwachsene, 3 EUR für Kinder ab 6 und Jugendliche bis 18. für
eine  Familienkarte zahlen Sie ab 10 EUR. Schulklassen zahlen 3 EUR pro
Person inkl. Führung.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular für Gruppen finden Sie auf unserer Homepage: www.mind.uni-wuerzburg.de/entdecken/

 
Botanischer Garten

Der Botanische Garten bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches öffentliches Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Ausstellungen und Workshops an.
Die meisten der Veranstaltungen sind für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei. Termine und aktuelle Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie auf der Homepage: www.bgw.uni-wuerzburg.de/startseite/
Die Rundgänge dauern etwa 1,5 Stunden. Treffpunkt: Foyer des Tropenschauhauses.
Ansprechpartner: Dr. Gerd Vogg, Julius-von-Sachs-Platz 4, D-97082 Würzburg vogg@botanik.uni-wuerzburg.de    Tel.: 0931 / 31 86239

Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie

Noch bis Ende des Jahres 2014 können Sie die Ausstellung "Hermann von Helmholtz (1821-1894) – Ein Wegbereiter der wissenschaftlichen Psychologie" besuchen.
Die Ausstellung kann von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00 und 17:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 14:00 Uhr nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Die Führung übernimmt Prof. Dr. Armin Stock. Voranmeldungen bitte unter: Tel.: 0931 / 31-84777 bzw. awz@uni-wuerzburg.de
Weitere Informationen: www.awz.uni-wuerzburg.de

 

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Vorbeugung und Behandlung häufiger psychischer Beschwerden

28.05.2014: Prof. Dr. Dr. Domschke: Wenn die Seele streikt – Wege aus Burnout und Depression.


17.09.2014: Dr. Polak: Alkohol – wo hört der Genuss auf und wo beginnt die Abhängigkeit?


Ort: Barockhäuser (ehemal. Greisinghäuser),
Neubaustr. 12
jeweils 19:00 bis 20:30 Uhr


Weitere Informationen:
www.nervenklinik.ukw.de/fileadmin/uk/psychiatrie/Veranstaltungen/Flyer_Barockhaeuser_2014.pdf

 

Martin-von-Wagner-Museum

Die Führungen und Vorträge werden von der Museumsinitiative organisiert und von Fachstudierenden durchgeführt. Sie finden jeweils sonntags statt und dauern etwa 1 Stunde. Beginn 11:00 Uhr, Gebühr pro Person 3.-€, Kinder und Studierende 2.-€. Der Eintritt ins Museum ist frei.

Über die jeweiligen Ausstellungs- und Führungstermine können Sie sich auf der Homepage informieren:
www.museum.uni-wuerzburg.de

 

Angebote aus dem regulären Programm

Ausdrücklich eingeladen sind Senioren und Gasthörer auch zu den hier aufgeführten Veranstaltungen aus dem regulären Programm.
 

Kunstgeschichte

● 0408114, Prof. Dr. Damian Dombrowski: Römische Barockplastik (Vorlesung), donnerstags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 5, ab 10.04.2014, 2 SWS


● 0408122, Prof. Dr. Damian Dombrowski: Stadt und Meer (Hauptseminar), dienstags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 18, ab 15.04.2014, 2 SWS


● 0408105, Dr. Verena Friedrich: Kulturgeschichtliche Kompetenz: Tafelkunst. Tischgerät und Esskultur in Realien und Bildwerken (Seminar), montags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 18, ab 14.04.2014, 2 SWS


● 0408106, Dr. Verena Friedrich: Kulturgeschichtliche Grundlagen 1: Christliche Ikonographie (Seminar), montags, 16:00 bis 18:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 18, ab 14.04.2014, 2 SWS


● 0408119, Dr. Verena Friedrich: Regionalität und Entgrenzung: Die Würzburger Residenz als das Maß der Dinge. Die Wirkung von Bau und Ausstattung auf gleichzeitige und nachfolgende Projekte. (Seminar), mittwochs, 10:00 bis 12:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 18, ab 09.04.2014, 2 SWS


● 0408101, Prof. Dr. Stefan Bürger: Architektur und bildende Kunst des Spätmittelalters  (Vorlesung), montags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 2, ab 14.04. 2014, 2 SWS

 

Mensch-Computer-Medien

● 0508201, Prof. Dr. Frank Schwab: Medienpsychologie II (Vorlesung), donnerstags, 08:00 bis 10:00 Uhr, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Hörsaal 0.001, ab 10.04.2014, 2 SWS


● 0508920, Prof. Dr. Holger Schramm: Rezeptions- und Wirkungsforschung (Vorlesung), freitags, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Hörsaal 0.001, am 11.04.2014: 09:00 bis 15:00 Uhr; hingegen am 09.05., 13.06. und 04.07. jeweils 10:00 bis 16:00 Uhr, 2 SWS

 

Romanistik

● 0409511, Prof. Dr. Martha Kleinhans: Italienische Literatur des 20. Jahrhunderts (Vorlesung), mittwochs, 10:00 bis 12:00, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 7, ab 09.04.2014, 2 SWS


Inhalt: In der Vorlesung sollen bedeutende italienische Romane und Erzähltexte des 20. Jahrhunderts vorgestellt und ein Einblick in die jeweilige Forschung vermittelt werden. Ausgehend von den Manifesten des Futurismus und Marinettis Roman Mafarka il futurista soll der Weg der italienischen Erzählliteratur in die Moderne (Svevo, Pirandello) und Postmoderne über verschiedene Etappen, wie z.B. den neorealismo der Nachkriegsjahre, nachgezeichnet werden.


● 0409512, Prof. Dr. Martha Kleinhans: Carlo Emilio Gadda e la Grande Guerra (Hauptseminar), dienstags, 08:00 bis 10:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 8, ab 15.04.2014, 2 SWS


Inhalt: "Ho sofferto: orrendamente sofferto: e delle mie angosce il 99  per 100 lo lascerò nella penna: il mio diario di guerra è una cosa impossibile, ognuno lo vede" schreibt der Mailänder Schriftsteller Carlo Emilio Gadda in Impossibilità di un diario di guerra im Jahre 1931.
Im Zentrum des Seminars soll Gaddas literarische Auseinandersetzung mit seinen Erlebnissen des 1. Weltkriegs stehen. Neben Auszügen aus seinem Kriegstagebuch und kleineren Texten soll vor allem das Romanfragment La Meccanica Gegenstand der gemeinsamen Textanalyse sein.

Sonderveranstaltung:
Gastvortrag in italienischer Sprache

Prof. Dr. Maria Antonietta Terzoli: Carlo Emilio Gadda e la Grande Guerra.

Mittwoch, 4. Juni, 10:15 Uhr

Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 7



● 0409571, Prof. Dr. Irmgard Scharold: La Grande Guerre – der Erste Weltkrieg in französischen Romanen der Gegenwart (Hauptseminar), dienstags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 8, ab 15.04.2014, 2 SWS


Inhalt: Die französische Gegenwartsliteratur setzt sich nicht erst seit dem im vergangenen Jahr mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman von Pierre Lemaitre Au revoir là-haut (2013) mit der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg auseinander, bereits Jean Rouauds bemerkenswerter Roman – Les Champs d’honneur (1990) – gewann seinerzeit diesen renommiertesten französischen Literaturpreis. Dass das Thema ‚Erster Weltkrieg‘ Autoren und Verlagen nicht nur Literaturpreise ein-, sondern auch vielschichtige Romane hervorbringt, soll in diesem Hauptseminar vermittelt werden. Methodisch wird sich die Analyse der ausgewählten Texte vorrangig an den etablierten Gedächtnis- und Erinnerungstheorien orientieren. Folgende Aspekte stehen im Zentrum der Diskussion: individuelle/kollektive Erinnerung, Familien-/Zeitgeschichte; Erinnerungsorte (der Roman als Erinnerungsort), Metaphern als Stabilisatoren der Erinnerung (?); genderspezifische Aspekte der Erinnerungsthematik, Körpergedächtnis/Traumatisierungen u.v.m.
Bitte beachten Sie auch den Kommentar zur Übung: „den Krieg erzählen“ (mittwochs ab 14.15 Uhr) und die dort genannten Literaturhinweise!
Folgende Romane sollen im Seminar gelesen und analysiert werden:
Pierre Bergounioux: La maison rose (Paris 1987)
Jean Rouaud: Les Champs d’honneur (Paris 1990)
Marc Dugain: La Chambre des officiers (Paris 1998)
Philippe Claudel: Les Âmes grises (Paris 2003)
Pierre Lemaitre: Au revoir là-haut (Paris 2013)
(eine vormalige Lektüre wird empfohlen!)


Zur Einführung:
Aleida Assmann: Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses, München (Beck) 2010.
Hinweise: Eine Auswahlbibliographie wird rechtzeitig vor Semesterbeginn zur Verfügung gestellt. Referatthemen können ab sofort erfragt werden.


● 0409577, Prof. Dr. Irmgard Scharold: Marcel Proust: Du côté de chez Swann (Proseminar), mittwochs, 10:00 bis 12:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Übungsraum 12, ab 09.04.2014, 2 SWS

Inhalt: Die unter dem Titel Du côté de chez Swann (1913) zusammengefassten drei Bücher – Combray, Un Amour de Swann und Noms de Pays – bilden den ersten Teil von Prousts fünfzehnbändigem Romanzyklus A la recherche du temps perdu (1913-1927). Trotz ihres partikularen Charakters können diese Bücher als ein selbständiges Werk gelesen werden; sie eignen sich zudem hervorragend als Einstieg in das monumentale Œuvre, da sie den Leser mit den zentralen Figuren, aber auch mit grundlegenden Themen, Motiven und Erzähltechniken dieses für die Moderne so einflussreichen Werkes vertraut machen. Ausgehend von der Untersuchung grundlegender Themen und Motive – wie Zeit, Erinnerung, Imagination, bildende Kunst, Musik, gesellschaftliches Leben, Wiederholungstechnik u.a. – wollen wir uns Prousts Recherche nähern. Als Textgrundlage kann jede (zitierfähige) französische Ausgabe dienen. Eine Auswahl-Bibliographie kann ab sofort bei mir angefragt werden; dies gilt auch für Referats- und Hausarbeitsthemen. Ein od. mehrere Semesterapparat(e) werden vorbereitet.
Literatur: Lektüre von Proust Romanen!
Einführende Literatur: Angelika Corbinau-Hoffmann: Marcel Proust: ‚A la recherche du temps perdu’, Tübingen, Basel (UTB 1755) 1993.

 

Germanistik

● 0406221, Dr. Thomas Franke: Heinrich von Kleist: Erzählungen (Seminar), mittwochs, 12:00 bis 14:00 Uhr, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Raum 1.010, Beginn: 09.04.2014, 2 SWS


Inhalt: Anhand der Lektüre von ausgesuchten Erzählungen Heinrich von Kleists ( z.B. Michael Kohlhaas, Die Marquise von O...., Das Erdbeben in Chili) sollen typische Themen und Problemstellungen Kleists innerhalb seiner literaturhistorischen Epoche behandelt werden.
Textgrundlage: Reclams Universal-Bibliothek.

 

Klassische Philologie

● 0401101, Prof. Dr. Michael Erler: Aischylos. Eine Einführung (Vorlesung), donnerstags, 18:00 bis 20:00 Uhr, Residenz – Toscanasaal, ab 10.04.2014, 2 SWS

 

Philosophie

● 0501103, Prof. Dr. Karl-Heinz Lembeck: Philosophische Grundlagen der Natur- und Technikwissenschaften (Vorlesung), donnerstags, 16:00 bis 18:00 Uhr, Residenz – Toscanasaal, ab 17.04.2014, 2 SWS


Inhalt: Die Vorlesung diskutiert Prinzipienfragen aus verschiedenen philosophischen Themenfeldern, insbes. aus der Naturphilosophie, der Epistemologie, der Wissenschaftstheorie, der Technikphilosophie und der Anthropologie. Es soll gezeigt werden, dass jeder sinnvollen Fragestellung der empirischen Wissenschaften eine Vielzahl logischer, epistemologischer und ontologischer Voraussetzungen in zumeist unthematischer Form zugrunde liegen, die zwecks Begründung wissenschaftlicher Geltungsansprüche einer kritischen Aufklärung bedürfen. Eben diese Aufgabe fällt seit je her der Philosophie zu.
Begleitend zur Vorlesung ist ein Lektüreseminar obligatorisch, das Gelegenheit bietet, über die Diskussion einschlägiger philosophischer Positionen ein vertieftes Problemverständnis zu erlangen.


● 0501104, Prof. Dr. Karl-Heinz Lembeck: Begleitseminar zu obiger Vorlesung, dienstags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Altes IHK-Gebäude, Raum 110, Beginn: 15.04.2014, 2 SWS
    
(Anmeldung erforderlich!) Begleitend zur Vorlesung wird das Seminar ausgewählte ältere und neuere Texte zu einschlägigen philosophischen Positionen aus Naturphilosophie, Epistemologie, Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie zur Diskussion stellen.
Ein Reader muss erworben werden.

● 0501108, Prof. Dr. Jörn Müller: Geschichte der Philosophie. Die Philosophie Platons (Vorlesung), mittwochs, 16:00 bis 18:00 Uhr, Residenz – Toscanasaal, ab 16.04.2014, 2 SWS


 Inhalt: Platon ist eine der großen Figuren der westlichen Philosophiegeschichte, deren Einfluss bis in die Gegenwart hinein spürbar ist. In der Vorlesung sollen die zentralen Themen und Thesen platonischen Philosophierens in den Bereichen Logik, Epistemologie, Ontologie, Psychologie, Ethik, politische Philosophie, Kosmologie, Naturphilosophie, Ästhetik und Sprachphilosophie beleuchtet werden; aber auch literarische Aspekte wie die Dialogform sowie das notorische Problem der „ungeschriebenen Lehre“ werden in forschungsorientierter Absicht zur Sprache kommen.
Literatur: M. Erler, Platon, München 2006; C. Horn/J. Müller/J. Söder (Hg.): Platon-Handbuch, Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2009.

 

Theologie

● 0194130, Prof. Dr. Dominikus Kraschl: Grundfragen der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (Vorlesung), mittwochs, 08:00 bis 10:00 Uhr, Paradeplatz 4, Seminarraum 321, ab 09.04.2014, 2 SWS
 Inhalt: In der Lehrveranstaltung werden behandelt die Geschichte der Philosophie, von ihren Ursprüngen in der Antike über das Mittelalter, die Neuzeit, die Moderne bis hin zur Gegenwart, sowie die Kerndisziplinen der Philosophie mit ihren typischen Fragestellungen und Arbeitsmethoden. Die Beziehung zwischen Philosophie und Theologie findet dabei besondere Berücksichtigung.
Literatur: Als Begleitlektüre empfohlen: Reiner Ruffing, Einführung in die Geschichte der Philosophie, (2. Aufl.) 2007.


● 0130000, Prof. Dr. Wolfgang Weiß: Von der Reformation zur katholischen Reform – Das kirchliche Leben in Franken im Zeitalter des Konfessionalismus (Vorlesung), montags, 17:00 bis 18:00 Uhr, Neue Universität, Hörsaal 317, ab 07.04.2014, 1 SWS


Inhalt: Die Impulse und Ideen Martin Luthers fanden sehr schnell eine große Resonanz in Franken. Adel, Klerus, Bürger und Bauern waren erfüllt von dem Verlangen, dem wahren Wort Gottes in Schrift und Verkündigung zu begegnen. Es kam zu einer vielgestaltigen evangelischen und reformatorischen Begegnung in Franken. Die Niederschlagung des Aufstands der Bauern und das Zurückdrängen der Täuferbewegung sowie das verstärkte Einschreiten der Fürstbischöfe gegen die Neugläubigen markiert um 1525 das Ende der ersten dynamischen Phase der Reformation. In weltlichen Territorien und Reichsstädten wurde die Bewegung durch den Aufbau eines ebangelischen Kirchenwesens kanalisiert und strukturiert. Die altgläubigen Kräfte standen dieser Entwicklung lange ratlos gegenüber, bis in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Gegenreformation und katholische Reform zum Durchbruch kamen.
Literatur: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hg), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung. Land und Konfession, Bd. 1-7, Münster 1989-1997.


● 0115002, Prof. Dr. Dominik Burkard: Kirche in Neuzeit und Zeitgeschichte (Vorlesung), montags, 10:00 bis 11:00 Uhr, Neue Universität, Hörsaal 318, ab 07.04.2014, 1 SWS
Inhalt: Fortsetzung der Einführungsvorlesung in die allgemeine Kirchengeschichte.
Themen: Konfessionalisierung“ in organisatorischer Verfestigung und mentaler Formung; Entwicklung des Papsttums und der „Reichskirche“; Säkularisation als Systembruch und ihre Langzeitfolgen; Kirche in den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen des 19. und 20. Jahrhunderts.

 ● 0115005, Prof. Dr. Dominik Burkard: Auf dem Weg in die Moderne? Staat, Kirche und Gesellschaft im "langen" 19. und 20. Jahrhundert (Vorlesung), montags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Neue Universität, Hörsaal 318, ab 07.04.2014, 2 SWS


● 0115004, Prof. Dr. Dominik Burkard: Historische Ausprägungen christlicher Spiritualität (Vorlesung), montags, 12:15 bis 13:00 Uhr, Neue Universität, Hörsaal 315, ab 07.04.2014, 1 SWS

Inhalt: Die Vorlesung bietet in groben Zügen eine Ordens- und „Ketzer“-Geschichte, macht mit historischen Ausprägungen katholischer Volksfrömmigkeit (Zeiten, Personen, Medien) vertraut und behandelt das zwischen 1850 und 1950 ausgebildete „Katholische Milieu“.


● 0115003, Prof. Dr. Dominik Burkard: Wege christlichen Denkens in Mittelalter und Neuzeit (Vorlesung), donnerstags, 16:15 bis 17:00 Uhr, Neue Universität, Hörsaal 318, ab 10.04.2014, 1 SWS

Medizin

● 0382300, Prof. Dr. Martin Krupinski: „Forensische Psychiatrie“ für Mediziner, Psychologen, Juristen und Pädagogen (Vorlesung), donnerstags, 16:30 bis 18:00 Uhr, Nervenklinik, ZEP-Hörsaal, ab 10.04.2014, 2 SWS


● 0304040, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller: Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Vorlesung), montags, 08:15 bis 09:45 Uhr, Zahnklinik – großer Hörsaal, ab 14.04.2014, 2 SWS

 

Klassische Archäologie

● 0405002, Prof. Dr. Stephanie Böhm: Griechische Feste (Vorlesung), dienstags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Residenz – Toscanasaal, ab 15.04.2014, 2 SW

 

Ägyptologie

●  0405516, Prof. Dr. Martin Stadler: Grundzüge der altägyptischen Geschichte  (Vorlesung), montags, 16:00 bis 17:00 Uhr, Residenz – Hörsaal I, ab 14.04.2014, 1 SWS


Inhalt: Die Vorlesung gibt einen groben Überblick über die Geschichte Ägyptens. Diese Vorlesung hat den Stand der Forschung, das ägyptische Geschichtsbild, Königsideologie und Ma'at, die Problematik ägyptischer Quellen und die Bedeutung der Quellenkritik, die Epochengliederung der ägyptischen Geschichte sowie die wichtigsten Ereignisse der ägyptischen Geschichte zum Inhalt. Sie wird gemeinsam mit der Vorlesung "Zentrale Stätten Altägyptens" in Form einer 60minütigen Klausur geprüft.

 

  0405515, Prof. Dr. Martin Stadler: Zentrale Stätten Altägyptens (Vorlesung), montags, 17:00 bis 18:00 Uhr, Residenz – Hörsaal I, ab 14.04.2014, 1 SWS


Inhalte: Die Vorlesung führt einerseits in das Bild der Ägypter von ihrem Land und die mythologische Ausdeutung des Niltals ein, gibt andererseits anhand ausgewählter Orte Ober- und Unterägyptens einen Überblick über wichtige Fundplätze und die kulttopographische Gestaltung einzelner bedeutender Städte Altägyptens. Dabei reisen wir von Elephantine im Süden bis in das Delta nach Buto.

 

Alte Geschichte

● 0407403, PD Dr. Jorit Wintjes: Griechische Geschichte des 4. Jh. v. Chr. (Vorlesung), mittwochs, 16:00 bis 18:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 3, ab 16.04.2014, 2 SWS

Inhalt: Die Geschichte Griechenlands ist im 4. Jh. wesentlich vom fortgesetzten Ringen um Hegemonie geprägt, das schließlich mit dem Aufstieg Makedoniens ein vorläufiges Ende findet. Im Mittelpunkt der Vorlesung wird die politische Geschichte der Zeit zwischen dem Ende des Peloponnesischen Krieges und der Schlacht bei Chaironeia stehen.
Literatur: D. M. Lewis et al., The Cambridge Ancient History Volume 6: The Fourth Century BC, Cambridge ²1994 (Achtung: online im Uninetz verfügbar!)
Hinweis: Informationen zur Vorlesung auch auf der Homepage des Lehrstuhls für Alte Geschichte.

 

Neuere Geschichte

● 0407103, Prof. Dr. Anuschka Tischer: Das Heilige Römische Reich 1495-1555  (Vorlesung), freitags, 16:00 bis 18:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 1, ab 25.04.2014, 2 SWS
Literatur: Helmut Neuhaus. Das Reich in der Frühen Neuzeit (= Enzyklopädie deutscher Geschichte Bd. 42). München 1997.

 

Fränkische Landesgeschichte

● 0407503,  Prof. Dr. Helmut Flachenecker: Die Agilolfinger und das Werden des bayerischen Herzogtums (Vorlesung), donnerstags, 10:00 bis 12:00 Uhr, Philosophiegebäude am Hubland, Hörsaal 4, ab 24.04.2014, 2 SWS


Inhalt: Die Vorlesung will einen Überblick über die frühe Zeit Bayerns von der Spätantike bis in das ausgehende 8. Jahrhundert hinein vermitteln. Es ist zugleich die Geschichte des bayerischen Herzogsgeschlechts der Agilolfinger mit ihrem tragischen Helden Tassilo III. Bayerns Lage zwischen Langobarden, Alamannen, Thüringern, Slawen und den aus dem Westen kommenden Franken zwang zu einer spezifischen Politik zwischen Selbstbewusstsein und Anpassung. Zugleich entwickelte sich im Land mit seiner Hauptstadt Regensburg eine besondere Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur. Die Gesellschaft wurde nachhaltig durch die durchgeführte Christianisierung verändert.
Literatur: Handbuch der Bayerischen Geschichte. Bd.1: Das alte Bayern. München, mehrere Auflagen.


● 0407504, Prof. Dr. Dietmar Grypa: Das Königreich Bayern (1806-1918) (Vorlesung), donnerstags, 10:00 bis 12:00, Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Raum 0.001, Beginn: 24.04.2014, 2 SWS


Inhalt: Die Vorlesung gibt anhand einer forschungsgeleiteten Themenstellung einen vertieften Überblick über Grundprobleme der Geschichte der Landesgeschichte. Die Kenntnis bzw. begleitende Lektüre grundlegender Quellen bzw. Literatur, die per Aushang bzw. in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben werden, wird vorausgesetzt.
Literatur: Max Spindler (Begr.) / Alois Schmid (Hg.), Handbuch der bayerischen Geschichte, Bd. IV/1, 2. Aufl., München  2003, S. 1-438; Theodor Bitterauf: Bayern als Königreich 1806-1906. Siegmund Bonk / Peter Schmidt (Hg.): Königreich Bayern. Facetten bayerischer Geschichte 1806-1919. Regensburg 2005; Hans-Michael Körner:  Geschichte des Königreichs Bayern. München 2006.

 

Politikwissenschaft und Soziologie

Dr. Thomas Leuerer: Zeitgeschichte I (Vorlesung), donnerstags, 08:00 bis 10:00 Uhr, Wittelsbacherplatz, Hörsaal I (00.401), ab 17.04.2014, 2 SWS

Dr. Thomas Leuerer: Zeitgeschichte II (Vorlesung), montags, 14:00 bis 16:00 Uhr, Wittelsbacherplatz, Hörsaal II (02.401), ab 14.04.2014, 2 SWS

Achtung: anders als ursprünglich angekündigt, findet die erste Sitzung erst am Montag, 14.04. statt!

 

Biologie

0610200, Prof. Dr. Thomas Dandekar, Prof. Dr. Markus Engstler, Prof. Dr. Thomas Rudel, Prof. Dr. Markus Sauer, Prof. Dr. Roy Gross:

Ringvorlesung 2: Molekulare Biologie (englisch/deutsch) (Vorlesung), dienstags, mittwochs, freitags, jeweils von 09:00 bis 10:00 Uhr, Biozentrum, Hörsaal A 102, ab 08.04.2014, 3 SWS

Inhalt:Molekulare Biologie der eukaryontischen und prokaryontischen Zelle

Die Vorlesung wird anteilig von der Lehrstühlen Zell- und Entwicklungsbiologie, Mikrobiologie, Biophysik und Bioinformatik angeboten und behandelt die Konzepte der modernen Molekularbiologie aus der Sicht der verschiedenen Disziplinen. Der Teil Zellbiologie (ein Viertel der Vorlesung) betrachtet vor allem die eukaryotische Zelle und will neben den Prinzipien der molekularen Zellbiologie auch die große Diversität in Struktur und Funktion von Molekülen, Organellen und Zellen illustrieren. Der Bioinformatikteil (ein Viertel der Vorlesung) ist mit jeder Menge kleiner Anwendungsbeispiele durchsetzt, um Molekularbiologie mit  Mitteln der Bioinformatik zu machen. Wir halten uns an genau die gleiche Reihenfolge wie in dem Buch „essential cell biology“ und haben viele klare und praktische Beispiele für die Themen der drei anderen Lehrstühle in unserem Vorlesungsteil. Vision: Bioinformatik ist Molekularbiologie mit dem Computer (die aufwendigen Experimente plant man hiermit schneller und spart so viel Zeit). Der mikrobiologische Teil der Ringvorlesung behandelt grundlegende molekulare Aspekte der Prokaryonten. Schwerpunkte sind die Organisation des bakteriellen Genoms, die Transkriptions- und Translationsmaschinerie, Regulation der Genexpression, Stofftransport, Zellteilung- und Differenzierung, bakterielle Motilität und Chemotaxis, Signaltransduktion und bakterielle Kommunikationsmechanismen. Als Lehrbücher werden empfohlen: (a) Allgemeine Mikrobiologie (Fuchs) und (b) Biology of Microorganisms (Brock)

 

Verantwortlich im Auftrag der Hochschulleitung: Prof. Dr. Wolfgang Riedel, Hauptamtlicher Vizepräsident der Universität für Studium, Lehre und Baumaßnahmen, Inhaber des Lehrstuhls für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschicht

 

Koordination: Dr. Petra Zaus

Kontakt: petra.zaus@uni-wuerzburg.de

 

Der neue Steg, der vom Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude am Hubland Süd zum Campus Hubland Nord führt. Foto: Petra Winkelhardt