Der Bachelorstudiengang Musikwissenschaft wird am Institut für Musikforschung in vier verschiedenen Ausprägungen angeboten, als 180 Punkte-Einzelfach, als 120 Punkte-Hauptfach als 85 Punkte-Hauptfach und als 60 Punkte-Nebenfach. Der Masterstudiengang Musikwissenschaft wird als 120 Punkte-Einzelfach sowie als 45 Punkte-Hauptfach angeboten. Des Weiteren existieren auslaufende Magister-Studiengänge (kein Studienbeginn im ersten Fachsemester mehr möglich).

Musikwissenschaft (Bachelor)

Studiengang

Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern

Ausprägungen

180-Punkte-Einzelfach, 120-Punkte-Hauptfach, 85-Punkte-Hauptfach, 60-Punkte-Nebenfach

Studienbeginn

nur zu einem Wintersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

keine

Musikwissenschaft (Master)

Studiengang

Abschluss

Master of Arts (M.A.) in 4 Semestern

Ausprägungen

120-Punkte-Einzelfach, 45-Punkte-Hauptfach

Studienbeginn

zu einem Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

keine (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren)

Eignungsprüfung

keine

Ethnomusikologie (Master)

Studiengang

Abschluss

Master of Arts

Ausprägungen

45-Punkte-Hauptfach

Studienbeginn

nur zu einem Wintersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

keine (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren)

Eignungsprüfung

keine

Aktuelles

Magister-Studiengänge: die letzte Einschreibung als Studienanfänger war im Sommersemester 2008 möglich. Ein Einstieg in die Magisterstudiengänge ist jetzt nur noch bei Einstufung in ein entsprechend höheres Semester möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Das Institut

Das Institut für Musikforschung, welches zur Philosophischen Fakultät I gehört, ist wie folgt unterteilt: 

Lehrstuhl für Musikwissenschaft 1: Musik der europäischen Neuzeit
Prof. Dr. Ulrich Konrad


Lehrstuhl für Musikwissenschaft 2: Musik des vorneuzeitlichen Europas
Prof. Dr. Andreas Haug


Lehrstuhl für Ethnomusikologie
Prof. Dr. Ralf Jäger

Prof. Dr. em. Max Peter Baumann

Lehrstuhl für Musikpädagogik
Prof. Dr. Friedhelm Brusniak

Professur für Systematische Musikwissenschaft
Prof. Dr. Eckhard Roch

Professur für historische Musikwissenschaft (Ältere Musikgeschichte)
Prof. Dr. Bernhard Janz


Professur für Musik der Gegenwart
Prof. Dr. Elena Ungeheuer

Musiktheorie
AR Dr. Hansjörg Ewert
; Dr. Thomas Röder

Gegenstand des Faches

Das an vielen Universitäten und Musikhochschulen vertretene Fach "Musikwissenschaft" beschäftigt sich mit potenziell allen die Musik betreffenden historischen und theoretischen Fragen in möglichst grundsätzlicher Weise. Sie zählt – seit dem 20. Jahrhundert – zu den Geistes- und Kulturwissenschaften, also zu den Fächern, die sich mit den geistigen und kulturellen Leistungen der Menschen befassen; sie steht zugleich in enger Verbindung mit der musikalischen Praxis, in die sie hineinwirkt und von der sie als einem Objekt der lebendigen Gegenwart Impulse empfängt.
Das Studium der Musikwissenschaft in Würzburg verknüpft historische, theoretische, systematische und ethnomusikologische Ansätze und versucht einen multiverspektivischen Blick auf den Gegenstand Musik zu vermitteln. Während der historische Strang vor allem dem Überblick über die europäische Musikgeschichte und ihres Repertoires auf der Basis musiktheoretischer Grundlagen dient, bietet die Systematische Musikwissenschaft eine disziplinäre Ergänzung in akustischer, empirischer, soziologischer, psychologischer und ästhetischer Hinsicht. Die Ethnomusikologie versteht sich nicht nur als musikalische Volks- und Völkerkunde, sondern definiert sich vor allem in ihrer Rolle als teilnehmender Beobachter im Prozess des interkulturellen Dialogs. Ergänzt werden diese vier Stränge eine Angewandte Musikwissenschaft, die wissenschaftliches Handeln und Berufsleben am aktuellen Arbeitsmarkt zu verbinden versucht. Das Ziel des Studiums besteht in der Befähigung zum selbständigen Umgang mit Musik und in einem kreativen Umgang mit interdisziplinären und -organisatorischen Schnittstellen musikologischen Wissens.

Aufbau des Studiums

Bachelorstudiengang Musikwissenschaft

Mit dem Wintersemester 2008/2009 wurde am Institut für Musikforschung ein modularisierter Studiengang Musikwissenschaft mit dem Abschluss B.A. (Bachelor of Arts) eingeführt, der nach den Rahmenbedingungen des Europäischen Leistungspunkte-Systems (ECTS, „European Credit Transfer System“) strukturiert ist. Die neue modulare Struktur mit ihrer Aufgliederung in einen obligatorischen Pflichtbereich und einen individuell zusammenstellbaren Wahlpflichtbereich ermöglicht es in stärkerer Weise, als dies bei den Magisterstudiengängen der Fall war, das thematische Spektrum des Faches Musikwissenschaft auszuschöpfen und dabei eigene profilbildende Wege zu gehen.
So wird der Strang explizit musikhistorischer und musiktheoretischer Module durch zwei weitere Stränge ergänzt: zum einen  durch ein reiches Angebot musiksystematischer und ethnomusikologischer Module, zum anderen durch Lehrangebote und Praktika, die unter dem Titel der Angewandten Musikwissenschaft Verbindungen zum Berufsleben und zum Arbeitsmarkt aufbauen. Musikgeschichte, Musiktheorie, Ethnomusikologie, Systematik und musikwissenschaftliche Arbeitspraxis bilden auf diese Weise einen integrierten Verbund, der den Studierenden einen Überblick über die Vielgestaltigkeit von Musik als Kunst, Medium und kulturelle Praxis vermittelt.
Ferner sind Auslandsphasen (ein- oder zweisemestrig) bequem in das Musikwissenschaftsstudium integrierbar. Auskunft hierzu erhalten Sie auf unserer ERASMUS-Seite und durch Frau Opens window for sending emailHanna Zühlke.

Eine kurze Einführung gibt unser kurzer Leitfaden zum BA Musikwissenschaft. Grafische Übersichten helfen bei der Orientierung darüber, welche Module in welchem Semester am günstigsten belegt werden können (Opens external link in new window180 ECTS, Opens external link in new window120 ECTS, Opens external link in new window85 ECTS, Opens external link in new window85 ECTS in Kombination mit Musikpädagogik, Opens external link in new window60 ECTS). Für eine exakte Detailbeschreibung der Module ist das Modulhandbuch Musikwissenschaft abrufbar. Die Rahmenstudienordnung (ASPO) sowie die Fachspezifischen Bestimmungen für die genannten ausprägungen liegen auf der Homepage des Prüfungsamtes vor.

Bei Fragen des Studienortwechsels nach Würzburg wenden Sie sich bitte an unsere Studienberatung durch Frau Opens window for sending emailHanna Zühlke.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung (Bachelor 180 ECTS)

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit (Stand 20.11.2012) gilt für Studienanfänger des Studiengangs Musikwissenschaft, dass am Ende des 2. Fachsemesters 20 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung als erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters 30 ECTS-Punkte aus dem Pflicht- oder Wahlpflicht bereich nachgewiesen werden (Fachspezifische Bestimmung des Bachelorstudiegangs Musikwisenschaft BA 180 § 6).

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung (Bachelor 120, 85 und 60 ECTS)

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit (Stand 20.11.2012) gilt für Studienanfänger des Studiengangs Musikwissenschaft (120, 85 und 60 ECTS), dass am Ende des 2. Fachsemesters 5 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung als erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters 7 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden (Fachspezifische Bestimmung des Bachelorstudiegangs Musikwisenschaft in den genannten Ausprägungen § 6).

Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das jeweilig andere Fach.

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

 
Masterstudiengänge

Master of Arts (Musikwissenschaft 120 ECTS)

Konzept

Das Konzept unseres Studienganges „Master of Arts (Musikwissenschaft)“ ist geprägt von der Idee einer Freiheit des Lernens.

Eine transparente Struktur bietet Orientierung, ohne Regulierung aufzuzwingen. Der umfangreiche Wahlpflichtbereich (75 ECTS) bietet auf drei Semester verteilt 24 wissenschaftliche Module sowie ein berufspraktisches Modul und ein Fremdfachmodul, das die Anrechnung von Studienleistungen aus einem anderen Fach ermöglicht. Aus diesen insgesamt 26 Modulen, deren Angebot garantiert ist, sind 15 auszuwählen. Die Wahlfreiheit zwischen den angebotenen Modulen unterliegt keinen Einschränkungen. Im Pflichtbereich (15 ECTS) ist nur die regelmäßige Teilnahme am Institutskolloquium während des ersten bis dritten Semesters verpflichtend.

Die Verteilung der 26 Module auf zwei Wintersemester  und ein Sommersemester erlaubt es, bei Studienbeginn im Herbst pro Semester 30 ECTS zu erwerben, die sich auf Pflichtbereich (1 Modul) und Wahlpflichtbereich (5 Module) verteilen. Ein Modul entspricht einer Lehrveranstaltung im Umfang von zwei Semesterwochenstunden (SWS), deren Form (Vorlesung/Seminar) nicht festgelegt ist. Um pro Semester die durchschnittlich erforderlichen 30 ECTS zu erwerben, sind im ersten bis dritten Semester also jeweils sechs Lehrveranstaltungen im Umfang von zusammen 12 SWS zu besuchen. Weitere 30 ECTS entfallen auf die Abschlussprüfung (20 ECTS Abschlussarbeit, 10 ECTS Abschlusskolloquium) im vierten Semester.

Die 24 wissenschaftlichen Module sind fünf Bereichen zugeordnet. Diese Bereiche sind nicht nach Ausschnitten aus dem Gegenstandsbereich des Faches Musikwissenschaft definiert, sondern unter dem übergeordneten Gesichtspunkt der wechselnden wissenschaftlichen Perspektiven (historisch, kompositionstechnisch, kulturell und interkulturell, ästhetisch und intermedial, sozial und psychologisch), unter denen der Gegenstand des Faches behandelt werden kann.

Diese einfache Struktur erlaubt es, das Studium individuell an der ganzen Breite des Faches auszurichten, ein individuelles Profil mit selbstgewählten Schwerpunkten zu entwickeln oder sich von einem der Würzburger musikwissenschaftlichen Studienprogramme (s. u.) leiten zu lassen.

Der Studienbeginn ist im Frühjahr und Herbst möglich und wird für beide Einstiegszeitpunkte unterstützt. Der Ablauf (Modulverteilung, Studienprogramme) ist für den Beginn im Wintersemester optimiert. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.

Lehrveranstaltungen

Eine Aufstellung der geplanten Lehrveranstaltungen für den Master-Studiengang im Studienjahr 2012/13 finden Sie Opens external link in new windowhier.

Master of Arts (Ethnomusikologie 45 ECTS)

Konzept

Das Master-Studienfach Ethnomusikologie (Erwerb von 45 ECTS-Punkten) ist ein neues, im deutschsprachigen Raum derzeit einzigartiges Studienfach. Es beginnt nur zum Wintersemester eines Studienjahres und kann grundsächlich mit jedem an der JMU angebotenen Master-Hauptfach kombiniert werden, sofern für das jeweilige Fach keine Einschränkung im Hinblick auf seine Kombinierbarkeit getroffen wird. Empfohlen wird insbesondere die Kombination mit dem Master-Studienfach Musikwissenschaft (Erwerb von 45 ECTS-Punkten) oder mit einem zweiten geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Master-Studienfach.

Das Studienfach ist interdisziplinär ausgerichtet; es werden folgende Qualifikationen erworben:

• Kenntnisse der gegenwärtigen und historischen Ethnomusikologie. Die Studierenden lernen neben den vertieften wissenschaftlichen Grundlagen des Faches zumindest eine Regionalkultur in Geschichte und Gegenwart kennen, auch um eine zweite Perspektive zum Verständnis der eigenen Kultur zu gewinnen.

• Vertiefung von Kenntnissen der allgemeinen Musikwissenschaft hinsichtlich der Internationalität von Musik und Musikkonzepten. Die Studierenden erwerben insbesondere analytische, ästhetische und systematisch-soziologische Kenntnisse zu „globaler“ westlicher Musik insbesondere des 19. und „globaler“ internationaler Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

• Vermittlung von Kenntnissen zu interdisziplinärer Theorie und musikwissenschaftlicher bzw. ethnomusikologischer Praxis transkultureller Transferphänomene. Die Rezeptions- und Assimilationsmechanismen in Geschichte und Gegenwart sind hierbei aus möglichst zahlreichen kulturellen Perspektiven zu erschließen.

• Elaborierte multimediale Vermittlungs- und Präsentationskompetenz.

Gliederung

Das Studium gliedert sich in folgende Bereiche:

 

Fach bzw. Bereich

ECTS-Punkte

Hauptfach Ethnomusikologie

45

 

 

            Pflichtbereich

 

25

 

            Wahlpflichtbereich

 

20

 

zweites Hauptfach

45

 

 

Abschlussarbeit

30

 

 

gesamt

120

 

 

 

Die zu erwerbenden 45 ECTS-Punkte verteilen sich auf drei Semester (15 ECTS pro Semester). Im Pflichtbereich werden drei Module angeboten. Im Wahlpflichtbereich stehen den Studierenden 11 Module zur Wahl (siehe Studienfachbeschreibung, Anlage zu den Fachspezifischen Bestimmungen).

Würzburger ethnomusikologische Studienprogramme

Die Struktur des Studienfaches wird jedoch bestimmt durch zwei sogenannte Studienprogramme, die innerhalb des Wahlpflichtbereichs die Möglichkeit zusätzlicher Orientierung, inhaltlicher Fokussierung und sichtbarer Profilbildung bieten:

1. Transcultural Music Studies-Studienprogramm (20 ECTS):

Dieses Studienprogramm ist für die Studiereden, die sich für den Bereich der Transcultural Music Studies interessieren, konzipiert. Es behandelt den inter- bzw. transkulturellen Austausch musikalischer Stile und Phänomene, der sich besonderes ab dem 19. Jahrhundert bemerkbar machte. Im Mittelpunkt stehen entweder die außereuropäische Filmmusik oder die vielfältigen musikalischen Synthesen aus globaler Perspektive. Neben dem Erwerb umfassender interkultureller Kompetenz sind die Teilnehmer qualifiziert, anhand von ausgewählten Beispielen synthetische Prozesse zwischen den globalen Musikrichtungen zu verstehen, zu analysieren und sie in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext einzuordnen. Das Programm besteht aus dem Modul 04-EM-GL (Musik des 19., 20. & 21. Jahrhunderts aus globaler Perspektive) und drei weiteren affinen Wahlpflichtmodulen zu je 5 ECTS. Bei der Wahl der affinen Wahlpflichtmodule wird ein Beratungsgespräch dringend empfohlen.

oder:

2. Feldforschung-Studienprogramm (20 ECTS):

Die Teilnehmer an diesem Studienprogramm sollen im Semester bzw. in der vorlesungsfreien Zeit eine Feldforschung eigenorganisieren. Ihre Beobachtungen, Eindrücke und Ergebnisse teilen sie ihren Kommilitonen im Rahmen des Seminars mit und legen sie in Form eines vorgefertigten Feldforschungsberichts vor. Aus vorherigen Modulen bereits erworbenes Wissen und angeeignete Kompetenzen im Bereich der Kulturanthropologie, Ethnographie usw. werden hier praktisch angewandt.

Dieses Programm besteht aus dem Modul 04-EM-FLD (Feldforschung; 15 ECTS) und einem zweiten affinen Modul (5 ECTS); empfohlen wird hierbei das Modul 04-EM-SO (Sound Studies).

Bitte beachten Sie zusätzlich die Studienfachbeschreibung (Studienfachbeschreibung, Anlage zu den Fachspezifischen Bestimmungen) und die Modulbeschreibung.

Zulassung

Beachten Sie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) für das Master-Studienfach Ethnomusikologie (Erwerb von 45 ECTS-Punkte), insbesondere § 4.

 

Master of Arts (Musikwissenschaft 45 ECTS)

Kombinationsmöglichkeit

Konzept

Das Konzept unseres Studienganges „Master of Arts (Musikwissenschaft)“ ist geprägt von der Idee einer Freiheit des Lernens.

Eine transparente Struktur bietet Orientierung, ohne Regulierung aufzuzwingen. Der umfangreiche Wahlpflichtbereich (45 ECTS) bietet auf drei Semester verteilt 27 wissenschaftliche Module sowie ein berufspraktisches Modul und ein Fremdfachmodul, das die Anrechnung von Studienleistungen aus einem anderen Fach ermöglicht. Aus diesen insgesamt 29 Modulen, deren Angebot garantiert ist, sind 9 auszuwählen. Die Wahlfreiheit zwischen den angebotenen Modulen unterliegt keinen Einschränkungen.

Die Verteilung der 29 Module auf zwei Wintersemester und ein Sommersemester erlaubt es, pro Semester 15 ECTS zu erwerben. Ein Modul entspricht einer Lehrveranstaltung im Umfang von zwei Semesterwochenstunden (SWS), deren Form (Vorlesung/Seminar) nicht festgelegt ist. Um pro Semester die durchschnittlich erforderlichen 15 ECTS zu erwerben, sind im ersten bis dritten Semester also jeweils drei Lehrveranstaltungen im Umfang von zusammen 6 SWS zu besuchen.

Der Studienabschluss kann im Hauptfach Musikwissenschaft (45 ECTS) oder im anderen Hauptfach (45 ECTS) oder auch fächerübergreifend erfolgen. Auf die Abschlussprüfung entfallen 30 ECTS (20 ECTS Abschlussarbeit, 10 ECTS Abschlusskolloquium) im vierten Semester.

Die wissenschaftlichen Module sind fünf Bereichen zugeordnet. Diese Bereiche sind nicht nach Ausschnitten aus dem Gegenstandsbereich des Faches Musikwissenschaft definiert, sondern unter dem übergeordneten Gesichtspunkt der wechselnden wissenschaftlichen Perspektiven (historisch, kompositionstechnisch, kulturell und interkulturell, ästhetisch und intermedial, sozial und psychologisch), unter denen der Gegenstand des Faches behandelt werden kann. (Siehe auch Übersichtsgraphik zum Master-Studienfach Musikwissenschaft 120 ECTS; das Angebot des Studienganges 45 ECTS unterscheidet sich lediglich dadurch, dass auch das Institutskolloquium dem Wahlpflichtbereich zugeordnet ist.)

Diese einfache Struktur erlaubt es, das Studium des Hauptfaches Musikwissenschaft individuell an der ganzen Breite des Faches auszurichten, ein individuelles Profil mit selbstgewählten Schwerpunkten zu entwickeln oder sich von einem der Würzburger musikwissenschaftlichen Studienprogramme (s. u.) leiten zu lassen.

Der Studienbeginn ist im Frühjahr und Herbst möglich und wird für beide Einstiegszeitpunkte unterstützt. Der Ablauf (Modulverteilung, Studienprogramme) ist für den Beginn im Wintersemester optimiert. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.

Lehrveranstaltungen

Eine Aufstellung der geplanten Lehrveranstaltungen für den Master-Studiengang im Studienjahr 2012/13 finden Sie Opens external link in new windowhier.

 

Berufsfelder/-aussichten

Informationen zu den Berufsaussichten finden Sie auf den Internetseiten Studienwahl.de oder Berufenet.

Promotion

Die Promotion richtet sich nach der gemeinsamen Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät I-II. Für die Promotion wird ein vorhergehender Abschluss der Diplom- oder Magisterprüfung oder eines Masters vorausgesetzt.
Die Promotion besteht aus einer Dissertation, die in einem begrenzten thematischen Gebiet wesentliche Forschungsergebnisse erhalten muss, und aus einer mündlichen Doktorprüfung. Diese wird in der Form einer Disputation, die im Wesentlichen der Verteidigung der Dissertation gleichkommt, durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Tipps für Erstsemester und Hinweise zur Strukturierung des Studiums

Zu Studienbeginn finden Einführungsveranstaltungen für Erstsemester statt. Hier bekommen Sie sehr hilfreiche Tipps, weshalb eine Teilnahme unbedingt zu empfehlen ist. Die jeweiligen Termine finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

Adressen

Die Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de

Fachstudienberatung

Die Fachstudienberater/innen erteilen detaillierte und weiterführende Auskünfte über Studieninhalte und den Studienaufbau. Die Fachstudienberatung sollte insbesondere auch bzgl. eines geplanten Wechsels an die Uni Würzburg bzw. Quereinstiegs in den jeweiligen Studiengang (Einstieg in ein höheres Fachsemester) hinsichtlich der Prüfung einer möglichen Anrechnung bereits (an einer anderen Hochschule bzw. in einem anderen Studiengang) erbrachter Leistungen kontaktiert werden.

Musikwissenschaft - Bachelor

Hanna Zühlke
Institut für Musikforschung
Domerschulstr. 13, 97070 Würzburg
Tel.:
0931 / 31-80978
E-Mail: hanna.zuehlke@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Opens external link in new windowHomepage

Musikwissenschaft - Master, Magister

AR Dr. Christian Lemmerich
Institut für Musikforschung
Domerschulstraße 13, 97070 Würzburg
Zimmer 311
Tel.: 0931 / 31-80938
E-Mail: christian.lemmerich@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Opens external link in new windowHomepage

 

Prüfungsamt

Bachelor:
Prüfungsamt für die Studiengänge der Philosophischen Fakultät I, Sanderring 2, 97070 Würzburg, Zimmer 13 (UG)
Tel. 0931 / 31 -83776
Fax 0931 / 31 - 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Homepage

Wichtige Internetseiten

•Homepage des Institut für Musikforschung
Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für  Bachelor und Masterstudiengänge und Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO
Stundenplanhilfe
Checkliste für Erstsemester
Wohnmöglichkeiten

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per Mail an studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de.