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Museologie und materielle Kultur (Bachelor)

Studiengang

Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern

Ausprägungen

120-Punkte-Hauptfach

Studienbeginn

nur zu einem Wintersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

keine

 

Museumswissenschaft (Master)

Studiengang

Abschluss

Master of Arts (M.A.) in 4 Semestern

Ausprägungen

45-Punkte-Hauptfach

Studienbeginn

Nur zu einem Wintersemester möglich (Einführung WS 2013/2014 geplant)

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

Eignungsprüfung

zulassungsfrei

ja; Achtung: Bewerbung erforderlich, Opens external link in new windowInformationen zu Fristen und Verfahren

 

Gegenstand des Faches

Warum sammeln Menschen Gegenstände? Wie werden diese Objekte in Museen bewahrt, erforscht und öffentlich ausgestellt? Was sagen sie über die jeweilige Gesellschaft aus, wie sind sie entstanden, verbreitet und genutzt worden? Solche Fragen beantwortet der sechssemestrige Bachelor-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“ der Universität Würzburg.

Bei dem im Wintersemester 2010/11 an der Universität Würzburg etablierten BA-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“ handelt es sich um den ersten Universitätsstudiengang seiner Art in Deutschland. Damit wurde der Entwicklung Rechnung getragen, dass sich die Museologie in den letzten Jahrzehnten international von der Rolle einer Hilfswissenschaft emanzipiert hat und zum Beispiel in den USA, in Großbritannien, Kanada, Schweden oder den Niederlanden als vollwertiges akademisches Studienfach längst zum Universitätsalltag gehört. Diesbezüglich zeichnet die Würzburger Museologie eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Forschung, praktischer Museumsarbeit und materialkundlichen Kompetenzen aus, die grundlegend für alle Bereiche der Museumspraxis wie auch der Museumswissenschaft qualifiziert.

Mit der „Museologie“ hat sich in den letzten Jahrzehnten eine eigenständige Wissenschaftsdisziplin etabliert, die sich über die Vermittlung rein museumspraktischer Fähigkeiten hinaus ebenso theoretisch mit dem Phänomen Musealität und der Kulturtechnik des Sammelns beschäftigt. Damit wird die Institution Museum selbst zum Forschungsobjekt. Die Ausbildung umfasst Theorie und Geschichte des Museums- und Ausstellungswesens, Prinzipien der Dokumentation, Erforschung, Vermittlung und Erhaltung von Exponaten, Methoden der Museumspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Organisationsstrukturen sowie Sammlungs- und Kulturmanagement. Die „materielle Kultur“ beleuchtet die Funktionalität wie gesellschaftliche Bedeutung von Gegenständen in früheren wie heutigen Lebenswelten. Dies beinhaltet Kenntnisse der Materialkunde in Verbindung mit Aspekten des Kulturgüterschutzes und der soziokulturellen Funktion musealer Objekte. Konkrete Museumspraxis durch eigene Ausstellungen und Praktika runden das Studium ab.

Dabei spricht für den Standort Würzburg, dass die hiesige Universität selbst mehrere Museen betreibt sowie verschiedene naturkundliche, kultur- und technikgeschichtliche Sammlungen unterhält. Neben dem bekannten „Martin von Wagner-Museum“ (1837), einem der größten Universitätsmuseen Europas mit Gemäldegalerie, Ägyptischer, Antiken-, Grafik- und Münz-Sammlung sind der „Botanische Garten“ (ab 1696, seit 1960 in seiner jetzigen Form), das „Mineralogische Museum“ (1978) sowie die ständige „Ausstellung zur Geschichte der Psychologie“ (2009) zu nennen. Hinzu kommen neben der reichhaltigen Museumslandschaft in Stadt und Region eine ganze Reihe von Fächern, die sich seit langem intensiv mit museologischen Inhalten beschäftigen. Hier werden insbesondere berufspraktische Kompetenzen mit entsprechenden Kontakten weitergegeben. Durch das Ineinandergreifen von wissenschaftlicher Forschung und praktischer Vermittlungsarbeit bietet das Studium eine theoretische wie anwendungsorientierte Ausbildung. Hierbei wird die fächerübergreifende Ausrichtung durch die Wahl eines Nebenfaches in einer museumsrelevanten Universitätsdisziplin verstärkt.

Die Museologie ist eine junge, aber eigenständige Wissenschaftsdisziplin. Sie verfügt über spezifische Untersuchungsfelder, Methoden, Quellen und theoretische Diskurse, vor allem in den Bereichen Musealisierung, Museums- und
Ausstellungsanalyse, Vermittlungsarbeit (Museumspädagogik) sowie Erforschung materieller Kultur. Ein zentrales Forschungsobjekt bildet dabei die Institution Museum selbst: als Ort der Repräsentation, Ritualisierung und Begegnung,
als öffentlicher, medialer und sozialer Raum, den es kritisch zu hinterfragen und auf seine Zukunftsfähigkeit zu überprüfen gilt.
Interdisziplinär ausgerichtet schlägt die Würzburger Museologie vielfältige Brücken zwischen Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften. Das Studium einer museumsrelevanten Universitätsdisziplin im Nebenfach unterstreicht die Querschnittsdimension dieser Ausbildung. Inhaltlich ist der Studiengang nicht auf einzelne Tätigkeitsfelder beschränkt, sondern deckt alle museums- und ausstellungstypischen Arbeitsfelder in Theorie und Praxis ab. Die einzelnen Module beschäftigen sich mit Forschungsansätzen und Methoden der Museologie; mit der Geschichte und den Ausprägungen des Museums- und Ausstellungswesens; mit Prinzipien des Sammelns, der Dokumentation, Erforschung, Vermittlung, Präsentation und Erhaltung von Exponaten; mit Methoden und Strategien der Museumspädagogik, des Medieneinsatzes und der Öffentlichkeitsarbeit; mit internen und externen Organisationsstrukturen sowie mit Sammlungs- und Kulturmanagement. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der „materiellen Kultur“. Dieser beinhaltet exemplarische Kenntnisse der Materialkunde in Verbindung mit Aspekten des Kulturgüterschutzes ebenso wie die soziokulturellen Funktionen und symbolischen Bedeutungshorizonte musealer Objekte oder theoretische Ansätze der Material Culture Studies.

Ein Spezifikum dieses Studiengangs stellt der starke Praxisbezug auf allen Ausbildungsebenen dar. Die verschiedenen Facetten der Museumsarbeit werden nicht nur theoretisch-abstrakt, sondern ebenso anhand konkreter Einzelfälle abgehandelt, die einen Bezug zum realen Museumsalltag herstellen. Dies geschieht durch Ein- und Mehrtagesexkursionen im In- und Ausland, aber auch durch die Abhaltung von Unterrichtseinheiten in lokalen und regionalen Museen. Zusätzlich werden MuseumsmitarbeiterInnen und in diesem Sektor tätige FreiberuflerInnen regelmäßig durch Gastvorträge, Lehraufträge und Workshops in das Studium einbezogen. Hinzu kommen Praktika und Ausstellungsprojekte mit externen Kooperationspartnern. Insgesamt müssen alle Studierenden ein einjähriges Ausstellungsprojekt und ein zehnwöchiges Praktikum absolvieren. Darüber hinaus können weitere acht Praktikumswochen als Studienleistungen eingebracht werden. Auf diese Weise sammeln Studierende praktische Kenntnisse und Erfahrungen, können das Erlernte aktiv anwenden und wertvolle Netzwerke knüpfen, die ihnen später den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.

Berufsfelder/-aussichten

Die Studierenden erarbeiten sich im Verlauf ihres Studiums der Museologie in Würzburg fundierte Kompetenzen, kulturgeschichtliche, künstlerische, technische und naturwissenschaftliche Objekte zu sammeln, zu bewahren, zu deuten, auszustellen und zu vermitteln.

Die Berufschancen- und Perspektiven der AbsolventInnen erstrecken sich in erster Linie auf eine Beschäftigung im Museums- und Ausstellungssektor, in der Museumsberatung sowie in vergleichbaren Kultureinrichtungen, d.h. in Ausstellungshäusern, Galerien, Gedenkstätten etc. Je nach gewählter Fächerkombination und Schwerpunktsetzung qualifiziert das Studium ebenso für Tätigkeiten, bei denen es um die Vermittlung, die Präsentation und das Management kultureller Dienstleistungen geht oder bei denen Kommunikations- und Informationskompetenzen gefragt sind, beispielsweise in der Bildungsarbeit, im Mediensektor oder in der Freizeit- und Tourismusindustrie. 

Aufbau des Studiums (Bachelor)

„Es kommt nicht darauf an, wie viele Menschen in eine Ausstellung gehen, sondern dass sie wieder gewitzter herauskommen.“ — Walter Benjamins Diktum gemäß fühlt sich der Würzburger BA-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“ der Perspektive einer reflektierten wie praxisbezogenen Museologie verpflichtet. Er bietet eine breit angelegte, systematische Ausbildung in historischer, theoretischer und angewandter Museologie (→ Pflichtbereich, Schlüsselqualifikationen). Dies meint zunächst die vier klassischen musealen Kernbereiche: das Sammeln und Bewahren von Sachgegenständen, das Forschen mit den Sammlungen und das Dokumentieren von Objekten sowie das Ausstellen von Musealien inklusive der inhaltlichen Vermittlung der Exponate an verschiedene Öffentlichkeiten. Hinzu kommen wissenschaftliche Museologie, Geschichte und internationale Entwicklung des Museums- und Ausstellungswesens, Ausstellungstheorie und Museumsanalyse, Museumspädagogik und -soziologie, aber auch Organisationsstrukturen, Sammlungs- und Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie Formen medialer Kommunikation. Der durch die aktuelle Finanzkrise verschärfte Diskurs um Kürzungen von Kulturetats, drohende Museumsschließungen und die heraufdämmernde Preisgabe museologischer Standards fordert im Rahmen des Studiums andererseits zur konstruktiven Diskussion um die Perspektiven und Zukunft der Museen auf.

Die „materielle Kultur“ beleuchtet die Funktionalität wie gesellschaftliche Bedeutung von Gegenständen in früheren wie heutigen Lebenswelten. Dies beinhaltet Kenntnisse der Materialkunde in Verbindung mit Aspekten des Kulturgüterschutzes und der soziokulturellen Funktion musealer Objekte. Konkrete Museumspraxis durch eigene Ausstellungen und Praktika runden das Studium ab. Durch enge Kooperationen mit den verschiedenen Museen und Sammlungen der Universität Würzburg sowie regionaler Museen und außerunversitären Partnern vermittelt der Würzburger Studiengang diese Kenntnisse jeweils auf aktuellem Forschungsstand. Am Studienende ist im Fach Museologie, auch in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, eine BA-Thesis abzufassen (→ Abschlussarbeit).

Zusätzlich erfolgt im Würzburger BA-Studiengang „Museologie und materielle Kultur“ eine fundierte Ausbildung in anderen Disziplinen der hiesigen Universität. Dies meint einerseits die Erlangung vertiefter fachspezifischer Kenntnisse in einem ausgewählten musealen Kernfach (bzw. „Quellfach“  nach Friedrich Waidacher) oder einer sonstigen museumsrelevanten Disziplin der Kultur- und Geisteswissenschaften, möglich sind aber auch Fächer der Erziehungs-, Natur- oder Wirtschaftswissenschaften (→ Nebenfach). Ergänzend tritt ein Überblickswissen in weiteren Universitätsdisziplinen hinzu (→ Wahlpflichtbereich)

Kooperations- und Projektpartner

In Würzburg stehen universitätseigene Museen und Sammlungsbestände wie z.B. das Martin von Wagner Museum, das Mineralogische Museum, die Ausstellung zur Geschichte der Psychologie, der Botanische Garten, die Musikinstrumente- und andere Sammlungen sowie weitere regionale Museen zur Einbindung in den Studiengang zur Verfügung. Dies gewährleistet einen inter- und multidisziplinären Praxisbezug, der die Querschnittsdimension dieses Studiengangs ausmacht.

Neben inneruniversitären Kooperationen garantieren weitere außeruniversitäre Kooperationen eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre, Berufspraxis und Vermittlungsarbeit. Zugleich wird dadurch das Spektrum berufsorientierter Ausbildungsbedingungen erweitert und frühzeitige Kontakte in die Berufswelt ermöglicht. Die konkrete Einbindung der Kooperations- und Projektpartner in das Studium erfolgt auf allen Ausbildungsebenen im Rahmen von Seminaren, praktischen Übungen vor Ort, gemeinsamen Ausstellungs-Projekten („Forschendes Ausstellen“), Lehraufträgen, Gastvorträgen, Workshops, Exkursionen und – nicht zuletzt – durch Praktika.

Ausbildungsziel

Die Studierenden erarbeiten sich im Verlauf ihres BA-Studiums der Museologie als grundlegende Wissenschaft für die qualifizierte Museumsarbeit eine breit angelegte Kompetenz, naturwissenschaftliche, künstlerische und kulturelle Objekte zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen, zu interpretieren und auszustellen, d.h. diese mit verschiedenen Mitteln und unter Berücksichtigung pädagogischer wie ökonomisch-organisatorischer Erfordernisse an unterschiedliche Öffentlichkeiten zu vermitteln. Weil die gelehrten Inhalte Theorie und Praxis verbinden und die museologischen Kompetenzen durch materialkundliche wie fachspezifische Kenntnisse stark erweitert und differenziert werden, eröffnen sich den Absolventen als wissenschaftlich qualifizierten Generalisten berufliche Chancen in allgemein ausgerichteten wie spezialisierten Museumstypen und Ausstellungshäusern: vom Volontariat über projektorientierte Mitarbeit bis zu Kuratoren- und Leitungsstellen. Dabei ermöglicht die regelmäßige Einbindung verschiedener Kooperationspartner in den Ausbildungsgang eine frühzeitige Vernetzung im Museums- bzw. Ausstellungswesen und erleichtert den Übergang ins Berufsleben. Darüber hinaus sind die Absolventen durch ihre wissenschaftliche Ausbildung auf der Höhe der aktuellen Fachdiskurse generell für die Vermittlungsarbeit im weiten Feld der Kulturarbeit und Kulturpolitik qualifiziert.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit (Stand 13.06.2013) gilt für Studienanfänger des Studienfachs Museologie und materielle Kultur, dass am Ende des 2. Fachsemesters 5 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters 7 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden (Opens external link in new windowFachspezifische Bestimmungen für das Bachelor- Hauptfach Museologie und materielle Kultur § 6).

Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das jeweilig andere Fach.

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

 

Aufbau des Studiums (Master)

Das Studium der Museumswissenschaft vermittelt die wichtigsten Theorien, Forschungsansätze und Entwicklungstendenzen im Museums- und Ausstellungswesen, gibt einen fundierten Überblick über die Arbeitsfelder einer interdsiziplinär ausgerichteten Museumswissenschaft (Museum Studies, Museumskunde, Museologie) sowie über die zugehörigen Quellenbereiche und Methoden. Ziel der Ausbildung im Master-Studium ist es, die Studierenden an die intensive Beschäftigung mit ausgewählten Themen der Museumswissenschaft heranzuführen. So werden diese befähigt, eigenständig Forschungsfragen zu erkennen und auf einer breiten methodischen Basis Lösungen zu erarbeiten. Durch die Ausbildung dieser Fähigkeiten erwerben die Studierenden die für ein Promotionsstudium erforderlichen Erfahrungen. Im Master-Studium Museumswissenschaft wird das Hauptaugenmerk auf die eigenständige und quellenkritische Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen des Faches gelegt. Durch die Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in einem thematisch und zeitlich begrenzten Umfang in der Lage sind, einen Themenkomplex aus dem Bereich der Museumswissenschaft unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbstständig zu bearbeiten.

Die viersemestrige MA-Ausbildung kann in jedem Semester begonnen werden. Sie fokussiert auf einer höheren und forschungsintensiveren Abstraktionsebene mit größerer Eigenverantwortung folgende zukunftsorientierte Felder der Museumsarbeit im Pflichtbereich (40 Punkte): Museumsforschung und Ausstellungsanalyse; Exponieren und Kuratieren; Materielle Kultur und Cultural Heritage; Kulturelle Bildung und Medien sowie Museumsmanagement und Marketing unter der Berücksichtigung von Publikumsforschung und Besucherorientierung. Im Rahmen einer einjährigen Forschungs- und Projektarbeit zeigen die Studierenden, dass sie ein selbst gewähltes museales Vorhaben in Eigenregie realisieren können.

Hinzu tritt ein Wahlpflichtmodul (5 Punkte) Form eines Praktikums, von museologischen Fortbildungen und Tagungen oder Lehrveranstaltungen anderer Fächer.

Das abschließende vierte Semester bleibt der Anfertigung einer ca. 60-70seitigen Master Thesis (30 Punkte) in einem der beiden Hauptfächer oder in beiden Hauptfächern vorbehalten. Für besonders qualifizierte AbsolventInnen besteht anschließend die Möglichkeit zur Promotion im Rahmen der Graduiertenschule.

Zulassungsvoraussetzungen

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen folgende fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein: mindestens 30 ECTS-Punkten in den Kernbereichen der Museologie und Museumswissenschaft (Museum Studies) sowie praktische Kompetenzen im Museums- und Ausstellungswesen im Umfang von mindestens 15 ECTS-Punkten. Zu den Kernbereichen der Museologie und Museumswissenschaft (Museum Studies) zählen insbesondere die Arbeitsfelder Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und Ausstellen.

Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommission. Liegen die oben genannten Kompetenzen vor, wird der Bewerber zum Masterstudiengang Museumswissenschaft zugelassen.


Tipps für Erstsemester und Hinweise zur Strukturierung des Studiums

Zu Studienbeginn findet in der Regel eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester statt. Hier bekommen Sie sehr hilfreiche Tipps, weshalb eine Teilnahme unbedingt zu empfehlen ist. Die Angaben, wann und wo die Einführungsveranstaltung stattfinden wird, finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

 

Adressen

Die Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de


Fachstudienberatung

Die Fachstudienberater erteilen detaillierte und weiterführende Auskünfte über Studieninhalte und den Studienaufbau. Die Fachstudienberatung sollte insbesondere auch bzgl. eines geplanten Wechsels an die Uni Würzburg bzw. Quereinstiegs in den jeweiligen Studiengang (Einstieg in ein höheres Fachsemester) hinsichtlich der Prüfung einer möglichen Anrechnung bereits (an einer anderen Hochschule bzw. in einem anderen Studiengang) erbrachter Leistungen kontaktiert werden!

Stefanie Menke, M.A.

Universität Würzburg
Institut für deutsche Philologie
Professur für Museologie
Oswald-Külpe-Weg 86
D-97074 Würzburg
Tel.: 0931/31-89128
E-Mail: Opens window for sending emailstefanie.menke@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Opens external link in new windowHomepage


Prüfungsamt

Bachelor:
Prüfungsamt für die Studiengänge der Philosophischen Fakultät I, Sanderring 2, 97070 Würzburg, Zimmer 13 (UG)
Tel. 0931 / 31 -83776
Fax 0931 / 31 - 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Homepage

 

Internet

Homepage des Studiengangs Museologie und materielle Kultur
Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für  Bachelor und Masterstudiengänge
Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO
Stundenplanhilfe
Wohnmöglichkeiten
Checkliste für Erstsemseter
BAföG

 

 

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sicher Sie sich deshalb insbesondre bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quellen, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per Mail an studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de.