Medizin kann in Würzburg auf Staatsexamen studiert werden. Zu den Studiengängen Zahnmedizin und Biomedizin existieren spezielle Informationsbroschüren der Zentralen Studienberatung. In dieser Broschüre werden auch die Studiengänge Experimentelle Medizin (als Begleitstudiengang und als Master angeboten) sowie Klinische Forschung und Epidemiologie (als Begleitstudiengang) vorgestellt.

Medizin (Staatsexamen)

Studiengang

Abschlussprüfung

Staatsexamen

Ausprägungen

--

Titel

Arzt/Ärztin (nach Approbation)

Fakultät

Medizinische Fakultät

Regelstudienzeit

6 Jahre und 3 Monate (inkl. praktisches Jahr und Prüfung)

Kombinationsregeln

--

Studienbeginn

zum Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife

Zulassungsbeschränkung

Ja, Bewerbung bei hochschulstart.de (ehemals ZVS)

Eignungsprüfung

keine

 

Prüfungen

Sprachkenntnisse

keine obligatorisch

Zwischenprüfung?

1. Abschnitt der ärztlichen Prüfung nach 4 Semestern

Freiversuch möglich?

nein

Promotion möglich?

ja

Experimentelle Medizin (Master)

Studiengang

Abschluss

Master of Science (M. Sc.) in 4 Semestern

Ausprägungen

120-Punkte-Einzelfach

Studienbeginn

zu einem Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

ja (Achtung! Bewerbung erforderlich! Opens external link in new windowInformationen zu Fristen und Verfahren)

Experimentelle Medizin (Begleitstudiengang)

Studiengang

Abschlussprüfung

studienbegleitende Prüfungsleistungen

Ausprägungen

Begleitstudiengang

Abschluss

Zertifikat über den Begleitstudiengang „Experimentelle Medizin"

Fakultät

Medizinische Fakultät und Fakultäten für Biologie, Chemie und Physik

Regelstudienzeit

3 Semester

Kombinationsregeln

--

Studienbeginn

zum Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

  • Immatrikulation in Medizin an der Universität Würzburg mindestens im fünften Fachsemester
  • Bestandener Erster Abschnitts der Ärztlichen Prüfung mit „sehr gut"
  • mindestens die Note „gut" in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Physik für Mediziner, Chemie für Mediziner, Biologie für Mediziner)
  • nachdrückliche Empfehlung eines habilitierten Dozenten des Ersten Studienabschnitts
  • Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens

Zulassungsbeschränkung

nein

Eignungsprüfung

ja

 

Prüfungen

Sprachkenntnisse

keine obligatorisch

Zwischenprüfung?

nein

Freiversuch möglich?

nein

Promotion möglich?

nein

Klinische Forschung und Epidemiologie (Begleitstudiengang)

Studiengang

Abschlussprüfung

studienbegleitende Prüfungsleistungen

Ausprägungen

Begleitstudiengang

Abschluss

Zertifikat über den Begleitstudiengang „Klinische Forschung und Epidemiologie"

Fakultät

Medizinische Fakultät

Regelstudienzeit

3 Semester

Kombinationsregeln

--

Studienbeginn

zum Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

  • Immatrikulation in Medizin an der Universität Würzburg mindestens im fünften Fachsemester
  • Bestandener Erster Abschnitts der Ärztlichen Prüfung mit „gut"
  • mindestens die Note „gut" in einem der naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer (Physik für Mediziner, Chemie für Mediziner, Biologie für Mediziner)
  • nachdrückliche Empfehlung eines habilitierten Dozenten des Ersten Studienabschnitts
  • Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens

Zulassungsbeschränkung

nein

Eignungsprüfung

ja

 

Prüfungen

Sprachkenntnisse

keine obligatorisch

Zwischenprüfung?

nein

Freiversuch möglich?

nein

Promotion möglich?

nein

Aktuelles

Änderungen des Auswahlverfahrens ab WS 2012/2013:

Ab WS 2012/2013 wird das Auswahlverfahren der Universität Würzburg für den Studiengang Medizin geändert. Zum Beispiel kann das Testergebnis des Tests für Medizinische Studiengänge die Zulassungschancen verbessern.

Eine Beschreibung des geänderten Hochschulauswahlverfahren finden Sie auf folgender Seite: Beschreibung des Auswahlverfahrens

Die Medizinische Fakultät

Die Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg umfasst 20 Kliniken und Polikliniken und 14 wissenschaftliche Institute mit etwa 120 Professorenstellen. Im Wintersemester 2012/13 waren ca. 3000 Studenten in der Medizinischen Fakultät (einschließlich Zahnmedizin und Biomedizin) eingeschrieben.

Gegenstand des Faches

Medizin ist die Wissenschaft von den Ursachen, der Heilung und Vorbeugung von Krankheiten. Die wesentlichen ärztlichen Tätigkeiten erstrecken sich auf Erkennung (Diagnose) und Behandlung (Therapie) von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden beim Menschen, auf gesundheitliche Vor- und Nachsorge sowie Forschung.

Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird auf wissenschaftlicher Grundlage und praxis- und patientenbezogen durchgeführt.

Aufbau des Studiums/Prüfungen (Staatsexamen)

Allgemeiner Aufbau

Das Medizinstudium ist in zwei Abschnitte geteilt:

  • den vorklinischen Teil (2 Jahre) an dessen Ende die 1. Ärztlichen Prüfung steht und
  • den klinischen Teil (4 Jahre), der im letzten Jahr eine zusammenhängende praktische Ausbildung (Praktisches Jahr) von 48 Wochen beinhaltet. Er wird mit der  2. Ärztlichen Prüfung abgeschlossen.

Studieninhalte und Prüfungen    

Vorklinischer Teil

Das vorklinische Studium umfasst vier Semester, worin die naturwissenschaftlichen (Physik, Chemie, Biologie) und medizinischen (Anatomie, Physiologie, Biochemie/Molekularbiologie) Grundlagenfächer einschließlich klinischer Bezüge gelehrt werden, dazu kommen Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie sowie ein Wahlfach (mit benotetem  Leistungsnachweis).

Bei der Meldung zu den Prüfungen ist der regelmäßige und erfolgreiche Besuch von praktischen Übungen während des Medizinstudiums nachzuweisen. Für das vorklinische Studium sind dies (in Klammern die in Würzburg dafür vorgesehenen Semester)

  1. Naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin (1. Semester)
  2. Praktikum der Physik für Mediziner
  3. Praktikum der Chemie für Mediziner
  4. Praktikum der Biologie für Mediziner
  5. Praktikum der Physiologie (zweisemestrig, im 3. und 4. Semester)
  6. Praktikum der Biochemie/Molekularbiologie (zweisemestrig, im 2. und 3. Semester)
  7. Kursus der makroskopischen Anatomie (2. oder 3. Semester - nur im Wintersemester)
  8. Kursus der mikroskopischen Anatomie (2. oder 3. Semester - nur im Sommersemester)
  9. Kursus der Medizinischen Psychologie (2. Semester)
  10. Seminar Physiologie (4. Semester)
  11. Seminar Biochemie (zweisemestrig, 2. und 3.  Semester)
  12. Seminar Anatomie (zweisemestrig, 2. und 3. bzw. 3. und 4. Semester)
  13. Seminar der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie (2. Semester)  jeweils mit klinischen Bezügen
  14. Praktikum zur Einführung in die klinische Medizin (mit Patientenvorstellung) (dreisemestrig, 2.-4. Semester)
  15. Praktikum der Berufsfelderkundung (1. Semester)
  16. Praktikum der medizinischen Terminologie (1. Semester)
  17. Wahlfach

Des Weiteren sind bei der Meldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nachzuweisen:

  • die Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe. Das Alter des Nachweises spielt keine Rolle, es müssen aber mindestens 8 Doppelstunden oder 16 Unterrichtseinheiten sein.
  • ein dreimonatiger Krankenpflegedienst, vor Beginn des Studiums oder während der unterrichtsfreien Zeiten des Studiums in einem Krankenhaus abzuleisten. Der Krankenpflegedienst kann in drei Abschnitten zu jeweils einem Monat abgeleistet werden. Eine krankenpflegerische Tätigkeit oder Ausbildung (z.B. Zivildienst, freiwilliges soziales Jahr) kann, ebenso wie ein im Ausland geleisteter Krankenpflegedienst, angerechnet werden.

Bestandteile der Prüfung

Schriftliche Prüfungen in den Stoffgebieten

  • Physik für Mediziner und Physiologie (80 Fragen)
  • Chemie für Mediziner und Biochemie/Molekularbiologie (80 Fragen)
  • Biologie für Mediziner und Anatomie (100 Fragen)
  • Grundlagen der Medizinischen Psychologie und der Medizinischen Soziologie (60 Fragen)

Die schriftlichen Prüfungen erfolgen zu einem einheitlichen Termin (zweimal im Jahr) mittels einer zentral gestellten Prüfung (multiple choice).

Mündlich-praktische Prüfungen (zwischen 45 und 60 Minuten) in den Fächern

  • Anatomie
  • Biochemie/Molekularbiologie
  • Physiologie

Klinischer Teil

Das klinische Studium dauert acht Semester und umfasst die klinischen Grundlagenfächer (z.B. Pathologie und Neuropathologie, Humangenetik, Mikrobiologie, Medizingeschichte, Immunologie und Immunpathologie, Pharmakologie und Toxikologie) und die klinisch-praktischen Fächer (z. B. Innere Medizin, Chirurgie, Kinderheilkunde) sowie ein Wahlfach. Es sind Leistungsnachweise in praktischen Übungen, Seminaren und gegenstandsbezogenen Studiengruppen in insgesamt 22 Fächern (teilweise fächerübergreifend gekoppelt), 12 Querschnittsbereichen und 5 Blockpraktika zu erwerben.  Im letzten Jahr findet eine zusammenhängende praktische Ausbildung in Krankenanstalten von 48 Wochen (Praktisches Jahr) statt, je 16 Wochen in Innerer Medizin, Chirurgie und einem weiteren klinisch-praktischen Fachgebiet oder in Allgemeinmedizin.

Die schriftlichen Prüfungen erfolgen auch hier zu einem einheitlichen Termin, wobei alle Prüflinge die gleichen zentral gestellten Fragen (in Form einer multiple-choice-Prüfung) zu beantworten haben. Zulassungsvoraussetzungen sind neben dem Zeugnis über den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und den im Zweiten Studienabschnitt zu erbringenden Leistungsnachweisen die Nachweise über Famulatur und Praktisches Jahr.

Famulatur

Die viermonatige  Famulatur wird in drei Abschnitten abgeleistet:

  1. ein Monat in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung, die ärztlich geleitet wird, oder einer geeigneten ärztlichen Praxis,
  2. zwei Monate in einem Krankenhaus und
  3. ein Monat wahlweise in einer der in Nummer 1 oder  Nummer 2 genannten Einrichtungen.

Eine im Ausland in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder in einem Krankenhaus abgeleistete Famulatur kann angerechnet werden.

Praktisches Jahr

Das PJ umfasst insgesamt 48 Wochen und gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte (so genannte Tertiale) von je 16 Wochen in

  1. Innerer Medizin,
  2. Chirurgie und
  3. in der Allgemeinmedizin oder in einem der übrigen klinisch-praktischen Fachgebiete (Wahlfach).

Das PJ findet als ganztägige praktische Ausbildung auf Station statt. Lehrkrankenhäusern der Universität Würzburg sind:

Für die Zuteilung von Ausbildungsplätzen im dritten klinischen Ausbildungsabschnitt (Praktisches Jahr) ist das Dekanat der Medizinischen Fakultät zuständig

Studienaufenthalte im Ausland

Medizinstudierende ab dem 2. Studienjahr können im Rahmen des ERASMUS- Programms für 3-12 Monate an Partnerhochschulen in EU-Mitgliedsstaaten und anderen Ländern studieren. Daneben bestehen Austauschvereinbarungen auch mit Hochschulen in Übersee. Voraussetzungen sind in der Regel gute Kenntnisse der jeweiligen Landessprache. Auskünfte erteilt das International Office der Universität Würzburg.

Informationen zu Famulaturen und PJ im Ausland bietet die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland.

Aufbau des Studiums/Prüfungen (Master)

Ziele des Studiums

Der Master-Studiengang Experimentelle Medizin wird von der Fakultät für Medizin der JMU als forschungsorientierter Studiengang mit dem Abschluss „Master of Science“ (M.Sc.) angeboten. Der Grad des Master of Science stellt einen weiteren berufsqualifizierenden bzw. forschungsorientierten Abschluss dar.

Der Studiengang richtet sich in erster Linie an Studierende mit hohem Interesse an naturwissenschaftlich-medizinischer Grundlagenforschung, die ihr Medizinstudium bereits abgeschlossen haben (als ersten berufsqualifizierenden Abschluss). Das Studium soll die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin vertiefen und in die aktuellen Methoden der biomedizinischen Forschung einführen. Der Studiengang wird überwiegend forschungsorientiert durchgeführt und soll aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Biomedizin sowie die experimentellen Vorgehensweisen und methodischen Grundlagen an den Schnittstellen von Medizin, Biologie, Chemie und Physik vermitteln. Durch die Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in einem thematisch und zeitlich begrenzten Umfang in der Lage sind, eine Aufgabe aus der Experimentellen Medizin insbesondere nach bekannten Methoden oder unter Modifikation derselben unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten selbstständig zu bearbeiten

Zugangsvoraussetzungen/Eignungsprüfung

Der Zugang zum Master-Studiengang Experimentelle Medizin erfordert

  1. den Nachweis der bestandenen Ärztlichen Prüfung (abgeschlossenes Medizinstudium)
  2. die Feststellung der Eignung im Eignungsverfahren

Für das Eignungsverfahren werden Bewerber zu einem ca. 30-minütigen Auswahlgespräch eingeladen. Im Auswahlgespräch muss der Prüfling einen 10 minütigen Vortrag über ein wissenschaftliches Projekt, beispielsweise einer experimentellen medizinischen Arbeit oder Publikation halten, an dem er oder sie selbst beteiligt war oder ist. Die Festlegung des Themas erfolgt in Abstimmung mit der oder dem zu Prüfenden im Vorfeld der Prüfung, spätestens bis zur Bekanntgabe des Prüfungstermins. Das Thema des Vortrags wird in der schriftlichen Bekanntgabe des Prüfungstermins festgehalten. Im Anschluss an den Vortrag wird der Prüfling 10 Minuten über diesen befragt.  Das Auswahlgespräch endet mit einer 10 minütigen allgemeinen Diskussion zur Experimentellen Medizin. Jeder der drei Bereiche wird mit Punkten bewertet, dieser Punkte entscheiden zusammen mit der Note aus dem Medizinstudium über die Eignung.

Gliederung des Studiums

Der Master-Studiengang Experimentelle Medizin hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern
in der insgesamt 120 ECTS-Punkte erworben werden müssen. Das Studium gliedert sich in folgende Bereiche und Unterbereiche:

  • Pflichtbereich 30 ECTS-Punkte
  • Wahlpflichtbereich 60 ECTS-Punkte
    • Unterbereich Praktische Experimentelle Medizin 45 ECTS-Punkte
    • Unterbereich Theoretische Experimentelle Medizin 15 ECTS-Punkte
  • Abschlussarbeit 30 ECTS-Punkte

gesamt 120 ECTS-Punkte

Aufbau des Studiums/Prüfungen (Begleitstudiengang Experimentelle Medizin)

Ziele des Studiums

Der Begleitstudiengang Experimentelle Medizin wird überwiegend forschungsorientiert durchgeführt und soll aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen im Bereich der Biomedizin sowie die experimentellen Vorgehensweisen und methodischen Grundlagen an den Schnittstellen von Medizin, Biologie, Chemie und Physik vermitteln.

Aufgrund dieses Studiums erteilt die Medizinische Fakultät gemäß der Studien- und Prüfungsordnung das Zertifikat über den Begleitstudiengang "Experimentelle Medizin".

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Qualifikation für den Begleitstudiengang "Experimentelle Medizin" ist

  1. die Immatrikulation für den Studiengang Medizin an der Uni Würzburg während der gesamten Zeit des Begleitstudiengangs, wobei der Begleitstudiengang frühestens im fünften Fachsemester des Medizinstudiums begonnen werden kann,
  2. die Vorlage des Zeugnisses über das Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach §26 Approbationsordnung für Ärzte in der Fassung vom 27.06.2002 (BGBI I, S. 2405) in der jeweils geltenden Fassung mit der Note "sehr gut",
  3. die Vorlage von jeweils überdurchschnittlichen Leistungsnachweisen (mindestens die Note "gut") in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Physik für Mediziner, Chemie für Mediziner, Biologie für Mediziner),
  4. eine nachdrückliche Empfehlung eines habilitierten Dozenten des Ersten Studienabschnitts sowie
  5. das Bestehen des Eignungsfeststellungsverfahrens

Eignungsfeststellung

Das Eignungsfeststellungsverfahren soll darüber Auskunft geben, ob der Bewerber den im Begleitstudiengang zu erwartenden Anforderungen gerecht werden wird.

Das Eignungsfeststellungsverfahren wird jedes Semester durch die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg auf Antrag des jeweiligen Bewerbers nach Maßgabe der folgenden Regelungen durchgeführt:

  1. Die Anträge auf Zulassung zum Eignungsfeststellungsverfahren sind für das jeweilige Wintersemester bis zum 1. Oktober und für das jeweilige Sommersemester bis zum 10. April an den Vorsitzenden der Studienleitung zu stellen (Ausschlussfrist).
  2. Dem Antrag sind beizufügen:
    - tabellarischer Lebenslauf,
    - Immatrikulationsbescheinigung für Medizin an der Uni Würzburg,
    - beglaubigte Kopie des Zeugnisses über das überdurchschnittlich gute Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach §26 Approbationsordnung für Ärzte in der Fassung vom 27.06.2002 (BGBI I, S. 2405) in der jeweils geltenden Fassung einschließlich der Prüfungsergebnisse,
    - die überdurchschnittlichen Leistungsnachweise in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern sowie
    - eine nachdrückliche Empfehlung eines habilitierten Dozenten des Ersten Studienabschnitts.

Die Eignungsfeststellung wird von der Studienleitung durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit, dass die Eignung bzw. Nichteignung der einzelnen Bewerber auf Grund der von ihnen eingereichten Unterlagen festgestellt wird. Hierbei sind als Kriterien die Inhalte des eingereichten Lebenslaufs, des Empfehlungsschreibens sowie der Noten im Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und in den Leistungsnachweisen in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern heranzuziehen.

Bewerber, welche auf Grund dieser Kriterien als nicht geeignet angesehen werden, erhalten einen mit Gründen und einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Bescheid; Bewerber, welche auf Grund dieser Kriterien als geeignet angesehen werden, bekommen die Feststellung ihrer Eignung schriftlich mitgeteilt und haben diese Mitteilung bei der Immatrikulation für den Begleitstudiengang vorzulegen.

Im Übrigen werden die Bewerber zu einem Gespräch eingeladen, in welchem die Eignung bzw. Nichteignung festgestellt wird. Der Termin für dieses Gespräch wird mindestens eine Woche vorher schriftlich bekannt gegeben. Die Dauer des Gesprächs beträgt ca. 20 Minuten. Das Gespräch soll weiteren Aufschluss über die Motivation und Eignung des Bewerbers geben und zeigen, ob der Bewerber erwarten lässt, das Ziel des Begleitstudiengangs auf wissenschaftlicher Grundlage selbständig und verantwortungsbewusst zu erreichen. Hierbei soll festgestellt werden, ob der Bewerber auf Grund seiner zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Kenntnisse den im Begleitstudiengang zu erwartenden Anforderungen gerecht wird. Das Gespräch wird jeweils von zwei von der Studienleitung benannten Gutachtern mit dem einzelnen Bewerber geführt. Die Urteile der Gutachter lauten "geeignet" oder "nicht geeignet". Das Verfahren ist nur dann bestanden, wenn die Urteile beider Prüfer "geeignet" lauten.

Das Ergebnis des Eignungsfeststellungsverfahrens wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt und ist im Falle der Eignung vom Bewerber bei der Immatrikulation für den Begleitstudiengang vorzulegen.

Bewerber, die den Nachweis der Eignung nicht erbracht haben, können sich nur einmal zum Termin des folgenden Semesters erneut zum Eignungsfeststellungsverfahren anmelden. Eine weitere Wiederholung ist nicht möglich!

Studienleitung

Die Leitung des Begleitstudiengangs (Studienleitung) besteht aus drei Mitgliedern. Sie werden vom Fachbereichsrat aus den im Begleitstudiengang tätigen Professoren für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Mitglieder der Studienleitung wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Die aktuelle Studienleitung des Begleitstudiengangs wird vom Studiendekanat Medizin auf Anfrage mitgeteilt.

Einschreibung, Studienbeginn, Studiendauer und Ablauf des Begleitstudiengang

  • Die Teilnahme am Begleitstudiengang setzt eine gesonderte Einschreibung neben der bereits bestehenden Immatrikulation im Studiengang Medizin voraus.
  • Der Beginn des Begleitstudiengangs „Experimentelle Medizin" ist im Sommersemester oder im Wintersemester möglich.
  • Die Module des Begleitstudiengangs können wahlweise in deutscher oder englischer Sprache abgehalten werden.
  • Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester.
  • Das Studium ist in allen Abschnitten modular aufgebaut.

Ein Modul umfasst eine Lehrveranstaltung oder einen Verbund von thematisch und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen, welche inhaltlich und zeitlich abgeschlossen sind, sowie die zu erbringenden Prüfungsleistungen im Kontext dieser Lehrveranstaltung/en. Entsprechend dem für eine erfolgreiche Teilnahme erforderlichen Zeitaufwand sind die Module mit einer bestimmten Zahl von ECTS-Punkten versehen, wobei diese nur vergeben werden, wenn die geforderte Prüfungsleistung auch tatsächlich erbracht worden ist. (Die Maßstäbe für die Zuordnung von ECTS-Punkten entsprechen dem European Credit Transfer System, mit Hilfe dessen das für das Modul erforderliche Arbeitspensum bzw. Arbeitsaufwand des Studenten beschrieben wird.)

Zum erfolgreichen Abschluss des Begleitstudiengangs müssen insgesamt 90 ECTS-Punkte erworben werden, wobei für das Studienpensum eines Semesters jeweils 30 ECTS-Punkte zugrunde zu legen sind. Der Begleitstudiengang wird mit der Erteilung des Zertifikates über den Begleitstudiengang „Experimentelle Medizin" abgeschlossen.

Gliederung des Studiums, Fächerkombinationen

Der 3-semestrige Begleitstudiengang gliedert sich in einen Pflichtbereich (im 1. und 2. Fachsemester) und in einen Wahlpflichtbereich (im 1., 2. und 3. Fachsemester).

Im Pflichtbereich sind durch den Besuch von Vorlesungen vertiefte Kenntnisse in den Fächern

  • Mikrobiologie/Virologie,
  • Pathologie und
  • Pharmakologie

für die zu wählenden Schwerpunkte des Begleitstudiengangs zu erwerben.

Ferner ist ein 4-wöchiges Blockpraktikum zu besuchen, das den Studenten aktuelle molekularbiologische Methoden vermittelt.

Im Wahlpflichtbereich sollen drei jeweils 4-wöchige, ganztägig zu besuchende Praktika zu den folgenden Schwerpunktthemen des Begleitstudiengangs in die experimentellen Vorgehensweisen und die speziell angewandten Methoden dieser Schwerpunktthemen einführen:

  • Infektion und Immunität
  • Molekulare Onkologie
  • Struktur und Funktion von Proteinen
  • Herz-Kreislauf Physiologie und Pathophysiologie
  • Neurobiologie und Neurophysiologie

Zugleich sollen die Teilnehmer an diesen Praktika lernen, eine eng umrissene wissenschaftliche Fragestellung zu bearbeiten und die Ergebnisse in Kolloquien zu diskutieren sowie in einen weiteren Kontext eines wissenschaftlichen Gebietes zu stellen.

In den Seminaren, von denen drei im Umfang von jeweils fünf ECTS-Punkten belegt werden müssen, sollen die Studenten lernen, sich aktuelle Fragestellungen der biomedizinischen Forschung in den jeweiligen Schwerpunktthemen selbständig zu erarbeiten und darzustellen.

Für den Begleitstudiengang "Experimentelle Medizin" gilt der nachfolgende Studienverlaufsplan:

1. FS Pflichtbereich

Vorlesung Mikrobiologie/Virologie

5 ECTS

Vorlesung Pathologie

5 ECTS

Vorlesung Pharmakologie

5 ECTS

2. FS Pflichtbereich

Molekularbiologisches Methodenpraktikum

15 ECTS

1. und 2. FS Wahlpflichtbereich

Zwei Praktika aus den Fachgebieten:

- Infektion und Immunität  

10 ECTS

- Molekulare Onkologie

10 ECTS

- Struktur und Funktion von Proteinen

10 ECTS

Zwei Kolloquien zu den gewählten Praktika

je 5 ECTS

3. FS Wahlpflichtbereich

ein Praktikum aus den Fachgebieten:        

- Neurobiologie und Neurophysiologie

10 ECTS

- Herz-Kreislauf Physiologie und Pathophysiologie

10 ECTS

ein Kolloquium zu dem ausgewählten Praktikum

5 ECTS

drei Seminare wahlweise aus den Fachgebieten:

- Infektion und Immunität

10 ECTS

- Molekulare Onkologie

10 ECTS

- Struktur und Funktion von Proteinen

10 ECTS

- Herz-Kreislauf Physiologie u. Pathophysiologie

10 ECTS

- Neurobiologie und Neurophysiologie

10 ECTS

Die erforderlichen Prüfungsleistungen finden in den einzelnen Modulen wie folgt statt:

Pflichtbereich

  • Vorlesung Mikrobiologie/Virologie: mündliche Prüfung
  • Vorlesung Pathologie:  mündliche Prüfung
  • Vorlesung Pharmakologie: mündliche Prüfung
  • Molekularbiologisches Methodenpraktikum: Hausarbeit

Wahlpflichtbereich

  • Praktikum I: Hausarbeit oder Projektarbeit
  • Praktikum II: Hausarbeit oder Projektarbeit
  • Praktikum III: Hausarbeit oder Projektarbeit
  • Kolloquium (zum Praktikum I): Referat
  • Kolloquium (zum Praktikum II): Referat
  • Kolloquium (zum Praktikum III): Referat
  • Seminar I: Referat oder Projektarbeit
  • Seminar II: Referat oder Projektarbeit
  • Seminar III: Referat oder Projektarbeit

Eine mündliche Prüfung findet als Einzelprüfung statt. Die Dauer einer mündlichen Prüfung beträgt ca. 25 Minuten. Gegenstand, Aufbau und Umfang von Haus- bzw. Projektarbeiten werden vom Verantwortlichen der Unterrichtsveranstaltung zu Beginn der Veranstaltung festgelegt und bekannt gemacht.

Aufbau des Studiums/Prüfungen (Begleitstudium Klinische Forschung und Epidemiologie)

Ziele des Studiums

Im Begleitstudium werden grundlegende Kenntnisse der klinischen Forschung sowie epidemiologische und biometrische Methoden in Theorie und Praxis vermittelt. Das Begleitstudium behandelt aktuelle Beispiele aus klinischen Forschungsprojekten der beteiligten Einrichtungen der Medizinischen Fakultät. Hierdurch sollen AbsolventInnen:
• erste praktische Erfahrungen durch Mitarbeit in klinischen Forschungsprojekten gewinnen
• selbständig wissenschaftliche Fragestellungen im Rahmen von Forschungspraktika bearbeiten
• grundlegende Fertigkeiten in Auswertung sowie Präsentation von patientenorientierten Forschungsprojekten erlangen

Zugangsvoraussetzungen

Das Angebot richtet sich an besonders motivierte MedizinstudentInnen, die folgende Eingangsvoraussetzungen erfüllen:
• Immatrikulation für das Fach Medizin in Würzburg
• überdurchschnittlich gutes Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung
• Nachweis überdurchschnittlicher Kenntnisse in einem naturwissenschaftlichen Grundlagenfach
• Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers (Vorklinik)
• erfolgreiche Teilnahme an einem Auswahlgespräch

Eignungsfeststellung

Das Eignungsverfahren soll darüber Aufschluss geben, ob der Bewerber oder die Bewerberin den im Begleitstudium zu erwartenden Anforderungen gerecht werden wird. Das Eignungsverfahren wird jedes Semester durch die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg auf Antrag des jeweiligen Bewerbers oder der jeweiligen Bewerberin nach Maßgabe der folgenden Regelungen durchgeführt:

1. Die Anträge auf Zulassung zum Eignungsverfahren sind für das jeweilige Wintersemester bis zum 31. Oktober und für das jeweilige Sommersemester bis zum 30. April an den Vorsitzenden oder die Vorsitzende der Studienleitung zu stellen (Ausschlussfrist).
2. Dem Antrag sind beizufügen:
a) ein tabellarischer Lebenslauf,
b) eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung für den Studiengang Medizin an der Universität Würzburg,
c) eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses über das überdurchschnittlich gute Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach § 26 Approbationsordnung für Ärzte in der Fassung vom 27.06.2002 in der jeweils geltenden Fassung einschließlich der Prüfungsergebnisse,
d) die überdurchschnittlichen Leistungsnachweise in mindestens einem naturwissenschaftlichen Grundlagenfach sowie
e) eine nachdrückliche Empfehlung eines habilitierten Dozenten oder einer habilitierten Dozentin des Ersten Studienabschnitts.

Das Eignungsverfahren wird von der Studienleitung (§ 8) durchgeführt. Die Zulassung zum Eignungsverfahren setzt neben dem Bestehen der Voraussetzungen des § 3 Nrn. 1 bis 4 voraus, dass die in Abs. 2 Nr. 2 genannten Unterlagen fristgerecht und vollständig vorliegen. Im Falle der Zulassung zum Eignungsverfahren werden die Bewerber und/oder Bewerberinnen zu einem Gespräch eingeladen, in welchem die Eignung bzw. Nichteignung festgestellt wird. Der Termin für dieses Gespräch wird mindestens eine Woche vorher schriftlich bekannt gegeben. Die Dauer des Gesprächs beträgt ca. 15 bis 20 Minuten. Das Gespräch soll weiteren Aufschluss über die Eignung des Bewerbers oder der Bewerberin geben und zeigen, ob der Bewerber oder die Bewerberin erwarten lässt, das Ziel des Begleitstudiums auf wissenschaftlicher Grundlage selbständig und verantwortungsbewusst zu erreichen. Hierbei soll festgestellt werden, ob der Bewerber oder die Bewerberin auf Grund seiner zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Kenntnisse den im Begleitstudium zu erwartenden Anforderungen gerecht werden wird (z.B. hinsichtlich methodischer Kenntnisse, Interpretation von Studienergebnissen sowie Erfassung epidemiologischer und biometrischer Grundbegriffe). Das Gespräch wird jeweils von zwei von der Studienleitung benannten Gutachtern und/oder Gutachterinnen mit dem einzelnen Bewerber oder der einzelnen Bewerberin geführt. Gutachter oder Gutachterinnen können sowohl die Mitglieder der Studienleitung selbst als auch die Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen sein, die im Begleitstudium „Klinische Forschung und Epidemiologie“ Module abhalten. Mindestens ein Gutachter oder eine Gutachterin muss Mitglied der Studienleitung sein. Die Urteile der Gutachter und/oder Gutachterinnen lauten "geeignet" oder "nicht geeignet". Das Eignungsverfahren ist nur dann bestanden, wenn die Urteile beider Gutachter und/oder Gutachterinnen "geeignet" lauten.

Das Ergebnis des Eignungsverfahrens wird dem Bewerber oder der Bewerberin schriftlich mitgeteilt und ist im Falle der Eignung von dem Bewerber oder der Bewerberin bei der Immatrikulation vorzulegen. Bewerber oder Bewerberinnen, die den Nachweis der Eignung für das Begleitstudium „Klini-sche Forschung und Epidemiologie“ nicht erbracht haben, können sich nur einmal zum Termin des folgenden Semesters erneut zum Eignungsverfahren anmelden. Eine weitere Wiederholung ist nicht möglich.

Beteiligte Einrichtungen

In den letzten Jahren wurden an der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg sowie dem Universitätsklinikum Würzburg eine Reihe von Einrichtungen zur Stärkung der patientenorientierten klinischen Forschung etabliert. Hierzu gehören z.B. das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI), das Comprehensive Cancer Center Mainfranken (CCC MF), die Early Clinical Trial Unit (ECTU), die Interdisziplinäre
Biomaterial- und Datenbank Würzburg (IBDW), die Zentrale für Klinische Studien (ZKS) sowie der Lehrstuhl für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B). Weiterhin wird derzeit eine neue Sektion „Clinical Sciences“ im Rahmen der in der Exzellenzinitiative geförderten „Graduate School of Life Sciences“ (GSLS) etabliert.

Einschreibung, Studienbeginn, Studiendauer und Ablauf des Begleitstudiengang

Die Teilnahme am Begleitstudiengang setzt eine gesonderte Einschreibung neben der bereits bestehenden Immatrikulation im Studiengang Medizin voraus. Das Begleitstudium dauert in der Regel 3 Semester und gliedert sich in einen Pflichtbereich sowie einen theoretischen und praktischen Wahlpflichtbereich auf. Die Module lassen sich neben dem Studium der Humanmedizin absolvieren. Der Beginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich. Das Studium ist in allen Abschnitten modular aufgebaut. Ein Modul umfasst eine Lehrveranstaltung oder einen Verbund von thematisch und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen, welche inhaltlich und zeitlich abgeschlossen sind, sowie die zu erbringenden Prüfungsleistungen im Kontext dieser Lehrveranstaltung/en. Entsprechend dem für eine erfolgreiche Teilnahme erforderlichen Zeitaufwand sind die Module mit einer bestimmten Zahl von ECTS-Punkten versehen, wobei diese nur vergeben werden, wenn die geforderte Prüfungsleistung auch tatsächlich erbracht worden ist. Die Maßstäbe für die Zuordnung von ECTS-Punkten entsprechen dem European Credit Transfer System, mit Hilfe dessen das für das Modul erforderliche Arbeitspensum bzw. Arbeitsaufwand des Studenten beschrieben wird. Zum erfolgreichen Abschluss des Begleitstudiums müssen insgesamt 90 ECTS-Punkte erworben werden, wobei für das Studienpensum eines Semesters jeweils 30 ECTS-Punkte zugrunde zu legen sind. Das Begleitstudium wird mit der Erteilung des Zertifikates über den Begleitstudium „Klinische Forschung und Epidemiologie“ abgeschlossen. Die Module des Begleitstudiums können wahlweise in deutscher oder englischer Sprache abgehalten werden.

Gliederung des Studiums, Fächerkombinationen

Der 3-semestrige Begleitstudiengang gliedert sich in einen Pflichtbereich (im 1. und 2. Fachsemester) sowie in einen theoretischen und praktischen Wahlpflichtbereich (im 1., 2. und 3. Fachsemester). Es gilt der nachfolgende Studienverlaufsplan:

Pflichtbereich – Unterbereich 1 (= 30 ECTS; 1. und 2. Fachsemester)
Teilnahme an den folgenden Vorlesungen oder Seminaren:
· Einführung in die Epidemiologie und Biometrie (5 ECTS)
· Einführung in die epidemiologische und biometrische Methoden - Teil I (5 ECTS)
· Einführung in die epidemiologische und biometrische Methoden - Teil II (5 ECTS)
· Erweiterte biometrische Methoden (5 ECTS)
· Erweiterte epidemiologische Methoden (5 ECTS)
· Interpretation klinischer Studien (5 ECTS)
Pflichtbereich – Unterbereich 2 (= 30 ECTS; während der Semesterferien)

Zwei Praktika in einem Gebiet der klinischen Forschung aus einer der teilnehmenden klinischen oder klinisch theoretischen Fachgebiete (jeweils 10 ECTS).

Zwei vertiefende Kolloquien zu den ausgewählten Praktika (jeweils 5 ECTS)

Wahlpflichtbereich (= 30 ECTS; 2. und 3. Fachsemester)
Teilnahme an den folgenden Seminaren:
· Klinische Forschungsmethodik (z.B. Prüfarztkurs) (5 ECTS)
· Aktuelle Fragestellungen klinischer Studien (Beteiligung an Klinikfortbildungen über 2 Semester) (5 ECTS )
· Transferable skills Kurs (z.B. im Rahmen der GSLS) (5 ECTS)
· Evidenzbasierte Medizin (5 ECTS)
· Krankheitsspezifische Epidemiologie (z.B. Teilnahme im Rahmen Winter School; 5 ECTS)
· Versorgungsforschung (5 ECTS)
· Prognoseforschung (5 ECTS)

Promotion

Die Promotion zum Dr. med. an der Universität Würzburg ist erst nach der vollständig bestandenen Ärztlichen Prüfung möglich. Promotionsleistungen sind die Dissertation und die mündliche Prüfung. Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Abhandlung über ein Thema aus dem Wirkungsbereich der Fakultät; sie muss mit wissenschaftlicher Methode einwandfrei durchgeführt sein und zeigen, dass der Bewerber die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens beherrscht und fähig ist, wissenschaftliche Probleme selbständig zu erkennen und zu bewerten. Sie kann bereits während des Studiums erstellt werden.

Berufsfelder/-aussichten

Die Weiterbildung zum Allgemeinarzt oder Arzt mit Gebietsbezeichnung erfolgt nach der Approbation in Universitätskliniken oder Krankenhäusern und dauert je nach Fachrichtung 4 - 6 Jahre. Außerdem ist eine Weiterbildung in medizinischen Sondergebieten möglich (z.B. Allergologie, Betriebsmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Psychotherapie, Sportmedizin, Tropenmedizin), die das Führen einer Zusatzbezeichnung ermöglicht. Die Weiterbildung wird durch die Landesärztekammern geregelt.

Tipps für Erstsemester/Hinweise zur Strukturierung des Studiums

Stundenpläne, kommentiertes Vorlesungsverzeichnis und weitere Infos fürs Medizinstudium finden Sie online auf den Seiten des Studiendekanats

Die Fachschaftsinitiative Medizin sammelt Altklausuren  und Skripten, organisiert Erstsemestertage und mehr und kann viele Fragen rund um das Medizinstudium beantworten.


Prüfungs- und Studienordnungen

Für das Medizinstudium ist in Deutschland die bundeseinheitliche Approbationsordnung für Ärzte maßgeblich.

Ergänzende Regelungen fürs Medizinstudium speziell an der Uni Würzburg sind in der Studienordnung festgehalten, welche auf den Seiten des Prüfungsamtes online abrufbar ist.

Fürs Praktische Jahr existiert die "Satzung über die Ausbildung von Studierenden der Medizin im Praktischen Jahr" vom 20.09.2005, welche auf obiger Seite direkt unter der Studienordnung verlinkt ist.

Die Prüfungsordnungen für Experimentelle Medizin (Opens external link in new windowBegleitstudiengang und Opens external link in new windowMaster) sind beim Prüfungsamt abrufbar.

Adressen

Dekanat

Prof. Dr. med. Matthias Frosch

Dekanat der Med. Fakultät
Haus D7
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg

Sekretariat: Claudia Borde
Sprechzeiten: Mo. & Do. von 09.00 - 12.00 Uhr
Tel. 0931 / 201-55458
Fax: 0931 / 201-53860
Borde_C@klinik.uni-wuerzburg.de

Öffnungszeiten Mo - Fr   09.00 - 12.00 Uhr,  Mi auch   14.00 - 16.00 Uhr

Fachschaftsinitiative

Fachschaftsinitiative Medizin Würzburg e.V.
Universitätsklinikum Bereich D7
Josef-Schneider-Straße 2
97080 Würzburg

Tel 0931 / 201-5 38 59
Fax 0931 / 201-5 38 58

E-Mail: info@fi-med.de

http://www.fachschaft.medizin.uni-wuerzburg.de/

Fachstudienberatung

für Vorkliniker (erster Studienabschnitt):

Prof. Dr. Erhard Wischmeyer
Universitäts-Frauenklinik
Josef-Schneider-Str. 4
Zi. 3.237
97080 Würzburg
Tel.: 0931 / 201-77531,
E-Mail: Opens window for sending emailstudienberatung-vorklinik@uni-wuerzburg.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung per E-Mail
Internet: Opens external link in new windowhttp://www.uni-wuerzburg.de/ueber/fakultaeten/medizin/studium_und_lehre/studienberatung/fachstudienberater/

für Kliniker (zweiter Studienabschnitt):

Dr. Edeltraud Lüneberg
Medizinisches Dekanat
Josef-Schneider-Str. 2 / D7
97080 Würzburg
Tel.: 0931 / 201-55220
E-Mail: Lueneberg_E@klinik.uni-wuerzburg.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung per E-Mail
Internet: Opens external link in new windowhttp://www.uni-wuerzburg.de/ueber/fakultaeten/medizin/studium_und_lehre/studienberatung/fachstudienberater/

fürs Praktische Jahr:

Maria Jetschke
Medizinisches Dekanat
Josef-Schneider-Str. 2 / D7
97080 Würzburg
Tel.: 0931 / 201-55227
E-Mail: Jetschke_M@klinik.uni-wuerzburg.de
Terminvereinbarung bitte per Email.
Internet: Opens external link in new windowhttp://www.uni-wuerzburg.de/ueber/fakultaeten/medizin/studium_und_lehre/studienberatung/fachstudienberater/

Prüfungsamt zur Durchführung der Approbationsordnung für Ärzte im Auftrag der Regierung von Oberbayern.

Frau Ute Steiner-Gunkel, VAe
Herr  Hans-Peter Brust, RA
Zimmer-Nr. 101
Neue Universität
Sanderring 2
97070 Würzburg
Telefon  (0931) 31-83890 und -80120
Telefax  (0931) 31- 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-mail    pruefungsamt.med@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und außerdem Mittwoch von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/pruefungsangelegenheiten/pruefungsamt/staatspruefungen/humanmedizin/

Anrechnung eines Auslandsstudiums oder eines verwandten Studiums

Sofern man bereits an einer bayerischen Universität für Medizin eingeschrieben oder zugelassen ist wendet man sich an die

Regierung von Oberbayern, Maximilianstr. 3980538 München Tel.: +49 89 2176-2543 oder -2546

Andernfalls ist das Landesprüfungsamt des Bundelandes des Geburtsorts zuständig
(Anschriften unter http://www.impp.de), sonst das

Landesversorgungsamt Nordrhein-Westfalen, Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, Postfach 10 34 55,  40025 Düsseldorf,   Tel. +49 211 4584-0.

Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: Opens window for sending emailstudienberatung@zv.uni-wuerzburg.de

Internet

Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)
Organisation und Hilfe u.a. für Auslands-Famulaturen und PJ

Bundesärztekammer
u.a. Ärztestatistiken

Infos zum Begleitstudiengang Experimentelle Medizin

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per Mail an studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de.