
Geschichte kann an der Universität Würzburg als Bachelor-Fach in den Ausprägungen mit 120, 85 und 60 ECTS-Punkten sowie im Rahmen der Lehramtsausbildung als Unterrichtsfach für Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium und als Didaktikfach für Grund- oder Hauptschule studiert werden. Des Weiteren existieren auslaufende Magister-Studiengänge (kein Studienbeginn im ersten Fachsemester mehr möglich). Zum Wintersemester 2014/15 soll ein Ein-Hauptfach-Bachelor mit 180 ECTS-Punkten eingeführt werden.
Daneben gibt es das Bachelor-Nebenfach "Historische Hilfswissenschaften", das mit allen 120-Punkte Hauptfächern (außer Geschichte selbst) kombiniert werden kann.
Der Masterstudiengang (Ein-Hauptfach-Studium mit 120 ECTS-Punkten und Zwei-Hauptfächer-Studium mit 45 ECTS-Punkten) wurde zum WS 12/13 eingeführt. Zudem ist das Masterstudium des Fachs Mittelalter und Frühe Neuzeit (120 ECTS) möglich. Zum Wintersemester 2014/15 sollen eine Reihe von weiteren Masterstudiengängen eingeführt werden: Landesgeschichte (120 ECTS), Mittelalterliche Geschichte (120 ECTS), Neuere Geschichte (120 ECTS), Neueste Geschichte (120 ECTS).
Studiengang | |
Abschluss | Bachelor (B. A.) in 6 Semestern |
Ausprägungen | 180-Punkte-Einzelfach (Einführung geplant zum WS 13/14), 120-Punkte-Hauptfach, 85-Punkte-Hauptfach, 60-Punkte-Nebenfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | keine |
Studiengang | |
Abschluss | Master (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach, 45-Punkte-Hauptfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Studiengang | |
Abschluss | Master (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Einführung zum WS 14/15 geplant) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Studiengang | |
Abschluss | Master (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Einführung zum WS 14/15 geplant) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Studiengang | |
Abschluss | Master (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Einführung zum WS 14/15 geplant) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Studiengang | |
Abschluss | Master (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Einzelfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Einführung zum WS 14/15 geplant) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren) |
Studiengang | |
Abschluss | Staatsexamen |
Ausprägungen | Unterrichtsfach für Lehramt Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium; Didaktikfach für Lehramt Grundschule und Hauptschule |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Lehramt Grundschule nur zum Wintersemester) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei (Lehramt Grundschule jedoch generell zulassungsbeschränkt) |
Eignungsprüfung | keine |
Magister-Studiengänge: die letzte Einschreibung als Studienanfänger war im Sommersemester 09 möglich. Ein Einstieg in die Magisterstudiengänge ist jetzt nur noch bei Einstufung in ein entsprechendes höheres Semester möglich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.
Das Institut für Geschichte gehört zur Philosophischen Fakultät I (Historische, Philologische, Kultur- und Geographische Wissenschaften) der Universität Würzburg.
Es verfügt über folgende Lehrstühle und Professuren:
•
Lehrstuhl für Alte Geschichte
•
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
•
Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte mit besonderer Berücksichtigung des Mittelalters
•
Lehrstuhl für Neuere Geschichte
•
Lehrstuhl für Neueste Geschichte
•
Professur für Neuere und Neueste Geschichte unter Berücksichtigung der Landesgeschichte
•
Professur für Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte
Fast alle Lehrstühle und Professuren des Instituts für Geschichte der Universität Würzburg befinden sich in Bau 7 des Philosophiezentrums auf dem Universitätsgelände Am Hubland.
Lediglich der Lehrstuhl für Alte Geschichte ist räumlich vom Institut getrennt und befindet sich im Südflügel der Würzburger Residenz im dritten Obergeschoss.
Die Postanschriften lauten:
Institut für Geschichte der Universität Würzburg
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Residenzplatz 2, Tor A
D-97070 Würzburg
Alle wichtigen und aktuellen Informationen rund um Forschung und Lehre am Institut für Geschichte finden Sie auf der Homepage des Instituts:
http://www.geschichte.uni-wuerzburg.de
Das Schwarze Brett des Instituts für Geschichte befindet sich gegenüber dem Eingang zur Teilbibliothek Geschichte unmittelbar vor dem Durchgang zu Bau 7.
Am Schwarzen Brett finden Sie folgende Informationen:
• Termine und Räume der Lehrveranstaltungen
• Termine von Sprechstunden der Dozenten
• Termine und Ergebnisse der Zwischenprüfung
• Termine und Fristen für das Staatsexamen
• Ankündigung von Vorträgen im Institut
• weitere wichtige Informationen für Studierende
Informieren Sie sich hier regelmäßig!
Aufgabe der Geschichtswissenschaft ist es, alle überlieferten Zeugnisse der Vergangenheit zu sammeln und mit kritischem Vergleich auf ihren historischen Erkenntniswert hin zu untersuchen, um daraus die geschichtliche Wirklichkeit zu erschließen. Die moderne Geschichtswissenschaft entwickelte sich aus der Einsicht, dass alles, was ist, geschichtlich geworden und geschichtlich vermittelt ist. Historisierung des Wissens und Denkens ist seitdem eine Grundlage, von der aus der Mensch sich selbst und die ihn umgebende Realität versteht. Geschichtswissenschaft fragt nach Ursprung, Zusammenhang und Entwicklung menschlicher Handlungen, Erfahrungen, Denkweisen und vermittelt so Kenntnisse über politische, rechtliche, wirtschaftliche, soziale, religiöse, ideelle, kulturelle Strukturen, Systeme, Ereignisse und Prozesse.
Historische Erkenntnis wird empirisch gewonnen, d.h. sie ist das Ergebnis von Quellenstudien. Das historische Material ( = Geschichtsquellen) als Gegenstand geschichtswissenschaftlicher Forschung umfasst menschliche Überlieferung aller Art, schriftliche und nichtschriftliche: dokumentarische Texte (Urkunden, Akten, Verträge, Korrespondenzen, Steuerregister usw.), erzählende Texte, die Wiedergabe und Auffassungen von Vergangenheit enthalten (Chroniken, Biographien, Memoiren, Reisebeschreibungen u.a.), Gegenstände (Gräber, Straßen, Münzen, Bauwerke, Kunstwerke usw.), Tatsachen (Recht, Namensgut, Sprache, Zeitrechnung usw.). In neuerer Zeit werden die Quellen immer zahlreicher; zu immer größeren Aktenmengen und gedrucktem Material wie Zeitungen, Wirtschaftsberichten, Regierungs- und Parteiprogrammen usw. kommen im 20. Jahrhundert noch Lichtbild, Film, Tonaufnahmen hinzu. Die Geschichtswissenschaft soll alle diese geschichtlich bezeugten Erscheinungen möglichst genau, unvoreingenommen und vollständig festhalten und ihre Zusammenhänge, Bedingtheiten und Wirkungen verständlich machen. Überall ist dabei Echtheit, Entstehungsort und -zeit, Anlass und Urheber, Situationsabhängigkeit, Zusammenhang mit anderen Quellen und Übereinstimmung mit ihnen zu prüfen und der Zeugniswert danach zu beurteilen. Da die Überlieferung nicht selten bruchstückhaft, unzulänglich und nicht immer eindeutig ist, sieht sich der Historiker oft auf Kombinationen und Hypothesen angewiesen.
Die Entwicklung der Geschichtswissenschaft ist durch eine fortschreitende, nicht abgeschlossene und nicht abschließbare Differenzierung und Spezialisierung gekennzeichnet. Es gibt zeitliche Einteilungen (= Epochendisziplinen): Alte, Mittelalterliche, Neuere, Neueste Geschichte, Zeitgeschichte; regionale Differenzierungen ( = Regionaldisziplinen): Landesgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Ostasiengeschichte, Angloamerikanische Geschichte, Geschichte der Dritten Welt; systematische Einteilungen (= Sachdisziplinen): Politische Geschichte, Rechts-, Verfassungs-, Wirtschafts-, Sozial-, Religions-, Kirchen-, Geistes-, Kultur-, Technikgeschichte u.a. Die historischen Hilfswissenschaften (Grundlagenwissenschaften) befassen sich mit der Erschließung und vorbereitenden Kritik der Geschichtsquellen: im engeren Sinn gehören dazu die Paläographie (Handschriftenkunde) einschließlich Epigraphik (Inschriftenkunde) und Papyrologie (Papyruskunde), Diplomatik (Urkundenlehre) und Aktenkunde, Chronologie (Lehre von der Zeitrechnung), Genealogie (Geschlechter- und Familienkunde), Sphragistik (Siegelkunde), Heraldik (Wappenkunde) und Numismatik (Münzkunde). Im weiteren Sinn bedient sich die Geschichtswissenschaft auch anderer Fächer als Hilfswissenschaften, der Historischen Geographie, der Sozialwissenschaften u.a.; doch handelt es sich hier um selbständige Wissenschaften, die ihre eigenen Methoden besitzen. Daneben gibt es die Vor- und Frühgeschichte schriftloser Zeiten, die sich deshalb vorrangig der Methoden und Hilfsmittel der Archäologie bedient.
Viele Wissenschaften haben sich historisiert und deshalb historisch orientierte Teilgebiete entwickelt (Theologie, Rechtswissenschaft, Philologien u.a.). Daraus ergibt sich für die Geschichtswissenschaft die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit. So arbeiten u.a. seit langem Alte Geschichte, Klassische Philologie, Klassische Archäologie, Ägyptologie und Altorientalistik zusammen. Zahlreiche Forschungsthemen werden unter historischen Aspekten interdisziplinär untersucht, so z.B. die "Stadt- und Dorfgeschichte" von Historikern, Geographen und Soziologen. Indem Geschichtswissenschaft alles als etwas Gewordenes erfasst, erschließt sie den Zugang zu vielen Bereichen wissenschaftlicher Orientierung und zu den Ergebnissen verschiedenster Fächer. Geschichtswissenschaft öffnet auch das Verständnis für die eigene Epoche. Nur von einem persönlichen geschichtlichen Standpunkt aus kann sich der Historiker in andere Formen des Denkens und Handelns, in fremde Zeiten und Kulturen hineinversetzen. Über Vergangenheit kann nur reflektieren, wer sich die Gegenwart bewusst macht.
Geschichte kann ab dem Wintersemester 2010/11 als 85-Punkte-Hauptfach in Verbindung mit einem weiteren 85-Punkte-Hauptfach, aber auch als Hauptfach (120 ECTS-Punkte) oder Nebenfach (60 ECTS-Punkte) im Rahmen eines Hauptfach-/Nebenfach-Bachelor studiert werden.
Das Studium gliedert sich in Module, die in den Studiengängen des Faches Geschichte gewöhnlich aus Teilmodulen zu je 1-3 Veranstaltungen bestehen; die Module schließen mit den so genannten Modulprüfungen bzw. Teilmodulprüfungen ab. Bei der Belegung von Veranstaltungen ist daher auf die Zuweisung zu den entsprechenden Modulen zu achten!
Der Bachelorstudiengang sieht einen Pflichtbereich, einen Wahlpflichtbereich sowie einen Bereich Schlüsselqualifikationen (bei Veranstaltungen in diesem Bereich handelt es sich um Wahlpflichtveranstaltungen) vor. Zum Pflichtbereich zählen die von allen Studierenden zu besuchenden Module, im Wahlpflichtbereich haben die Studierenden die Möglichkeit, aus den angebotenen Modulen nach den Vorgaben der Studienordnung auszuwählen. Der Bereich Schlüsselqualifikationen umfasst Module theoretischen oder methodischen Inhalts, die zum Teil außerhalb des Institutes für Geschichte abgelegt werden müssen.
Allgemeine Informationen zu Modulen und Modulprüfungen bieten die
Prüfungsordnungen der Universität Würzburg; detaillierte Informationen zu den einzelnen Modulen (über Inhalte, Prüfungsanforderungen und etwaige Teilnahmevoraussetzungen) finden sich in den so genannten Modulbeschreibungen, die im Modulhandbuch versammelt sind. Dieses kann über
sb@home eingesehen werden.
Zu beachten ist, dass für die erfolgreiche Absolvierung eines Moduls auch die regelmäßige Teilnahme an allen Veranstaltungen des Moduls Voraussetzung ist. Die Veranstaltungen jeweils eines Moduls müssen innerhalb der jeweils angegebenen Zeiträume, in der Regel ein bis zwei Semester, besucht werden.
Für die Module des fortgeschrittenen Studiums (Spezialisierungs- und Vertiefungsmodul) ist jeweils das erfolgreiche Abschließen der ihnen im Studienverlaufsplan vorausgehenden Module Teilnahmevoraussetzung. Genauere Informationen hierzu finden sich in den Modulbeschreibungen.
Das Fach Geschichte ist in insgesamt fünf Teilbereiche unterteilt. Diese sind Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Neueste Geschichte sowie Landesgeschichte.
Geschichte als Hauptfach (120 ECTS)
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen (eines in jedem historischen Teilbereich) in den ersten 3 - 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs sowie einem Einführungsseminar zusammen. Achtung: Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll! Die im offiziellen Studienverlaufsplan vorgegebene Reihenfolge stellt ein willkürlich ausgewähltes Beispiel dar!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Spezialisierungsmoduls an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
An das Spezialisierungsmodul schließt das Vertiefungsmodul an. Hierbei muss aus drei der fünf historischen Teilbereiche sowohl ein Seminar als auch eine Vorlesung gewählt werden. Das Vertiefungsmodul kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Daneben sind im Verlauf des Studiums die Module der Bereiche Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQL) und Fachspezifische Schlüsselqualifikationen (FSQL) sowie das von der UB angebotene Modul "Informationskompetenz für Studierende der Philosophischen Fakultät I" zu besuchen. Der Studienverlaufsplan sieht weiterhin den Besuch jeweils einer Übung zu den Historischen Hilfswissenschaften sowie einer Übung zur Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft vor.
Ebenfalls im Verlauf des Studiums ist das Praxismodul Geschichte zu besuchen. Dieses setzt sich aus einer Praxisleistung (Teilnahme an einer Exkursion, Teilnahme an einem berufsorientierten Praktikum, Praktikum in einem Archiv, einer Bibliothek oder anderen wissenschaftlichen Einrichtung, Mitarbeit an einem Forschungsprojekt des Lehrstuhls, Durchführung eines einsemestrigen Tutoriums), die von den Studierenden nach Absprache mit dem Dozenten frei gewählt werden kann, sowie einer begleitenden Betreuungsveranstaltung zusammen, deren Besuch verpflichtend ist.
Das Studium wird durch eine schriftliche Abschlussarbeit (Thesis) im Fach Geschichte abgeschlossen.
Der Studienaufbau kann den Studienverlaufsplänen oder den Flyern der Fachschaft, die auf der
Institutsseite zu finden sind, entnommen werden.
Geschichte im Rahmen des Zwei-Hauptfächer-Studiums (85 ECTS)
Das Studium der Geschichte als Hauptfach im BA-Studiengang (85) lässt sich in drei wesentliche Schritte unterteilen.
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen (eines in jedem historischen Teilbereich) in den ersten 3 - 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs sowie einem Einführungsseminar zusammen. Achtung: Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll! Die im offiziellen Studienverlaufsplan vorgegebene Reihenfolge stellt ein willkürlich ausgewähltes Beispiel dar!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Spezialisierungsmoduls an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
An das Spezialisierungsmodul schließt das Vertiefungsmodul an. Hierbei muss aus zwei der fünf historischen Teilbereiche sowohl ein Seminar als auch eine Vorlesung gewählt werden. Das Vertiefungsmodul kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Daneben sind im Verlauf des Studiums die Module der Bereiche Allgemeine Schlüsselqualifikationen (ASQL) und Fachspezifische Schlüsselqualifikationen (FSQL). Zu beachten ist hierbei, dass das von der UB angebotene Modul "Informationskompetenz für Studierende der Philosophischen Fakultät 1" insgesamt im Rahmen des Zwei-Fach-Bachelorstudienganges nur einmal für eines der beiden Fächer besucht werden kann. Im Studiengang Geschichte tritt, sollte es bereits besucht sein, das Modul "Wissenschaftliches Arbeiten" an seine Stelle. Der Studienverlaufsplan sieht weiterhin den Besuch jeweils einer Übung zu den Historischen Hilfswissenschaften sowie einer Übung zur Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft vor.
Ebenfalls im Verlauf des Studiums ist das Praxismodul Geschichte zu besuchen. Dieses setzt sich aus einer Praxisleistung (Teilnahme an einer Exkursion, Teilnahme an einem berufsorientierten Praktikum, Praktikum in einem Archiv, einer Bibliothek oder anderen wissenschaftlichen Einrichtung, Mitarbeit an einem Forschungsprojekt des Lehrstuhls, Durchführung eines einsemestrigen Tutoriums), die von den Studierenden nach Absprache mit dem Dozenten frei gewählt werden kann, sowie einer begleitenden Betreuungsveranstaltung zusammen, deren Besuch verpflichtend ist.
Das Studium wird durch eine schriftliche Abschlussarbeit (Thesis) abgeschlossen. Diese muss in einem der beiden Studienfächer erstellt werden.
Der Studienaufbau kann den Studienverlaufsplänen oder den Flyern der Fachschaft, die auf der
Institutsseite zu finden sind, entnommen werden.
Geschichte als Nebenfach (60 ECTS)
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen (eines in jedem historischen Teilbereich) in den ersten 3 - 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs sowie einem Einführungsseminar zusammen. Achtung: Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll! Die im offiziellen Studienverlaufsplan vorgegebene Reihenfolge stellt ein willkürlich ausgewähltes Beispiel dar!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Kleinen Spezialisierungsmoduls an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 2 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
An das Spezialisierungsmodul schließt das Vertiefungsmodul an. Hierbei muss aus einem der fünf historischen Teilbereiche sowohl ein Seminar als auch eine Vorlesung gewählt werden. Das Vertiefungsmodul kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Der Studienverlaufsplan sieht weiterhin den Besuch jeweils einer Übung zu den Historischen Hilfswissenschaften sowie einer Übung zur Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft vor.
Das Studium wird durch eine schriftliche Abschlussarbeit (Thesis) im Hauptfach abgeschlossen.
Der Studienaufbau kann den Studienverlaufsplänen oder den Flyern der Fachschaft, die auf der
Institutsseite zu finden sind, entnommen werden.
Historische Hilfswissenschaften (60 ECTS)
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen (eines in jedem historischen Teilbereich) in den ersten 3 - 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs sowie einem Einführungsseminar zusammen. Achtung: Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll! Die im offiziellen Studienverlaufsplan vorgegebene Reihenfolge stellt ein willkürlich ausgewähltes Beispiel dar!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Kleinen Spezialisierungsmoduls an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden.
Im Bereich der Historischen Hilfswissenschaft ist ein Aufbaumodul und ein Vertiefungsmodul zu belegen.
Das Studium wird durch eine schriftliche Abschlussarbeit (Thesis) im Hauptfach abgeschlossen.
Der Studienaufbau kann den Studienverlaufsplänen, die auf der
Institutsseite zu finden sind, entnommen werden.
Grundlagen- und Orientierungsprüfung
Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.
Derzeit (Stand 11.1.2013) gilt für Studienanfänger des Studienfachs Geschichte (60, 85 und 120 ECTS sowie Historische Hilfswissenschaften 60 ECTS), dass am Ende des 2. Fachsemesters 5 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig als nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters 7 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden (ASPO 2009 §12).
Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das jeweilig andere Fach.
Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.
1. Allgemeine Informationen
Nach der neuen
Lehramtsprüfungsordnung (LPO I) gliedert sich das Studium in Module, die in den Studiengängen des Faches Geschichte gewöhnlich aus Teilmodulen zu jeweils 1-3 Veranstaltungen bestehen; die Module schließen mit den sogenannten Modulprüfungen bzw. Teilmodulprüfungen ab. Bei der Belegung von Veranstaltungen ist daher auf die Zuweisung zu den entsprechenden Modulen zu achten!
Allgemeine Informationen zu Modulen und Modulprüfungen bieten die
Prüfungsordnungen der Universität Würzburg; detaillierte Informationen zu den einzelnen Modulen (über Inhalte, Prüfungsanforderungen und etwaige Teilnahmevoraussetzungen) finden sich in den sogenannten Modulbeschreibungen, die im Modulhandbuch versammelt sind. Dieses kann über
sb@home eingesehen werden.
Zu beachten ist, dass für die erfolgreiche Absolvierung eines Moduls auch die regelmäßige Teilnahme an allen Veranstaltungen des Moduls Voraussetzung ist. Die Veranstaltungen jeweils eines Moduls müssen innerhalb der jeweils angegebenen Zeiträume - in der Regel ein bis zwei Semester - besucht werden.
Für die Module des fortgeschrittenen Studiums (Spezialisierungs- und Vertiefungsmodul) ist jeweils das erfolgreiche Abschließen der ihnen im Studienverlaufsplan vorausgehenden Module Teilnahmevoraussetzung. Genauere Informationen hierzu finden sich in den Modulbeschreibungen.
Nach der neuen LPO ist das Fach Geschichte in insgesamt fünf Teilbereiche unterteilt. Diese sind Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Neueste Geschichte sowie Landesgeschichte.
2. Geschichte für das Lehramt an Grundschulen (LPO I §§ 35-36, 48) oder Hauptschulen((LPO I §§ 37-38, 48)
Im Rahmen des Studiums des Faches Geschichte für das Lehramt an Grundschulen und für das Lehramt an Hauptschulen kann Geschichte entweder als sogenanntes Unterrichtsfach oder als Didaktikfach studiert werden. Beide Studienverläufe unterscheiden sich erheblich voneinander!
2.1. Unterrichtsfach
Das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen als Unterrichtsfach lässt sich in vier wesentliche Schritte unterteilen:
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen (eines in jedem historischen Teilbereich) sowie des Aufbaumoduls Didaktik in den ersten 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs (im Falle der Didaktik einer Vorlesung) sowie einem Einführungs- bzw. Aufbauseminar zusammen. Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Spezialisierungsmoduls im 5. Semester an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann auch die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
Hierauf folgt der Besuch des Spezialisierungsmoduls Didaktik im 6. oder 7. Semester. Es besteht aus einer Staatsexamensvorbereitungsübung sowie einem Spezialisierungsseminar zur Didaktik. Das Spezialisierungsmodul Didaktik kann erst besucht werden, wenn das Aufbaumodul Didaktik erfolgreich abgeschlossen wurde!
An das Spezialisierungsmodul schließt ebenfalls der Besuch des "Vertiefungsmoduls Geschichte (LG, LH)" im 6. oder 7. Semester an. Hierbei muss aus den 5 angebotenen Seminaren der einzelnen historischen Teilgebiete eines ausgewählt werden; hinzu tritt eine Vorlesung oder Übung in der Neuesten Geschichte. Das "Vertiefungsmodul Geschichte (LG, LH)" kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Hieraus ergibt sich für das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Grundschulen/Hauptschulen als Unterrichtsfach folgender Veranstaltungsplan:
Semester | Veranstaltungen | |
|---|---|---|
1 - 4 | 5 Grundkurse, 5 Einführungsseminare, | |
5 | 3 Vorlesungen | |
6 - 7 | Staatsexamensvorbereitungskurs Didaktik, | |
6 - 7 | 1 Seminar, 1 Vorlesung oder Übung Neueste Geschichte |
Dieser Veranstaltungsplan ist idealtypisch! Im Rahmen der vorgeschriebenen Regeln (erst müssen alle Aufbaumodule besucht werden, dann das Spezialisierungsmodul, dann ein oder mehrere Vertiefungsmodule) kann sich jeder Student seinen individuellen Studienverlauf selbst zusammenstellen.
Der
Studienverlaufsplan gibt weiteren Aufschluss über die zu besuchenden Veranstaltungen.
2.2. Didaktikfach
Das Studium des Fachs Geschichte besteht aus zwei Pflichtmodulen: Aufbaumodul Didaktik der Geschichte und Methodik des Geschichtsunterrichts (Vorelsung und Seminar) und Vertiefungsmodul Didaktik der Geschichte und Methodik des Geschichtsunterrichts (Übung und Seminar). Wird das Wahlmodul der Didaktik im Fach Geschichte belegt, können Wahlweise die Spezialisierungsmodule Didaktik der Geschichte und Methodik des Geschichtsunterrichts für Fächergruppe der Hauptschule 1 oder 2 belegt werden.
Das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Hauptschulen als Didaktikfach lässt sich in drei wesentliche Schritte unterteilen:
Am Anfang steht der Besuch des Aufbaumoduls Didaktik, das sich aus einer Vorlesung sowie einem Aufbauseminar zusammensetzt.
An den Abschluss des Aufbaumoduls Didaktik schließt der Besuch des Vertiefungsmoduls Didaktik der Geschichte und Methodik des Geschichtsunterrichts für Fächergruppe der Hauptschule 1 sowie des Vertiefungsmoduls Didaktik der Geschichte und Methodik des
Geschichtsunterrichts für Fächergruppe der Hauptschule 2 an. Beide Module setzen sich aus jeweils einem fachdidaktischen Seminar sowie einer zugeordneten fachwissenschaftlichen Vorlesung zusammen. Die Vertiefungsmodule Didaktik können erst besucht werden, wenn das Aufbaumodul Didaktik erfolgreich abgeschlossen wurde!
Hierauf folgt der Besuch des Spezialisierungsmoduls Didaktik. Es besteht aus einer Staatsexamensvorbereitungsübung sowie einem Spezialisierungsseminar zur Didaktik. Das Spezialisierungsmodul Didaktik kann erst besucht werden, wenn das Aufbaumodul Didaktik sowie die Vertiefungsmodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
Hieraus ergibt sich für das Studium des Faches Geschichte als Didaktikfach im Hauptschullehramt folgender Veranstaltungsplan:
Semester | Veranstaltungen |
|
|---|---|---|
1 - 3 | Didaktikvorlesung, Aufbauseminar Didaktik |
|
3 - 5 | 2 fachdidaktische Seminare, |
|
6 - 7 | Staatsexamensvorbereitungskurs Didaktik, Aufbauseminar Didaktik |
|
Dieser Veranstaltungsplan ist idealtypisch! Im Rahmen der vorgeschriebenen Regeln kann sich jeder Student seinen individuellen Studienverlauf selbst zusammenstellen.
3. Geschichte für das Lehramt an Realschulen (LPO I § 48)
Das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Realschulen lässt sich in vier wesentliche Schritte unterteilen.
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen in (eines in jedem historischen Teilbereich) sowie des Aufbaumoduls Didaktik in den ersten 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs (im Falle der Didaktik einer Vorlesung) sowie einem Einführungs- bzw. Aufbauseminar zusammen. Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Spezialisierungsmoduls im 5. Semester an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
Hierauf folgt der Besuch des Spezialisierungsmoduls Didaktik im 6. oder 7. Semester. Es besteht aus einer Staatsexamensvorbereitungsübung sowie einem Spezialisierungsseminar zur Didaktik. Das Spezialisierungsmodul Didaktik kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Ebenfalls an das Spezialisierungsmodul schließt das Vertiefungsmodul an, das im 6. oder 7. Semester besucht wird. Hierbei muss aus einem der fünf historischen Teilbereiche sowohl ein Seminar als auch eine Vorlesung gewählt werden; hinzu tritt eine Vorlesung oder Übung in der Neuesten Geschichte. Das Vertiefungsmodul kann erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde!
Hieraus ergibt sich für das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Realschulen folgender Veranstaltungsplan:
Semester | Veranstaltungen | |
|---|---|---|
1 - 4 | 5 Grundkurse, 5 Einführungsseminare, | |
5 | 3 Vorlesungen | |
6 - 7 | Staatsexamensvorbereitungskurs Didaktik, | |
6 - 7 | 1 Seminar, 1 Vorlesung oder Übung Neueste Geschichte |
Dieser Veranstaltungsplan ist idealtypisch! Im Rahmen der vorgeschriebenen Regeln (erst müssen alle Aufbaumodule besucht werden, dann das Spezialisierungsmodul, dann ein oder mehrere Vertiefungsmodule) kann sich jeder Student seinen individuellen Studienverlauf selbst zusammenstellen.
Der
Studienverlaufsplan gibt weiteren Aufschluss über die zu besuchenden Veranstaltungen.
4. Geschichte für das Lehramt an Gymnasien (LPO I § 67)
Das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Gymnasien lässt sich in drei wesentliche Schritte unterteilen.
Am Anfang steht der Besuch von 5 Aufbaumodulen in (eines in jedem historischen Teilbereich) sowie des Aufbaumoduls Didaktik in den ersten 4 Semestern. Jedes einzelne Modul setzt sich dabei aus einem Grundkurs (im Falle der Didaktik einer Vorlesung) sowie einem Einführungs- bzw. Aufbauseminar zusammen. Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll!
An die Aufbaumodule schließt sich der Besuch des Spezialisierungsmoduls im 5. Semester an. Hier müssen aus dem Angebot von insgesamt 5 Vorlesungen der historischen Teilgebiete 3 ausgewählt werden, über deren Inhalt dann die Modulprüfung abgelegt wird. Das Spezialisierungsmodul kann erst besucht werden, wenn alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen wurden!
Auf den Besuch des Spezialisierungsmoduls folgt in den Semestern 6-9 der Besuch des Moduls Hist. Hilfswissenschaften/Theorie und Methode sowie der Besuch von 5 Vertiefungsmodulen (in jedem historischen Teilbereich eines). Das Modul Hist. Hilfswissenschaften/Theorie und Methode sowie die Vertiefungsmodule können erst besucht werden, wenn das Spezialisierungsmodul erfolgreich abgeschlossen wurde! Im Rahmen des Moduls Hist. Hilfswissenschaften/Theorie und Methode muss aus zwei angebotenen Übungen eine ausgewählt werden. Die Vertiefungsmodule, für deren Besuch keine feste Reihenfolge vorgeschrieben ist, setzen sich aus jeweils einer Vorlesung sowie einem Seminar zusammen.
Hieraus ergibt sich für das Studium des Faches Geschichte für das Lehramt an Gymnasien folgender Veranstaltungsplan:
Semester | Veranstaltungen |
|
|---|---|---|
1 - 4 | 5 Grundkurse, 5 Einführungsseminare, |
|
5 | 3 Vorlesungen |
|
6 - 7 | Staatsexamensvorbereitungskurs Didaktik, |
|
6 - 9 | Übung Hist. Hilfswissenschaftem/Theorie und Methode, |
|
Dieser Veranstaltungsplan ist idealtypisch! Im Rahmen der vorgeschriebenen Regeln (erst müssen alle Aufbaumodule besucht werden, dann das Spezialisierungsmodul, dann ein oder mehrere Vertiefungsmodule) kann sich jeder Student seinen individuellen Studienverlauf selbst zusammenstellen.
Der
Studienverlaufsplan gibt weiteren Aufschluss über die zu besuchenden Veranstaltungen.
Das Fach Geschichte kann als Einzelfach-Master (120 ECTS) oder im Rahmen eines Zwei-Hauptfach-Studiums (jeweils 45 ECTS) studiert werden. Das Studium der Geschichte versteht sich als wissenschaftlich orientierte Fachausbildung.
Es schafft die Grundlage für einen weiteren beruflichen Werdegang in der Wissenschaft oder
für höher qualifizierte Tätigkeiten im Bereich der Geschichtsvermittlung. Ein breites Angebot an
Lehrveranstaltungen vermittelt Kompetenzen in den verschiedenen historiographischen Teildisziplinen und im Diskurs aktueller geschichtstheoretischer Fragestellungen. Der Studiengang ermöglicht dabei gleichermaßen, das Studium in der ganzen Breite des Faches anzulegen wie durch individuelle Schwerpunktsetzungen ein spezifisches fachliches Profil zu entwickeln. Im Einzelnen werden vermittelt:
• vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen aus allen historischen Epochen,
die neben der deutschen auch Aspekte der europäischen Geschichte und der Weltgeschichte ebenso einschließt wie Aspekte der auf einen festen Raum hin konzentriert arbeitenden vergleichenden Landesgeschichte
• die Befähigung, unter Anwendung der Methoden historischen Arbeitens, historische Forschungsergebnisse zu reflektieren, eigenständig Forschungsprobleme und -desiderate
zu erkennen und Lösungen auf der Basis fundierter fachwissenschaftlicher Kenntnisse
zu erarbeiten
• die Fähigkeit, das Wissen um die historische Prägung der Gegenwart als Beitrag zur politischen Bildung und zur politischen Partizipationsfähigkeit in einer demokratischen Gesellschaft zu vermitteln
• die für ein sich gegebenenfalls anschließendes Promotionsstudium erforderliche Forschungserfahrung.
Durch die Abschlussarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in einem thematisch und zeitlich
begrenzten Umfang in der Lage sind, eine Aufgabe aus der Geschichtswissenschaft methodisch
und wissenschaftlich selbstständig zu bearbeiten.
Zulassungsvoraussetzungen
Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein. Für den Einzelfach-Master (120 ECTS) sind es:
- Nachweis von 75 ECTS aus dem Bereich der Geschichte im Rahmen des Erstabschlusses
- Kenntnisse in Englisch und einer weiteren modernen Fremdsprache auf dem Niveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
- Gesicherte Lateinkenntnisse.
Für Geschichte im Rahmen eines Hauptfach-Hauptfach-Masters (Geschichte mit 45 ECTS) müssen folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein:
- Nachweis von 75 ECTS aus dem Bereich der Geschichte im Rahmen des Erstabschlusses
- Kenntnisse in Englisch und einer weiteren modernen Fremdsprache auf dem Niveau B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
- Gesicherte Lateinkenntnisse.
Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommission. Werden die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, ist die Bewerberin bzw. der Bewerber zum Masterstudium zugelassen.
Masterstudiengang Mittelalter und Frühe Neuzeit
Absolventen der Bachelorstudiengänge in Geschichte haben zudem die Möglichkeit, den Master-Studiengang Mittelalter und Frühe Neuzeit zu studieren. An dem interdisziplinären Masterprogramm sind elf mediävistische Fachbereiche der Uni Würzburg beteiligt. Die Studierenden können einen Schwerpunktbereich aus sechs Disziplinen wählen und im Wahlpflichtbereich Module aus weiteren Fachbereichen belegen.
Für den Bachelorstudiengang Geschichte werden Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen (darunter Englisch) auf dem Niveau B 1 des „gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für
Sprachen“ sowie gesicherte Kenntnisse in Latein ausdrücklich empfohlen.
Dringend empfohlen werden zudem solide historische Grundkenntnisse auf Abiturniveau, die Bereitschaft zu intensiver eigenständiger Lektüre von relevanten Quellen und von wissenschaftlicher Literatur auf der Grundlage einschlägiger Lektürelisten.
Für Geschichte auf Lehramt an Gymnasien müssen gesicherte Kenntnisse in Latein und in einer anderen Fremdsprache auf dem Niveau B1 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen" bei der Meldung zur Ersten Staatsprüfung nachgewiesen werden. Bei Geschichte für das Lehramt an Grund-, Haupt- oder Realschulen sind Kenntnisse auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen" in zwei Fremdsprachen Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung.
Die geforderten Lateinkenntnisse müssen nicht bei Antritt des Studiums vorliegen, sondern können auch studienbegleitend erworben werden.
Ein Berufsbild des Historikers gibt es nicht; sein Hauptbetätigungsfeld liegt traditionell im Lehramtsbereich. Außerhalb des Schuldienstes und der wissenschaftlichen Arbeit an Hochschulen und Forschungsinstituten bestehen nur in beschränktem Umfang Beschäftigungsmöglichkeiten, die für Historiker typisch sind. Gleichzeitig haben Geschichtswissenschaftler gerade durch ihre breit angelegte Ausbildung eine gute Startposition für verschiedene, mehr oder weniger fachferne Aufgabengebiete, z.B. in:
Hier erfordert der Berufseinstieg frühzeitige Orientierung, Hartnäckigkeit, Praktika während des Studiums, Kontaktpflege und den Erwerb von Zusatzqualifikationen (z.B. EDV, Rhetorik).
Auch darf die Tatsache, dass immer wieder "Nischen" gefunden werden, nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stellensituation aufgrund der großen Zahl der Bewerber insgesamt sehr angespannt ist.
In der ersten Semesterwoche findet eine Einführungsveranstaltung für Studierende statt. Hier werden erste Hinweise zum Geschichtsstudium in Würzburg gegeben.
Neben der Einführungsveranstaltung stehen die Assistenten des Instituts in der ersten Semesterwoche zur Fachstudienberatung und zu Bibliotheksführungen zur Verfügung. Die Termine sind dem Schwarzen Brett und der
Homepage des Instituts zu entnehmen.
Die Fachschaft Phil. I bietet während des Zeitraums der Immatrikulation individuelle Studienberatungen für Erstsemester im Fachschaftsraum an. Zusätzlich wird ein Erstsemesterwochenende zu Semesterbeginn angeboten.
Die genauen Termine und Kontaktdaten sind dem Schwarzen Brett vor dem Fachschaftsraum und der
Homepage der Fachschaft zu entnehmen.
Die
Studienverlaufspläne geben Auskunft über den Aufbau des Studiums. Beachten Sie bitte: Für den Besuch der Aufbaumodule ist keine festgelegte Reihenfolge vorgeschrieben oder sinnvoll! Die im offiziellen Studienverlaufsplan vorgegebene Reihenfolge stellt also ein willkürlich ausgewähltes Beispiel dar, Sie müssen nicht zwingend mit Alter Geschichte beginnen.
Hilfe bei der
Stundenplangestaltung bekommen Sie von den Fachstudienberatern, der Fachschaft und auch der
Zentralen Studienberatung.
Bachelor/Master:
Lehramt:
Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):
Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich" sowie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) der einzelnen Unterrichtsfächer und der Erziehungswissenschaften:
Wenn Sie Ihr Studium vor dem WS 2009/10 aufgenommen haben, gilt für Sie die (nicht-modularisierte) Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) von 2002:
Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):
Institut:
Universität Würzburg
Institut für Geschichte
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Universität Würzburg
Institut für Geschichte
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Residenzplatz 2, Tor A
D-97070 Würzburg
Homepage des Instituts
Zentrale Studienberatung
Die
Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.
Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail:
studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de
Fachstudienberatung:
Bachelorstudiengänge:
Dr. Frank Kleinehagenbrock
Raum: 7/O/7
Tel.: 0931-31-85528
Mail: Frank.Kleinehagenbrock@uni.wuerzburg.de
Sprechzeiten: siehe
Institutshomepage
Modularisierte Lehramtsstudiengänge:
Markus Naser
Raum 7/E/17
Tel.: 0931-31-83704
Mail: markus.naser@uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: siehe
Institutshomepage
Christoph Weißmann, M.A.
Raum 7/O/11
Tel.: 0931-31-85529
Mail: christoph.weissmann@uni-wuerzburg
Sprechzeiten: siehe
Institutshomepage
Didaktik der Geschichte:
Akad. Oberrat Dr. Alexander Tittmann
Raum: 7/O/15
Tel.: 0931-31-85532
Mail: Alexander.Tittmann@uni.wuerzburg.de
Sprechzeiten: siehe
Institutshomepage
Prüfungsämter:
Bachelor:
Prüfungsamt für die Studiengänge der Philosophischen Fakultät I, Sanderring 2, 97070 Würzburg, Zimmer 13 (UG)
Tel. 0931 / 31 -83776
Fax 0931 / 31 - 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail
pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Homepage
Lehramt modularisiert:
Prüfungsamt für modularisiertes Lehramt, Zwinger 32, 97070 Würzburg, Zimmer 1
Tel. 0931 / 31-82884
Fax. 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail:
pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Lehramt Staatsprüfung:
Prüfungsamt für Lehramt, Zwinger 32, 97070 Würzburg
- Gymnasium:
Zimmer 3, Tel.: 0931 / 31-82223, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
- Realschule/Hauptschule:
Zimmer 4, Tel.: 0931 / 31-82609, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
- Grundschule:
Zimmer 5, Tel.: 0931 / 31-82258, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
Magisterprüfung:
Jeweils Dekanat des Hauptfaches zuständig.