Übersicht

Das Studium für Lehramt an Realschulen umfasst in Bayern: 

  • das erziehungswissenschaftliche Studium (EWS), das in erster Linie Psychologie und Pädagogik beinhaltet
  • das nicht-vertiefte Studium von zwei gleichberechtigten Unterrichtsfächern

Der Aufbau des Studiums ist modular.

Die Gesamtnote errechnet sich

  • zu 40 % aus den Noten für die Module (studienbegleitend) 
  • zu 60 % aus den Noten im Staatsexamen (am Ende des Studiums)

Nach dem Ersten Staatsexamen folgt das Referendariat (Vorbereitungsdienst als Lehramtsanwärter). Das zweite Staatsexamen schließt die Lehrerausbildung ab.

Lehramt an Realschulen (Staatsexamen)

Studiengang

Abschlussprüfung

Staatsexamen

Fakultät

mehrere, je nach Fächerkombination

Regelstudienzeit

7 Semester; mindestens 6, höchstens 11 Semester

Kombinationsregeln

nur bestimmte Kombinationen erlaubt

Studienbeginn

bei bestimmten Fächern auch zum Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsvoraussetzungen

siehe: www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/studienangelegenheiten/studienberechtigung0/


Die fachgebundene Hochschulreife der Berufsoberschule oder der Fachoberschule berechtigt nur zum Lehramtsstudium von ausgewählten Fächern:

  • bei Fachrichtung Agrarwirtschaft oder Sozialwesen: nur Fachverbindung Biologie-Chemie möglich;
  • bei Fachrichtung Technik: nur Mathematik-Physik, Chemie-Mathematik, Chemie-Physik möglich
  • andere Fachrichtungen: keine Studienberechtigung mit fachgebundener Hochschulreife

Zulassungsbeschränkung

nur für das Unterrichtsfach Biologie, ansonsten zulassungsfrei

Eignungsprüfung

nur für die Unterrichtsfächer Sport und Musik

 

Prüfungen

Sprachkenntnisse

je nach Fächerkombination

Freiversuch möglich?

ja, nach dem 7. Hochschulsemester für die Unterrichtsfächer

Aktuelles

Die neue Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom 13. März 2008 gilt seit dem Wintersemester 2008/09 für alle Lehramts-Studienanfänger. Sie kann auf den Opens external link in new windowSeiten des Kultusministeriums eingesehen werden.

Das Staatsexamen nach alter Prüfungsordnung kann letztmalig im Herbst 2016 ablegt werden.

Gegenstand des Faches

Das Unterrichten ist das Kerngeschäft einer Lehrkraft. Um professionell unterrichten zu können, benötigt man fachliche Kenntnisse sowie didaktisch-methodische Kompetenzen. Daneben gibt es weitere Aufgabengebiete und dementsprechende Kompetenzbereiche, die mit zunehmender Professionalität, Erfahrung und Expertise entwickelt werden. Beispielsweise müssen Aufgaben wie Klassenführung, Elternarbeit, Teilnahme an Sitzungen, Konferenzen und Fortbildungen oder die Organisation und Durchführung von außerschulischen Aktivitäten und Klassenfahrten übernommen werden. Auch die Übernahme besonderer Funktionen im Schulleben wird erwartet. Für diese Vielfalt an Aufgaben benötigt man eine ebenso breite Vielfalt an Kompetenzen.

Dazu gehören vor allem erzieherische und kommunikative Kompetenzen, grundlegende Managementtechniken, Beratungskompetenzen und ein gewisses Knowhow in Verwaltung und Organisation. Dies wird nicht alles im Studium erworben, sondern im Referendariat und im Berufsleben.

Eine Besonderheit der bayerischen Realschulen ist die Kombination zweier Bildungsziele: der erweiterten Allgemeinbildung und der beruflichen Orientierung in einer engen Verbindung von Theorie und Praxis. Damit bietet sie eine Grundlage für berufliche und weitere schulische Bildungsgänge. Die Realschülerinnen und -schüler können zwischen vier Wahlpflichtfächergruppen wählen. Darüber hinaus bietet jede Realschule ein breites Angebot der individuellen Förderung durch Ergänzungs-, Förder- und Wahlunterricht sowie Talentförderprogramme. Dieses breite Aufgabenspektrum setzt ein ebenso breites Interessen- und Kompetenzprofil der Lehrkräfte sowie ein starkes pädagogisches Berufsethos voraus.

Das Studium vermittelt in erster Linie Kenntnisse in Fachwissenschaft, Fachdidaktik und in den Erziehungswissenschaften; dabei wird in den Lehrveranstaltungen, aber auch im Rahmen der Praktika ein Bezug zum späteren Berufsfeld Schule hergestellt.

Die Praktika finden in einer Schule statt; dabei ist man teilweise mehrerer Wochen im Block, teilweise an einem Schultag pro Woche in der Schule. Die Betreuung übernehmen Praktikumslehrer und -lehrerinnen. Die Praktika werden grundsätzlich durch universitäre Lehrveranstaltungen begleitet, zudem wird ein enger Kontakt zwischen den Dozenten an der Uni und den Praktikumsbetreuern in den Schulen gesucht. An der Universität Würzburg findet das erste Praktikum, das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum, grundsätzlich mit Block- und studienbegleitenden, wöchentlichen Anteilen statt. Es wird intensiv durch Dozenten der Schulpädagogik begleitet und durch weitere Veranstaltungen und das Engagement von Lehrkräften flankiert.

Das Studium ist die erste Phase der Lehrerbildung. Nach bestandener Lehramtsprüfung schließt sich die zweite Phase, der Vorbereitungsdienst oder Referendariat, an. Diese Phase stellt die staatliche berufspraktische Ausbildungsphase dar, in der die im Studium gewonnenen fachlichen und theoretischen Kenntnisse umgesetzt und angewendet werden. Nach dem universitären Erwerb von Wissen und grundlegenden Kompetenzen erfolgt nun die Ausbildung intensiver praxisbezogener Kompetenzen. Auch nach dem Berufseintritt hört das Lernen, die ständige Professionalisierung, nicht auf; eine bayerische Lehrkraft ist zu ständiger Fortbildung verpflichtet.

Wer sich entscheidet, Lehrer oder Lehrerin zu werden muss die Bereitschaft zu permanentem Lernen, zur Entwicklung unterschiedlichster Kompetenzen und zur Veränderung der professionellen Anteile seiner Person mitbringen. Er oder sie muss motiviert sein, sich mit unterschiedlichen fachlichen Inhalten auseinanderzusetzen und ständig einen Aktualitätsbezug herzustellen, daneben richtet sich die Motivation auf die Bildung, Erziehung und bestmögliche Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Studienbeginn und -dauer

Der Studienbeginn hängt von den gewählten Unterrichtsfächern ab. Die Mindeststudienzeit beträgt 6 Semester, die Regelstudienzeit 7 Semester, die maximale Studienzeit 11 Semester.

Fachwissenschaftliches Studium

Im Lehramt an Realschulen können folgende Fächer als Unterrichtsfächer gewählt werden:

Opens external link in new windowBiologie, Opens external link in new windowChemie, Opens external link in new windowDeutsch, Opens external link in new windowEnglisch, Opens external link in new windowEthik (nur als Erweiterungsfach) Opens external link in new windowFranzösisch, Opens external link in new windowGeographie, Opens external link in new windowGeschichte, Opens external link in new windowInformatik,Opens external link in new window Mathematik, Opens external link in new windowMusik, Opens external link in new windowPhysik, Opens external link in new windowEvangelische Religionslehre/Opens external link in new windowKatholische Religionslehre, Opens external link in new windowSozialkunde (nur als Erweiterungsfach), Opens external link in new windowSport.

Die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen kann in Bayern allerdings nur in bestimmten Fächerverbindungen abgelegt werden. Mögliche Fächerkombinationen an der Uni Würzburg sind:

Biologie, Chemie
Biologie, Englisch
Biologie, Physik

Chemie, Englisch
Chemie, Mathematik
Chemie, Physik

Deutsch, Englisch
Deutsch, Französisch
Deutsch, Geographie
Deutsch, Geschichte
Deutsch, Mathematik
Deutsch, Musik
Deutsch, Physik
Deutsch, Ev./Kath. Religionslehre
Deutsch, Sport

Englisch, Französisch
Englisch, Geographie
Englisch, Geschichte
Englisch, Informatik
Englisch, Mathematik
Englisch, Musik
Englisch, Physik
Englisch, Ev./Kath.Religionslehre
Englisch, Sport

Französisch, Geographie

 

Informatik, Mathematik
Informatik, Physik

 

Mathematik, Musik
Mathematik, Physik
Mathematik, Ev./Kath. Religionslehre
Mathematik, Sport

Musik, Physik
Musik, Ev./Kath. Religionslehre
Musik, Sport 

Ein Studienbeginn zum Sommersemester ist in folgenden Fächern möglich:

Deutsch, Englisch, Ethik (nur als Erweiterungsfach), Französisch, Geographie, Geschichte

Die beiden Unterrichtsfächer sind gleichgewichtig. Sie gliedern sich jeweils in die Teilbereiche Fachwissenschaft (60 ECTS-Punkte) und Fachdidaktik (12 ECTS-Punkte).

Eignungstests

Für Sport als Unterrichtsfach ist vor der Einschreibung eine Eignungsprüfung abzulegen. Die Anmeldung zur Prüfung muss spätestens am 1. Juni erfolgen. Der Eignungstest wird von der Uni Passau zentral für Bayern koordiniert und findet an wechselnden Universitäten statt. Umfangreiche Informationen zum Eignungstest und  das Online-Anmeldeformular finden sich ab ca. Mitte März auf dem Opens external link in new windowSporteignungstest-Portal der Uni Passau.

Für Musik als Unterrichtsfach wird die Eignungsprüfung an der Hochschule für Musik (Hofstallstr. 6-8, 97070 Würzburg, T 0931/32187-0) abgelegt. Hier erfolgt auch das Studium des Fachs Musik (Doppeleinschreibung an der Hochschule für Musik und an der Universität Würzburg). Weitere Informationen auf der Opens external link in new windowWebseite der Hochschule für Musik.

Sprachvoraussetzungen

Für die Meldung zum Staatsexamen müssen für einige Fächer Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Es sind diese:

  • Deutsch: Kenntnisse in einer Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen"
  • Englisch, Französisch: Kenntnisse in Latein oder in einer romanischen Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen"
  • Geschichte: Kenntnisse auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen" in zwei Fremdsprachen oder Kenntnisse in Latein und Kenntnisse in einer Fremdsprache auf dem Niveau A2 des "Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen"

Informationen darüber, wie der Nachweis über die verlangten Fremdsprachenkenntnisse geführt werden kann, finden Sie in dieser Opens external link in new windowBekanntmachung des Kultusministeriums. Der Nachweis über Fremdsprachenkenntnisse muss nicht bei Aufnahme des Studiums vorliegen, sondern erst bei der Anmeldung zum Staatsexamen. Fehlende Kenntnisse können also studienbegleitend erworben werden.

Das erziehungswissenschaftliche Studium (EWS)

Das erziehungswissenschaftliche Studium erstreckt sich auf folgende Gebiete:

  • Allgemeine Pädagogik, unter anderem:
    • Sozialisationstheorien und empirische Sozialisationsforschung
    • Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Pädagogik
    • pädagogische Anthropologie 
  • Schulpädagogik, unter anderem:
    • Theorie der Schule als Institution und Organisation
    • Beurteilen und Evaluieren von Lehr-Lernprozessen
    • individuelle Förderung und Beratung
  • Psychologie, unter anderem:
    • Differentielle und Persönlichkeitspsychologie im Kontext der Schule
    • Sozialpsychologie der Schule und Familie
    • Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen

Das Staatsexamen in EWS kann bereits vor den Prüfungen in den übrigen Fächern abgelegt werden, sobald alle notwendigen Leistungsnachweise vorliegen (Vgl. LPO I, § 22 Abs. 4). In der Praxis bedeutet dies, dass Sie bei der Meldung zum vorgezogenen EWS-Examen das Pädagogisch-didaktische Praktikum absolviert haben müssen und außerdem 35 Punkte aus EWS (29 ECTS aus den eigentlichen EWS-Modulen + 2 ECTS aus Pädagogisch-didaktischem Praktikum (Begleitveranstaltung und Praktikumsbericht) + 4 ECTS aus studienbegleitendem fachdidaktischen Praktikum) nachweisen können müssen. Näheres zu den einzelnen Bereichen finden Sie unten unter "Aufbau des Studiums".

Praktika

Jeder Studierende hat vier Praktika abzuleisten: ein Betriebspraktikum, ein Orientierungspraktikum, ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum  sowie ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum.

Alle aktuellen Informationen zu diesen Praktika finden Sie unter:

http://www.realschule.bayern.de/uf/praktikumsamt/

  • ein Betriebspraktikum von acht Wochen Dauer in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb (auch im Ausland möglich).

    Es soll einen gründlichen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule vermitteln. Das Betriebspraktikum entfällt, soweit Praktika nach § 58 Abs. 1 Nr. 2, § 84 Abs. 1 Nr. 2 oder § 87 nachzuweisen sind; das Praktikum gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 2 wird in vollem Umfang auf die Dauer des Betriebspraktikums angerechnet.

    Mit den Zielen des Betriebspraktikums nicht vereinbar sind z.B. Tätigkeiten wie Kassieren, Lagerarbeiten, Lieferfahrten, Bedienen in Gaststätten u.ä.. Tätigkeiten in Bildungs- oder Erziehungseinrichtungen werden nur anerkannt, wenn sie im Bereich der Verwaltung abgeleistet wurden. Falls Zweifel bestehen, ob eine bestimmte Tätigkeit anerkannt wird, wird dringend empfohlen, das Prüfungsamt zu kontaktieren.

    Das Praktikum kann in Abschnitten zu mindestens zwei Wochen Umfang absolviert werden. Der Studierende muss sich selber um den Praktikumsplatz (bzw. die Praktikumsplätze) kümmern. Das Praktikum kann ganz oder teilweise vor Aufnahme des Studiums abgeleistet werden, aber in der Regel erst nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung.

    Die Praktikumsbetriebe müssen eine Bescheinigung ausstellen, auf der neben Angaben zur Dauer der Tätigkeiten auch ein stichpunktartiger Überblick über die Inhalte des Praktikums enthalten ist (Formulare im Internet). Der Nachweis über die ordnungsgemäße Ableistung des Betriebspraktikums ist eine der Zulassungsvoraussetzungen für die Erste Staatsprüfung.

  • ein Orientierungspraktikum von drei bis vier Wochen Dauer vor Beginn des Studiums oder spätestens in den Semesterferien vor dem schulpädagogischen Blockpraktikum.

    Es dient dem Kennenlernen der Schule aus der Sicht des Lehrers und der ersten Überprüfung der Eignung und Neigung. Mindestens eine Woche muss an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule abgeleistet werden, die übrige Zeit kann auch in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe abgeleistet werden. Es wird empfohlen, eine Woche in einer Realschule zu absolvieren und zudem auch eine andere Schulart kennen zu lernen.

    Der Studierende wendet sich selbstständig an das zuständige Schulamt, falls das Praktikum an einer Grund- oder Hauptschule abgeleistet werden soll, ansonsten unmittelbar an die Leitung der Schule oder Einrichtung.

    Über die Ableistung des Orientierungspraktikums stellt der Leiter der Praktikumsstätte eine Bescheinigung aus (Formular im Internet). Das Orientierungspraktikum soll an Schulen ca. 20 Stunden pro Woche umfassen, wobei die tägliche Anwesenheit an der Schule drei Unterrichtsstunden nicht unterschreiten darf.

    Das Orientierungspraktikum kann sich z. B. auf folgende Tätigkeiten erstrecken:

    • Hospitationen in verschiedenen Fächern in mehreren Jahrgangsstufen

    • Mithilfe bei der Unterrichtsorganisation

    • Übernahme kleinerer Abschnitte innerhalb einer Unterrichtsstunde

    • Teilnahme an außerunterrichtlichen Veranstaltungen

  • ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum

    Es hat einen Umfang von 150 bis 160 Unterrichtsstunden, die in der Regel im Laufe von zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren abgeleistet werden sollen. Voraussetzung für die Aufnahme des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums ist der Nachweis des Orientierungspraktikums.

    Die Studierenden sollen die Aufgabenfelder einer Lehrkraft insbesondere unter pädagogisch-didaktischen Gesichtspunkten kennen lernen, dabei sollen auch fachdidaktische Ansätze zum Tragen kommen.

    Gegen Ende des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums führt die zuständige Lehrkraft mit den Studierenden ein ausführliches Beratungsgespräch; in dem sie ihre Beobachtungen während des Praktikums zusammenfasst. Dieses Gespräch soll den Studierenden helfen, ihre Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf realistisch einzuschätzen.

    Das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum kann an allen öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Realschulen in Bayern ("Praktikumsschule") absolviert werden. Zur Ableistung des Praktikums wenden sich die Studierenden an das für die gewünschte Praktikumsschule zuständige Praktikumsamt.

    Die Meldung für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum mit Beginn zum Schulhalbjahr muss bis spätestens 1. Dezember bzw. bis spätestens 1. Juni für den Praktikumsbeginn zum Schuljahresanfang vorliegen.

    Das pädagogisch-didaktischen Schulpraktikum verfolgt u.a. folgende Ziele: 

    • Einbindung in den Unterricht

    • Beobachtung des Lern- und Sozialverhaltens der Schüler

    • Kennenlernen verschiedener Unterrichtsmethoden

    • Vorbereitung, Durchführung und Analyse mehrerer eigener Unterrichtsversuche 

    • Mitgestaltung von Übungseinheiten

    • Kennenlernen außerunterrichtlicher Aufgaben einer Lehrkraft

    • Übernahme von einfachen Organisationsaufgaben

    Der Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Universität Würzburg bietet eine auf das Praktikum bezogene Begleitveranstaltung an. Die Teilnahme an dieser ist verpflichtend.

  • ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum

Es findet während eines Semesters einmal jede Woche statt und umfasst dabei mindestens 4 Stunden Unterricht einschließlich Besprechung. Es bezieht sich auf eines der beiden gewählten Unterrichtsfächer (nicht auf das Erweiterungsfach).

Die Studierende sollen erste Erfahrungen mit der fachspezifischen Planung und Analyse von Unterricht sowie Unterrichtserfahrung sammeln. Es soll möglichst nicht vor dem dritten Semester und nicht nach dem fünften Semester stattfinden. Das Praktikum wird mit einer im selben Semester stattfindenden Lehrveranstaltung verbunden.

Zur Ableistung des Praktikums wenden sich die Studierenden an das für die gewünschte Praktikumsschule zuständige Praktikumsamt. Die Meldung für das Praktikum im Wintersemester und im darauf folgenden Sommersemester muss bis spätestens 15. April vorliegen. Die Zuteilung der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Meldungen. Es besteht kein Anspruch auf Zuweisung zu einer bestimmten Schule, Ortswünsche werden jedoch nach Möglichkeit berücksichtigt.

In dem Praktikum haben die Studierenden folgende Ziele:

  • Kenntnis fachspezifischer Arbeitsweisen anhand einzelner Unterrichtsmodelle, Unterrichtsbeispiele und Unterrichtsprojekte in verschiedenen Jahrgangsstufen 

  • Vorbereitung und Analyse unterrichtlicher Vorhaben

  • mindestens einen Unterrichtsversuch

 Die Adresse des Praktikumsamtes finden Sie im Abschnitt "Adressen".

 

Aufbau des Studiums

Allgemeiner Aufbau des Studiums

Das Lehramtsstudium für Realschulen gestaltet sich gemäß der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom März 2008 folgendermaßen (bitte beachten Sie, dass es für diese allgemeinen Regelungen an der Uni Würzburg teilweise spezifische Festlegungen gibt, die Sie der Übersicht unter "Aufbau des Studiums in Würzburg" entnehmen können):

Bereich

Teilbereich

Erläuterungen

Leistungspunkte

Unterrichtsfach A

Fachwissenschaft

Insgesamt 60 Leistungspunkte; davon mind. 45 nach den Bestimmungen §§ 40 bis 58

60


Fachdidaktik

Insgesamt 12 Leistungspunkte; davon mindestens 10 nach § 33 sowie den Bestimmungen in §§ 40 bis 58

12

Unterrichtsfach B

Fachwissenschaft

Insgesamt 60 Leistungspunkte; davon mind. 45 nach den Bestimmungen §§ 40 bis 58

60


Fachdidaktik

Insgesamt 12 Leistungspunkte, davon mindestens 10 nach § 33 sowie den Bestimmungen in §§ 40 bis 58

12

EWS (Erziehungswissenschaften) [§32]

Allgemeine Pädagogik

Sozialisationstheorien und empirische Sozialisationsforschung; Ideen-, Sozial- und Institutionengeschichte der Pädagogik; pädagogische Antropologie

mind. 7 1)


Schulpädagogik

Theorie der Schule als Institution und Organisation; Beurteilen und Evaluieren von Lehr-Lernprozessen; individuelle Förderung und Beratung

mind. 7 1)


Psychologie

Differentielle und Persönlichkeitspsychologie im Kontext der Schule; Sozialpsychologie der Schule und Familie; Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen

mind. 10 1)


[weitere Veranstaltungen]

10 Leistungspunkte sind aus den lehramtsspezifischen Veranstaltungen oder aus Lehrveranstaltungen aus der Fachdidak zu erbringen [vgl. §22, Abs. (2), Nr. 2., a], (bitte beachten Sie die modifizierte Regelung in Würzburg)

10 + 1 1)


SUMME EWS

35

Praktikum 2)


pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum [vgl. §34 Abs. (1) Satz 1 Nr. 3]

6

Zulassungsarbeit

Schriftliche Hausrabeit in einem Fach der gewählten Fächerverbindung oder in EWS oder auch in einem Gebiet, das sich auf zwei Bereiche erstreckt (nicht aber möglich in einem Erweiterungsfach!) [vgl. §29]

10

Sonstiges
("Freier Bereich")

im Rahmen weiterer lehramtsspezifischer Veranstaltungen aus den Unterrichtsfächern (Fachwissenschaft und/oder Fachdidaktik) und/oder Zulassungsarbeit [vgl. §22, Abs. (2), Nr. 2., f]

15




210

Erläuterung der Fußnoten zur Tabelle Lehramt Realschule:

1) Insgesamt sind mindestens 25 (!) Leistungspunkte aus der Allgemeinen Pädagogik, der Schulpädagogik und der Psychologie nachzuweisen

2) Achtung: Insgesamt sind mindestens 4 Praktika abzuleisten, deren Nachweise Voraussetzungen für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung sind [vgl. LPO I vom 13.3.2008, §34]! Siehe Abschnitt "Praktika"

Alle Angaben von §§ beziehen sich auf die LPO I vom 13.3.2008

Aufbau des Studiums in Würzburg

Die allgemeinen Regelungen zum Studienaufbau gemäß LPO I werden in Würzburg durch folgende Struktur umgesetzt:

Fachsemester

EWS

Studienbegl. fachdidakt.
Prakt.

Begleit-veranst.

Schul-prakt.

Hausarbeit

Fach 1 + Did.

Fach 2 +Did.

Freier Bereich

Summe

 

EWS

gesamt:

35

 

 

 

 

 

 

1

4

 

 

 

 

13

13

 

30

2

4

 


 

 

13

13

 

30

3

4

 

1

 3

 

11

11

 

30

4

4

 

1

 3

 

9

9

4

30

5

5

4

 

 

 

9

9

3

30

6

4

 

 

 

10

6

6

4

30

7

4

 

 

 

 

11

11

4

30

Summen:

29

4

2

6

10

72

72

15

210

Im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Studiums sind 29 ECTS-Punkte aus den eigentlichen EWS-Fächern (Pädagogik, Schulpädagogik, Psychologie) sowie zusätzlich 6 ECTS-Punkte aus den Praktika zu erbingen (vgl. Rahmenstudienstrukturplan). Für die eigentlichen EWS-Fächer sind diese Module zu belegen:

  • Schulpädagogik:
    06-Schul-GL = Grundlagen der Schulpädagogik (4 ECTS)
    06-Schul-VT = Vertiefungsmodul Schulpädagogik (4 ECTS)
    (trotz der Bezeichnung müssen die Grundlagen nicht zwingend vor der Vertiefung belegt werden)
  • Allgemeine Pädagogik:
    06-AEW1-LA = Allgemeine Erziehungswissenschaft (4 ECTS)
    06-EBF1 = Empirische Bildungsforschung (4 ECTS)
  • Psychologie:
    06-Psy-LernSoz = Pädagogische Psychologie des Lehrens und Lernens / Sozialpsychologie der Schule und der Familie (4 ECTS)
    06-Psy-DiffDia = Differentielle und Persönlichkeitspsychologie / Pädagogisch-psychologische Diagnostik und Evaluation (5 ECTS)
    06-Psy-EntAu = Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters / Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten von Kindern und Jugendlichen (4 ECTS)

Einen förmlichen Studienverlaufsplan gibt es dabei nicht. Sie können also die Module in (beinahe) beliebiger Reihenfolge belegen, wobei Sie folgende Hinweise beachten sollten:

  1. Die beiden Module der allgemeinen Pädagogik (06-AEW1-LA und 06-EBF1) sollten erst im fortgeschritteneren Studienverlauf belegt werden (nicht vor dem dritten Semester).
  2. Das Psychologiemodul 06-Psy-DiffDia sollte ebenfalls nicht vor dem dritten Fachsemester und idealerweise als letztes Psychologiemodul belegt werden.
  3. Das Psychologiemodul 06-Psy-EntAu sollte nicht unbedingt vor 06-Psy-LernSoz belegt werden.

Insbesondere wenn Sie vorhaben, das EWS-Examen vorzuziehen, ist es notwendig, von den Vorgaben des Rahmenstudienstrukturplans abzuweichen und die erziehungswissenschaftlichen Module schneller zu absolvieren als im Rahmenstudienstrukturplan vorgesehen. Planen Sie außerdem in jedem Fall ein Semester "Puffer" zwischen dem Belegen Ihres letzten EWS-Moduls und dem Ablegen der Staatsprüfung ein, da es andernfalls zu Problemen mit dem fristgerechten Nachweis der erforderlichen ECTS-Punkte kommen kann!

Weitere Informationen zum erziehungswissenschaftlichen Studium allgemein finden Sie auf dieser Opens external link in new windowInfoseite der beteiligten Lehrstühle. Hinweise zur Staatsprüfung (Organisatorisches, Literaturlisten, Prüfungsthemen vergangener Semester etc.) sind auf den Webseiten der einzelnen Lehrstühlen veröffentlicht:

Staatsexamen

Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung ist in einem der beiden Unterrichtsfächer eine schriftliche Hausarbeit (Zulassungsarbeit) anzufertigen. Das Thema soll spätestens ein Jahr vor der Meldung zur Prüfung mit einem Prüfer vereinbart werden.

Die Erste Staatsprüfung muss im Ganzen abgelegt werden (kann also nicht fachweise absolviert werden). Lediglich die erziehungswissenschaftlichen Prüfung kann vorgezogen werden. Bei Nichtbestehen kann die Staatsprüfung für das jeweilige Fach einmal wiederholt werden.

Die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Realschulen soll im Anschluss an die Vorlesungszeit des siebten Semesters abgelegt werden, spätestens aber nach dem 11. - andernfalls gilt man als erstmals durchgefallen. Wenn alle notwendigen Leistungen vorliegen, kann das Staatsexamen unter Umständen auch bereits nach dem 4. Semester absolviert werden.

Den Studierenden wird ein Freiversuch eingeräumt, wenn sie das Staatsexamen an dem nächstmöglichen Prüfungstermin nach der Vorlesungszeit des 7. Semesters absolvieren. Dies bedeutet, dass die Prüfung als nicht abgelegt gilt, wenn sie nicht bestanden wurde. Falls sie bestanden wurde, kann sie zur Notenverbesserung zweimal wiederholt werden.

Die Note des Staatsexamens zählt 60% der Gesamtnote. Die anderen 40% errechnen sich aus den Noten der studienbegleitenden Modulprüfungen.

Erweiterung/Zusatzqualifikation

Zusätzlich zu den beiden Unterrichtsfächern kann noch ein drittes Fach als Erweiterungsfach studiert werden. Dies erhöht in der Regel die Anstellungschancen. An der Universität Würzburg bestehen folgende Möglichkeiten für eine Erweiterung des Studiums für das Lehramt an Realschulen:

  • ein Fach der unter "Fachwissenschaftliches Studium" aufgeführten Fächer
  • Ethik
  • Sozialkunde
  • eine sonderpädagogische Fachrichtung
  • eine fremdsprachliche Qualifikation

Für die Zulassung zu Erweiterungsprüfungen sind im Regelfall keine oder nur wenige universitäre Leistungsnachweise vorzulegen (Biologie, Informatik, Physik, Sport, Ethik verlangen beispielsweise einige Leistungsnachweise). In jedem Fall sind aber notwendige Sprachvoraussetzungen oder Eignungstests nachzuweisen.

Durch die Wahl einer (nicht nachträglichen) Erweiterung verlängert sich die Regelstudienzeit um zwei Semester. Die Maximalstudiendauer bleibt jedoch unberührt.

Die Erweiterungsprüfungen können auch nach dem Staatsexamen absolviert werden (sog. nachträgliche Erweiterungen), also auch während der Berufstätigkeit abgelegt werden. Die Zentrale Fortbildung von Lehrkräften in Bayern erfolgt an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen: www.alp.dillingen.de

Bachelor-Abschluss

Im Wintersemester 2012/13 wurde an der Uni Würzburg ein Bachelorstudiengang "Weiterführende Bildung im Jugendalter" (B.A.) eingeführt. Alle Studierende des Lehramts an Realschulen sollen unter Anrechnung ihrer im Lehramt erbrachten Leistungen diesen Abschluss erwerben können. Er wird also auf Antrag - unabhängig von den studierten Fächern und ohne zusätzliche Leistungen - allein über das Studium des Lehramts an Realschulen erlangt. Der Antrag auf Verleihung des akademischen Grades eines Bachelor kann ab dem Zeitpunkt gestellt werden, zu dem die für den Erwerb des Bachelor nötigen ECTS-Punkte nachgewiesen werden können; er muss spätestens ein Jahr nach der Exmatrikulation aus dem einschlägigen Lehramtsstudium gestellt werden.

Es müssen - für den Bachelor einschlägige - Module im folgenden Umfang nachgewiesen werden:

Bereich

ECTS-Punkte

Erziehungswissenschaften

31

Pädagogisch-didaktisches Praktikum

6

Unterrichtsfach 1 (Fachwissenschaft- und didaktik)

61

Unterrichtsfach 2 (Fachwissenschaft- und didaktik)

61

Freier Bereich

11

Abschlussarbeit (Thesis)

10

Die Module des Lehramtsstudiums, die für den Bachelor einschlägig sind, sind in den Fachspezfischen Bestimmungen des jeweiligen Faches kenntlich gemacht.

Abgesehen von dieser institutionalisierten Form, im Lehramtsstudium einen Bachelorabschluss zu erwerben, besteht natürlich nach wie vor, die Möglichkeit eines klassischen Doppelstudiums. Prinzipiell ist es also möglich, parallel zu oder nach dem Lehramtsstudium auch einen Bachelorabschluss (in beiden bzw. in einem der beiden Unterrichtsfächer/n) zu erlangen. Allerdings ist hier mit gewissen, ggf. nicht unerheblichen Mehraufwand zu rechnen.

Berufsfelder/-aussichten

Realschullehrer erteilen Unterricht in den Klassen 5-10 beziehungsweise in Klassen der Sekundarstufe I. Neben ihren fachlichen erfüllen sie täglich auch erzieherische Aufgaben.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie an allgemein bildenden weiterführenden Schulen im Sekundarbereich I, wie z.B. Real-, Mittel- und Gesamtschulen sowie an Internaten und Schülerheimen. Als selbstständige Lehrer arbeiten sie z.B. in Nachhilfeinstituten und an Sprachschulen.

Weitere Informationen zum Beruf des Realschullehrers erhalten Sie durch Eingabe des Stichworts auf dieser Seite der Agentur für Arbeit:

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus veröffentlich einmal jährlich eine Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern.

Tipps für Erstsemester und Hochschulwechsler

Tipps für Erstsemester

Das Studium für Realschullehramt umfasst vor allem die zwei Unterrichtsfächer. Vergessen Sei trotzem nicht, dass Sie Lehrer/in werden wollen und engagieren Sie sich auch in den Bereichen Erziheungswissenschaften und Fachdidaktik.

Die Erstellung des Stundenplans ist - gerade im ersten Semester - oft schwierig. Die Studienverlaufspläne geben Auskunft, welche Veranstaltungen Sie in welchem Semester belegen sollten. Diese und eine kleine Anleitung zur Stundenplanerstellung finden Sie auf der Opens external link in new windowWebseite der Zentralen Studienberatung.

Das Opens external link in new windowVorlesungsverzeichnis wiederum gibt Aufschluss darüber, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Veranstaltungen in dem jeweiligen Semester angeboten werden.
Unter Umständen müssen Sie ein wenig tüfteln, um alle Veranstaltungen miteinander kombinieren zu können. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die Einführungsveranstaltungen im ersten Semester zu besuchen (am besten sowohl die der Fachbereiche als auch der Fachschaften). Diese finden üblicherweise vor dem eigentlichen Semesterbeginn bzw. in der ersten Vorlesungswoche statt; Sie finden sie im Vorlesungsverzeichnis unter dem Punkt "Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn".

Weitere Hilfestellung erhalten Sie auch bei den Opens external link in new windowFachstudienberatern, den Opens external link in new windowFachschaften sowie der Opens external link in new windowZentralen Studienberatung.

Tipp für Hochschulwechsler/Fachwechsler

Wenn Sie von einer anderen Hochschule kommen oder aus einem anderen Studiengang in das Lehramt wechseln, entscheidet der jeweilige Fachbereich, in welchem Umfang Ihnen Ihre erworbenen ECTS-Punkte angerechnet werden können. Es müssen Inhalt, Umfang und Prüfungsleistung der Module mit denjenigen vergleichbar sind, die an der Universität Würzburg gefordert werden. Ansprechpartner sind üblicherweise die entsprechenden Opens external link in new windowFachstudienberater.

Prüfungsordnungen

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):

Opens external link in new windowhttp://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-LehrPrOBY2008rahmen&doc.part=X&st=lr

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich" sowie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) der einzelnen Unterrichtsfächer und der Erziehungswissenschaften:

http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/pruefungsangelegenheiten/pruefungsamt/pruefungs-_und_studienordnungen/

Wenn Sie Ihr Studium vor dem WS 2009/10 aufgenommen haben, gilt für Sie die (nicht-modularisierte) Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) von 2002:

Opens external link in new windowhttp://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-LehrPrOBY2002rahmen&doc.part=X&st=lr

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Opens external link in new windowhttp://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-Lehr2StPrOBY2004rahmen&doc.part=X&st=lr

Adressen

Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung informiert und berät bei allgemeinen und fächerübergreifenden Fragen und Problemen.

Offene Sprechstunde (ohne Terminvereinbarung):
Mo-Fr 8-12 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr
Besucheradresse: Ottostraße 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
E-Mail: studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de
Internet: http://studienberatung.uni-wuerzburg.de

Erste Auskünfte erteilt der Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo bis Fr 9-15 Uhr)

Fachstudienberatung

Die Fachstudienberatung für die einzelnen Unterrichtsfächer erfolgt durch die Institute, z.B. für Deutsch durch das Institut für deutsche Philologie.

Eine Liste aller Fachstudienberatungen finden Sie unter:
www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/zsb/anfaenger/fsb

Prüfungsamt


Ansprechpartnerin zu allen Fragen, die mit den Lehramtsprüfungen in Zusammenhang stehen, ist für das Lehramt an Realschulen Frau Lisa Michel-Hörner
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Besucheradresse: Oswald-Külpe-Weg 84 (linker Eingang), Zi. 00.102, 97074 Würzburg
Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr  8-12 Uhr, Mi 10-12 und 14-16 Uhr
Tel.: 0931/31-82609
E-Mail: lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
Aktuelles: siehe Opens external link in new windowHomepage

Bei allen Fragen, die die Anrechnung erbrachter Leistungen im modularisierten Lehramtsstudium betreffen, wenden Sie sich bitte an Frau Jennifer Stoeck und Herrn Karl-Heinz Putz
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Besucheradresse: Oswald-Külpe-Weg 84 (linker Eingang), Zi. 00.107, 97074 Würzburg
Sprechzeiten: Mo, Di, Do, Fr  8-12 Uhr, Mi 10-12 und 14-16 Uhr
Tel.: 0931/31-82884
E-Mail: jennifer.stoeck@uni-wuerzburg.de bzw. kh.putz@zv.uni-wuerzburg.de

Praktikumsamt


Jakob-Stoll-Realschule
Frankfurter Straße 71
97082 Würzburg
T 0931/45345-11
E-Mail: praktikumsamt@mbrs-ufr.de
Internet: Opens external link in new windowhttp://www.realschule.bayern.de/uf/praktikumsamt/

Zentrum für Lehrerbildung (ZfL)

Das ZfL hat u.a. die Aufgabe, die Lehrerbildung sowie die Bildungsforschung weiter zu entwickeln und ein Knotenpunkt im Netz von Studierenden, Lehrern aller Schularten, Hochschullehrern, Politik, Schulbehörden und Verbänden zu sein.

Der ZfL-Studi-Newsletter informiert über Angebote für Lehramtsstudierende:
www.zfl.uni-wuerzburg.de/index.php?id=186

Zentrum für Lehrerbildung
Josef-Martin-Weg 52
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-80450 (Sekretariat)
E-Mail: zfl@uni-wuerzburg.de
Internet: http://www.zfl.uni-wuerzburg.de/

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de