Viele Studienangebote an deutschen Hochschulen sind zulassungsbeschränkt. Die Studieninteressenten reagieren darauf – vernünftigerweise – mit einer Vielzahl von Bewerbungen. Wenn sie nicht abschätzen können, ob sie den Studienplatz an der Hochschule und für das vorrangige gewünschte Studienangebot erhalten, sind sie quasi gezwungen, mit möglichst vielen Bewerbungen ihre Chancen zu optimieren. Auf diese Zunahme der Bewerbungen reagieren die Hochschulen – zwangsläufig – mit der Einführung von weiteren Zulassungsbeschränkungen.
Weil etliche Studienbewerber auf ihre Bewerbungen mehrere Angebote erhalten, blockieren sie für eine gewisse Zeit einige Studienangebote, zumindest solange wie durch Nicht-Einschreibung klar wird, dass sie dieses Angebot nicht wahrnehmen wollen. Andere wiederum schreiben sich zwar ein, machen aber nach wenigen Wochen diesen Platz wieder frei, weil sie ein neues, in ihren Augen besseres Studienangebot von einer anderen Hochschulen erhalten haben. Ihr alter Platz muss somit in einer Nachrückrunde erneut vergeben werden.
Kernstück des neuen Verfahrens ist eine Datenbank, auf der die Wünsche der Bewerber und die Auswahlentscheidungen der Hochschulen miteinander vernetzt werden.
Einen Flyer mit einer Übersicht über das neue Verfahren ist
hier (
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23.02.2011, 08:44 Uhr