Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2013/14

Julian Lechner studiert Wirtschaftswissenschaft in Würzburg.
Julian Lechner studiert Wirtschaftswissenschaft an der Uni Würzburg. (Foto: Eva Wegmann)

Fit für die Wirtschaft

"Um ehrlich zu sein: Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob Wirtschaftswissenschaft der richtige Studiengang für mich ist. Nach den ersten zwei Semestern war ich aber dann endgültig überzeugt.

Dass man VWL und BWL kombinieren kann, ist nicht selbstverständlich. Es gibt Universitäten, an denen diese Bereiche strikt getrennt sind. Ab dem dritten Semester hat man in Würzburg zudem einen starken Freiraum, was die Spezialisierung betrifft. Ich habe mich für Finanzen, Controlling und Rechnungswesen entschieden, da mir diese Bereiche am besten liegen.

Ich kann mir vorstellen, später als Unternehmensberater oder im Controlling zu arbeiten. Die Jobchancen sind gerade in diesem Bereich sehr gut, Wirtschaftswissenschaftler immer gefragt. Auch das war für mich ein wichtiges Kriterium.

Zufrieden mit Studiendekanat und Professoren

Die Kontakte ins Ausland schätze ich ebenfalls. So habe ich in meinem fünften Semester ein Auslandssemester in Paris absolviert. Bei der Vorbereitung dafür hat mich das Studiendekanat super unterstützt.

Auch mit den Professoren bin ich zufrieden. Sie sind sehr kompetent, können aber auch locker und lustig sein. Gezeigt hat sich das bei der Veranstaltung 'Profs legen auf' im Zauberberg, einer Diskothek in Würzburg. Da standen Professoren am DJ-Pult und haben ordentlich Sympathiepunkte gesammelt.

Deutschlandstipendium der Uni bekommen

Diese Veranstaltung hat der Leo-Club Julius Echter Würzburg organisiert, bei dem ich Präsident bin. Das Ehrenamt war auch ein Grund dafür, dass ich von der Universität ein Deutschlandstipendium erhalten habe. Die Kriterien hierfür sind herausragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement. Nicht nur in finanzieller Hinsicht ist das Stipendium schön, auch Unternehmen schätzen solche Auszeichnungen. Gerade beim Deutschlandstipendium wird die Förderung jeweils zur Hälfte vom Staat und von Unternehmen finanziert.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit Würzburg einen Glückstreffer gemacht habe und mich hier sehr wohl fühle. Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich alles genauso machen."

Julian Lechner

Philipp Kiencke, Student der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Würzburg. (Foto: Eva Wegmann)
Philipp Kiencke, Student der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Würzburg. (Foto: Eva Wegmann)

Das Gesamtpaket stimmt

"Ich war mir nicht so sicher, auf welchen Bereich der Wirtschaftswissenschaft ich mich spezialisieren will. Mir waren also eine gewisse Freiheit und ein allgemein großes Angebot an Kursen sehr wichtig. Darum bin ich von Kiel nach Würzburg gekommen.

Für mich ist Praxisbezug von großer Bedeutung. Hier hat mir die Universität wertvolle Chancen geboten. Zum Beispiel wurde mir die Teilnahme an der ‚Accenture Campus Challenge‘ als Praktikum angerechnet. Da haben wir in einem kleinen Team ein Social-Media-Konzept für Unternehmen entwickelt. Dadurch bekam ich auch Einblick in die Unternehmensberatung. Das hat mir viel bedeutet, weil Unternehmensberater mein Traumjob ist.

Das Kursangebot und die intensive Betreuung durch Tutoren sprechen zweifelsfrei für die Universität Würzburg. Ich selbst bin hier auch als Tutor tätig. Das bereichert mich persönlich und ist gleichzeitig ein Nebenjob, der direkt mit dem Studium in Verbindung steht.

Die Atmosphäre in Würzburg ist sehr familiär. Es fällt nicht schwer, neue Leute kennen zu lernen. Auch die Dozenten sind sehr nett und vor allem fachkundig.

Mir ist aber auch wichtig, dass nicht nur die Universität hervorragend ist, sondern auch die Umgebung. Und hier stimmt das Gesamtpaket: Die Stadt hat sehr viel Charme. Die Festung, der Main und auch die weit ausgedehnte und große Uni gefallen mir sehr. Für Studenten könnte das Nachtleben kaum besser sein. Jeden Tag gibt es etwas zu erleben.

Privat engagiere ich mich sozial und kann das gut mit dem Studium vereinbaren. Ich bin Vorstandsmitglied von ‚Schüler Helfen Leben‘, das ist Deutschlands größte Jugendhilfsorganisation. Sie baut Kindergärten und Schulen wieder auf und betreibt Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa. Aktuell unterstützen wir ein Projekt für syrische Flüchtlingskinder in Jordanien."

Philipp Kiencke

Wirtschaft in Würzburg

Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik: Das sind die Bachelor-Studiengänge der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre vermittelt der Studiengang Wirtschaftswissenschaft. Er bereitet auf einen Berufsstart in den verschiedensten Bereichen von Unternehmen vor. Begehrt sind wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen aber auch bei Verbänden, Ministerien und Forschungsinstituten.

Alle Qualifikationen, die IT-Experten in Betrieben benötigen, vermittelt der Würzburger Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik. Der Stundenplan kombiniert Fächer aus Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit Informationstechnik.

Ob bei Banken und Versicherungen, in Forschung und Entwicklung oder in Beratung und Ausbildung: Wirtschaftsmathematiker sind gefragt. Das Studium kombiniert Mathematik, Wirtschaftswissenschaft und Informatik.

Die drei genannten Studiengänge führen in sechs Semestern zum Abschluss. Wer nach dem Bachelorstudium an der Uni bleiben will, findet in Würzburg etablierte Master-Programme für Wirtschaftsinformatik, Economics, Business Management und Wirtschaftsmathematik. Der Master in Economics ist interdisziplinär und die Fakultät kooperiert dabei mit den Fachbereichen Jura, Politikwissenschaft und Geographie.

Die Weiterbildungsstudiengänge Executive MBA Business Integration und MBA Purchasing & Supply Chain Management richten sich an Berufstätige.

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