Carina Seubert: Was mir am BWL-Studium in Würzburg gefällt? Das Kursangebot ist hervorragend. Besonders gut finde ich die Tatsache, dass wir auch Seminare aus anderen Fächern wie beispielsweise Jura oder Wirtschaftsinformatik besuchen können und als Studienleistung angerechnet bekommen. Genauso können wir Praktika oder eine Tutorentätigkeit ins Studium einbringen und erhalten dafür Credit-Points. Das gibt es nicht an vielen anderen Universitäten. Toll sind auch die zahlreichen Kontakte, die die Fakultät ins Ausland hat. Ich bin für ein Semester nach Schweden an die Universität in Umeå gegangen und habe dort alle Kurse auf Englisch hören können. Bei der Vorbereitung darauf hat mich das Studiendekanat super unterstützt. Auch nach dem Bachelor lohnt sich das Studium in Würzburg. Die Masterprogramme bieten eine überragende Auswahl an Vertiefungsprogrammen. Da sollten eigentlich keine Wünsche offen bleiben."
Fabian Wagenblast: Warum ich aus Stuttgart nach Würzburg gekommen bin? Die Fakultät hat einen guten Ruf. Dazu tragen natürlich Professoren wie der Wirtschaftsweise Peter Bofinger oder der Aktienexperte Ekkehard Wenger bei. Für mich als Studenten ist aber genauso wichtig, dass die Professoren unkompliziert zu erreichen sind und einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was das Studium außerdem sehr erleichtert, ist die intensive Betreuung durch Tutoren, die es in nahezu jedem Fach gibt. Das ist übrigens eine gute Gelegenheit, etwas Geld zu verdienen. Ich selbst habe auch schon als Tutor gejobbt. Die Kontakte ins Ausland finde ich ebenfalls wirklich gut. Ich gehe demnächst für ein Semester nach Bangkok und weiß schon jetzt, dass ich die Kurse, die ich dort besuchen werde, in Würzburg einbringen kann. Und Würzburg? Einfach eine ziemlich schöne Stadt. Vor allem, wenn man abends am Mainufer sitzt und die letzten Sonnenstrahlen genießt.
Finanzkrise hin oder her: Auch in unsicheren Zeiten ist ein wirtschaftswissenschaftliches Studium eine gute Investition. Auf das gestiegene Interesse reagiert die Würzburger Fakultät mit einem starken Ausbau und richtet zusätzlich zu den elf vorhandenen Lehrstühlen weitere fünf ein. Damit verbessert sie natürlich auch ihr Betreuungsangebot.
Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik: Das sind die Bachelor-Studiengänge der Fakultät. Profunde Grundlagen in Betriebs- und Volkswirtschaft vermittelt der Studiengang Wirtschaftswissenschaft an der Uni Würzburg. Er bereitet die Studierenden auf einen erfolgreichen Berufsstart im Management oder in den volkswirtschaftlichen Abteilungen von mittleren und großen Firmen vor. Begehrt sind wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen aber auch bei Verbänden, Ministerien und Forschungsinstituten.
Wirtschaftsmathematiker sind gefragt
Bei Banken und Versicherungen, in Forschung und Entwicklung, in Beratung und Ausbildung: Wirtschaftsmathematiker sind gefragt. Das Studium kombiniert Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und führt in sechs Semestern zum Bachelor. Damit ist der Wechsel ins Berufsleben möglich – oder in den Master-Studiengang Wirtschaftsmathematik.
Wirtschaftsinformatik macht IT-Experten
Alle Qualifikationen, die IT-Experten in Betrieben benötigen, vermittelt der Würzburger Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik in sechs Semestern. Der Stundenplan kombiniert Fächer aus Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit Informationstechnik.
Master-Programme
Wer nach dem Bachelorstudium an der Uni bleiben möchte, findet dafür in Würzburg beste Voraussetzungen: Ein Master-Programm für Wirtschaftsinformatik läuft bereits seit 2007, drei weitere für Economics, Business Management und Wirtschaftsmathematik sind in den Startlöchern oder im Wintersemester 2010/11 angelaufen.
Beim Master in Economics will die Fakultät verstärkt mit Juristen, Politikwissenschaftlern und Geographen kooperieren. Und an Berufstätige richtet sich der Weiterbildungsstudiengang Business Integration mit dem Abschluss MBA.