Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2013/14

Lea Gottschalt und Katrin Freundorfer vor dem Psychologie-Institut. (Foto: Judith Dauwalter)
Lea Gottschalt und Katrin Freundorfer vor dem Psychologie-Institut. (Foto: Judith Dauwalter)

Psychologie: Viele Vorteile entdeckt

Als sie die Zusage fürs Psychologie-Studium in Würzburg erhielt, wusste Lea Gottschalt überhaupt nicht, was sie erwarten würde: „Bayern kannte ich nur von einem Urlaub im Bayerischen Wald, sonst sind wir eher im Norden Deutschlands unterwegs gewesen“, erzählt die Studentin, die aus Göttingen kommt.

Heute fühlt sich Lea richtig wohl in ihrer neuen Heimat. „Der Fluss, die vielen Studenten, das hat einfach ein ganz besonderes Flair. Und dafür, dass Würzburg ja doch eine kleine Stadt ist, herrscht hier ein richtig großstädtisches Gefühl“, schwärmt sie.

Ihre Freundin und Kommilitonin Katrin Freundorfer hat es „nur“ aus Niederbayern nach Unterfranken verschlagen. Auch sie ist mit ihrem Studienort hochzufrieden: „Mit einem Eis am Alten Kranen sitzen und den Blick auf Main und Festung genießen – das macht gerade den Sommer in Würzburg richtig toll.“ Das Flair stimmt, und es gibt angenehme Möglichkeiten für Entspannung und Regeneration – das ist gerade in einem anstrengenden Studium wie Psychologie wichtig.

Lange Tradition und vielseitige Ausbildung

Lea und Katrin betonen, wie vielseitig die Ausbildung in Würzburg ist. 1896 von Oswald Külpe gegründet, war das Institut für Psychologie hier eines der ersten seiner Art. Heute liegt sein Schwerpunkt auf der naturwissenschaftlichen Methodik. „Gerade unsere Statistikdozenten sind richtig gut“, ist Lea begeistert, und Katrin ergänzt: „Die haben uns toll motiviert!“

„Wer später in die Forschung gehen möchte, der ist in Würzburg perfekt aufgehoben“, da sind sich die beiden einig. Sie selbst wollen an ihren Master lieber eine therapeutische Ausbildung anhängen. Auch darauf fühlen sie sich gut vorbereitet – denn trotz des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts kommen therapeutische Inhalte in Würzburg nicht zu kurz. Groß geschrieben wird vor allem die Verhaltenstherapie.

Spitzenplätze in Vergleichsstudien

Gut laufe auch die Betreuung der Studierenden, weil deren Zahl überschaubar sei. Und noch ein Vorteil: „Die Psychologie-Lehrgebäude sind alle zentral und nah beieinander in der Stadt. Das ist natürlich klasse“, so Lea. Wenn es also irgendwie möglich ist, wollen die Freundinnen ihren Master ebenfalls in Würzburg machen. Dafür spricht auch, dass das Institut für Psychologie in internationalen Vergleichsstudien immer wieder Spitzenplätze belegt.

Nebenjobs und soziales Engagement

Neben dem Freundeskreis sind beide auch durch Nebenjobs und soziales Engagement an die Stadt gebunden. Lea arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie als Hiwi – sie macht Büroarbeiten, schreibt Befunde und unterstützt die Patienten im Alltag. Katrin arbeitet am Lehrstuhl für Sozialpsychologie. Sie plant Versuche, führt sie durch und wertet die Daten aus.

Gemeinde, Chor & Co.: Vielfältige Möglichkeiten

„An Würzburg gefällt mir, dass es so vielfältige Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren“, erzählt Katrin. Sie selbst unterstützt Hilfesuchende im psychologischen Beratungsdienst der Katholischen Hochschulgemeinde. Lea findet neben Uni und Arbeit noch Zeit für den Kammerchor der Uni und die offene Behindertenarbeit der Diakonie.

So haben beide in Würzburg eine gute Mischung aus Freizeitangeboten und Studiums-Herausforderungen, aus Arbeit für den Lebensunterhalt und ehrenamtlicher Tätigkeit gefunden – und damit ihre neue Heimat liebgewonnen.

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