Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2012/13

Die Psychologie-Studierenden Robert Kratzer und Johanna Müller. Foto: Hannes Vollmuth
Die Psychologie-Studierenden Robert Kratzer und Johanna Müller. Foto: Hannes Vollmuth

Psychologie: Freud war gestern

Psychologie in Würzburg studieren? Das bedeutet den täglichen Kontakt mit Spitzenforschung. Kleine Arbeitsgruppen und viele Dozenten machen es möglich.

Am Anfang konnte die Freundin von Johanna Müller es kaum glauben. Von Kiel war die Psychologie-Studentin nach Würzburg gewechselt. Als ihr hier ein Dozent mit nur sieben weiteren Kommilitonen ein ganzes Semester die Statistik- und Analyse-Software SPSS beibrachte, war sie endgültig überzeugt: „Die Dozenten nehmen sich unglaublich viel Zeit für uns“, berichtet Johanna.

Einblick in die Forschung

Die 22-Jährige hat gerade das vierte Semester beendet und es auf bislang drei Forschungspraktika gebracht. „Wer schon während des Studiums Einblicke in die Forschung gewinnen will, ist in Würzburg richtig“, erzählt Johanna. Mit Freud, der seine Patienten am liebsten auf die Couch legte, hatte die Studentin bisher keine fünf Minuten zu tun.

Dem stimmt Bachelor-Student Robert Kratzer zu. Die Würzburger Psychologie bekommt ihre führende Stellung übrigens regelmäßig in Rankings bestätigt.

Qualität in der Lehre

Natürlich hat die Qualität der Lehre auch mit der Größe der Jahrgänge zu tun. 55 Kommilitonen studieren mit Johanna, auch bei Robert geht es mit 72 Studierenden familiär zu. „Wir kennen uns alle“, sagt er.

Warum Johanna nach Würzburg gekommen ist? Lange muss die Studentin nicht überlegen: „Die Stadt hat die perfekte Größe. Nicht zu groß, und nicht zu klein.“ Dazu das Flair der altehrwürdigen Residenzstadt mit ihrer Kneipenkultur und den vielen Festivals.

Barrierefreiheit relativ gut

Für Rollstuhlfahrer Robert hat auch die Barrierefreiheit den Ausschlag gegeben: „Alles in allem sind die Gebäude relativ gut mit Rampen und Aufzügen ausgestattet“, sagt er. Was die westdeutschen Unis betrifft, da ist sich Robert sicher, kommt er in Würzburg noch relativ gut zurecht. Und wenn doch mal eine Treppe im Weg ist, helfen die Kommilitonen.

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