Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2012/13

Katharina Treiber vor dem Physik-Institut am Hubland. Foto: Robert Emmerich
Katharina Treiber vor dem Physik-Institut am Hubland. Der Campus gefällt ihr gut: „Wir haben eine große Wiese hier und am Institut gibt es einen schönen Innengarten.“ Foto: Robert Emmerich

Physik bietet viel Spielraum

„Richtig gut ist der Kontakt, den wir in der Physik und der Nanostrukturtechnik zu unseren Dozenten haben. Wir können mit allen Fragen zu ihnen kommen.“ Das sagt Katharina Treiber, die zur Fachschaft Physik gehört. Die Fachschaft, das sind die offiziell gewählten Vertreter der Studierenden. Sie setzen sich für alle Belange ihrer Kommilitonen ein und kümmern sich besonders um die Neulinge an der Uni.

Studierende werden nicht alleine gelassen

Die Physik-Fachschaft organisiert unter anderem die Info-Tage für die Erstsemester inklusive Campus-Rallye und die Tutorien. Darin können die Studierenden der ersten vier Semester den Stoff der Hauptvorlesungen nacharbeiten. Eines ist klar: Kein Student wird in der Würzburger Physik alleine gelassen, dafür sorgen Dozenten, Studienberater und die Studierenden selbst.

„Im Zimmer der Fachschaft ist immer jemand da, und jeder kann uns um Rat fragen“, betont Katharina. Das gelte auch für Schüler, die etwas über das Physikstudium in Würzburg erfahren wollen.

Dozenten nehmen Meinung der Studierenden ernst

Den guten Kontakt zu den Dozenten schildert die Studentin, die aus Ramsberg am Brombachsee stammt, an einem Beispiel: der Bewertung der Lehrveranstaltungen. Schon bald nach dem Start des Semesters können die Physikstudierenden ihr Lehrpersonal beurteilen. Die Fachschaft wertet die Fragebögen aus und hat die Erfahrung gemacht: „Viele Dozenten kommen gleich am nächsten Tag und wollen die Ergebnisse wissen, damit sie bei Bedarf schnell reagieren und ihre Vorlesungen verbessern können“, erzählt Katharina. Die Meinung der Studierenden werde also ernst genommen.

Starke fächerübergreifende Kooperation

Was sie noch an der Würzburger Physik schätzt? Da muss die Studentin nicht lange überlegen: „Die starke fächerübergreifende Zusammenarbeit.“ Die Biophysiker etwa forschen gemeinsam mit Medizinern, Biologen und Materialwissenschaftlern. Ihr Ziel ist es, die Kernspintomographie weiterzuentwickeln – damit sie noch bessere Bilder aus dem Körper des Menschen und noch mehr Informationen über seine Lebensfunktionen liefern kann.

Andere Würzburger Physiker arbeiten daran, organische Solarzellen weiter zu verbessern. Dabei kooperieren sie zum Beispiel mit dem Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung. „Uns Studierenden eröffnet das einen großen Spielraum. Es gibt viele unterschiedliche Bereiche, auf die wir uns spezialisieren oder in denen wir Abschlussarbeiten machen können“, sagt Katharina.

Blicke über den Tellerrand des Fachs

Viel Spielraum haben die Studierenden an der Uni Würzburg auch durch das umfangreiche Studienangebot. Das verschafft ihnen die Möglichkeit, über den Tellerrand ihres Fachs hinauszublicken. Katharina zum Beispiel interessiert sich auch für deutsche Geschichte und ist in der Philosophischen Fakultät I fündig geworden: Im Sommer hat sie dort eine Vorlesung über die Innenpolitik der Nationalsozialisten besucht.

Uni-Sport: Exotische Leibesübungen

Jenseits der Physik ist Katharina auch vom Uni-Sport angetan. Der ist bekannt für sein großes Kursangebot, in dem sich viele exotische Sportarten wie Unterwasserrugby oder Afro-Tanz finden. Katharina hat Zumba belegt. „Das ist eine Mischung aus Kampfsport, Aerobic und Tanz, die einen echt richtig aus­powert“, sagt sie. Außerdem besucht sie die Rückenschule, die der Uni-Sport ebenfalls im Programm hat.

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