Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2012/13

Die Pharmaziestudierenden Marie Markones und Cornelius Hermann. Foto: Valentin Niebler
Studieren Pharmazie: Marie Markones mag das freie Arbeiten im Labor, Cornelius Hermann sieht die Ausstattung des Würzburger Instituts als Vorteil. Foto: Valentin Niebler

Pharmazie: Gute Betreuung

Wenn Marie Markones abends die Labortüre schließt, hat sie einen abwechslungsreichen Tag hinter sich. Morgens besucht sie Chemie-, Bio- und Medizinkurse auf dem Hubland-Campus. Nach der Mittagspause in der Mensa ist dann Praxis angesagt: Im Labor untersucht Marie Arzneistoffe und chemische Verbindungen. „Das freie Arbeiten im Labor macht am meisten Spaß“, erzählt sie. Oft forscht sie dort mit anderen Studierenden.

Neugierig auf Naturwissenschaften war Marie schon in der Schule. Richtig Spaß am Fach bekam sie im Studium selbst – vor allem nach ihrem Praktikum in einem Wiener Krankenhaus. Dort half die Studentin auf einer Stationsapotheke mit. „Ich war fasziniert, wie ich mit meinem Wissen Menschen helfen konnte“, erinnert sie sich.

Forschung und Lehre in einem modernen Neubau

Wer sich pharmazeutisches Wissen aneignen will, findet an der Uni Würzburg ideale Möglichkeiten. Im modernen Neubau des Instituts laufen Lehre und Forschung auf höchstem Niveau. „Die Ausstattung ist ein echter Vorteil“, findet Student Cornelius Hermann. Er ist durch seinen Sanitätsdienst bei der Bundeswehr auf das Pharmaziestudium aufmerksam geworden – und war sofort begeistert.

Am Studium in Würzburg gefällt ihm vor allem die kompakte Größe seines Jahrgangs. Das garantiert ein vertrautes Lernumfeld und gute Betreuung. „Die Professoren sind immer da, wenn wir sie brauchen“ erklärt Cornelius.

Viele Karrieremöglichkeiten - nicht nur Apotheke

So abwechslungsreich wie das Pharmaziestudium ist, so vielfältig sind die Karrieremöglichkeiten. Die Absolventen arbeiten nicht nur in Apotheken – unter anderem sind Laufbahnen bei Umweltbehörden, im Fachjournalismus oder in der Industrie möglich. Und auch im Alltag ist das Pharmaziestudium ein nützlicher Begleiter: „Für Freunde und Familie bin ich jetzt schon der Berater für alle Fälle“, sagt Cornelius und schmunzelt.

Forschungsthemen am Institut

Am Institut für Pharmazie und Lebensmittelchemie werden neue Antibiotika und Schmerzmittel entwickelt. Außerdem geht es um die Qualitätssicherung bei Arzneimitteln, also auch um die Aufdeckung von Fälschungen. Die Lebensmittelchemiker untersuchen zum Beispiel, wie wirksam Nahrungsergänzungsmittel sind.

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