Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2012/13

Jill-Yen Mao, Pädagogikstudentin in Würzburg. Foto: Gunnar Bartsch
Jill-Yen Mao, Pädagogikstudentin in Würzburg. Foto: Gunnar Bartsch

Pädagogik: Nah an der Praxis

Was ihr an ihrem Pädagogik-Studium am besten gefällt? Jill-Yen Mao muss nicht lange überlegen: „Der Praxisbezug ist hier sehr eng!“ Wie sich das äußert? Zum Beispiel in dem Seminar „Pädagogische Aufgabenfelder der Erwachsenenbildung“, das die Studentin besucht. Da gibt es nicht ein Referat nach dem anderen, in dem potenzielle Arbeitsgebiete vorgestellt werden. Nein, „wir haben von der Aidsberatung über die Industrie- und Handelskammer bis zur Personalabteilung eines international tätigen Unternehmens viele Einrichtungen besucht, in denen Pädagogen arbeiten können“, sagt Jill-Yen.

Service-Learning-Kurs - neu für nächstes Semester

Im nächsten Semester steht der Service-Learning-Kurs auf dem Stundenplan. Service Learning heißt: Studierende übernehmen in sozialen oder pädagogischen Einrichtungen Aufträge und erhalten im Seminar das Wissen, das sie benötigen, um diese Aufträge zu erfüllen.

Studienbereiche - eine große Wahl

Das Spektrum im Pädagogikstudium ist breit: Allgemeine Pädagogik, Elementarbildung, Jugendbildung und Erwachsenenbildung heißen die Studienbereiche, unter denen die Studierenden wählen können. Der große Fächerkanon der Universität Würzburg bietet darüber hinaus die Möglichkeit, aus vielen Nebenfächern das passende zu wählen. Jill-Yen hat zuerst mit dem Gedanken gespielt, Wirtschaftswissenschaft als Nebenfach zu nehmen. Jetzt erscheint ihr „Öffentliches Recht“ als bessere Alternative für ihr Ziel, später einmal in einer Personalabteilung zu arbeiten.

Angenehme Atmosphäre

Und wie ist die Stimmung in dem Fachbereich? „Man kennt sich untereinander; das macht das Studium angenehm“, sagt Jill-Yen. Außerdem seien die Dozenten im Durchschnitt sehr jung. „Deren Studium ist noch nicht so lange her. Die wissen selbst noch ganz gut, was uns beschäftigt“, sagt sie.

Auch das Campus-Gelände, auf dem sie einen Großteil ihrer Veranstaltungen hat, gefällt der Studentin gut: „Alles ist nah beieinander: die Uni, die Bibliothek, die Mensa und die große Wiese.“ Wenn dort dann noch Feiern stattfinden, wie im Sommer die Nacht der Lichter, ist das mindestens so schön wie bei Jill-Yens liebstem Hobby: Karaoke singen in einer Würzburger Bar.

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