Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2012/13

Arash Rahimi-Iman studiert Nanostrukturtechnik. Foto: Robert Emmerich
Arash Rahimi-Iman studiert Nanostrukturtechnik. Foto: Robert Emmerich

Nanostrukturtechnik

Winzige Türme, hundert Mal dünner als das Haar eines Menschen, mit denen sich gezielt einzelne Photonen abfeuern lassen: Bei der Herstellung derart raffinierter Nanostrukturen sind die Physiker der Uni Würzburg weltweit führend.

„Man ist hier dran an der Spitzenforschung“, sagt Arash Rahimi-Iman. Für sein Wunschstudium Nanostrukturtechnik hat er sich an mehreren Unis in Deutschland umgesehen – und er hat sich für Würzburg entschieden, weil ihm hier auch das studentische Umfeld am besten gefiel.

Mikrostrukturlabor - Forschung in erster Linie

„Wenn Nanostrukturtechnik, dann in Würzburg“, ist sich der gebürtige Gießener sicher. Ein Grund für seine Überzeugung steht auf dem Hubland-Campus: das Mikrostrukturlabor, in dem die Experten auch die winzigen Photonen-Kanonen produzieren. „Hier werden Nanostrukturen nicht nur erforscht, sondern auch hergestellt“, beschreibt Arash einen Vorteil von Würzburg. Mit den entsprechenden Techniken kommen die Studierenden frühzeitig in Kontakt.

Physik, Chemie und Mathematik als wichtige Grundlagen kommen im Studium nicht zu kurz. Was Arash gefällt: „Würzburg bietet eine breite Palette nanotechnologischer Arbeitsfelder, aus denen man flexibel seine Schwerpunkte wählen kann.“ Auf dem Gebiet der Energietechnik zum Beispiel arbeiten die Forscher hier mit Nanokristallen, um Solarzellen noch leistungsfähiger zu machen.

Nanostrukturtechnik - eine bedeutende Funktion

Bessere Computer, neue Anwendungen für Medizin und Biologie – um solche Ziele zu erreichen, ist Nanostrukturtechnik ebenfalls wichtig. Arash selbst macht inzwischen seine Doktorarbeit in der Nano-Optik: „Wir analysieren die Eigenschaften neuartiger Laser und Lichtquellen, die im Mikrostrukturlabor hergestellt wurden.“

Praxisnähe ist Trumpf, meint der Doktorand: „Bei allem, was man hier angeht, merkt man, dass es auch für die Industrie und die Wirtschaft von Bedeutung ist.“ Für die Würzburger Nano-Türmchen gilt das ebenfalls: Bauelemente, die einzelne Photonen abschießen können, sind unbedingt nötig, wenn man die Übertragung von Daten abhörsicher machen will.

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