Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2013/14

Lara Luttmer und Alexander Strehler sind im Studiengang Mensch-Computer-Systeme eingeschrieben. (Foto: Valentin Niebler)
Lara Luttmer und Alexander Strehler sind im Studiengang Mensch-Computer-Systeme eingeschrieben. (Foto: Valentin Niebler)

Mensch-Computer-Systeme

Die Smartphone-App, der Kartenautomat am Bahnhof, die Schaltzentrale eines Atomkraftwerks: All diese Dinge sollten einfach zu bedienen sein. Im Studiengang Mensch-Computer-Systeme dreht sich alles um Bedienbarkeit. Das Fach kombiniert Wissen aus der Psychologie und der Informatik.

Wenn der Ventilator drei Knopfdrücke zum Ausschalten benötigt, ärgert sich Lara Luttmer schon mal: „Manche Dinge sind wirklich unnötig kompliziert“, sagt sie. „Dabei lassen sich viele Fehler ganz leicht beheben.“ Die Frage, wie etwas einfacher funktionieren kann, ist im Alltag der Studentin ständig präsent. Kein Wunder: Schließlich studiert sie ein Fach, das sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

Mensch und Computer einander näher bringen

Der Studiengang Mensch-Computer-Systeme befasst sich mit den Schnittstellen zwischen Mensch und Technik. „Wir versuchen, Menschen und Computer möglichst gut zu verstehen, um sie einander näher zu bringen“, erzählt Lara. Die Studierenden belegen dazu Informatik-Kurse am Hubland-Campus, Psychologie-Veranstaltungen am Röntgenring oder Wirtschaftsseminare am Sanderring.

„Wir haben eine schöne Vielfalt an Fächern und Menschen im Studium“, erzählt Alexander Strehler, der ebenfalls Mensch-Computer-Systeme studiert. An ihrem Institut vergleichen die Studierenden zum Beispiel Betriebssysteme wie Mac und Windows oder untersuchen die Bedienbarkeit von Blutdruckmessgeräten, Klimaanlagen und anderen Geräten.

Neueste Technik ist immer verfügbar

Bei ihren Studienprojekten können die Studierenden auf Material des Instituts zurückgreifen: „Seit kurzem haben wir auch einen sogenannten Work & Playground“, erzählt Alexander. Dort können die Studierenden neue Tablets, Computer und andere Geräte ausprobieren und für ihre Projekte ausleihen.

„Das Tolle dabei ist, dass wir immer Zugriff auf die neueste Technik haben“, sagt Alexander. Wenn etwa ein neuer Tabletcomputer erscheint, können die Studierenden sofort damit an ihren Projekten arbeiten.

Mehr Anwendungsbezug in Würzburg

Lara ist für ihr Studium extra von Norddeutschland nach Würzburg gezogen. „Ich wollte ursprünglich etwas Ähnliches in Hamburg studieren. Der Studiengang hier hat mir aber besser gefallen, weil der Anwendungsbezug größer ist.“

Anfragen für die Zeit nach dem Studium

Auch Firmen sind auf die Praxisqualitäten des Studiengangs bereits aufmerksam geworden: „Ich bekomme schon jetzt viele Anfragen von Unternehmen für die Zeit nach dem Studium“, erzählt Alexander. Ob er in die Wirtschaft geht oder noch weiter forscht, möchte er aber offen lassen. Beides wäre mit seiner Qualifikation gut möglich.

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