
Soll ich Mathe studieren oder lieber Physik? Schwierige Frage. Wie wär’s dann mit Mathematischer Physik? Julius Popp hat sich dafür entschieden: „Man lernt das Wichtigste aus der Mathematik und aus der Physik. Und man kann sich zusätzlich Dinge aussuchen, die einen interessieren. Zum Beispiel Angewandte Mathematik oder Experimentelle Physik.“
Was aber, wenn man sich irgendwann doch mehr zu Mathe oder zu Physik hingezogen fühlt? Dann kann man ohne große Umstände wechseln, denn so viel Flexibilität ist drin im Bachelor-Studiengang Mathematische Physik.
Für die Teamarbeit mit anderen Studierenden begeistert sich Julius besonders. „Wir machen die Hausaufgaben in Gruppen von zwei bis fünf Leuten. Da rechnen und knobeln wir, bis die Probleme gelöst sind.“
Meist suchen sich die Studierenden dafür ein ruhiges Eckchen im Informatik-Gebäude, wo es genug Arbeitsplätze für Kleingruppen gibt. 10 bis 15 Stunden in der Woche plant Julius oft fürs Teamwork ein – mehr als für die Vorlesungen.
Was ihm am Hubland-Campus besonders gefällt? „Es gibt im Mensagebäude einen Raum der Stille.“ Für Julius ist das wichtig: Nach dem Abi hat er sich neun Monate lang am Yoga-Institut im indischen Mumbai mit der Yoga-Philosophie befasst. Zum Entspannen und Meditieren zwischen den Vorlesungen weiß er darum den „Raum der Stille“ zu schätzen.
Julius Popp hat an der Uni Würzburg schon als Schüler Vorlesungen besucht, denn er wollte mehr lernen als das, was der Schulunterricht ihm bot.
Das traust du dir auch zu? Dann komm an die Uni Würzburg – als Frühstudent! Das geht für Schüler ab der zehnten Klasse. Das Frühstudium gibt es in Chemie, Mathematik, Informatik, Geschichte, Politischer Wissenschaft und vielen anderen Fächern.
Prüfungen, die du jetzt schon bestehst, werden dir später im „richtigen“ Studium angerechnet. Allein gelassen wirst du nicht als Frühstudent; die Uni und deine Schule stellen dir Betreuer zur Seite.