Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2014/15

Geographiestudentin Luise Markert von der Uni Würzburg. (Foto: Robert Emmerich)
Geographiestudentin Luise Markert: "Das Studium in Würzburg ist gut aufgebaut." (Foto: Robert Emmerich)

Geographie: Steine und Metal

Nach einem Besuch beim Fachstudienberater war Luise Markert überzeugt, dass sie Geographie an der Uni Würzburg studieren sollte: „Das Studium ist gut aufgebaut und man kann sich schon im dritten Semester auf Physische Geographie oder auf Humangeographie spezialisieren.“

Die Physische Geographie ist reine Naturwissenschaft und stellt die Erde in den Mittelpunkt. Die Humangeographie dagegen befasst sich mit Dingen, die der Mensch geschaffen hat – mit der Wirtschaft etwa oder mit Siedlungen und Straßenverkehr.

Arbeit mit Geographischen Informationssystemen

In ihrer Bachelorarbeit beschäftigt sich Luise mit einem Thema aus der Landwirtschaft: Wie wurde die Landschaft rund um das unterfränkische Städtchen Marktbreit durch die Flurbereinigung und andere Faktoren verändert?

Für die Abschlussarbeit hat die Studentin unter anderem alte und neue Flurkarten mit einem Geographischen Informationssystem (GIS) aufbereitet, so dass die Karten sich unter verschiedenen Aspekten analysieren lassen, etwa mit Blick auf die Bodenqualität. „Der Umgang mit GIS ist ganz wichtig, das ist eine Grundkompetenz in unserem Studiengang.“

Exkursionen: Italien und andere Ziele

Die Höhepunkte im Bachelor-Studium? Ganz klar: „Die große Pflichtexkursion nach Süditalien, zum Ätna und zu den Vulkanen auf den Liparischen Inseln“, sagt Luise. „Das war nicht nur fachlich und landeskundlich spannend, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis.“

Die Geographen suchen für diese Exkursion übrigens immer wieder andere Ziele aus, und so können die Studierenden beispielsweise auch Grönland oder Kanada näher kennenlernen. Jedes Jahr werden auch noch einige andere Exkursionen angeboten, aus denen sich die Studierenden ihre „Wunschziele“ aussuchen können.

Ein weiterer Pluspunkt: das Mineralogische Museum im Geographiegebäude auf dem Hubland-Campus. Es bietet den Studierenden reichlich Anschauungsmaterial, und so beinhaltet beispielsweise der Kurs zur Gesteinsbestimmung auch eine Führung durchs Museum.

Metal-Album aufgenommen

Luise stammt aus der Kleinstadt Krautheim in Baden-Württemberg. In Würzburg fühlt sie sich rundum wohl. Mit ein Grund dafür: „So an die fünf bis sechs Mal im Jahr sind hier richtig gute Metal-Konzerte.“

Diese Musik hört sie nicht nur gern – sie komponiert auch eigene Stücke: Unter dem Namen „Ajana“ hat Luise als Sängerin und Keyboarderin mit einem Schlagzeuger sowie einem Bassisten und Gitarristen sogar ein komplettes Album aufgenommen. Wer mal reinhören will: Es darf im Internet kostenlos heruntergeladen werden unter Opens external link in new windowwww.ajana.weebly.com

Fotos von der Süditalien-Exkursion

Auf großer Exkursion in Süditalien: Die Würzburger Studierenden beim Abstieg vom Ätna. (Foto: Luise Markert)

Auf den Liparischen Inseln: Der Vulkankrater La Fossa auf Vulcano. (Foto: Luise Markert)

Blick von der Vulkaninsel Vulcano übers Meer auf die Nachbarinsel Lipari. (Foto: Luise Markert)

Eine Eruption des Vulkans Stromboli (Foto: Luise Markert)