Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2011/12

Digital Humanities

Germanistik und Digital Humanities: So lautet die Fächerkombination, für die sich Jenny Poser an der Universität Würzburg eingeschrieben hat.

Digital was? Den Studiengang gibt es seit dem Wintersemester 2009/10; Jenny gehört zu den ersten Studierenden, die sich für dieses Fach entschieden haben. Der Studiengang schlägt eine Brücke zwischen den Geisteswissenschaften und neuen Technologien. Unter anderem geht es darum, Texte, Bilder und Karten digital zu erfassen und zu verarbeiten und damit geisteswissenschaftliche Forschungsfragen zu beantworten.

Wer das Studium erfolgreich abgeschlossen hat, kann im Bereich der Print- und der elektronischen Medien arbeiten und dort organisatorische, beratende und Managementaufgaben übernehmen. Jobs finden sich aber auch in Forschung, Journalismus, Public Relations und Werbung.

„Ich möchte später mal in einem Verlag arbeiten. Da ist es sicherlich nicht schlecht, wenn ich mich auch mit Online-Medien auskenne“, erklärt Jenny ihre Wahl. Sie schätzt besonders die Abwechslung, die ihr diese Fächerkombination bietet: Viel lesen für Germanistik, jede Menge praktischer Übungen in Digital Humanities.

Was ihr außerdem gefällt: Ihr Studium ist stark fächerübergreifend orientiert. „Wir können auch Kurse aus anderen geisteswissenschaftlichen Fächern besuchen und die dort erbrachten Leistungen anrechnen lassen.“ Eine gute Gelegenheit, das Allgemeinwissen zu vergrößern, findet sie. Was für eine potenzielle Lektorin ja nie schaden kann.

Für dieses Studium ist Jenny extra von Karlsruhe nach Würzburg gezogen. „Würzburg ist einfach eine wunderschöne Stadt“, sagt sie. Und der Uni-Campus hat es ihr ganz besonders angetan: „Schöner kann die Lage doch gar nicht sein, mit diesem Blick auf die Festung und über die Altstadt hinweg.“ Als sie dann auch noch ohne Wartezeit ein Appartement in einem frisch renovierten Studentenwohnheim bekam, in unmittelbarer Nähe zum Campus, war das Glück perfekt.

In Würzburg studieren? „Auf jeden Fall“, sagt Jenny Poser. Die Germanistik sei super, die Dozenten mehr als nett und die Stadt: „Einfach zum Schwärmen!“

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