Schülerzeitung UniZeit

Studieren an der Uni Würzburg - 2014/15

Die Chemiestudierenden Björn Rückert aus Ingolstadt, Lisa Keilhofer aus Würzburg und Christian Possiel aus Bad Harzburg (von links). Foto: Robert Emmerich
Gute Stimmung bei den Chemiestudierenden Björn Rückert aus Ingolstadt, Lisa Keilhofer aus Würzburg und Christian Possiel aus Bad Harzburg (von links). Foto: Robert Emmerich

Wo die Chemie stimmt

„Die Burger sind super“, sagt Chemiestudent Björn Rückert, „und die Schnitzel und die Currywürste auch“. Wer’s weniger fleischig mag, muss in der Mensa aber nicht verhungern. Jeden Tag steht ein vegetarisches Essen auf dem Speiseplan. Und an der Nudelbar, an der man seine Pasta mit verschiedenen Soßen krönen kann, gibt es immer eine vegane Variante.

Die Würzburger Chemiker haben zur Mittagszeit keine weiten Wege: Die Mensa liegt gleich neben dem Chemiezentrum. Das ist praktisch, weil der Stundenplan in der Regel gut gefüllt ist: vormittags Vorlesungen, nachmittags Laborpraktikum.

Chemie muss Spaß machen

„Wenn man Chemie studiert, muss einem das wirklich Spaß machen, denn es ist anstrengend“, sagt Lisa Keilhofer. Freude an der Chemie haben Lisa und Björn auf jeden Fall, und mit der Wahl ihres Studienortes sind die beiden zufrieden.

„Warum weggehen, wenn es in der eigenen Stadt eine gute Universität gibt?“, fragt die gebürtige Würzburgerin Lisa. Tatsächlich sind die Würzburger Chemiker hervorragend. Im Shanghai-Ranking zum Beispiel belegen sie Spitzenplätze – zuletzt landeten sie im internationalen Vergleich unter den 40 besten Universitäten, in der Deutschland-Wertung sogar auf Platz zwei.

Beeindruckende Wahlmöglichkeiten

Christian Possiel kommt aus Bad Harzburg und bereut seine Entscheidung für die Würzburger Chemie ebenfalls nicht. „Was hier in den Bachelor- und Master-Studiengängen auf die Beine gestellt wurde, ist im Vergleich zu anderen Unis beachtlich“, sagt er. Besonders beeindruckend findet der Masterstudent die vielen Wahlmöglichkeiten: Anorganische, Organische und Physikalische Chemie; dazu unter anderem Biochemie oder Medizinische Chemie.

In der Stadt ist immer was los

Der Studienort selbst? „In Würzburg gibt es ganz viele junge Leute und es ist immer was los in der Stadt“, sagt Björn, der aus Ingolstadt kommt. Christian mag die Promenaden am Main und die Wiese beim Graf-Luckner-Weiher, auf der auch gegrillt werden darf. Und Lisa gefällt der grüne Hubland-Campus, wo man sich auch mal gemütlich in die Sonne setzen kann. „Außerdem haben wir direkt vor der Chemie einen Brunnen und ein Beach-Volleyballfeld.“

Gutes Gefühl beim ersten Besuch

Warum Björn von Ingolstadt ausgerechnet nach Würzburg gegangen ist? Zuerst hat ihm die Studienberatung der Uni auf einer Abimesse das Chemiestudium in Würzburg schmackhaft gemacht. Danach hat er sich die Stadt und die Uni angesehen – und einen guten Eindruck bekommen: „Letztlich bin ich meinem Bauchgefühl gefolgt.“ Und dabei wusste sein Bauch damals noch gar nichts von all den guten Burgern und Schnitzeln, die in der Mensa auf ihn warten.

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