Zoologie, Botanik, Ökologie und Tropenbiologie. Dazu Biochemie, Bioinformatik, Zell- und Entwicklungsbiologie, Mikrobiologie, Genetik und mehr: Die Vielfalt in der Würzburger Biologie ist enorm. David Fecher und Daniela Pezzetta sind davon begeistert. Beide haben ihr Bachelor-Studium hinter sich, den Master wollen sie auf jeden Fall in Würzburg machen. Nirgendwo sonst.
Warum David Fecher an die Uni Würzburg gekommen ist? „Ich habe mich in Hochschulrankings informiert, und da schneidet die Würzburger Biologie sehr gut ab. Dann bin ich zu den Info-Tagen gekommen und habe gesehen, welche Vielfalt es hier gibt und wie gut die Biologie in der Forschung mit anderen Fächern vernetzt ist, etwa mit der Medizin.“
Virologie und Biomedizin
Wunderbar hat das für ihn gepasst, denn die biomedizinische Forschung fand David besonders spannend. Virologie hat er schon im vierten Semester belegt, und auch seine Bachelor-Arbeit hat er dort gemacht: über die Gen-Aktivität bei Retroviren.
„Man kann in der Würzburger Biologie viele Gebiete ausprobieren und herausfinden, was einem am meisten liegt“, sagt Daniela Pezzetta. Sie selbst hatte anfangs fest die Neurobiologie im Blick. „Dann habe ich aber gemerkt, dass Pflanzen interessanter sind als ich dachte“. Ihre Bachelor-Arbeit hat sie darum in der Pharmazeutischen Biologie geschrieben: Sie dreht sich um die Frage, wie Pflanzen krankheitserregende Bakterien abwehren können.
Große Wahlfreiheit ist toll
Daniela: „Toll an der Biologie ist neben der Vielfalt auch die Wahlfreiheit. Schon im vierten Semester kann man sich einen Schwerpunkt aussuchen und sehr selbstständig in den Forschungslabors arbeiten.“ Ganz ohne Betreuung geht das natürlich nicht – und auch hier sieht Daniela einen Pluspunkt für Würzburg: Bereits in den großen Praktika am Anfang des Studiums ist ein Betreuer für fünf Studierende da, später sind die Gruppen noch kleiner. Massenbetrieb sieht anders aus.
Fachschaft für die Studierenden aktiv
„Man wird stark an die Hand genommen am Anfang des Studiums, und das ist gut so.“ In diesem Punkt sind sich Daniela und David einig. Beide sind in der Biologie-Fachschaft aktiv, die sich für die Interessen der Studierenden einsetzt. Die Fachschaft organisiert zum Beispiel gemeinsam mit Dozenten die Einführungswoche für Erstsemester. Sie ist auch Anlaufstelle für Alle, die mit einem Bio-Studium in Würzburg liebäugeln.