Am 25. März 2010 veranstaltete die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse in Kooperation mit der Universität Würzburg eine Fachtagung zur innerbetrieblichen Gesundheitsförderung an Universitäten und Hochschulen.
Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern und Dr. Uwe Klug, Ständiger Vertreter des Kanzlers der Universität Würzburg,eröffneten die Fachtagung:
Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG) der Universität Bayreuth, verdeutlichte die Zusammenhänge zwischen zunehmenden Druck auf die Mitarbeitenden durch Veränderungsprozesse und Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter:
Dr. Brigitte Steinke, Referentin Betriebliches Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse, stellte die Angebote und Möglichkeiten des Engagements der TK für den Hochschulbereich vor.
Dass Hochschulen nicht nur konkurrierende Einrichtungen sind, sondern durch Vernetzung voneinander profitieren können zeigte Diplompsychologin Katja Beck-Doßler (Suchtberatung der Universität Würzburg, Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft) mit der Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft Suchtprävention und Gesundheitsförderung der bayerischen Hochschulen.
Auf Grundlage der Promotionsarbeit von Dipl.-Gesundheitsökonomin Claudia Seibold vom Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG) der Universität Bayreuth wurde ein Praxishandbuch der Techniker Krankenkasse "Gesunde Lebenswelt Hochschule" entwickelt.
Dipl.-Sportlehrerin Dr. Christine Höss-Jelten, Leiterin des Hochschulsports und Koordinatorin des Gesundheitsmanagements und Dipl.-Bibl. Sabine Fuhrmann-Wagner, Gleichstellungsbeauftragte und Mitglied im Gesundheitszirkel der Universität Augsburg zeigen als "Best-Practice-Beispiel" die Aktivitäten an der Universität Augsburg auf.
Das zweite "Best-Practice-Beispiel" präsentiert Dipl.-Sportwissenschaftlerin Sandra Bischof, Koordinatorin für Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Universität Paderborn.
Weitere Beispiele guter Praxis zeigen die Posterausstellung:
Mit Hilfe einer Großgruppen-Moderationsmethode, dem World-Café, wurden in Kleingruppen drei Fragestellungen diskutiert: Welche Aktivitäten sind an der Hochschule bereits vorhanden? In einem zweiten Schritt wird eine Zukunftsvision entwickelt und im letzten Schritt überlegt, welches die nächsten konkreten Schritte sein werden, um diese Vision zu erreichen.