Pressemitteilungen

... des aktuellen Monats.

30.07.2009 Junge Türkinnen: Selbstbewusst und gut integriert

Zwei türkische Mädchen und ein türkischer Junge vor ihrer Schule. Foto: Dieter Schütz / Pixelio.de

Türkische Mädchen machen brav, was ihre Eltern sagen. Und sie brennen regelrecht auf eine Rolle als Hausfrau und Mutter – solche Klischees über junge Türkinnen sind in Deutschland durchaus anzutreffen. Widerlegt werden sie nun durch eine Studie der Universität Würzburg.


29.07.2009 Treib-Stoff für das Herz

Calcium ist beteiligt, wenn das Herz schlägt und wenn es wächst. Welche Prozesse genau dafür verantwortlich sind, haben Wissenschaftler untersucht. Mit dabei der Würzburger Mediziner Oliver Ritter. (Foto Gunnar Bartsch)

Calcium regelt den Herzschlag und treibt das Herz zum Wachsen an. Doch woher weiß das Herz, wann es schneller schlagen und wann es wachsen soll? Eine Antwort auf diese Frage haben Forscher inzwischen gefunden. An den Untersuchungen beteiligt war auch der Würzburger Mediziner Oliver Ritter.


22.07.2009 Ziele der Universität bis 2013

Luftbild vom sanierten Gebäude der Alten Chirurgie an der Universität Würzburg. Dort ist das Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität untergebracht. Im Herbst 2009 soll dort auch das Zentrum für Infektionsforschung einziehen. Foto: Heike Hahner

Mit neuen Forschungszentren will die Universität Würzburg in den kommenden vier Jahren ihr Profil weiter schärfen. Unter anderem das sieht die Zielvereinbarung mit dem Freistaat vor, die Universitätspräsident Axel Haase am 20. Juli in München unterzeichnet hat.


21.07.2009 Gemeinsam machen sie krank

Querschnitte durch das Rückenmark zeigen von links oben nach rechts unten zunehmende Mengen an Entzündungszellen bei Versuchstieren mit intakten Myelinscheiden und einem funktionierenden Immunsystem, bei einem genetischen Defekt und bei zweien. (Foto AG Wiendl)

Das Wissen über die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten wie der Multiplen Sklerose ist noch immer lückenhaft. Wissenschaftler der Universität Würzburg haben jetzt das Zusammenspiel zweier wichtiger Faktoren unter die Lupe genommen – mit einem eindeutigen Ergebnis.


17.07.2009 Halbleiter für coole Computer

Schema: Mit dieser H-förmigen Struktur haben Physiker der Universität Würzburg nachgewiesen, dass ihr neuartiges Halbleitermaterial elektrischen Strom leitet und dabei nicht warm wird. Grafik: Mathias Mühlbauer

Computer, die ohne Kühlung auskommen? Noch gibt es sie nicht. Doch Physiker von der Universität Würzburg bereiten ihnen den Weg: Im US-Wissenschaftsmagazin „Science“ präsentieren sie einen Halbleiter, der elektrischen Strom leitet und dabei nicht warm wird.


07.07.2009 Ein Schwarzes Loch als Teilchenkanone

Das Magic-Teleskop

Observatorien in Namibia, den USA und auf La Palma mussten zusammenarbeiten, um dem Mechanismus der Energiefreisetzung im Zentrum der Galaxie M87 auf die Spur zu kommen. Dort werden Teilchen auf hohe Energien beschleunigt. An der Suche beteiligt waren auch Astronomen der Uni Würzburg.


06.07.2009 Multiple Sklerose: Wohltäter im Gehirn

In entzündeten Gehirnregionen von Patienten mit Multipler Sklerose kommen zerstörerisch wirkende T-Zellen vor (rot), aber auch solche mit Schutzfunktion (grün). Das haben Forscher von der Universität Würzburg nachgewiesen. In Grün sichtbar gemacht ist das HLA-G-Oberflächenprotein, das nur auf den schützenden Zellen auftritt. Bild: Heinz Wiendl

Die Entzündung im Gehirn von Multiple-Sklerose-Patienten wird vom Immunsystem ausgelöst. Doch ein Typ von Immunzellen stemmt sich gegen das zerstörerische Werk – womöglich lässt er sich künftig für therapeutische Zwecke einspannen.


01.07.2009 Physiker machen Elektronengas sichtbar

Schematische Darstellung eines Festkörpers aus zwei Oxid-Materialien, an deren Grenzschicht sich ein Elektronengas gebildet hat (grüner Bereich). Physiker der Universität Würzburg haben die Ausdehnung und die Dichte des Elektronengases erstmals präzise bestimmt. Das gelang mit der Technik der röntgeninduzierten Photoemissions-Spektroskopie (Erklärung im Text). Bild: Götz Berner

Mit Röntgenstrahlung lassen sich verborgene Strukturen sichtbar machen, etwa die Knochen des Menschen. Würzburger Physiker haben mit ihr jetzt erstmals auch die elektronische Struktur einer Grenzschicht in einem Festkörper aufgeklärt.