... des aktuellen Monats.
Jeder Dritte, der eine Erkrankung mit Dickdarmkrebs überlebt, bekommt später Metastasen. Diese sind in einem Punkt immer mit dem Anfangstumor identisch, wie Würzburger Mediziner herausgefunden haben. Für Diagnostik und Therapie hat das Konsequenzen.
Zu den wohl furchtbarsten Plagen in Afrika gehört der Buruli-Ulkus. Diese Krankheit sucht besonders die Armen in den ländlichen Regionen heim und trifft häufig Kinder. Hoffnung gibt nun eine neue Behandlungsmethode, die Wissenschaftler aus Würzburg mitentwickelt haben.
Anfang Februar hat der Hochschulrat der Universität Würzburg den Physiker Alfred Forchel zum nächsten Präsidenten der Uni gewählt. Forchel tritt sein Amt am 1. Oktober 2009 an. Nun stellt er der Öffentlichkeit das Team von Vizepräsidenten vor, mit dem er die Hochschule künftig führen will.
Aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung fließen 15,5 Millionen Euro an die Universität Würzburg. Das Geld wird vor allem für die Sanierung von Gebäuden verwendet.
Seit Oktober 2008 ist Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch im Amt; jetzt ist er zu seinem ersten Besuch an die Uni Würzburg gekommen. Im Gespräch mit der Hochschulleitung, den Dekanen und Studierendenvertretern hat sich Heubisch einen Eindruck von den Stärken und den Problemen der Uni gemacht.
Der Schlaganfall ist eine Volkskrankheit. Nun sind Würzburger Wissenschaftler einem bislang unbekannten Entstehungsmechanismus auf der Spur: Sie konnten zeigen, dass Mäuse vor Schlaganfall geschützt sind, wenn bei ihnen ein bestimmtes Blut-Eiweiß ausgeschaltet ist. Das berichten sie in BLOOD.
Der Physiker Alfred Forchel (56) leitet die Universität Würzburg ab 1. Oktober 2009 als Präsident. Die Wahl fand am Montag im Senatssaal der Sanderring-Uni statt, der Vorsitzende des Hochschulrats gab das Ergebnis am späten Nachmittag bekannt.