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    Adolf Eugen Fick, Mediziner

    Adolf Eugen Fick,
    © Universität Würzburg

    *3.9.1829 in Kassel
    † 21.8.1901 in Blankenerghe (Westflandern)

    Nachdem Adolf Fick bereits 1856 außerordentlicher und 1862 ordentlicher Professor der Physiologie in Zürich gewesen war, folgte er 1868 einem Ruf an die Universität Würzburg. Er entwickelte die Herzminutenvolumen-Bestimmung (Ficksches Prinzip) und beschrieb Diffusionsvorgänge im lebenden Organismus (Ficksche Diffusionsgesetze). Fick gilt als Wegbereiter auf dem Gebiet der Muskelphysiologie. Die Arbeiten von Fick fanden auch in den USA hohe Anerkennung. Shapiro konstatierte im A. J. Cardiol. 1972 „Adolf Fick- forgotten genius of cardiology“ ,„that he was unquestionably the Columbus of medical physics“.

    Sein ehemaliges Wohnhaus befindet sich am Röntgenring 9 (Physiologisches Institut), dem damaligen Pleicher Ring 9. Darüber hinaus wohnte er in der Kapuzinerstraße 19 und der Kapuzinerstraße 21.

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