Im weltweiten Vergleich mit anderen Hochschulen schneidet die Universität Würzburg erneut sehr gut ab. Das zeigt die neue Auflage des „Academic Ranking of World Universities“.
Die Ergebnisse ihres renommierten Hochschulrankings für 2011 hat die Jiao-Tong-Universität Shanghai im August vorgestellt. Betrachtet man darin nur die deutschen Universitäten, so findet sich die Uni Würzburg unter den Top Ten. Hinter den Universitäten von München, Heidelberg, Göttingen, Bonn und Frankfurt liegt Würzburg auf den Plätzen sieben bis zehn – gemeinsam mit Münster, Freiburg und Tübingen, die genauso gut bewertet wurden. Im weltweiten Vergleich der besten 500 Universitäten rangiert Würzburg auf dem „Gemeinschaftsplatz“ 102-150.
Über ein herausragendes Ergebnis darf sich die Würzburger Chemie freuen: Im Vergleich einzelner Fachgebiete nimmt sie weltweit Platz 39 und national sogar Platz 2 ein, gleich hinter der Technischen Universität München. Mit ähnlichen Bestnoten haben die Würzburger Chemiker im Shanghai-Ranking bereits in den vergangenen Jahren geglänzt.
Sehr gut schneiden im Shanghai-Ranking erneut auch die Würzburger Lebenswissenschaften sowie der Bereich Naturwissenschaften / Mathematik ab. Beide werden von der Jiao-Tong-Universität auf die Plätze 76-100 eingruppiert. Im Vergleich nur mit deutschen Universitäten ergibt sich Platz sieben für die Lebenswissenschaften und Platz acht für Naturwissenschaften / Mathematik.
Das Shanghai-Ranking wird seit 2003 jährlich erstellt, seit 2007 auch nach Fächergruppen differenziert. Nach Angaben der Jiao-Tong-Universität handelt es sich dabei um das weltweit am besten fundierte Ranking. Es benutzt sechs objektive Messgrößen, darunter die Anzahl der Nobelpreisträger, die Zahl der besonders oft zitierten Forscher und die Zahl der Artikel, die in den Wissenschaftsmagazinen von Nature und Science publiziert werden.
Für das Ranking von 2011 wurden über 1000 Universitäten untersucht, die besten 500 davon sind nun publiziert worden. Die ersten drei Plätze belegen übrigens US-Einrichtungen: die Universitäten Harvard und Stanford sowie das Massachusetts Institute of Technology (MIT).
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31.08.2011, 10:33 Uhr