Würzburg darf sich auf eine aufwändige Ausstellung über altägyptische Tempel freuen: Ab Oktober ist im Martin-von-Wagner-Museum der Universität die Schau "KultOrte – Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens" zu sehen.
Nofretete, Pyramiden, Mumien – das sind Schlagwörter, die gemeinhin mit Ägypten in Verbindung gebracht und in Sonderausstellungen thematisiert werden. Doch die riesigen Tempelanlagen, die viele Ägypten-Touristen aus eigener Anschauung kennen, waren in Deutschland bislang noch nie Gegenstand einer Ausstellung.
Was ist in den Tempeln des alten Ägypten passiert? Was haben die Hieroglyphen und Bilder zu bedeuten, mit denen die Wände der Tempel so üppig bedeckt sind? Solche und andere Fragen beantwortet die Ausstellung mit mehr als 100 Exponaten.
Besonderes Highlight: Durch eine innovative Ausstellungsarchitektur wird die Raumwirkung eines Tempels erzielt. Die Besucher können dadurch den religiösen und mythischen Alltag eines Heiligtums im alten Ägypten direkt nachempfinden.
Der Würzburger Ägyptologe Martin Stadler hat für die Ausstellung zahlreiche Sponsoren gewonnen. Die Unterfränkische Kulturstiftung und die Stiftung der Sparkasse Mainfranken steuern jeweils rund 10.000 Euro bei. Weitere Fördermittel kommen vom Universitätsbund, dem Klett-Verlag, dem Ägyptologie Forum Würzburg e.V. sowie vom Krick-Verlag, von der Vogel Business Media und der Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp.
Veranstalter der Ausstellung sind die Lehrstühle für Ägyptologie der Universitäten Würzburg und Tübingen. Dritter Kooperationspartner ist der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein, der die Gestaltung der Ausstellungsräume übernimmt.
„KultOrte – Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens“, 20. Oktober 2011 – 11. Februar 2012, Martin-von-Wagner-Museum der Universität Würzburg, Residenzplatz 2A.
Weitere Informationen auf der Homepage der Ägyptologie
29.08.2011, 14:21 Uhr