Hummeln müssen normalerweise sehr viel Energie investieren, um ihre Körpertemperatur hoch zu halten. Sie sammeln daher nicht nur Blütennektar, sondern auch Wärme: Die Tiere fliegen nämlich vorzugsweise Blüten an, in denen der Nektar höher temperiert ist als bei der Konkurrenz - so sparen sie Energie.
Wer derzeit das Würzburger Universitätsklinikum im Stadtteil Grombühl passiert, sieht Beeindruckendes: Die historische Fassade der früheren Chirurgischen Klinik ist ein mächtiges Stützkorsett gezwängt, ihr Inneres wirkt wie ausgehöhlt. Nachdem die Chirurgie 2004 in das Zentrum für Operative Medizin umgezogen ist, wird ihre frühere Heimstatt nun umgebaut.
Für ihre Forschungsarbeit hat Sandra Elß vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Uni Würzburg eine Auszeichnung bekommen: Professor Volker Hingst, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, verlieh ihr am 25. Juli in Erlangen den mit 4.000 Euro dotierten Wissenschaftlichen Verbraucherschutzpreis 2006.
Ob Fernsehen oder Telefonie: Das Internet soll immer mehr Kommunikationsanwendungen bewältigen - und das mit einer Netzarchitektur, die vor 40 Jahren entwickelt wurde. Experten sind sich einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Darum befasst sich eine internationale Tagung an der Uni Würzburg mit Visionen für zukünftige Kommunikationsnetze.
Es gibt neue Erkenntnisse über den Transport von Molekülen durch Zellmembranen. Sie stammen von Wolfgang Bauer von der Medizinischen Klinik I der Uni Würzburg und von Walter Nadler, der an der Michigan Technological University in den USA tätig ist. Veröffentlicht ist das neue Wissen seit 21. Juli online in PNAS, der Zeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA.
Das hat es in Bayern noch nie gegeben: Erstmals unterzeichnen die Hochschulen des Freistaates an diesem Freitag (21. Juli, 17.00 Uhr) in Kloster Irsee so genannte Zielvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium. In den Schriftstücken wird die weitere Entwicklung und Profilbildung der Hochschulen bis Ende 2008 festgelegt.
Nach fünfjähriger Bauzeit ist das Institut für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung (MSZ) der Uni Würzburg in der Versbacher Straße 5 nun saniert und modernisiert. Das Investitionsvolumen hierfür betrug rund 8,3 Millionen Euro; der Bund und das Land Bayern finanzierten die Baumaßnahme jeweils zur Hälfte. Die "Wieder-Einweihung" fand am 18. Juli bei einem Festakt mit symbolischer Schlüsselübergabe statt.
Studiengang „Technologie der Funktionswerkstoffe" startet zum Wintersemester an der Universität Würzburg
Im Wintersemester 2006/07 startet an der Uni Würzburg der neue Weiterbildungsstudiengang „Psychologische Psychotherapie", der zur Approbation als Psychotherapeut führt. Eine Info-Veranstaltung findet am 22. Juni statt.
Ob Sahara oder Namib-Wüste – schon seit vielen Jahren forschen Geowissenschaftler der Uni Würzburg auch in den trockensten Gebieten der Erde. Zum internationalen „Jahr der Wüste" bieten die Wissenschaftler der Öffentlichkeit ein spannendes Info-Programm. Es dauert von Montag bis Samstag, 19. bis 24. Juni. Der Eintritt ist jeweils frei.
In der katholischen Kirche erscheint es relativ klar, nach welchen Kriterien eine Person zum Heiligen wird. In Indien liegen die Verhältnisse anders. Trotzdem gibt es Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Kulturen, wie das Kolloquium „Perspektiven der Indienforschung" an der Uni Würzburg zeigen will.
Eine der seltensten und ältesten Baumarten der Erde wird ab Samstag, 10. Juni, im Botanischen Garten der Uni Würzburg wachsen. Die Pflanze heißt Wollemia nobilis und ist ein Nadelbaum aus der Pflanzenfamilie der Arau-kariengewächse.
Ein international besetztes Gutachtergremium war am Donnerstag und Freitag im Institut für Informatik am Hubland zu Gast. Im Auftrag des Wissenschaftsrates und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ließen sich die 14 Experten das Konzept der Uni zur „Exzellenz-Initiative" präsentieren.
Forschungsergebnisse, die für Unterfranken von Bedeutung sind, sollen künftig noch besser für die Entwicklung der Region und ihrer Gemeinden nutzbar gemacht werden. Dies ist ein Ziel, das sich das an der Uni Würzburg gegründete Zentrum für Regionalforschung (ZfR) gesetzt hat.
Professor Werner Goebel, Inhaber des Lehrstuhls für Mikrobiologie am Biozentrum der Uni Würzburg, bekam am 1. Juni bei einer Feierstunde in Marburg den Emil-von-Behring-Preis 2006 verliehen. Ausgezeichnet wird er für „seine langjährigen und in-ternational hervorgehobenen Arbeiten" über die krank machenden Eigenschaften von Mikroorganismen und für seine Beiträge zur Erforschung der Gene dieser Kleinstlebewesen.