28.09.2006 Bibliothekarische Sensation wieder in Würzburg

Ein Buch aus Julius Echters Bibliothek

Es ist kreisrund, mehr als 400 Jahre alt und das einzige bekannte Werk seiner Art: Ein Sammelband aus der Hofbibliothek Julius Echters. Lange war das Buch verschollen; erst vor kurzem ist es in den USA wieder aufgetaucht; jetzt hat es die Universitätsbibliothek Würzburg auf einer Versteigerung in New York gekauft.


21.09.2006 Innovationspreis für Würzburger Studierende

Handy-Tastatur

Wenn Touristen in Würzburg über den Marktplatz bummeln und sich fragen, vor welcher Kirche sie eigentlich gerade stehen, kann es sein, dass sie in Zukunft nur noch ihr Handy zücken müssen. Das Gerät weiß dank GPS und Netzbetriebsdaten, wo sich sein Nutzer befindet, und liefert die gewünschten Informationen über die Marienkirche.


21.09.2006 Studienbeiträge: 500 Euro ab Sommersemester 2007

Demo-Spruchband mit der Aufschrift "Studiengebühren brechen uns das Genick"

Ab dem Sommersemester 2007 erhebt die Uni Würzburg Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester. Das hat der Senat auf seiner Sitzung am Abend des 20. September beschlossen. Die Universität setzt damit einen Passus aus dem neuen Hochschulgesetz um, das der bayerische Landtag vor wenigen Monaten verabschiedet hat. Über die Verwendung der Beiträge entscheiden Dozenten und Studenten gleichberechtigt. Ziel ist es, „dass wir für jeden Studierenden spürbare Verbesserungen erreichen“, sagt Unipräsident Axel Haase.


19.09.2006 Uni-Wein als Meilen-Baustein

Foto vom Sonderbocksbeutel

In den im 19. Jahrhundert gebauten Instituten der Uni am Röntgen­ring haben insgesamt 13 Nobelpreisträger geforscht und gelehrt. Diese Tat­sache will die Universität künftig verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlich­keit tragen.


13.09.2006 Selbst Maden streben nach Gewinn

Abbildung des Gehirns einer Taufliegenlarve

Im Sommer kann es schnell passieren: Die Biotonne füllt sich mit ungebetenen Gästen. Oft sind es Heerscharen von nimmersatten Maden, die sich an den Küchenabfällen laben. Verfressenes, hirnloses Gewürm? Absolut nicht. Auch Maden mit ihrem einfachen Nervensystem sind zu erstaunlichen Verhaltensleistungen fähig. Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg haben jetzt gezeigt, dass die Tiere in gewisser Weise sogar über die Konsequenzen ihres Verhaltens „nachdenken".


07.09.2006 Software für Simulatoren erkennt Schwächen des Autofahrers

Bild vom Würzburger Fahrsimulator

SILAB ist eine Software für Fahrsimulatoren, die den Leistungsstand des Fahrers online erfasst und dann sogleich dessen Schwächen berücksichtigt. Damit präsentiert sich das Interdisziplinäre Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW) der Uni Würzburg erstmals auf der CeBIT asia. Die Computermesse findet vom 17. bis 20. September in Shanghai statt.


05.09.2006 3,4 Millionen Euro für die Ausbildung junger Forscher

Grafik der Modellpflanze Arabidopsis thaliana

Die Ausbildung von Doktoranden an der Uni Würzburg wird erneut gestärkt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gleich zwei neue Graduiertenkollegs bewilligt und finanziert diese mit insgesamt 3,4 Millionen Euro.


04.09.2006 Wer hat Angst vorm Fliegen oder vor Tunneln?

Flugzeug-Tragfläche und Wolkenformationen, fotografiert aus einem Flugzeug.

Für ihre wissenschaftlichen Studien brauchen die Psychologen der Uni Würzburg Versuchsteilnehmer.


31.08.2006 Wechsel in der Leitung der Suchtberatungsstelle

Professor Erich Hußlein

Zehn Jahre lang hat er sich ehrenamtlich für die Suchthilfe an der Uni Würzburg engagiert. Zum 1. September nun gibt Professor Erich Hußlein (75) die Leitung der universitären Suchtberatungsstelle an den Psychologie-Professor Paul Pauli ab.


31.08.2006 Neues Erscheinungsbild der Universität im Internet

Neuer Schriftzug der Uni Würzburg auf dunklem Blau

Übersichtlich, informativ, ansprechend. So soll der neue Web-Auftritt der Uni Würzburg sein, der ab jetzt online ist.


29.08.2006 Unter Europas größtem Gletscher brodelt ein Vulkan

Vulkanausbruch auf Island

Würzburger Wissenschaftler nahm Proben in Island.


16.08.2006 Viele Bewerber für "Technologie der Funktionswerkstoffe"

Buntes Technikfoto. Quelle: Würzburger Forschungsverbund Funktionswerkstoffe

Der neue Ingenieur-Studiengang "Technologie der Funktionswerkstoffe" an der Uni Würzburg findet großen Anklang: Für die 30 Studienplätze haben sich innerhalb nur eines Monats 51 Interessenten beworben. Der Studiengang startet erstmals im Wintersemester 2006/07. Er ist nach der Technischen Informatik und dem Diplom-Ingenieur-Studiengang Nanostrukturtechnik bereits das dritte technisch orientierte Studienangebot der Würzburger Hochschule. Mit der Einrichtung der "Technologie der Funktionswerkstoffe" hat die Uni ihr seit Jahren verfolgtes Gesamtkonzept zur Einführung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge vollendet.


10.08.2006 Erstmals Polyketide in Coli-Bakterien gefunden

Escherichia-coli-Bakterien in einer mikroskopischen Aufnahme.

Wissenschaftler der Uni Würzburg haben einen neuen Naturstoff entdeckt. Er gehört zur Klasse der Polyketide und kommt in Escherichia-coli-Bakterien vor. Dass die Darmbewohner zur Herstellung dieser Stoffgruppe in der Lage sind, war bislang unbekannt. Für die industrielle Produktion von Medikamenten könnte sich die neue Erkenntnis als interessant erweisen.


09.08.2006 Webmasterin kümmert sich um Internet-Auftritt der Uni

Webmasterin Sabine Müller

Neues Gesicht an der Uni: Zum 1. August hat Sabine Müller ihr Büro im Rechenzentrum am Hubland bezogen. Die 29-Jährige wurde als Web-Administratorin eingestellt. Damit ist sie für Konzeption, Programmierung und Pflege des Internet-Auftritts der Universität zuständig.


07.08.2006 Frost und Hitze lassen das Bärtierchen völlig kalt

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Bärtierchens. Bild: Ralph O. Schill

Bärtierchen können ganz schön was wegstecken: Die winzigen Lebewesen halten es aus, wenn sie über Jahre hin gefroren sind. Kurzfristig überstehen sie auch extreme Hitze. Ist die schlimme Zeit vorbei, leben sie einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Wegen dieser geradezu unglaublichen Fähigkeiten sind die Tierchen nun ins Blickfeld der Wissenschaft geraten.