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    Experteninterview mit Eva Ruppert

    10.09.2017

    Die seit 1998 selbstständig tätige Kommunikations-Trainerin und Coach mit der Spezialisierung auf "Image-Consulting" lernte schon in ihrer Kindheit im familieneigenen Hotel- und Restaurantbetrieb, wie wichtig wertschätzende Kommunikation im Dienstleistungssektor ist. Zusätzlich zu ihrem Seminar- und Beratungsangebot ist sie seit 1994 Inhaberin des Coburger Institut "Outfit Image Etikette".

    Eva Ruppert

    Eva Ruppert

    Was für ein Studium / was für eine Ausbildung haben Sie durchlaufen?
    Einzelhandelskauffrau / Dipl. Kommunikations-Trainer / Dipl. NLP-Practitioner / Dipl. Style-Coach und dipl. Visagistin

    Welche Erkenntnisse in Ihrem Studium / Ihrer Ausbildung sind prägend für Ihre heutige Tätigkeit?
    Sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Das ist der Garant dafür, dass sich auch auf lange Sicht immer wieder Karriere-Türen öffnen. Interessiert bleiben an neuen, ergänzenden Qualifikationen.

    Was war Ihr „schrägster“ Nebenjob?
    Mein außergewöhnlichster und auch sympathischster Nebenjob war sicher der bei einer älteren Dame, einer ehemaligen Professorin des Max-Planck-Instituts als „Gesellschaftsdame“. Angefangen bei Einkäufen und Büroarbeiten, über das Organisieren ihrer Veranstaltungen bis hin zu mitternächtlichen Einsätzen um ihren „Schlaftee“ zu kochen, waren sämtliche Talente gefordert.

    Welche Kompetenzen sollte man – aus Ihrer Sicht – bereits vor dem Berufseinstieg trainieren?
    Soziale Kompetenzen, wie Höflichkeit und Respekt, werden vorausgesetzt. Man tut gut daran, bereits vor dem Berufseinstieg nicht nur die Regeln auswendig gelernt, sondern sie verinnerlicht zu haben.
    Man sollte sich im Berufsalltag keine Gedanken mehr über „Etikette“ und „Knigge“ machen müssen. Der gesamte – auch kreative – Denkprozess sollte sich auf die anstehende fachliche Aufgabe beziehen.

    Was würden Sie rückblickend in Ihrem Studium / Ihrer Ausbildung besser planen, wenn Sie diese/s noch einmal beeinflussen könnten?
    Ich würde direkt im Anschluss an meine kaufmännische Ausbildung ein Jahr Auslandsaufenthalt einplanen. Meine Favoriten wären a) Backpacking in Neuseeland oder b) ein anspruchsvoller Job in einem exklusiven Hotel in London.

    Wie alt waren Sie, als Sie ins aktive Berufsleben eingestiegen sind?
    Die kaufmännische Ausbildung begann ich mit 17 Jahren.
    Meine Karriere als Kommunikationstrainerin startete ich mit 29 Jahren.

    Was war das prägendste Erlebnis / ein Schlüsselereignis in Ihrer bisherigen Karriere?
    Ein Premiumkunde gab mir die Chance, mein Seminarprogramm (von heute auf morgen!) auch für seine Mitarbeiter an ausländischen Standorten auszuarbeiten und durchzuführen. Ich hatte anfänglich große Zweifel, ob mein Englisch ausreicht, um meine Inhalte adäquat und glaubwürdig zu vermitteln.

    Bis heute ist es mir in lebhafter Erinnerung, mit welcher Fairness und Charme ich von den internationalen „business-people“ aufgenommen wurde. Die Aussage war „Sie sind Trainerin für wertschätzende Kommunikation, das spürt man in jedem Ihrer Worte. Es kommt in diesem Fall nicht auf Grammatik an. Es gibt amerikanische Kollegen, die ein schlechteres Englisch sprechen“.

    Was ich daraus gelernt habe: Es kommt in zwischenmenschlichen Bereichen nicht auf Perfektion an, sondern auf Stimmigkeit und dass man seine ganz persönlichen 100% ergebnisorientiert einbringt.

    Wenn Sie noch einmal ein Praktikum machen könnten, was würden Sie gerne ausprobieren?
    Ein (Auslands-) Praktikum in einem umweltpolitischen Kontext.

    Was für Herausforderungen sehen Sie auf Ihre Branche in den nächsten 20 Jahren zukommen?
    Jeder darf sich heute Trainer oder Coach nennen. Ich sehe die große Herausforderung darin – zum Wohl der Kunden –, für die Branche einen hohen Qualitätsanspruch sichern zu können.

    Was geben Sie Ihren Praktikanten für deren Zukunft mit auf den Weg?
    Bleiben Sie neugierig, aktiv und zuversichtlich.

    Von Dominik Wenske

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